| Wie kann ich mich am besten Verhalten? • unsicher geworden |
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SB neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 18.10.2006 Beiträge: 32
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Verfasst am: 26.10.2006, 18:14 Titel: Re: Einige wichtige Worte zum kalten Entzug |
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Na gut dann werd ich dieses Forum verlassen.Im Endeffekt ist ja sowieso jeder auf sich allein gestellt..mit den fragen !.Möcht ich aufhören und 2. kann ich das erste Glas danach stehenlassen..mein da hilft hier alles große Gerede und Geschreibe eh nix.Na ich werd es schaffen...sobald ich mich dazu aufraffe,wird aber noch in diesem jahr sein.Übrigens meine Tage waren auch nicht schlecht und eigentlich ists auch besser selbst seinen weg zu gehen...Chat is zwar nett,so ala Gruppentherapie aber ist ja doch keiner direkt greifbar.Und so manche Ansichten...von wg kein Ar..in der Hose,sich im Krankenhaus mit Spaß was anderem beschäftigen ???...kann ich halt micht nachvollziehen...bin vielleicht auch ein anderer Mensch
na lange Rede,kurzer Sinn...Euch Allen Viel Glück und Trockenheit,immer das Beste fürs Leben,das Euch alle Wünsche erfüllt werden...und ich werds auch schaffen...schreib Euch dann mal zum Jahrestag... |
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| SB hat zum Thema: Re: Einige wichtige Worte zum kalten Entzug geschrieben
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Kaulquappe neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 16.10.2006 Beiträge: 13
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Verfasst am: 26.10.2006, 22:03 Titel: Re: Einige wichtige Worte zum kalten Entzug |
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Hallo ihr schon seit längerer Zeit Abstinenten.
Ich finde es ganz toll wie ihr zu eurer Krankheit steht und wie ihr den Mut aufgebracht habt euch Hilfe zu holen und einen kontrollierten Entzug in einer Klinik zu machen.
Nicht richtig finde ich es, alle die nicht in der Form handeln, als Feiglinge zu bezeichnen. Ich meine richtiger wäre es zu sagen: diejenigen die noch nicht so weit sind offen zu ihrer Krankheit zu stehen.
Ich denke, dass es auch für jeden Einzelnen von euch ein langer und beschwerlicher Weg war, bis ihr offen sagen konntet, ich bin Alkoholiker und ich brauche Hilfe.
Sicher nervt es über die Jahre immer wieder mit Leuten zu diskutieren, die nur hören möchten, was ihnen in den Kram passt.
Aber bitte verliert eure Geduld nicht für diejenigen die wirklich aufhören wollen mit der Sauferei.
Was mich verwundert ist, wenn kalter Entzug so gefährlich ist, warum mir bei der Drogenberatung gesagt wurde, dass einzige was hilft, ist mit dem Saufen aufhören. Oder auch, warum mich der Facharzt nicht auf Gefahren hinwies. Oder auch, warum mich dieses Forum nicht warnt.
Vorgestern habe ich meine Alkkarriere beschrieben. Doch keiner hat nachgefragt: Warst du jetzt beim Arzt, lässt du deinen Gesundheitszustand überprüfen, mußt du Medikamente nehmen.
Ich gebe euch Antworten auf Fragen die nicht gestellt wurden.
Ich habe keinen neuen Arzttermin. Mir wurde auch nicht gesagt, melden sie sich nach dem Entzug.
Ich habe Ende November einen Termin zum Psychotest. Und ab Ende November Gruppentherapie. Fertig.
In der Zwischenzeit bin ich scheinbar auf mich allein gestellt. Die tolle Maschine Gesundheitswesen Deutschland läuft wohl nicht.
Ich hoffte hier im Forum Unterstützung zu erfahren. Ich hoffte mit einem erweiterten Forenzugang schneller Hilfe zu bekommen. Doch der lässt auch auf sich warten.
Jetzt bin ich gerade mal ein paar Tage trocken. Ich kann noch nicht meinem gesamten Umfeld gegenüber offen zu meiner Erkrankung stehen.
Ich finde das in Ordnung. Ich kenne das auch von anderen körperlich Erkrankten her, Krebs, Diabetes usw., dass sie eine Weile brauchten, bis sie über ihre Erkrankung reden konnten. Und dann tun sie das bestimmt auch nicht mit jedem.
Ich grüße euch
Kaulquappe |
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| Kaulquappe hat zum Thema: Re: Einige wichtige Worte zum kalten Entzug geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32810 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 26.10.2006, 22:19 Titel: Re: Einige wichtige Worte zum kalten Entzug |
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Hallo Kaulquappe,
die Sichtweise eines jeden Einzelen ist unterschiedlich.
Ich sehe eben keinen anderen Grund, als Angst, wenn man doch so gerne aufhören möchte und dennoch nicht zum Arzt und ins Krankenhaus gehen möchte.
Natürlich kann man das umschreiben und sagen, Du bsit noch nicht soweit, aber würde der Wiederstand des Betroffenen nicht genauso ausfallen?
Hier stehen auch dazu sehr viele Beiträge, wo es um Konsequenz geht. Ein Arzt- und Krankenhaus besuch ist zum einen der sicherste Weg eines Entzuges und gleichzeit die Offenbarung, vor anderen Mesnchen seine Krankheit einzugestehen.
Heimlich zu Hause entziehen schließ Ehrlichkeit und Offenheit gegenüber seiner Umwelt, nicht mit ein.
Ehrlichkeit und Offenheit im Umgang meiner Krankheit sind aber Grundvoraussetzungen für eine dauerhafte Nüchternheit.
Ich bin auch der Meinung, dass man klare Worte reden sollte. Alkoholismus ist eine tödlich verlaufende Krankheit. Da hilft kein Schulterklopfen und Händchenhalten.
Da ist eine Entscheidung zu treffen und dann zu handeln, ohne wenn und aber.
Das keiner Dich auf die Risiken hingewiesen hat, die ohne Arzt auftreten können, liegt sicherlich auch daran, dass in fast jedem zweiten Beitrag vor den Gefahren des kalten Entzuges gewarnd und auf die Eigenverantwortlichkeit hingewiesen wird.
Gerade das Thema des richtigen Entzuges ist in den letzte Tagen hier mehrmals ausführlich behandelt worden.
Das man bei einer Krankheit zu einem Arzt geht und sich den eigenen Gesundheitszustand untersuchen läßt, dürfte eigentlich selbstverständlich sein. |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Einige wichtige Worte zum kalten Entzug geschrieben
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