| Leber-/Bauchspeicheldrüsenproblem? • Alkohol in der Familie |
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walf Gast
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Verfasst am: 16.10.2006, 15:37 Titel: Re: Reicht Entgiftung, um vom Alkohol wegzukommen? |
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Hi Marion,
ich bin genau wie Karsten ohne Therapie, ausschließlich in Selbsthilfe trocken geworden und bin auch der Meinung, dass Therapie nicht unbedingt sein muß.
Ich persönlich würde auch nie einem Menschen der mal gar keine Lust darauf hat eine Therapie anzutreten, dazu überreden, doch eine zu machen.
Wenn jemand nicht wirklich bereit ist, das trinken aufzuhören, wird er/sie in der Therapie all die negativen Dinge finden die er schon immer geahnt hat.
Die "letzte Möglichkeit" Therapie wenn sonst nix gegangen ist, sollte nicht zu Zeiten verbraten werden, in denen Mensch noch gar nicht bereit ist, wirklich was für seine Trockenheit zu tun.
Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass in meinem Umfeld die meisten Menschen die dauerhaft trocken geblieben sind eine Therapie absolviert haben.
Grüße,
Ralf |
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Marion2 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.10.2006 Beiträge: 6
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Verfasst am: 17.10.2006, 09:56 Titel: Re: Reicht Entgiftung, um vom Alkohol wegzukommen? |
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Hm, ich glaube, sie hat noch nicht eingesehen, dass sie wirklich ein Problem hat und will unbedingt nach der Entgiftung nach Hause.
Nur - wie geht es dann weiter, wenn sie doch wieder rückfällig wird? Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sie noch einmal zu einer Entgiftung geht, eben weil die Einsicht noch nicht da ist, dass da etwas wirklich schief läuft. Und übernimmt die KK das immer wieder?
Sicher kann sie keiner zu der Therapie überreden, aber vielleicht kommt die Einsicht ja, wenn die Therapie erst einmal angefangen hat? Kann man denn die Therapie auch noch nach einem Monat oder so beenden oder muss man die durchziehen, wenn man erst einmal begonnen hat? Vielleicht wäre das ja ein Ansatz, also einen Kompromiss mit ihr eingehen, dass sie wenigstens mal reinschnuppert. Dann könnte sie ja immer noch sagen, sie braucht es nicht.
Für den Imbiss ist inzwischen gesorgt. Die Frau ihres Bruders hat das jetzt einfach übernommen, so dass diese "Ausrede" schon mal wegfällt. Und ansonsten verpasst sie zu Hause wirklicht nicht allzu viel. Ihre zwei Enkel, also meine Töchter gehen ab November in den Kindergarten und sie würde halt ihre Zeit in einem schlecht besuchten Imbiss absitzen.
Na, mal sehen wie sie sich entscheidet. So oder so, ich hoffe, sie schafft es.
Liebe Grüße Marion |
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32810 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 17.10.2006, 10:01 Titel: Re: Reicht Entgiftung, um vom Alkohol wegzukommen? |
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Hallo Marion,
es wird nichts bringen, wenn man sie zu einer Therapie überedet.
Dann wäre sie zwar für ein paar Wochen in gute Hände, aber wenn die Einsicht fehlt, dann steht ihr bei Therapieabbruch genauso, wo ihr jetzt steht.
Eine Therapie sollte man nicht mal versuchen. Man kann sich nicht irgendwo einsperren lassen und hoffen, dass alles gut wird, wenn man dort war.
Niemand kann ihr helfen oder sie zur Nüchternheit bringen, wenn sie es nicht selbst will.
Es kann auch passieren, dass sie dann die abgebrochene Therapie bezahlen muß. Mal davon abgesehen, dass sie einen anderen Hilfesuchenden, der wirklich nüchtern leben will, den Platz wegnimmt. |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Reicht Entgiftung, um vom Alkohol wegzukommen? geschrieben
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Marion2 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.10.2006 Beiträge: 6
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Verfasst am: 17.10.2006, 12:42 Titel: Re: Reicht Entgiftung, um vom Alkohol wegzukommen? |
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Hast ja Recht ... seufz
Es ist für einen als Außenstehenden halt nur schwer zu verstehen, dass sie so uneinsichtig oder vielleicht auch zu blauäugig ist, obwohl sie schon schon ganz knapp vorm Abgrund steht. Als ihr Bruder in den Imbiss gegangen ist, um ihn für seine Frau vorzubereiten, hat er ihn total verdreckt vorgefunden ... Und von dort aus wird Essen an Leute verkauft.
Oder eine andere Geschichte: Als wir (d. h. mein Mann, Kinder und ich) im Urlaub waren, hat sie es nicht mal fertig gebracht, ihren eigenen Hund vor die Tür zu lassen. Der hat daraufhin natürlich sein Geschäft auf dem Teppich erledigt. Aber damit nicht genug. Sie ist auch noch (vermutlich im Rausch) in den Haufen getreten und hat ihn in ein weiteres Zimmer breitgetreten. Dann hat sie die Hausschuhe ausgezogen und neben den Flecken stehenlassen. Naja, und so haben wir dann eben die beiden Zimmer vorgefunden, weil sie es noch nicht einmal geschafft hat, die Sauerei an den nächsten Tagen zu beseitigen. Muss es einem selbst da nicht irgendwann dämmern, dass sich etwas ändern muss???
Aber du hast schon Recht. Dass sie einem Therapiewilligen den Platz wegnimmt, möchte ich mit Sicherheit nicht. Es stimmt schon, so lange sie nicht wirklich einsieht, dass da etwas schiefläuft, ist alle Mühe umsonst.
Liebe Grüße Marion, die gerade ganz schön gedrückt ist |
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| Marion2 hat zum Thema: Re: Reicht Entgiftung, um vom Alkohol wegzukommen? geschrieben
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Peter.Pan Gast
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Verfasst am: 17.10.2006, 12:46 Titel: Re: Reicht Entgiftung, um vom Alkohol wegzukommen? |
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Hallo Marion 2,
man kann niemenden zwingen eine Therapie zu machen.
Sie muss es von selbst einsehen.
Alles Gute
Peter Pan |
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| Peter.Pan hat zum Thema: Re: Reicht Entgiftung, um vom Alkohol wegzukommen? geschrieben
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Marion2 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.10.2006 Beiträge: 6
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Verfasst am: 26.11.2006, 18:49 Titel: Re: Reicht Entgiftung, um vom Alkohol wegzukommen? |
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Hallo,
wollte mich mal wieder melden. SchwieMu hat die Entgiftung hinter sich, hat sogar eine Woche verlängert (also insgesamt 4 Wochen), aber an die Therapie wollte sie auf keinen Fall ran (sie lässt sich nicht einsperren). Als wir sie gegen Ende in der Klinik besucht und mit ihr geredet haben, hatten wir schon das Gefühl, sie meint es ernst.
Nach einer Woche zu Hause, hat sie sich einen Mann eingeladen, der mit ihr dort in der Klinik war (auch zur Entgiftung - seit 9 Wochen und schon zum zweiten mal). Erst nur für 4 Tage, aber jetzt war er schon über eine Woche bei uns im Haus. Nach ca. 3 Tagen hat er wieder angefangen, Bier zu trinken und am 5. Tag war er abends dicht und aggressiv.
Mein Mann hat ihn (aus Angst um unsere Kinder) am nächsten Tag des Hauses verwiesen (wir wohnen doch mit SchwieMu gemeinsam in einem Haus, nur auf verschiedenen Etagen - ohne separate Türen/Eingänge). Naja und SchwieMu ist kurzerhand mitgegangen ...
Was soll man dazu sagen????
Bin echt gespannt wie das weitergeht ....
LG Marion |
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| Marion2 hat zum Thema: Re: Reicht Entgiftung, um vom Alkohol wegzukommen? geschrieben
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Blues neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 27.10.2006 Beiträge: 51
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Verfasst am: 26.11.2006, 21:03 Titel: Re: Reicht Entgiftung, um vom Alkohol wegzukommen? |
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| Karsten hat Folgendes geschrieben: | | ...Ich habe auch keine Therapie gemacht, keinen Psychologen oder andere möglichkeiten der Schulmedizin in Anspruch genommen... |
Karsten,
was hast Du genau gemacht? Schreibst Du mir mal in meinem thread (Blues) in Wer ist wer..., oder ist die Frage unangemessen? Gruß |
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| Blues hat zum Thema: Re: Reicht Entgiftung, um vom Alkohol wegzukommen? geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32810 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 26.11.2006, 21:12 Titel: Re: Reicht Entgiftung, um vom Alkohol wegzukommen? |
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Hallo Blues,
meine Geschichte kannst Du auf www.karwoll.de nachlesen. |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Reicht Entgiftung, um vom Alkohol wegzukommen? geschrieben
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