Aileen neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.10.2006 Beiträge: 87 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 24.10.2006, 20:05 Titel: Re: Vaters Leben in die Hand nehmen? |
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Liebe Zeni,
es hört sich nach mehr an als es eigentlich ist. Alles eine Sache der Organisation Ich bin ja Gott-sei-Dank in der glücklichen Lage Aufgaben deligieren zu können - soll heißen: es ist seitens meines Vaters ausreichend Geld da, um Leute zu "engagieren", die sich kümmern. Das heißt ich übernehme die Organisation und muss "nur" seine Wohnung ausräumen (das wird das übelste sein!!!) - der Rest sollte dann, zumindest bis er sich völlig zerstört hat - laufen.
Ich hätte das alles gerne früher für meinen Vater getan, so dass es erst gar nicht zu diesem Zustand der Verwarlosung kommt, aber er wollte es nie (keine Putzfrau, keine neuen Möbel etc.).
Ich hatte auch meine Zeiten, in denen ich ihn komplett ignoriert habe, mich nicht gemeldet habe etc. Da war mit mir als Tochter nicht "gut Kirschen essen". Denn da war ich total knatschig!!!
Besonders schlimm war es Anfang letzten Jahres nach seinem letzten Krankenhausaufenthalt und dem Entzug der sechs Wochen später folgt. Er hat mich seinerzeit auf's übelste beschimpft. 3 Monate habe ich aufwenden müssen, um eine Untersuchung und einen Entzug aus ihm "rauszuleiern". Letzten Endes hat er weiter getrunken, ich war am Ende meiner Kräfte und habe nur gedacht (Achtung ): Dann verreck doch!
Zu diesem Zeitpunkt musst ich einfach auf Abstand gehen, sonst hätte ich ihm wer-weiß-was an den Kopf geworfen!!! (was ich später sicherlich bereut hätte!!!)
Ich bin froh, dass er z. Z. nach "meiner Pfeife" tanzt - wenn das nicht wäre, hätte ich vermutlich schon wieder aufgegeben, weil man - nachdem man mit Engelszungen und den besten Erklärung auf ihn eingeredet hat - einfach nur das Gefühl hat, denjenigen an die Wand zu nageln, ihm rechts und links eine zu scheuern und zu sagen: "Mensch, wach auf, du machst UNS kaputt! Das Leben ist kurz und hart genug, ohne dass man sich selber noch Probleme aufhalst!" Das ganze natürlich in einer Lautstärke, dass dem gegenüber die Nackenhaare hoch stehen!!! Aber wie gesagt: das ist die Theorie - das macht man natürlich nicht! Bringt keinem was (naja, vielleicht eine kurzfristige Erleichterung )
Ich freue mich zu hören, dass deine Eltern anscheinend die Kurve gekriegt haben (Du und Deine Schwester haben da sicherlich einen großen Anteil dran, weil ihr den Mut aufgebracht habt, das Thema anzusprechen!!!).
@ega
Drollig: "nur noch zur Besinnung kommen"
Übringens: Schön, dass du es geschafft hast!!! Halt weiter durch!!! Du hast hier so viele tolle Beispiele, die dir zeigen, dass ein Leben ohne Alkohol machbar ist und, dass man dadurch nur gewinnt!
Oh Mann, schon wieder ein Roman Sorry!!!
Einen schönen Abend wünscht euch allen
Aileen |
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esgehtanders aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.09.2006 Beiträge: 670
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Verfasst am: 24.10.2006, 23:34 Titel: Re: Vaters Leben in die Hand nehmen? |
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danke aileen,
"geschafft" kann man nicht sagen, es ist nur ein kleiner Anfang gemacht, aber der ist schonmal vielversprechend  |
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süße nico neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.10.2006 Beiträge: 5 Wohnort: BS
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Verfasst am: 26.10.2006, 21:15 Titel: Re: Vaters Leben in die Hand nehmen? |
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hallo aileen
ich kenne das problem meine mum hat genu sdas gleiche mit meinem vater, sie selbst geht daran kaputt!
mein rat wäre das vater staat für solche situationen betreuer hat, die sich um die finanzen versicherungen und und und kümmern!
dafür werden sie bezahlt und nehmen uns angehörigen viel last ab!
sie schauen vorbei regeln seine probleme und kümmern sich wenn er bereit ist um einen therapie platz!
so was ist eine echte erleichterung viel verantwortung fällt von deinen schultern und du hast zeit für deine eigenen probleme und pflichten!!!!
mein rat denk drüber nach
viel glück
liebe grüße nico |
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