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Erny
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 12.02.2017
Beiträge: 25
Alter: 47
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 14.02.2017, 22:52    Titel: Alkohol ist doof Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo ich nenne mich hier Erny und ich finde Alkohol voll doof,
daher habe ich am Sonntag beschlossen nicht mehr mit dieser Flüssigkeit in Berührung zu kommen. Deswegen trinke ich nicht mehr.
Ich trank so ungefähr 5-7x die Woche, also fast jeden tag. Es waren immer folgende Kombinationen: 2x Bier oder 3x Bier oder 2xBier+1-2 Kleine Kräuterlikör/Brand oder eine halbe bis ganze Flasche Wein.

Jeden Tag Kater und Stunden bis mittag vernebelt und kraftlos obwohl ich dank Alk immer zwischen 5 und 7 morgen wach war, diese Stunden brauchte ich auch um fit zu werden und ab 9 loszulegen. Auf dauer der reinste Horror. Die letzten Monate hatte ich reduziert auf maximal 2 Bier oder 1 Bier und einen kleinen Kräuterschnaps oder halbe Flasche Wein. Nie auf Vorrat oder so gekauft sondern immer am selben Tag beim Discounter oder Büdchen um die Eck, wie immer.

Ich wollte das ändern und weniger trinken. Also habe ich vor Wochen die Menge reduziert. Nur noch maximal zwei Bier oder 1 Bier + einen kleinen Schnaps oder halbe Flasche Wein. Das hat über Wochen gut funktioniert und mir ging es etwas besser und ich wollte öfter mal mehrere Tage aussetzen. Ich trank immer nur ab abends 19-20 Uhr, ausser ich war unterwegs, weil ich als selbstständiger jeden morgen wach und abgefrühstückt an meinem Computer und am Telefon hänge.

Vo meinen Eskapaden der letzten ca. 12 jahre mit viel Alkohol und seiner Auswirkung auf mein Leben will ich garnicht mehr berichten. Arbeite schon seit Jahren an mir und der Alkoholmenge. Das bringts aber nicht, war aber schon mal besser. Ohne - das ist die Lösung. Einfach mal leben ohne Gehirnweichmacher. Sonnst muss man sich täglich neu sortieren. Das schafft ich einfach nicht. Also Kehrtwende.

Auslöser: Letzten Samstag habe ich aber mit Freunden übertrieben und wir haben ab nachmittags in der Altstadt, Im Hafen und danach bei einem der Freunde getrunken. Habe schon ab 17 Uhr mit den beiden getrunken, was ich sonst so gut wie nie mache. Weisswein die ganze Zeit. 4-5 Flaschen beim Freund und vorher auch schon 2-3 02er Gläser Wein. Habe auch die gute Freundin im Suff total genervt. Von aussen gesehen hätten wahrscheinlich alle drei Besoffskies genervt. Nach recherche haben wir um ca. 23 Uhr den Abend beendet.

Am nächsten morgen bin ich auf meiner Couch aufgewacht und war total gerädert. Später wieder im Bett aufgewacht. Dicken Caffee rein und ab in die Joggingschuhe. Am Spiegel vorbeikommend dachte ich nur, auweia, wie siehst du denn aus? Mit Rückblick auf den gestrigen Tag und die vielen Jahre davor mit all meines Erlebnissen: ICH TRINKE AB JETZT NICHT MEHR, egal was kommt! Basta. Ich habe besseres zu tun als nüchtern zu werden: als Selbsttändiger erfolgreicher werden, Finanzen in den Griff bekommen, eine Freundin finden, mehr reisen, neue rezepte ausprobieren und und und und und... die Abkürzung zu allem sollte dann einfach der Abschied vom Alkohol sein. Erst Alkohol ausschliessen und dann wird alles Tag für Tag besser. Das war und ist mein Plan für mich!

Der Sonntag Abend war Anstrengend, da ich nun wusste: Jetzt gehts los! Die ganze Zeit wollte ich zum Büdchen, wie fast täglich. Aber es war vorbei! Ich ging nicht, dass bestärkte meinen Entschluss vom mittag. Ich war den ganzen Abend angespannt und bin spät eingeschlafen und fertig und verschwitzt aufgewacht und dachte es geht mir weiterhin so dreckig wie am Sonntag morgen. Beim aufwachen dachte ich erst ich habe einen Kater. Aber nach der Dusche war alles klar. Ich war froh mich voll nüchtern zu fühlen. Yeah dachte ich, das bleibt ab jetzt so! Aber gestern Abend sehr gut und relativ zeitig geschlafen, volle 9 Stunden durch. Wider dachte ich ich hätte einen Kater, aber nach einer Gesichtswäsche überstieg minütlich die Nüchternheit die Schlaftrunkenheit. Morgen früh werde ich das nicht mehr verwechseln.

Nach zwei Tagen muss ich sagen dass es schon mal viel Besser ist wie ich mich fühle. Vorgestern habe ich geschwitzt ohne ende, heute morgen nach 9 Stunden Schlaf gut aufgewacht und viel gearbeitet. Tagsüber läuft alles wie immer - nur viel besser, weil kein Kater und keine Erholung nötig sind. Ich gib gas. Morgen wirds noch besser und übermorgen viel besser. Damits besser wird hat Alkohol in meiner Denke und in meinen Handlungen nichts mehr zu suchen. Die kleinen Aufblitzer a la "Geh zum Büdchen" werden ignoriert, das ist wohl ein Muster hinter der Stirn das sich langsam auflösen wird.

Abends gibts seit gestern Säfte zu trinken. Saft hat soviel Zucker dass es dem Alkoholenergeiniveau nah ist dachte ich mir. Dann ist das im Sinne der kalorien schon mal fast Gleichwertig und wird bestimmt helfen. Tagsüber wie immer nur Wasser/Tee oder frische Säfte in normalen Mengen, was ich ab nächste Woche auch wieder Abends machen werde.

Heute morgen war ich auch beim Arzt, weil es mir einige Forenmitglieder nahegelegt haben. Mein Arzt fand mich aber augenscheinlich OK und meinte dass es nicht notwendig sein wird etwas zu verschreiben und ich nur durchhalten soll. Falls ich gewollt hätte, bat er mir schwache Beruhigungstabletten an. Die habe ich abgelehnt, da er mich darauf hinwies dass diese schnell süchtig machen können. Nein danke, wenn es nicht sein muss. Also besteht bei mir keine Gefahr auf akute und gefährliche Entziehungsauswirkungen und solche schlimmen sachen. Winken

Nun gut, werde wie immer viel Joggen (bestimmt seltener Krämpfe bekommen) und Abends nicht mehr vorm Computer sitzen und trinken und rauchen, sondern Bilder malen und was man sonst so in der Woche macht. Zum Beispiel auf Ausstellungen gehen, aber dann nur Wasser oder O-Saft trinken. Die Gefahren lauern wahrscheinlich überall, aber nur bei mir nicht. Die Entscheidung steht!

Möge der Saft mit mir sein.

; )

Erny
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Erny hat zum Thema: Alkohol ist doof geschrieben
Carl Friedrich
sehr aktiver Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 06.07.2015
Beiträge: 1099

BeitragVerfasst am: 14.02.2017, 23:16    Titel: Re: Alkohol ist doof Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Erny!

Schön, dass Du den Weg hierher gefunden hast und zur Einsicht gelangt bist, dein Problem in Angriff zu nehmen.

Was hälst Du von der Möglichkeit, die Suchthilfe in Anspruch zu nehmen und dir dort weiteren Rat zu holen?

Hier die Adresse: edit Martin:bitte keine externe Links einstellen, danke
Den Weg bin ich auch gegangen. Mir hat die Suchthilfe viel bei gebracht. Ich kann sie nur empfehlen. Dort guckt auch keiner auf dich herab. Du bist nicht der Erste mit dem Problem, dass durch alle gesellschaftlichen Schichten geht.

Ruf doch dort einfach mal an. Das Angebot ist erst mal nicht mit Kosten verbunden.

Gruß Carl Friedrich
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Carl Friedrich hat zum Thema: Re: Alkohol ist doof geschrieben
Erny
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 12.02.2017
Beiträge: 25
Alter: 47
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 15.02.2017, 00:59    Titel: Re: Alkohol ist doof Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Carl Friedrich,
danke danke... aber eigentlich will ich mit Alkohol auch nicht mehr in Gesprächen, ausser hier im Forum, beschäftigen... denn erst mal werde ich mich selbst beobachten, das finde ich viel spannender, wie sich alles anfühlt .... ich will mich nicht überschlagen mit Aktionen...ich meditiere auch mal wenn ich vom "alltag of alles" warum auch immer auch mal überfordert bin ; ) ... habe als freiberufler erst mal sehr viel zu tun und zu richten... wenn das geschäftliche gut läuft gehts mir meistens besser, aber da hängt der segen gerade schief und benötigt fast alle meine aufmerksamkeit... habe kunden mit denen ich manchmal auch sport treibe... ich werde mich, glaube ich, statt dessen erst mal mit malen und kunst beschäftigen und einige dinge realisieren die ich venachlässigt habe... auf therapien habe ich null bock, das passiert in gesprächen unter guten freunden und der familie... ich bin beliebt, vorallem für meine Offenheit (gehasst)! LOL ...

lieben Gruss

Erny
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Erny hat zum Thema: Re: Alkohol ist doof geschrieben
dieStine
sehr aktiver Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 29.07.2013
Beiträge: 1081
Alter: 35

BeitragVerfasst am: 15.02.2017, 02:48    Titel: Re: Alkohol ist doof Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Erny,

herzlich Willkommen im Forum.
Mich würde mal interessieren wie Dein Arzt auf die Idee kommt, dass Die keine “gefährlichen Entziehungsauswirkungen“ drohen, das was Du da machst ist ja schon ein kalter Entzug und körperliche Symptome zeigst Du auch...manchmal wundere ich mich doch sehr über die Aussagen mancher Ärzte. Warst Du offen bezüglich Deiner Trinkmenge und Regelmäßigkeit?

Auch möchte ich Dich einmal fragen ob Du Dich selbst als Alkoholiker betrachtest? Weiß Deine Familie und Dein Umfeld von Deiner Entscheidung? Und wie sieht es mit der Risikominimierung aus....denn dass “nur bei mir nicht“ keine Gefahren drohen ist natürlich Quatsch Winken Nur mit dem Trinken aufhören alleine reicht nicht - ist aber allemal ein guter erster Schritt.

Ich wünsche Dir einen guten Austausch hier,
LG
Stine
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dieStine hat zum Thema: Re: Alkohol ist doof geschrieben
Erny
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 12.02.2017
Beiträge: 25
Alter: 47
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 15.02.2017, 10:13    Titel: Re: Alkohol ist doof Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Stine,
mein Konsum war genau wie oben beschrieben, nur beim ausgehen wurde es ab und zu mal mehr, wobei ich in den letzten monaten weniger ausgegangen bin... na auf jeden fall gerade nach ganzen 9 Stunden aufgewacht und geduscht und wieder voll da.... erst mal an die arbeit machen und mein Leben neu organisieren... immerhin muss ich noch einiges in meinem Leben wieder in Ordnung bringen... ist halt zu viel liegengeblieben, auf an die arbeit...

gruss

Erny
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Erny hat zum Thema: Re: Alkohol ist doof geschrieben
Erny
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 12.02.2017
Beiträge: 25
Alter: 47
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 15.02.2017, 10:55    Titel: Re: Alkohol ist doof Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Stine,
ja, klar war ich ein Alkoholiker... aber wahrscheinlich noch ein leichter Fall, aber auf jeden Fall regelmässig getrunken... die Jahre davor war es etwas mehr alkohol... aber nie mehr als eine Flasche wein und bei den Bieren war es vielleicht meist eine Flasche mehr... angefangen hat es ungefähr 2004... mir wird auch langsam klar wie sich das hochgeschaukelt hat.. dazu heute abend mehr, ich muss erst mal selbst reflektieren bevor ich hier zusammenhangslos zu viele antworten gebe... muss jetzt meine Aufträge abarbeiten und mein Leben neu organisieren... bis später...

gruss

Erny
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Erny hat zum Thema: Re: Alkohol ist doof geschrieben
dieStine
sehr aktiver Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 29.07.2013
Beiträge: 1081
Alter: 35

BeitragVerfasst am: 15.02.2017, 12:10    Titel: Re: Alkohol ist doof Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Erny,

ich meinte ob Du dem Arzt gegenüber ehrlich warst bezüglich Deines Konsums. Du schreibst oben von nahezu täglich.
So etwas wie “ich war Alkoholiker“ gibt es übrigens nicht, und auch keine schweren oder leichten Fälle, ist der Schalter einmal umgelegt ist man lebenslänglich dabei. Zum Glück ist es aber eine Krankheit die durch Abstinenz zum Stillstand gebracht werden kann. Ist es Dein Ziel NIE WIEDER zu trinken?
Ich schlage vor, Du liest Dich hier einmal gründlich rein, gerade auch die Grundbausteine können sehr hilfreich sein unsere Krankheit zu verstehen.

LG Stine
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dieStine hat zum Thema: Re: Alkohol ist doof geschrieben
Erny
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 12.02.2017
Beiträge: 25
Alter: 47
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: 15.02.2017, 13:04    Titel: Re: Alkohol ist doof Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Stine,
ich weiss nicht warum du mich mehrfach fragst, der Arzt kannte die Menge die ich trank und wusste auch warum er eine Fettleber diagnose gestellt hat, anhand von Blutwerten und dem Ultraschall. Zu meinem Arzt bin ich immer sehr offen und habe ihm gestern nochmal, wie im ersten Post, genau gesagt wie hoch die Menge war und dass es beim Ausgehen auch mal mehr wurde. Ich werde nicht mehr trinken und werde in 4-6 Wochen auch das Rauchen aufgeben. Aber erst mal konzentriere ich mich auf die Abstinenz vom Alkohol, besser gesagt die Fokkusierung anderer laufender Vorgänge, sicher ist sicher.

Und ich sage es nochmal: ab jetzt bin ich kein Alkoholiker! Ich muss nicht die selbe Perspektive einnehme wie Du oder andere. Mich als dauerhaft krank anzusehen will ich nicht, das habe ich getan als ich noch Alk konsumiert habe und es reicht mir. Wenn ich meiner Meinung nach einige Monate so weitermache bin ich hoffentlich sicher raus aus der Abhängigkeit und will auch weiterhin unaghängig bleiben. Ich kann mich nicht andauernd mit diesem Thema und deren Definition durch betroffene beschäftigen, da ich nichts mehr mit Alkohol zu tun haben will. Dazu gehört auch dass ich mich auch nicht mehr mit Gedanken, egal welcher Art, die mit Alkohol zu tun haben beschäftigen will. Ich muss nicht darüber diskutieren ob ich ein trockener oder ein ehemaliger oder sonstiger Alkoholiker war. Mein Ist-Zustand ist und wird sein dass ich esse und trinke was mir gut tut, Alkohol gehört ab jetzt nicht dazu, Ausnahmslos. Basta! Ich glaube an Heilung und diese Heilung ist gerade im Gange und hat mit dem Entschluss aufzuhören angefangen.

Dass hier alles in Frage gestellt wird kommt aus deiner eigenen Erfahrung, die ich nicht unbedingt wiederholen muss, dafür gibt es keine Gesetzmässigkeit oder universale Regel wie die Dinge verlaufen und gehandhabt werden oder müssen. Momentan fühle ich mich in Ordnung, keine Anspannung oder Nervosität, gut durchgeschlafen, nur das ich heute wieder einen leicht trockenen Mund habe. Ich denke das verschwindet in einigen Tage. Der Körper stellt sich um und ich beobachte meine Empfidungen dabei. Gleich werde ich wieder meditieren weil ich nun andere Probleme als Alkohol bewältigen muss. Das Schlachtfeld Alkohol habe ich nun als Sieger verlassen, ich brauche mich damit nicht mehr abzuplacken. Die letzten zuckungen meines Feindes (Alkohol) interessieren mich dabei nicht da ich mich davon abgewendet habe. Die Entscheidung ist gefallen!

Nächstes Kapitel: In meinem Leben ist einiges durcheinander und ich halte es für entscheidend wichtiger diese Dinge Schritt für Schritt zu bewältigen, das wird schwieriger und langwieriger sein als "einfach nur" aufhören zu trinken. Es ist eine Sache wenn man etwas nicht tut und eine andre Sache eine grosse ToDo Liste abzuarbeiten was mit Aktion zu tun hat. Kein Alkohol mehr zu trinken ist eigentlich nur die Passivität im Gegensatz zum früheren trinken. Ja früher, auch wenn es erst 3 Tage sind. Nur deswegen habe ich entschieden mich vom Alkohol loszusagen, sonst komme ich nicht voran. Ich blicke nach vorne und sehe noch viele Baustellen. Zu lange habe ich rumgehangen und getrunken, es zählen nun die Taten und dadurch entstehenden Lösungen um wieder ein normales Leben zu bekommen. Zumal ich auch Jahre durch eine unentdeckte Schilddrüsenunterfunktion lit. Ich habe weitaus grössere Problem die sehr wahrscheinlich auch aus meinem Trinkverhalten resultieren, aber kümmere mich jetzt genau um die Defizite ich ich selbst zu verantworten habe. Das wird schwieriger als der Verzicht auf Alkohol und wird viel Zeit in Anspruch nehmen. Lass mir bitte diese Perspektive, da ich nun Kämpfen muss und will und damit begonnen habe.

gruss

Erny
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Erny hat zum Thema: Re: Alkohol ist doof geschrieben

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