| Fühle mich hilflos und wütend • Unertragbares Schweigen |
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Klaudia neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 1
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Verfasst am: 14.08.2006, 12:11 Titel: genug ist genug............... |
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Aus Verzweifelung wenden wir uns hier an Euch.....
Wir.......
das sind Freunde von einem Alkoholiker.
zur Geschichte....
vor drei Jahren haben wir zum ersten mal mitbekommen das unser Freund alkoholabhängig ist......, zitternde Hände und einen Krampfanfall!
Er ist zur Entgiftung *er selber wollte es nicht* eingeliefert worden.
Total am Ende der Mann.
Wir haben ihn aufgenommen um sein Leben wieder in Ordnung zu bringen und es ging ein paar Wochen gut.
Einsicht war sein oberstes Gebot...wir haben seine Mietschulden bezahlt damit der Mann nicht auf der Strasse landet.
Zweiter Zusammenbruch war dann bei ihm zu Hause....haben wir nicht mitbekommen....weil er zu weit weg wohnt-
Dritter Zusammenbruch war dann wieder bei uns.....*krampfanfall*
danach haben wir ihm eine Langzeittherapie besorgt, die er auch erfolgreich abgeschlossen hat.
Und was soll ich sagen, der Kerl ist drei Tage raus und trinkt wieder.
Wir haben echt keine Lust mehr und sind total überfordert.
Was kann man mit so einem hoffnungslosen Fall anstellen?
Bin für jeden Vorschlag dankbar.
Liebe Grüße
Klaudia |
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| Klaudia hat zum Thema: genug ist genug............... geschrieben
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henri sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 1618
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Verfasst am: 14.08.2006, 13:25 Titel: Re: genug ist genug............... |
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Hallo Klaudia und herzlich willkommen
So traurig es ist und so hart es sich anhört, aber momentan könnt ihr nichts anderes für ihn tun, als ihn sich selbst überlassen. Er ist nicht bereit, seine Leben zu ändern und mit trinken aufzuhören. Vor drei Jahren wollte er nicht in die Entgiftung, hat es aber euch zum Gefallen gemacht und so wird es bis jetzt geblieben sein. Nicht weil er sich ändern wollte, sondern weil ihr es wolltet, hat er das alles mitgemacht. Aber, solange er sich nicht ändern will, bringen alle Maßnahmen, weder Entgiftung noch die beste Therapie ihm etwas.
Es muss ihm noch viel schlechter gehen, der Leidensdruck muss noch viel größer werden bis er begreift, dass er für sich etwas tun muss. Erst dann, wenn er aus eigenem Antrieb aufhören will, wenn er für sich Verantwortung übernimmt, kann er auch auf Dauer trocken bleiben, es muss seine Entscheidung sein.
Es ist für euch eine schwere Entscheidung, aber wie bereits öfter im Forum geschrieben wurde, ist hier auch keine Hilfe die beste Hilfe. Erst wenn er soweit ist, dass er aus eigenem Antrieb mit trinken aufhören will, dann könnt ihr ihm wieder behilflich sein. Bei allem, was ihr vorher macht, überlegt euch zuerst, ob es tatsächlich eine Hilfe für ihn ist oder ob dadurch der Zeitpunkt an dem er es begreift, nur weiter hinausgezögert wird.
Lieben Gruß
Henri |
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| henri hat zum Thema: Re: genug ist genug............... geschrieben
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Jahdawta neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 25.08.2006 Beiträge: 35
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Verfasst am: 27.08.2006, 21:12 Titel: genug ist genug |
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Hallo und schönen Sonntag,
ich kann dem was Henry schreibt nur zustimmen. Auch mein Freund hat eigentlich meinetwegen einen stationären Entzug gemacht und fing nach zwei Tagen wieder an.
Wenn derjenige nicht selbst vom Alkohol weg will, dann kann man nichts tun und alles Bemühen ist für die Katz. Ich mache diese Erfahrung seit 7 Jahren...
Ich kann verstehen, dass ihr überfordert seid, denn ein Alkoholiker macht einem das Leben zur Hölle. Zieht Euch zurück solange er trinkt und bietet ihm Eure Unterstützung an, wenn er ernsthaft aufhören will und auch handelt und nicht nur Versprechungen macht.
Alles Gute
Jahdawta |
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| Jahdawta hat zum Thema: genug ist genug geschrieben
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