| Hallo, ich möchte mich hier auch erst mal vorstellen.... • Vorstellung |
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mama neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 25.06.2005 Beiträge: 4 Wohnort: Allgäu
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Verfasst am: 25.06.2005, 20:03 Titel: Angst um meinen Sohn |
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Hallo,
ich bin eine Mutter die im moment sehr verzweifelt ist.
Ich habe einen Sohn er ist 14. Jahre, er ist was ganz besonderes für mich und ich habe sehr viel Angst um ihn.
Er ist in den letzten 4 Wochen jedes Wochenende weder angetrunken oder betrunken.
Ich habe ein gutes Verhältnis zu ihm zumindestens meinte ich das, wir reden oft und lang über alles mögliche (Leben, Zukunft, Ängste und über Dinge warum?Wieso,Weshalb?)
Jetzt reden wir natürlich viel über das Thema Alkohol, er schlichtet es aber immer, das macht mir Sorgen.
Vorab vielleicht noch, sein Vater von dem wir seid knapp 4 Jahren getrennt leben ist Alkoholiker.
Ich bekomme von meinem Sohn in unseren Gesprächen solche Sätze an den Kopf geschmießen wie z.B. Hast ja nur Angst ich werde so wie mein Vater! oder Ich kann mit Alkohol leichter über Probleme reden!
Ich möchte meinem Sohn gerne helfen und für ihn da sein, vielleicht ist das auch nur ausnahmen gewesen hilfeschreie?ich weiß es nicht.
Wäre schön wenn mir hier jemand Rat oder Tips geben kann! DANKE[/b] |
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| mama hat zum Thema: Angst um meinen Sohn geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32810 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 25.06.2005, 20:12 Titel: Re: Angst um meinen Sohn |
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Hallo und willkommen im Forum,
es scheint, als ob er jetzt in einem Alter kommt, wo er mit seiner Mutter nicht mehr über alles reden kann ( vielleicht Mädchen ).
Da andere Jungs, sicher auch seine Freunde, oft darüber reden, versucht er sich mit Alkohol mut zu machen und dann auch mitreden zu können.
Wenn Du bisher über alles reden konntest, versuche doch das Thema darauf zu bringen, was er für Probleme hat, über die er nur unter Alkohol reden kann.
Vielleicht wäre ein geeigneter Zeitpunkt, wenn er wieder mal angetrunken nach Hause kommt. Auf jeden Fall solltest Du ihm klar machen, das Alkohol nicht die Probleme löst, sondern verstärkt. |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Angst um meinen Sohn geschrieben
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henri sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 1618
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Verfasst am: 25.06.2005, 21:15 Titel: Re: Angst um meinen Sohn |
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Hallo Mama
Willkommen im Forum
Mit 14 ist er in einem Alter, nicht mehr Kind aber auch noch nicht erwachsen. Ich gehe mal davon aus, dass er mit seinen Freunden zusammen trinkt. Er muss seine eigenen Erfahrungen machen, auch seine eigenen Fehler darf er machen, denn nur daraus lernt er nachhaltig. Wenn er sich nun mit seinen Freunden trifft und es wird Alkohol getrunken, kann er sich auch nicht ausschließen. Wie willst du das also verhindern? Einsperren kannst du Sohnemann nicht. Mit den anderen Eltern sprechen, wie die Kinder an Alkohol kommen, wäre eine Möglichkeit. Aber ob es was nützt, bleibt dahingestellt. Bleibt nur noch, an seine Einsicht zu appellieren.
Bis jetzt denke ich, ist noch nichts passiert. Es sollte sich allerdings nicht über einen längeren Zeitraum dranhalten, das könnte dann doch für ihn gefährlich werden.
Wünsche dem Sohnemann, dass er die richtige Einstellung zum Alkohol bekommt.
Gruß Henri |
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| henri hat zum Thema: Re: Angst um meinen Sohn geschrieben
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chrissyta sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.03.2005 Beiträge: 1053 Wohnort: BW
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Verfasst am: 25.06.2005, 21:22 Titel: Re: Angst um meinen Sohn |
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hallo,
ich kann mir vorstellen das du verzweifelt bist und angst um deinen sohn hast.
du meintest du hast ein gutes verhältnis zu ihm, warum zweifelst du? er ist 14 jahre, in diesem alter fehlt vielleicht auch etwas der vater. kann es sein, dass du dich nach der trennung von deinem mann vielleicht zu sehr auf deinen sohn konzentriert hast? man neigt dann nämlich zu überfürsorglichkeit und meint man müsste sein kind vor allem beschützen damit es nicht auf die schiefe bahn gerät. es kann sein, es ist eine auflehnugn gegenüber dieser überfürsorge, es gibt da viele gründe, in jedem fall ist etwas nicht in ordnung und dieses solltest du rausfinden, um überhaupt mal einen ansatz zu haben. vielleicht ist es auch wirklich nur das fehlende selbstbewusstsein.
wenn er nun im angetrunkennen zustand eher redet, dann versuche es wie karsten vorgeschlagen hat, auch ich wünsche dir viel erfolg.
gruss
chrissyta |
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| chrissyta hat zum Thema: Re: Angst um meinen Sohn geschrieben
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vanillivi neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.02.2005 Beiträge: 188 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 26.06.2005, 00:01 Titel: Re: Angst um meinen Sohn |
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14 ist ein wirklich schwieriges Alter; meiner ist jetzt 17, und wieder etwas zugänglicher geworden! Ich habe noch immer ein super Verhältnis zu ihm, und bilde mir ein, daß er mir alles erzählt.
Ich kann Dich aber voll und ganz verstehen; wenn mein Sohne am Wochenende unterwegs ist, wird IMMER Alkohol getrunken. Das bereitet mir auch ziehmliche Kopfschmerzen. Er hat mich ja auch in meinen schlimmsten Zustand vor 3 Jahren erlebt; ich kann nur reden und ihn warnen, mehr können wir leider als Mütter auch nicht tun. Sind seine Freunde älter als er? Bei meinem Sohn fing es eigentlich "erst" mit 16 an. |
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| vanillivi hat zum Thema: Re: Angst um meinen Sohn geschrieben
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soul42 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 05.05.2005 Beiträge: 425 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 26.06.2005, 09:06 Titel: Re: Angst um meinen Sohn |
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hallo mama,
ich bin auch mama, mein kind ist auch schon 13 und ich bekomme von ihr immer schon mit, wenn sie mir erzählt, die haben geraucht, die haben schon mal ein bier oder ähnliches getrunken. es sind die ersten erfahrungen, die sie mit diesen "suchtmitteln" machen, leider ist es so. ich würde die sache vorerst nicht überberwerten, immer wieder versuchen mit ihm zu reden, auf die gefahren hinweisen, die bei längerem konsum von alkohol auftreten werden.
probiert haben wir doch alle in dem alter, nur ich denke mal, gerade WEIL wir diese schlechten erfahrungen gemacht haben, seis partner die abhängig waren oder wir selbst, sind wir über-vorsichtig geworden.
ICH hätte genau so angst, aber das VERSUCHEN und PROBIEREN gehört AUCH zum erwachsen werden, leider.
beobachte erst einmal die ganze sache, wenn es länger andauert und er öfter an- oder betrunken nach hause kommt, müsste man sich nächste schritte überlegen.
lg soul |
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| soul42 hat zum Thema: Re: Angst um meinen Sohn geschrieben
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mama neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 25.06.2005 Beiträge: 4 Wohnort: Allgäu
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Verfasst am: 26.06.2005, 14:12 Titel: Angst um meinen Sohn |
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Danke, für eure Gedanken und Anregungen, habe über einiges nachgedacht.
Also das mit der Übervorsorge stimmt schon ein wenig wenn ich so darüber nachdenke, aber das war bei mir schon immer so nicht erst nach der Trennung.Warum das so ist weiß ich auch nicht. Hat vielleicht was damit zu tun, bin früh Mutter geworden???(Mit 18 Jahren)
Das er seinen Vater vermießt glaube ich weniger, er hatte meiner Meinung nach nie einen richtigen, er war mehr mit Fußball und Trinken beschäftigt. Mein Sohn besucht ihn auch im moment nicht oft(dieses Jahr 3 x)Da ist das interesse auf beiden Seiten sehr mager.
Seid zwei Jahren habe ich einen neuen Partner und er harmoniert sehr gut mit ihm, z.b. Männersachen vertraut er ihm an nicht mir.
Meine Frage mal an dieser Stelle wäre: Wieso braucht ein Junger Mensch Alkohol? Ist das die Zeit gerade? In meinem alter damals war es nicht so und das ist 14 Jahre her.
Stimmt es das, wenn man mit aller Kraft versucht das der Sohn nicht wird wie der Vater, ich das gegenteil erreiche???
Habe im Internet was gelesen, das sowas über die Gene vererbt werden kann.Ich war aber der Meinung das spiele sich doch im Kopf ab.
Bin ich da auf dem Holzweg??? |
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| mama hat zum Thema: Angst um meinen Sohn geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32810 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 26.06.2005, 14:37 Titel: Re: Angst um meinen Sohn |
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Hallo,
also es gibt Untersuchungen, wonach festgestellt werden soll, ob Sucht vererbbar ist.
Ich halte aber davon nichts. In meinen Augen nur Quatsch und Wichtigtuerei.
Ob jemand süchtig wird oder nicht, kann man vorher nie sagen. Da spielt das soziale Umfeld auch nicht so die Rolle. Es gibt aus allen sozialen Schichten suchtkranke Menschen.
Warum junge Menschen Alkohol brauchen, ist eher in dem momentanen Umfeld des Einzelnen zu suchen. Viele versuchen sich dadurch zu bestätigen oder hervorzutun.
Meine Jugend ist noch etwas länger als 14 Jahre her und da gab es, wenn ich es mir heute überlege, eigentlich wenige Menschen, die sich jeden Tag dem Alkoholkonsum hingaben.
Bei uns gab es aber auch noch viele andere Freizeitangebote, die viele gerne nutzten und als Herausvorderung ansahen.
Die Perspektivlosigkeit aus heutiger Sicht ist bestimmt auch ein Grund, warum dann aus Langeweile Alkohol getrunken wird. Die jungen Leute wollen feiern und dadurch das eigentliche Leben verdrängen.
Meiner Meinung ist der Versuch, Deinen Sohn anders werden zu lassen, als sein Vater, normal. Nur wenn es das Kind merkt, könnte es aus trotz vielleicht gerade so reagieren.
Sicher spielt dabei auch eine Rolle, das Du Anzeichen dafür, vielleicht mehr erkennst, als sie da sind.
Gruß
Karsten
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Informationen für Alkoholiker
was tun bei langeweile? |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Angst um meinen Sohn geschrieben
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