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Einziger Ausweg Trennung vom Mann?

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alaska
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 10
Wohnort: CH

BeitragVerfasst am: 16.08.2006, 10:19    Titel: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo zusammen,

ich bin an einem Punkt angekommen, wo ich nicht mehr weiter weiss.

Mein Mann trinkt (in meinen Augen) sehr viel. Nach der Arbeit fast jeden Tag zwischen 1 und 3 Liter Bier, am WE mehr. Haben schon oft darüber gesprochen, gestritten. Am letzten Sonntag haben wir einen Vertrag ausgehandelt, der die Menge der Biere vorgibt (ich weiss, war schwachsinnig). Gestern habe ich dann bemerkt, dass er heimlich an der Schnapsflasche war. Ich habe ihn gefragt, warum er es getan hat, er hat sich damit betrogen und auch mich. Er meinte, ich sehe dass alles zu negativ und fing dann an, mir wirklich dumme Sachen vorzuwerfen. Mir wurde alles zuviel und ich habe ihm gesagt, dass ich mich trenne.

Mein Problem ist, dass ich nicht weiss, ob er Alkoholiker ist. Er hat nie zittrige Hände, kann auch mal 1 Tag ohne Alkohol sein, schlägt mich nicht, wird nicht aggressiv. Ich habe immer Zweifel, ob ich nicht wirklich übertreibe. Hier in der Schweiz habe ich das Gefühl, dass Alkohol nicht so ernst genommen wird. Aber ich bin nicht mehr glücklich. Es gibt fast gar keinen S** mehr, ich habe Angst, dass er seinen Führerschein verlieren könnte (er ist LKW-Fahrer), mich kotzt es an, dass ich angefangen habe, seine Biere zu zählen. Mir stellen sich die Nackenhaare hoch, wenn ich das Zischen beim Öffnen der Bierdose höre.

Ich habe ihm letzte Woche klar gemacht, dass unsere Ehe so auseinander gehen wird, wenn sich nichts ändert. Am Sonntag sagte er mir, dass er das nicht möchte und er selber weiss, dass er labil ist und seine Grenzen was den Alkoholkonsum betrifft, aufgezeigt bekommen muss. Als ich gestern Schluss machte, ging er mit den Worten ,sieh zu, wie du mit deinem *** klarkommst....'

Für mich bedeutet eine Ehe, durch gute und schlechte Zeiten zu gehen. Ich fühle mich verpflichtet, alles zu unternehmen, um diese Ehe aufrecht zu erhalten. Ich weiss, dass es aber irgendwann Grenzen gibt. Wo sind diese Grenzen?

Ich fühle mich von einem Berg Ängste und Selbstzweifel erdrückt. Suche nach dem Hoffnungsschimmer, dass er sich ändert. Bin inkonsequent.

Suche nach Hoffnungen und Lösungen, um eine Trennung zu umgehen. Nur wird dies funktionieren?

Vielen Dank für's Lesen. Und vielleicht bekomme ich durch dieses Forum einen klaren Kopf.
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alaska hat zum Thema: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? geschrieben
Kira-Antonia
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 16.08.2006, 10:46    Titel: Re: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

ich muß sagen, daß ich selbst hier frisch bin und unerfahren.

Ich konnte mich sehr gut in Deinem Posting wiedererkennen.

Beispielsweise hat mein drogenabhängiger Freund nie Geld. Wir wollten mal, daß ich für ihn sein Geld behalte, damit er besser damit haushaltet. Zuerst fand ich die Idee ganz prima, dann wurde mir schnell bewußt, daß ich die Partnerin bin und das Streit und Zank aufgrund der Kontrolle, die ich ausüben würde, vorprogrammiert ist. Deswegen habe ich davon abgesehen.

Ich denke sowieso, daß wir als Partner nur für den Mann / Frau dasein können - mehr nicht. Wir haben einfach nicht die Erfahrung, wie Menschen von ihren Suchtmittel wegkommen und auch als Liebespartner, in enger Beziehung also stehend, überhaupt gar keine Distanz. Dann kommen eben die Gedanken auf, wie: Ich habe ihn doch mein Ja-Wort gegeben und zwar in schlechten und in guten Zeiten...Nein, auch wenn es mir selbst schwer fällt...so ein schwerwiegendes Thema wie Drogensucht und Alkoholismus gehört in fachgerechte Hände, sprich Thera´s, Ärzte...



Zitat:
Mein Problem ist, dass ich nicht weiss, ob er Alkoholiker ist.


Einmal die Handschütteln Lachen

Mein Freund hatte vor gut 4 Wochen einen Koks Rückfall und dies merkte ich natürlich an seinem Verhalten...ich fragte ihn - er stritt ab und diese Doppelbotschaft zwischen meiner Wahrnehmung und das von ihm Gesagte trieb mich fast um den Verstand.

Meine Frage an Dich: Wieso ist es Dir so wichtig, daß Du den 10000000% igen Beweis hast, daß der Alkoholiker ist? Was für ein Unterschied macht es?

Du schreibst doch selbst:

Zitat:
Aber ich bin nicht mehr glücklich


dann hast Du hast daß er seinen Führerschein verliert und Du zählst seine Biere...das ist alles sehr anstrengend finde ich.

Wo die Grenze ist, weiß ich nicht, weil ich mal denke, daß diese individuell sein kann.

Ich möchte Dir auf gar keinen Fall den Mut nehmen. Generell bin auch ich dagegen, eine Beziehung schnell zu canceln und viell. gibt es ja in der Tat für Euch eine berechtigte Chance.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß man als Angehörige immer mehr in den Strudel an Verstrickung hineingerät ( Winken fängt beim Bierzählen an und hört auf....?), wenn man selbst immer tut und macht. Bei mir ist es so, daß ich z.b. auch Verträge und Absprachen mit meinem Freund aushandele, von denen ich im Grunde genommen weiß, daß er gar nicht in der Lage ist, diese einzuhalten, und ICH BIN DANN AUCH NOCH STÄNDIG DAMIT BESCHÄFTIGT, ZU SCHAUEN, OB ER SICH AUCH WIRKLICH DARAN HÄLT - mir zu Liebe...aber ich weiß doch im tiefsten Inneren meines Herzens, daß mein Partner süchtig ist, weil er keine Verantwortung übernehmen kann...wie kann er derartige Erwartungen erfüllen? Das finde ich schier unmöglich, wenn ich ehrlich sein soll.

Hinzu kommt, daß wir Angehörige große Erwartungen an das Clean- oder Trocken-sein unserer Partner haben...Was ist mit unserer Unfähigkeit?

Zitat:
Suche nach dem Hoffnungsschimmer, dass er sich ändert. Bin inkonsequent.


Ich hoffe, daß ich jetzt nicht so hart bin. Ich befinde mich selbst in der "Entwicklungsphase" und oft kam mir der Gedanke, daß ich unfähig bin - mein Freund ist unfähig und irgendwie multipliziert sich der ganze Sch****.

Ich selbst kann nicht mehr!!!!!!!!!!! Im Grunde genommen ist es doch so, daß man tut und macht...und es kommt nix dabei heraus....

Ich wünsche Euch ganz viel Glück und Gottes Segen, daß Ihr das alles besser machen könnt als z.b. wir...

Ich kenne allerdings auch Paare, die das geschafft haben. Viell. läßt Ihr Euch beide beim Arzt oder so beraten...

Dickes Kraftpaket für Dich
Kira-Antonia
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Kira-Antonia hat zum Thema: Re: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? geschrieben
Kira-Antonia
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 16.08.2006, 10:47    Titel: Re: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Äh, pardon...mit dem Zitieren muß ich noch üben... Lachen ...ich hoffe, daß du da noch durchsteigst Geschockt
lieben gruß
kira-antonia


//.. habs entsprechend geändert, Henri ..//
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Kira-Antonia hat zum Thema: Re: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? geschrieben
alaska
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 10
Wohnort: CH

BeitragVerfasst am: 16.08.2006, 11:05    Titel: Re: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Vielen Dank für dein posting.

Ich habe mich auch schon gefragt, warum es für mich so wichtig ist zu wissen, ob er Alkoholiker ist oder nicht. Klar ist es eigentlich egal. Ich denke mal, dass ich ein Problem damit habe, einen Schlussstrich zu ziehen. Ich für mich die Ausrede brauche: er ist krank, und Kranke lässt man nicht hängen.

Habe mich auch gefragt, wie ich denken würde, wenn ich ein Problem mit Alkohol hätte und mein Mann wäre die Person, die sich Sorgen macht und unglücklich ist. Ich weiss es nicht, ich würde wohl erwarten, dass mein Partner zu mir hält und nicht einfach die Koffer packt. Einfach?

Meine Schwester gab mir den Rat, seine Familie über unsere Trennung zu informieren. Sie meinte, dass irgendjemand ihn sicherlich anrufen wird um die Hintergründe zu erfahren. Nur so zeige ich ihm, dass ich es ernst meine mit der Trennung, und er wird vielleicht aufwachen. Ich habe Angst vor diesem Schritt, habe Angst zu hören, dass ich alles übertreibe... Himmel, ich werde aus mir nicht schlau. In allen Dingen des Lebens bin ich meistens stark, konsequent etc., nur wenn es um meine Ehe geht, werde ich schwach, inkonsequent. Und es sollte doch eigentlich anders sein.

LG Bine
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alaska hat zum Thema: Re: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? geschrieben
webby
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 18.05.2006
Beiträge: 133
Alter: 39
Wohnort: Lüneburger Heide

BeitragVerfasst am: 16.08.2006, 11:06    Titel: Re: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

liebe alaska..

herzlich willkommen erstmal an board und ja-hier kriegt man einen klaren kopf Winken wenn man richtig liest, nicht nur das was man lesen will und wenn man sich ab und an selbstkritisch an die eigene nase fassen kann Winken ... dieses forum ist sehr hilfreich im augen öffnen...

du sagst du weißt nicht ob dein mann alkoholiker ist?..ist eigentlich für DICH doch auch egal oder?...was würde es ändern?... er trinkt heimlich...die beziehung (s..) stimmt nicht mehr...und du schreibst das DU nicht mehr glücklich bist...daran würde sich auf grund der tatsache das er alkoholiker ist doch erstmal nix ändern FÜR DICH.

wichtig ist doch das es DIR in deinem leben gut geht...natürlich ist es traurig zuzusehen wie ein geliebter mensch sich nicht helfen lassen will...aber es ist seine entscheidung und nur ER kann seinen Ar...retten...

"in guten wie in schlechten zeiten"...jo...da steht aber nix davon das der eine krakheitsbedingt zum alleingänger wird in der ehe...da steht nicht das der partner auf deivel komm raus hinterrennen muß ins verderben obwohl er einen besseren weg kennt... dein mann muß sich hilfe holen, er muß den ersten schritt gehen...oder ersteinmal akzeptieren das er ein problem hat...er sagt er braucht grenzen aufgezeigt?...von dir etwa?... er ist doch ganz allein zuständig für sein handeln...ich denke er hat erstmal nur das gesagt, was er meinte was du in dem moment gern hören wolltest...

dieses flaschen zählen- hab ich auch gemacht, verstecke suchen, atemgeruchsproben, hinterherspionieren...und und..ich hatte kaum noch zeit für mich... das ist doch kein leben!!! nicht für dich und nicht für ihn...er wird immer bessere verstecke finden und du gehst dran kaputt dich auf 007 zu trimmen...

überlege dir gut ob du dein leben und deine interessen für ihn völlig in den schatten stellen willst...oder ob du lieber jetzt die notbremse ziehst und ihm die verantwortung für seine trinkerei zurückgibst...d.h. kein flaschen zählen - kein plan.. und keine begrenzungen in der anzahl der täglichen menge...das ist SEINE aufgabe...

du bist seine frau und nicht seine krankenschwester Winken ...

liebe alaska...trennen...ist eine große entscheidung, die du, wenn du es selber nicht willst wahrscheinlich gar nicht erst verwirklichen würdest oder es nicht durchhalten würdest...da sind noch gefühle-die kannst du nicht abstellen... aber drohe nicht mit dingen die du nicht einhälst-du machst dich unglaubwürdig ! so wird er deine grenzen nicht erkennen bzw. dich gar nicht ernst nehmen... lebe dein leben weiter, denke an erster stelle im moment nur an dich und evtl. kids (falls vorhanden)...er kennt den weg-ihr seid ihn doch gemeinsam gegangen...er kann hinterherkommen-es ist allein seine entscheidung...sage ihm deine gefühle ( gespräche mit ihm sollten aber wohl besser im nüchternen zustand stattfinden) - das du seine trinkerei nicht erträgst... das er sich entscheiden solle..du oder der alk...und dann sei konsequent..geh deinen weg weiter...gib ihm die chance hinterherzukommen.. vielleicht setzt du dir/euch ein zeitliches ultimatum bis wann er sich hilfe holt ...aber als erstes: hole du dir hilfe...

hast dir mal gedanken darüber gemacht zu einer SHG für angehörige zu gehen? mir hat das sehr viel weiter geholfen zu sehen, das ich nicht allein bin...zu sehen das ICH als person auch ohne meinen partner ernst genommen werde Winken ...hole DU DIR hilfe... setze klare grenzen für DICH...

ich wünsch dir ganz viel kraft für die nächste zeit...LG Kathrin
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webby hat zum Thema: Re: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? geschrieben
henri
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 1618

BeitragVerfasst am: 16.08.2006, 11:16    Titel: Re: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Salü Alaska und herzlich willkommen

Ob dein Mann bereits abhängig ist, lässt sich von hier aus nicht eindeutig sagen. Bei der Menge die er regelmäßig trinkt, ist er aber auf dem besten Weg es zu werden. Grob gerechnet wird er zeitweise um die 2 ‰ erreichen. Da er die vereinbarte Menge nicht eingehalten hat, lässt das auf eine Abhängigkeit schließen. Ein Abhängiger trinkt die Menge, die er braucht um seinen Alkoholpegel zu halten, weniger kann er auf Dauer nicht durchhalten. Er schafft es auch nicht, nur zu bestimmten Zeiten zu trinken. Es ist also sinnlos, wenn er z.B. nur am WE trinken will, das hält er eine zeitlang durch, um dann doch wieder in sein altes Trinkverhalten zurückzufallen. Für ihn gibt es nur noch die absolute Alkoholabstinenz. Das hört sich im ersten Moment hart an, ist es aber doch nicht.

Eine Trennung ist immer das letzte Mittel, wenn vorher alles andere nicht gewirkt hat. Er hat dir doch schon eingestanden, dass er labil ist und mit Alkohol nicht umgehen kann. Das hört sich doch an, als ob er etwas ändern will, aber nicht weiß, wie er das anfangen soll. Da denke ich, kannst du ihm eine große Hilfe sein. Versucht doch, mit einer Suchtberatungsstelle Kontakt aufzunehmen, um zu erfahren welche Möglichkeiten es für ihn gibt. Ich denke da an Entgiftung im Krankenhaus und einer anschließenden Therapie. Wie das in der Schweiz geregelt ist, besonders die Kostenfrage, kann ich nicht sagen, sollte aber die Suchtberatung wissen.

Wenn er da mitmacht, und trocken werden will, für sich trocken werden will, dann kann er es auch schaffen. Über eine Trennung brauchst du dir also im Moment noch keine Gedanken zu machen. Erst dann, wenn es sonst keine Möglichkeit mehr gibt, dann erst kommt eine Trennung in frage, die dann auch noch nicht endgültig sein muss.

Lieben Gruß ins Alpenland
Henri
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henri hat zum Thema: Re: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? geschrieben
Kira-Antonia
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 74

BeitragVerfasst am: 16.08.2006, 11:18    Titel: Re: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Huhu,

Webby spricht einen wichtigen Aspekt an.

Die Beziehung zu beenden ist die eine Sache. Dann sind da die Gefühle, die unangenehm sind, wie Schuld- und Versagensgefühle, Angst usw.

Viell. ist es wirklich wichtig, sich auf diesen Schritt vorzubereiten, durch Selbsthilfegruppen, Al-Anon, Freunde mit einbeziehen, sich täglich was schönes für sich vornehmen, den Fokus auf sich ziehen und Step a Step lernen:

Ich darf glücklich sein, ich darf sogar glücklicher sein als mein Partner...

Mit Dick und Dünn wollte ich noch ergänzen, ich denke Webby meinte es auch so ähnlich, daß BEIDE in eine Richtung gehen müssen und nicht nur einer...oder der eine geht durch dünn und der andere macht es sich gemütlich.

Es kann nicht auf deine / unsere Kosten gehen....

Oh, weiha...ist das alles schwer...die Ängste die Du ansprichst, kenne ich auch...ich bin keine gute Partnerin, lasse ihn in Stick, ich übertreibe...bzw. wird eine seufzer ausgestoßen...Ich glaube, daß man da nur für sich üben kann und mit Freunde sprechen...

Ach Mensch, gar nicht so einfach...
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Kira-Antonia hat zum Thema: Re: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? geschrieben
alaska
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 16.08.2006
Beiträge: 10
Wohnort: CH

BeitragVerfasst am: 16.08.2006, 11:22    Titel: Re: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Auch dir vielen Dank für deine Antwort.

Kinder haben wir nicht. Und vom Herzen her will ich keine Trennung - nur vom Verstand. Und eine Trennung ist leider momentan schwer durchzuführen. Ich lebe hier in der Schweiz, habe keine Arbeit gefunden, habe kein Auto, lebe in einem kleinen Dorf, haben kein Erspartes, hätte noch nicht mal Geld für eine Mietkaution. Es bleibt mir erstmal sowieso nur eine ,Gefühlstrennung' (ich weiss nicht wie ich es ausdrücken soll). Sprich= wir leben weiterhin erstmal zusammen in der Wohnung, nur jeder führt sein eigenes Leben.

Ich müsste anfangen, mich um eine Arbeit und Wohnung in Deutschland zu kümmern. Und bekomme jetzt schon Angst: was ist, wenn ich beides von hier aus gefunden habe und mein Mann bekommt dann den Dreh und holt sich fachliche Hilfe und möchte eine Chance. Ich würde den Weg mit ihm gehen - aber wie dann. Er ist dann in der Schweiz, ich in Deutschland. Es ist momentan alles so kompliziert, so schwer.
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alaska hat zum Thema: Re: Einziger Ausweg Trennung vom Mann? geschrieben

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