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Was genau heisst Co-abhängig sein?

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meine mutter   •    Mein Mann oder sein Bier hat die Familie zerstört  
Autor Nachricht
Fabienne
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 26.09.2006
Beiträge: 43
Alter: 33
Wohnort: Ägypten

BeitragVerfasst am: 02.10.2006, 08:04    Titel: Was genau heisst Co-abhängig sein? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich habe versucht herraus was das genau heisst. Es wurde mal ein solches Thema hier eröffnet, doch leider wieder geschlossen. Ich würd gern wissen, was für Angewohnheiten/Macken man sich angewöhnen kann. Würde gern herraus finden ob ich co-abhänig bin oder war.

Bin ich z.b. co-Abhängig, weil ich es nicht ertrage um mich herum alles betrunkene Leute zu haben (die mir was bedeuten), die (noch) kein Alkoholproblem haben? Bin ich co-abhängig, wenn ich mich am liebsten in Luft auflösen will, wenn mein Vater mal wieder betrunken ist und meine Mutter angreift? Als Kind habe ich mich immer unter meiner Decke verkrochen, alle Lichter gelöst und versucht möglichs wenig zu atmen, sprich unsichtbar zu werden, damit mein Vater nicht wieder völlig betrunken in mein Zimmer kommt, weint, schreit oder von mir verlangt ihm zu sagen, dass ich ihn liebe und meine Mutter hasse. Bin oder war ich co-abhängig weil ich meine Mutter dazumals immer wieder davon abgehalten habe, unsere Familie zu verlassen, uns Kinder im Stich zu lassen (ich weiss heute, dass sie uns niemals allein gelassen hätte bei ihm)?
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Fabienne hat zum Thema: Was genau heisst Co-abhängig sein? geschrieben
Skye
Gast






BeitragVerfasst am: 02.10.2006, 13:18    Titel: Re: Was genau heisst Co-abhängig sein? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Fabienne,

ob und in welchem Maß Du die Krankheit Coabhängigkeit hast, kannst letztendlich nur Du bestimmen. Ich denke aber, wenn ich mir Deine Beträge durchlese, dass Du zumindest eine starke Tendenz dazu hast.

Coabhängigkeit zeigt sich in vielen verschiedenen Symptomen. Ich denke man kann Coabhängigkeit vielleicht unter anderem so definieren. Man stellt seinen eigenen Bedürfnisse, Ansichten und Meinungen hinten an, wenn man allein schon das vage Gefühl hat dem Abhängigen oder auch anderen Menschen damit zu verletzen, ihn wütend oder auch traurig zu machen. Die Steigerung ist der absolute Verzicht auf diese Dinge, weil man sich verantwortlich für sein Trinken oder das schlechte Gefühl von anderen fühlt, wenn man tut was man selbst gern möchte. Man verzichtet darauf seine eigene Meinung kund zu tun, aus Angst, zusätzlich noch selbst abgelehnt zu werden.

Man versucht den Abhängigen vor den Konsequenzen seiner Sucht zu schützen, z. B. meldet man ihn beim Arbeitgeber krank, entschuldigt ihn bei Freunden oder sagt Feier ab, weil er zu betrunken ist, man bemäntelt sein „Problem“ damit andere es nicht erfahren und er somit vielleicht ausgegrenzt wird. Die Möglichkeit das man z. B. auch ohne den Abhängigen eine Feier besuchen kann, wir nicht in Betracht gezogen, es könnte ihn ja verletzen oder andere könnten dann „vielleicht vermuten“ das er ein "Problem" hat.

Der Coabhängige richtet sein Leben voll und ganz auf den Abhängigen aus, um ihm zu „helfen“. Er schiebt sich selbst aus seinem Lebensmittelpunkt und setzt den Abhängigen an diese Stelle. Dieses Verhalten betrifft leider nicht „nur“ den Abhängigen, es bezieht sich auch sehr schnell auf andere Menschen in der Umgebung. Jeder von dem man glaubt, das er „Hilfe“ brauchen könnte, bekommt sie dann ob er will oder nicht. Man verliert den Blick dafür, dass jeder Mensch für sein Tun und Handeln selbst verantwortlich ist.

Nur mal zwei Beispiele von mir: Ich habe meiner Mutter jahrelang alle 14 Tage das Haus geputzt, wozu sie selbst nur noch bedingt in der Lage war. So hatte sie weiterhin das Gefühl, es ist alles in Ordnung. Der äußere Anschein von Normalität wurde gewahrt. Nur…… ich habe es zum Schluß einfach nur noch gehasst und trotzdem weiter gemacht. Jeder „normale“ Mensch hätte spätestens da aufgehört. Ich als Co wollte sie nicht hängen lassen, was hätte sonst der Besuch gesagt oder mein Vater hätte sich irgendwann beschwert oder, oder, oder…

Immer wieder habe ich ihr zugehört, wenn sie sich darüber beschwert hat wie unmöglich irgendwer gewesen ist. Das der oder der sie in Zukunft mal könne…… Ich wusste ganz genau, dass diese Menschen über die sie sich beschwert hat, einfach keine Lust mehr hatten, sich den Launenhaftigkeiten und der Unzuverlässigkeit eines Alkoholikers auszusetzen. Gesagt habe ich das nie oder nur in sehr abgeschwächter Form, sondern nur zugehört und weiter stumm daneben gestanden während sie sich fast ihr gesamtes soziales Umfeld zerstört hat. Es hätte ihr ja wehtun können, wenn ich gesagt hätte was ich denke. Vielleicht hätte es ihr aber geholfen, wenn ich etwas gesagt hätte.

Ich weiß nicht, ob ich Dir helfen konnte. Vielleicht erhältst Du noch die eine oder andere Antwort bzw. Sicht von anderen. Hier ein Link wo Du vielleicht noch etwas für Dich darüber erfahren kannst: http://de.wikipedia.org/wiki/Co-Abh%C3%A4ngigkeit

Das Wichtigste ist an Dich selbst zu denken.

Skye
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Skye hat zum Thema: Re: Was genau heisst Co-abhängig sein? geschrieben
Michael1969
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 17.09.2006
Beiträge: 133

BeitragVerfasst am: 02.10.2006, 14:06    Titel: Re: Was genau heisst Co-abhängig sein? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen Winken
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Michael1969 hat zum Thema: Re: Was genau heisst Co-abhängig sein? geschrieben
Fabienne
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 26.09.2006
Beiträge: 43
Alter: 33
Wohnort: Ägypten

BeitragVerfasst am: 02.10.2006, 14:20    Titel: Re: Was genau heisst Co-abhängig sein? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Skye

Vielen Dank für deine Antwort. Sie hat mir sehr wohl geholfen. In gewissen Dingen bin ich wohl wirklich co-Abhängig. Ich kann zwar heute sehr wohl über die Sucht meines Vaters mit anderen reden und schäme mich auch nicht mehr seinetwegen (auch nicht in der Öffentlichkeit), aber dass ich zum Beispiel immer springe wenn er mich in solchen Situationen ruft, ist wohl so ein co-abhäniges Verhalten. An solchen Tagen sollte man ihn wohl ignorieren oder sagen, dass man mit ihm in diesem Moment nicht reden kann und es dann auch keinen Sinn macht irgendwas auf dem Computer zu erklären usw. Aber nein, er macht mich wütend und ich gehe dann trotzdem rüber und helfe ihm. Aber eigentlich mache ich das nicht seinetwegen sondern meiner Mutter zu liebe, weil ich das Gefühl habe, er lässt sonst alles an ihr aus und sie geht zu Grunde.... komisches Verhalten. Bin ich evt. co-abhängig von meiner Mutter? Wohl von beidem etwas. Ich mache oft mit meiner Mutter heimlich ab, damit mein Vater nicht verletzt wird (er ist auch extrem eifersüchtig in solchen Dingen). Ich denke mal, dass meine ganze Familie co-abhänig ist. Wir lassen uns extrem von seinem Ist-Zustand leiten.

Am meisten Angst habe ich von den 11 Tagen, die ich wohl bei meinen Eltern übernachten muss, bevor ich ins Ausland gehe. Ich kann mich nicht mehr 11 Tage verstellen und verbiegen. Da beide schon pensioniert sind, habe ich sie 24 Stunden um mich. Ich hab zwar gesagt, dass ich noch ein paar Tage zu einer Freundin fahren will, doch mein Vater sagte mit trauriger Stimme, dass ich doch die letzten Tage mit den Eltern verbringen solle. Mal sehen ob ich es schaffe hart zu bleiben und trotzdem zu gehen...
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Fabienne hat zum Thema: Re: Was genau heisst Co-abhängig sein? geschrieben
meriamun
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 03.06.2006
Beiträge: 98

BeitragVerfasst am: 06.10.2006, 21:53    Titel: Re: Was genau heisst Co-abhängig sein? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Zitat:
Liebe Meriamun

Ja es ist traurig das anzusehen. Ich weiss, dass er es selber nicht merkt, dass er sich verändert. Oder er will es einfach nicht wahr haben. Es gibt auch gute Tage, wo er sogar mit Alkohol ein sehr angenehmer Gesprächspartner sein kann. So auch z.b. Vorgestern am Gebursttag meiner Mutter. Wir haben alle zusammen gelacht, inkl. er. Kommt selten vor aber ich geniesse das immer. Aber ich weiss, dass dies ohne Alkohol sein müsste und dass es dann öfters vorkommen könnte. Ich will meinen Vater wieder glücklich sehe, doch es liegt nicht in meiner Hand.

Nein du hast mich falsch verstanden. Mein Vater hat den ganzen Tag nichts getrunken, aber meine Mutter sagt er muss sich den Alkohol regelrecht runter geleert haben an diesem besagten Abend, bevor sie nach Hause kam (also in etwa 1-2 Stunden). Er war also stockbesoffen an diesem Tag, aber hat erst Abends angefangen zu trinken. In wiefern er schon körperlich abhänig ist, weiss ich nicht. Ab wann ist man das? Bis vor einem Jahr konnte er ja gut tagsüber ohne Alkohol leben und hat nur Abends und an den Wochenenden getrunken. Da war er sehr seriös. Mein Vater hatte eine Kaderstelle in einer grossen Firma und hätte er tags über getrunken, hätte er wohl kaum 30 Jahre in der selben Firma arbeiten können und einen so guten Job hinlegen können. Das muss ich meinem Vater lassen! Auch jetzt macht er seine Sachen immer noch selbstständig und liefert gute Arbeit. Man muss ihm also nicht unter die Arme greifen. Er kann sich auch selber kochen und hat in der Zeit als meine Mutter wegen einer schweren Rückenoperation nichts mehr machen durfte, gut für sie gesorgt und auch den Haushalt geschmissen. Ok jetzt tut er wiederum gar nichts mehr (so wie ich es halt nicht anders kenne von ihm). Ihm das mit der Krankheit von meiner Mutter vor augen zu führen bringt also nichts. Erst wenn sie wieder völlig bewegungslos ist, wird er ihr helfen. Aber ob er dann immer noch dazu fähig ist, bezweifle ich zu diesem Zeitpunkt sehr. Jetzt kann er ja den ganzen Tag trinken. Verstecken tun wir das schon lange nicht mehr. Alle unsere Bekannten und Verwandte wissen, dass er seeeehr viel trinkt und wir sagen auch, dass er ein Problem damit hat. Mein Vater war vor ein paar Tagen sogar soweit zu zu geben, dass er was gegen sein starkes Übergewicht machen muss und das beinhalte wohl auch weniger zu trinken. Er ist aber wohl noch lange nicht soweit einzusehen, dass er ganz damit aufhören muss. Das Problem ist, dass Wein eigentlich sein Hobby ist. Er muss sich unbedingt ein anderes zulegen! Auch seine Weindegustationsausflüge müssen aufhören! Er muss sein Leben komplett ändern....

Hast du auch alles ändern müssen? Freundeskreis, Hobbies, evt Job, Wohnort? Mein Vater müsste dies. Zuviele seiner Freunde trinken gerne und viel Wein. Zu viele nehmen ihn auf solche Reisen mit wo eigentlich nur getrunken wird. Aber dann hat er niemand mehr...

liebe fabienne,

ich schreibe dir meine antwort auf o.a. beitrag hier, da der andere thread geschlossen wurde.

es waren nur einige beispiele die eine co-abhängigkeit ausmachen, sie müssen auf euch nicht zu treffen. ich habe dich nicht falsch verstanden und es ist schön zu lesen wie du deinen vater in schutz nimmst. aber wenn er morgens mit alkohol anfängt kann ich mir schwerlich vorstellen, dass er es an bestimmten tagen bis abends ganz ohne aushält.
Zitat:
Es gibt auch gute Tage, wo er sogar mit Alkohol ein sehr angenehmer Gesprächspartner sein kann. So auch z.b. Vorgestern am Gebursttag meiner Mutter. Wir haben alle zusammen gelacht, inkl. er. Kommt selten vor aber ich geniesse das immer.

dieses zeigt, dass dein vater den alkohol gewohnt ist, wenn er seinen pegel hat ist er ganz normal, man nennt dieses spiegeltrinker. sinkt dieser spiegel setzen entzugserscheinungen ein, die leichter oder auch schwerer sein können.

du schreibst dein freund hat auch getrunken und für ihn gabs noch hoffnung, auch für deinen vater gibt es hoffnung, wenn er aufhören will. egal wie weit jemand in der sucht steckt, er kann da rausfinden, hier zählt nur der eigene wille, nichts anderes.

du fragst mich ob ich mein leben verändern musste, ich selbst habe nie darüber nachgedacht weil sich dieses von selbst ergeben hat, ohne dass ich es eigentlich so wollte. in jedem fall weiss ich heute, dass diese veränderung für mich gut war.

verändern muss er in jedem fall etwas, vor allem was freundschaften betrifft, was helfen ihm freunde die nur freunde sind, wenn er mit ihnen trinkt. die wahren freunde bleiben einem auch ohne alkohol. sollte dein vater den weg finden so wird ihm dieses selbst bewusst.
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meriamun hat zum Thema: Re: Was genau heisst Co-abhängig sein? geschrieben
LaLuna
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.10.2006
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 06.10.2006, 23:44    Titel: Re: Was genau heisst Co-abhängig sein? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Fabienne!

Ich empfinde meine Coabhängigkeit so, weil ich merke, dass ich für meinen Mann in vielen Lebensbereichen das Denken, die Verantwortung, das Reagieren übernommen habe.
Vieles unterscheidet sich nicht im Geringsten davon, sich für ein Kind verantwortlich zu fühlen.

LG LaLuna
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LaLuna hat zum Thema: Re: Was genau heisst Co-abhängig sein? geschrieben
Ayki79
Gast






BeitragVerfasst am: 07.10.2006, 07:42    Titel: Re: Was genau heisst Co-abhängig sein? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo LaLuna,
das sehe ich 100%ig genauso! Ich komme mir oft so vor, als hätte ich 3 Kinder - eins davon ist mein Mann! Sehr anstrengend ist das! Dieses Verhalten sollte man versuchen, abzustellen. Wenn man sich viele Jahre so verhalten hat, dann ist das sehr schwer, aber es ist nicht unmöglich!
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Ayki79 hat zum Thema: Re: Was genau heisst Co-abhängig sein? geschrieben
Fabienne
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 26.09.2006
Beiträge: 43
Alter: 33
Wohnort: Ägypten

BeitragVerfasst am: 12.10.2006, 08:15    Titel: Re: Was genau heisst Co-abhängig sein? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Meriamun

Danke für deine Antwort hier Smilie war ein paar Tage weg und habe sie daher erst jetzt gesehen.

Ich hatte zwei Gespräche mit Freunden die mich und meine Situation schon ein Leben lang kennen. Es hat gut getan zu wissen, dass ich meinem Vater nicht unrecht tue mit falschen Beschuldigungen und das es wohl wichtig ist, jetzt was zu machen. Das Gespräch wirklich zu führen. Auch meiner Mutter zu liebe. Meine Freundin sieht wie ich immer den traurigen Ausdruck in ihren Augen, auch wenn sie lacht.

Mein Vater hat es aber an diesem besagten Tag wo er dieses Seminar hatte geschaft nichts zu trinken. Ob er dabei aber entzugserscheinungen hatte, weiss ich nicht. Und abends hat er ja dafür 3-fach soviel getrunken wie üblich. Wohl um den gewohnten Pegel wieder zu kriegen.

Ja wenn er nur den üblichen Pegel getrunken hat, ist er normal. Trinkt er aber mehr, wird er aggressiv.

Dass es noch Hoffnung gibt für meinen Vater glaube ich schon auch, aber ich weiss nicht ob er es jemals einsehen will.... warum etwas aufgeben, dass man gerne macht???

Es ist wohl normal, dass sich das Leben aller Betroffenen ändert, wenn die Süchtigen ihre Krankheit angehen. Mein Leben ändert sich sowieso gerade vollkommen und ich bin gerne bereit dazu noch mehr zu ändern, wenn es meinem Vater und der Familie hilft. Als Kind habe ich mir diese veränderung herbei gewünscht... hab oft von einer schönen Zukunft geträumt auch wenn dies beinhaltete, dass sich meine Eltern trennen. Für mich war dieser Gedanke nach einer Weile nicht mehr schlimm sondern schön!

Aber ich glaube für meinen Vater wird diese Änderung sehr hart, aber am Ende wird sie wohl auch für ihn gut sein.

Die Hoffnung stirbt am Schluss!

Liebe Grüsse
Fabienne
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Fabienne hat zum Thema: Re: Was genau heisst Co-abhängig sein? geschrieben

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