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Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab?

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kaltblut
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 4741
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Wohnort: beiM

BeitragVerfasst am: 29.11.2007, 16:53    Titel: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Ayki,

ich finde es ganz große Klasse, was da so beim Vater Deiner Kinder abgeht. Bei meiner Frau war es so: Selbstständig und ausgerichtet auf die Anonymität einer ambulanten Behandlung. Als das nicht nur für schwierig umsetzbar, sondern auch noch für wenig Erfolg versprechend eingestuft war (hängt natürlich von den Umstände und jeder einzelnen Person ab), haben wir uns Kliniken angesehen.

Damals dachte ich noch, warum ansehen, nehmen was sie bekommt soll sie, auch noch aussuchen, wo sind wir denn hier und dann stand für sie fest, 7 Tage stationären Entzug, nahtlos 8 Wochen LZT. Die termine verzögerten sich dann was, aber dann….

Es war die wichtigste Entscheidung in ihrem Leben. Den Rest weißt Du ja, es ging ab wie eine Rakete.

Lieben Gruß Karlblut
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kaltblut hat zum Thema: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? geschrieben
Ayki79
Gast






BeitragVerfasst am: 29.11.2007, 21:40    Titel: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Zitat:
Liebe Ayki,

ich finde es ganz große Klasse, was da so beim Vater Deiner Kinder abgeht. Bei meiner Frau war es so: Selbstständig und ausgerichtet auf die Anonymität einer ambulanten Behandlung. Als das nicht nur für schwierig umsetzbar, sondern auch noch für wenig Erfolg versprechend eingestuft war (hängt natürlich von den Umstände und jeder einzelnen Person ab), haben wir uns Kliniken angesehen.

Damals dachte ich noch, warum ansehen, nehmen was sie bekommt soll sie, auch noch aussuchen, wo sind wir denn hier und dann stand für sie fest, 7 Tage stationären Entzug, nahtlos 8 Wochen LZT. Die termine verzögerten sich dann was, aber dann….

Es war die wichtigste Entscheidung in ihrem Leben. Den Rest weißt Du ja, es ging ab wie eine Rakete.

Lieben Gruß Karlblut


Hi Karl,
ja, je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr freut es mich für meinen Mann, dass er - so wie es aussieht - einen Versuch startet, um endlich die Kurve zu kratzen! Und ich denke wirklich sehr viel darüber nach. Ist doch auch völlig normal. Es ist DAS, was ich mir seit 10 Jahren wünsche und immer versucht habe zu erkämpfen. Es ist total in die Hose gegangen, und ich habe meine Energie völlig hirnrissig verschwendet in eine Sache, die ich nicht in der Hand hatte. Das ist mir im Nachhinein völlig klar! Meine Ehejahre hätten nicht so aussehen müssen - hätte ich mal vorher meinen Mut zusammen genommen und mich 5-8 Jahre vorher getrennt. Es wäre FÜR BEIDE besser gewesen... Dann wäre vieles anders gelaufen. Aber jetzt ist es so, und jetzt geht es mir gut. Und ich wünsche meinem Mann, dass er es schafft und durchhält!
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Ayki79 hat zum Thema: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? geschrieben
kaltblut
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 4741
Alter: 53
Wohnort: beiM

BeitragVerfasst am: 30.11.2007, 14:16    Titel: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi Ayki,

hätten se nicht, haben se aber un watt jewesen wäre wenn, wer weiß dat (verblüffend wie ähnlich sich Berlin und Köln sein können). Weißt Du, jetzt bist Du eine knackige erwachsene Frau, kein unerfahrener Hüpfer mehr, so was wie ein Kerlmagnet, ich denke mal, Dein Ex wird noch ganz schön dicke Backen machen.

Was ist denn in die Hose gegangen? Ayki, jetzt geht es doch erst richtig los und Dein Kämpfen, lass es mich mal so ausdrücken:

„Der Kampf zwischen Frau und Mann wird belohnt mit Leben.“


„Aber jetzt ist es so, und jetzt geht es mir gut. Und ich wünsche meinem Mann, dass er es schafft und durchhält.“

Was ich meiner Frau wünsche, wünsche ich meist auch mir selbst, irgendwie egoistisch, habe ich hier gelernt.


Also, die Entgiftung meiner Frau war nach 5 Tagen abgeschlossen, die wollten das Bett frei haben. Da wir aber nicht miteinander sprachen, sie keinen Schlüssel mehr hatte, konnte sie nicht weg. Das war gut, für uns beide.

Was immer Du machst, es ist heute nicht Deine Baustelle, denk daran und lass Dich heute nicht neu einnehmen, nicht Deine Baustelle, seine. „Aber jetzt ist es so, und jetzt geht es mir gut, heute.“

LG Karl
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kaltblut hat zum Thema: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? geschrieben
Ayki79
Gast






BeitragVerfasst am: 30.11.2007, 19:57    Titel: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Zitat:
Was immer Du machst, es ist heute nicht Deine Baustelle, denk daran und lass Dich heute nicht neu einnehmen, nicht Deine Baustelle, seine.

Das weiß ich doch! Er verlangt ja auch nichts von mir und er weiß, dass er diesen Weg ohne mich gehen muss! Vor einem Jahr wäre ich noch für ihn dagewesen und hätte ihm den Rücken gestärkt. Dafür bin ich jetzt nicht mehr da, denn ich habe mein eigenes Leben, das ich mit den Kindern gut auf die Reihe kriege - ohne ihn! Obwohl ich ihn auch niemals abweisen würde, wenn er mit mir drüber reden wollte.
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Ayki79 hat zum Thema: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? geschrieben
Ayki79
Gast






BeitragVerfasst am: 30.11.2007, 20:12    Titel: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich hab die Antworten mal in meinen anderen Thread gepackt - gehört eher da hin als unter diese Überschrift finde ich, oder?

http://www.forum-alkoholiker.de/viewtopic.php?p=143273#143273
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Ayki79 hat zum Thema: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? geschrieben
Ayki79
Gast






BeitragVerfasst am: 09.12.2007, 12:29    Titel: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Mein Mann hat wohl vor ein paar Tagen aus der Klinik seine Eltern angerufen und darum gebeten, dass sie in seine Wohnung gehen und das ganze Leergut entsorgen und die vergessene Wäsche aus der Waschmaschine holen. Das haben sie auch gemacht. Er kommt wohl am Montag - nach 1 Woche - schon wieder aus der Klinik. Anschließend beginnt dann wohl eine ambulante Therapie.

Ich finde es schon ziemlich seltsam, dass er schon nach 1 Woche entlassen wird. Ist das normal? Auch macht mich nachdenklich, dass er das Leergut nicht schon vor dem Krankenhausaufenthalt selbst entsorgt hat. Das macht man doch, wenn man vorhat, das Trinken an den Nagel zu hängen. Alles keine guten Voraussetzungen, um sein Ziel zu erreichen. Aber ich weiß - das ist alles nicht mein Problem! Soweit so gut.
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Ayki79 hat zum Thema: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? geschrieben
Suppy
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 24.11.2007
Beiträge: 49
Wohnort: elmshorn

BeitragVerfasst am: 09.12.2007, 22:54    Titel: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Genau ist Seltsam
ich hab alles entrümpelt was ich
noch wusste , später im krankenhaus
was mir noch eingefallen ist , mein Mann
gebeten zu entsorgen..und eine Woche finde
ich zu kurz...hier muss man drei Wochen bleiben
oder man geht von sich aus
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Suppy hat zum Thema: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? geschrieben
http
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 02.11.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 09.12.2007, 23:56    Titel: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

also mir wurde auf der suchtberatungsstelle auch gesagt, dass der stationäre entzug zwischen 3 und 4 tagen klinikaufenthalt beansprucht Frage

lg http
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http hat zum Thema: Re: Wie läuft ein stationärer Entzug mit Entwöhnung ab? geschrieben

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