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Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte

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TheSorrow
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BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 19:17    Titel: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich bin 27 Jahre alt, komme aus Wien und möchte euch meine Geschichte mit den Alkohol erzählen. Alles fing im Jahre 2012 an wo ich des öfteren nur den Rausch wollte aber dann schließlich in die endgültige Sucht gefallen bin.

Ich werde meine ganze Geschichte nicht komplett an einen Tag aus Zeitgründen schreiben können, daher verweise ich am Ende darauf dass sie fortgesetzt wird.

2012 - Der Anfang
Als ich im Jahre 2012 des öfteren mich mit den Alkohol besaufen wollte um nur den Rausch zu kriegen trank ich wenn ich zeit hatte meistens Nachts harte Sachen (hauptsächlich Tequila) und guckte Filme um mehr Stimmung zu kriegen
Mal war es eine Flasche oder sogar nur eine halbe. Meistens schaute ich mir Hangover 1+2 an da ich diese sehr passend fand. Als ich dann im Dezember plötzlich Angstzustände bekam (ich will echt nicht darüber reden warum) konnte ich ohne Alkohol nicht mehr ruhig sein. Die Angstzustände glichen fast einer Todesangst und konnten nur mit Alkohol ruhig gestellt werden. Ich trank unter Tags und Nachts und blieb auch deswegen ruhig und entspannt, als dann aber der Alkohol nachließ fingen die Angstzustände wieder an. Ich konnte wenn ich keinen Alkohol kaum was essen und verließ auch nicht das Haus. Die Angstzustände waren bei mir so schlimm dass ich nur froh war wenn ich einschlafen konnte. Ich sah dann aber ein dass dies auf Dauer keine Lösung ist und entschloss mich nach Neujahr einen Psychiater aufzusuchen der mir Medikamente gegen Angstzustände verschrieb. Die Tage vor dem Termin musste ich abwarten, aber ohne Alkohol ging es nicht und war froh als ich den Termin hatte. Er war ein sehr netter Psychiater der bei mir eine generalisierte Angststörung diagnostiziere und natürlich war ich ehrlich und erzählte ihm dass ich trank. Ich bekam einige Medikamente gegen meine Angststörung die zwar erst nach einer Woche wirkten, aber war dann mal für einige Zeit weg vom Alkohol.

Fortsetzung folgt...
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TheSorrow hat zum Thema: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte geschrieben
TheSorrow
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BeitragVerfasst am: 09.01.2017, 06:30    Titel: Re: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

2013 - Ein Unglücksjahr
Im März 2013 verstarben zwei Verwandte in meiner Familie, was ein schwerer Schciksalschlag für mich war. Zuerst meine Urgroßmutter väterlicherseits und dann mein Urgroßvater mütterlicherseits wo es mich schwer traf, da ich seit 2005 bei meinen Urgroßeltern mütterlicherseits lebte. Ich griff auch da wieder zum Alkohol und trank wieder ganz harte Sachen die über 35% waren und dies tagelang. In dieser Zeit war ich von Depressionen und Trauer gequält und konnte nicht mal richtig arbeiten gehen (kein Arbeitgeber wusste von meinen Alkoholproblem). Ich fand zwar später wieder einen Job, trank aber weiter, bis auf die Tage wo ich was zu tun hatte und wo ich mir nicht erlauben konnte blau zu sein. Ich verlor in diesen Jahr sogar den Kontakt zu meiner Patentante, woich einmal im Rausch ihr einen Drohbrief geschrieben habe, warum ich diese Dummheit gemacht habe weiß cih selbst nicht mehr. Ich versuchte ihr zu erklären dass es mir sehr leid tut, aber sie meinte sie könne mir das nie verzeihen (auch sie wusste nichts von meinen Alkoholproblem). Somit musste ich mich damit abfinden (um auch sämtlichen Konsequenzen aus den Weg zu gehen) dass sie mit mir nichts mehr zu tun haben will. Es war auch da für mich keine gute Zeit da ich einen Fehler gemacht hatte den ich bis heute bereue. Als ich dann im Dezember anfing meinen neuen Job nachzugehen blieb ich die ersten Tage zwar nüchtern, griff aber dann an einigen Abenden wieder zur Flasche und ging am nächsten Tag mit einen Kater zur Arbeit, versuchte mich aber zusammenzureißen.

2014 - Die Entzugserscheinungen
An einen Tag im Jänner 2014 hatte ich Nachmittagsdienst, hatte mich aber am in der Vornacht wieder angesoffen, konnte aber zumindest normal wirken. Ungefähr 20 Minuten vor Arbietsbeginn trank ich noch einen Café und ein RedBull um zumindest munter zu bleiben, doch was dann geschah möchte ich nicht nochmal erleben. Ungefähr 10 Minuten nachdem ich meinen Café und mein RedBull konsumiert hatte und ich schon in der Arbeit war, begann plötlich mein Herz zu rassen und wurde richtig nervös, meine Hände und Beine fingen leicht ins zittern an und verlor irgendwie die Orientierung bei der Arbeit, musste mcih aber in diesen Zustand extrem zusammen nehmen wie ich konnte. Mir ging es da sehr schlecht dass sogar einige Kollegen gefragt haben ob alles in Ordnung war. Ich bekam sogar einen Schweißausbruch und ging zuerst mal aufs WC wo ich Wasser trank und mir mal mein Gesicht waschte. Dieser Zustand dauerte ungefähr 3 Stunden an, vermutlich bekam dies aufgrund des Café's und des RedBulls. Ich hatte zumindest an diesem Tag gelernt dass man Alkohol und Aufputschmittel niemal zusammen oder nacheinander mischen sollte. Das Ergebnis kenne ich ja jetzt. Ende Februrar lief mein ARbeitsvertrag aus (er war befristet) und wurde nicht verlängert was ein nochgrößer Schlag ins Gesicht für mich war da ich arbeitswillig bin. Ich trank auch da ununterbrochen weiter, amchte aber auch Pausen. Ich bekam schon langsam Probleme mit den Magen, hatte Durchfall, musste mich ständig erbrechen und bekam Schlafstörungen. Im Sommer 2014 erlebte ich zum ersten mal Entzugerscheinungen. Bei einen EInkaufsbummel in Tschechien kaufte ich Alkohol da er dort günstiger war, vorallem eine große Flasche Tequila. An einem Abend trank ich mich voll mit Tequilla bis ich einschlief. Am nächsten Tag als ich einkaufen war wurde mir plötzlich komisch im Herzbereich und fing ins Zittern an. Als ich zu Hause war legte ich mich ins Bett, es wurde aber nicht besser. Mein Herz raste wie wild und mein ganzer Körper zitterte. Daraufhin wurde mir klar dass dies Entzugserscheinungen sind und wusste nicht was ich in dem Moment machen sollte und machte somit einen kalten Entzug durch welcher wirklich die Hölle war. Ich nahm hin und wieder ein paar Tropfen Tequila zu mir, um die Entzugserscheinungen zu mildern, es ging dann auch soweit. Als ich dann endlich einschlief und ein paar Stunden später aufwachte, wusste ich dass ich jetzt in einen Stadium bin wo es ernst wird. Ich fing schon langsam an zu haluzinieren und sah weisse Streifen wenn ich die Augen zu machte. Die ersten 3 Entzugstage waren echt schlimm und immer wenn ich mich überanstrengte ging es mir schlechter. Ich hörte dann für eine gewisse Weile mit den trinken auf, bis es mir besser ging wurde dann aber wieder rückfällig und die Entzugserscheinungen kamen erneut. Diesmal waren die Entzugserscheinungen so nah dran dass ich glaubte einen Anfall zu bekommen, ich wollte auf keinen Fall nochmal einen kalten Entzug durchmachen und fuhr mit den Taxi ins nächste Krankenhaus das am nähestens war. Als ich dort war sagte ich denen dass ich Entzugserscheinungen hatte und musste kurz warten. Ich bekam ein EKG an die Brust gestezt und mir wurde zum ersten Mal ein Medikament gegeben das edit Martin, bitte keine Medikamente nennen heißt. Ich nahm dies auf Anweisung der Ärztin, durfte aber noch nicht ganz das Krankenhaus verlassen. Als ich es nahm wirkte es schon nach 10 Minuten, vertrat mir ein wenig die Beine und mir ging es schon besser. Die Ärztin gab mir einen ganzen Streifen edit mit und empfahl mir zu einer speziellen Stelle zu gehen die sich auf Alkoholprobleme spezialisieren, nämlich das API (Anton Proksch Institut). Als ich dann nach Hause fuhr war ich vom Mediakament müde geworden und legte mich schlafen. Einige Stunden später wachte ich auf und auch da ließ die Wirkung des Medikaments nach. Ich nahm für die nächsten 3 Tagen jeweils 2 Stück am Tag um den Entzug zu mildern, was auch half. Ungefähr eine Woche später fuhr ich dann zum API und konnte einen Spontantermin bei einer Ärztin kriegen, die mich ganz nett beraten hatte und mir das Medikament edit auch weiter verschrieb, aber darauf aufmerksam machte ich solle nicht zu viel nehmen edit da ich sonst davon abhängig werden könnte. Sie empfahl mir auch 2mal in der Woche zu den Gruppentherapien zu gehen wo man sich auch austauschen konnte, und ich tat dies auch. Ich blieb für ungefähr 4 Monate komplett trocken, hatte dann aber wieder einige Rückfälle und musste auch da einige Male wieder ins Krankenhaus fahren, wo mir aber das gleiche Medikament wieder gegeben wurde und ich mich entschloss das Medikament im Falle von Enzugserscheinungen zu nehmen. Dauernd kamen mir immer wieder Gedanken was ich für einen Fehler bei meiner Taufpatin gemacht hatte und Depressionsschübe über meinen verstorbenen Urgroßvater der viel für mich gemacht hatte.


Fortsetzung folgt...
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TheSorrow hat zum Thema: Re: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte geschrieben
TheSorrow
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BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 19:22    Titel: Re: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

2015 – Das letzte Jahr des Suffs
In diesem Jahr hatte ich aufgrund der Entzugserscheinungen eher gelegentlich getrunken, da ich Angst vor den Entzugserscheinungen hatte. Ich musste aufgrund ständiger Entzugssymptome immer ins Krankenhaus fahren und bekam zur Beruhigung eine Infusion die mich zwar müde machte aber es ging mir dann besser. Wenn es mal zu Hause schlimmer wurde nahm ich ein edit - Medikamentenname entfernt - esit um den Entzug zu mindern, was aber nicht immer half. Ich nahm hin und wieder auch das Medikament was ich von meinem Psychiater bekommen habe. Mitte des Jahres hatte ich eine Weiterbildung vom Arbeitsamt finanziert bekommen wo ich mich auch voll reinknien wollte, aber trotzdem trank ich auch da. An einen Abend trank ich mich wieder voll mit Tequila und am nächsten Tag im Kurs trank ich einen Kaffee und es fing wieder an mit Zittern, Herzrasen und Schweißausbruch. Ich ging zur Toilette und trank ein paar Schluck Wasser aber nichts wurde besser. Als mich die Kursleitung sah bemerkte sie, dass es mir nicht gut ging, erzählte ihr aber nichts von meinem Alkoholproblem. Sie hatte vollste Verständnis, wenn ich darüber nicht reden will und sagte, dass ich nach Hause gehen kann und nicht mal eine Krankmeldung bringen müsse da in den Kurs vollste Diskretion herrschte. Ich nahm währenddessen ein Medikament, aber das half selbst nicht nach 30 Minuten. Ich ging nicht nach Hause, sondern fuhr gleich ins nächste Krankenhaus, wo man mir sagte ich solle auf die Psychiatrie-Station. In dieser Station war zum Glück Garnichts los, ich ging zum Schalter und schilderte meine Probleme der Aufnahmeassistenz. Trotzdem musste ich ungefähr 1 Stunde. Als ich dran kam schilderte ich erneut meine Probleme und die Schwester rief sogar den Oberarzt, dieser schlug mir vor ein edit noch zu nehmen und gleich am nächsten Tag zum Psychiater zu gehen. Ich fuhr an einen Tag nach dem Kurs gleich zu meinem Psychiater, bei dem ich zum Glück auch als Notfall drankam. Er verschrieb mir eine Reihe von Antidepressiva. Er gab mir 3 Schachteln davon aus seinen Schrank mit welche ich nicht mal zahlen musste. Am Abend nahm ich die verschriebenen Medikamente, diese machten mich aber nur müde und am nächsten Tag nahm ich in der Früh eine Pille edit, von dem mir aber ganz schlecht wurde und ich nur zitterte und sozusagen jeden Zustand bekam. Ich konnte an diesen Tag unmöglich den Kurs besuchen da es mir überhaupt nicht gut ging von diesem Medikament. Ich nahm einmal versehentlich das edit in der Früh und bekam wieder diesen unguten Zustand versuchte aber ruhig zu bleiben, vor allem da ich Kurs hatte. Ich entschloss mich für eine Weile wieder mit den trinken aufzuhören, da ich in diesen Zustand unmöglich einen Tropfen Alkohol runterbekam. Ich konzentrierte mich auf meine Weiterbildung und schloss diese Erfolgreich mit abgelegter Prüfung ab. Zu Silvester 2015 entschloss ich mich ein letztes Mal zu trinken und dann endgültig aufzuhören.

2016 – Das Jahr ohne Alkohol und die Nachfolgen
Wenige Stunden nach dem letzten Suff, bekam ich wieder solche Entzugssymptome und wusste von da an genau das jetzt Schluss sein muss. Ich griff gar keinen mehr an und hörte komplett auf. Dennoch hörten diese Entzugssymptome wie Herzrasen, Zittern und Unruhe auch Tage danach nicht auf. Ich ging zu meiner Ärztin im API und erzählte ihr davon. Sie war sich sicher, dass dies keine Entzugserscheinungen, sondern Panikattacken sind und empfahl mir eine Kollegin von ihr die sich darauf spezialisierte. Ich bekam sofort einen Termin bei Ihr, sie war ganz nett und musste ihr natürlich meine ganze Geschichte komplett erzählen. Sie verschrieb mir sogenannte Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und zwei andere Medikamente welche auch gegen die Panikattacken helfen würden. Ich hatte natürlich Angst vor der Einnahme, da ich nicht wollte, dass es mir schlecht ging. Als ich sie nahm hatte ich zum Glück keine Nebenwirkungen und musste natürlich diese täglich nehmen, was ich auch tat. In diesem Jahr griff ich überhaupt nicht zu einen Tropfen Alkohol, da ich Angst vor Entzugserscheinungen und Panikattacken hatte.

2017 – Seit 1 Jahr trocken

Ich bin jetzt seit genau 1 Jahr trocken und werde es auch weiterhin bleiben. Ich muss weiterhin meine Medikamente gegen meine Panikattacken nehmen, da ich hin und wieder Panikattacken hatte und somit es noch etwas dauern wird bis ich sie absetzen kann.

Als Folge meines Trinkens hatte ich also Panikattacken als Nachfolge bekommen welche meistens wirklich die Hölle waren und ich andauernd verschiedene Zwangsgedanken von Anfällen und Herzinfarkten hatte. Zum Glück ist mir sowas noch nie passiert.
Das ist alles was ich euch erzählen kann. Dies ist meine Geschichte.


ENDE

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TheSorrow hat zum Thema: Re: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte geschrieben
TheSorrow
neuer Teilnehmer


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Anmeldungsdatum: 08.01.2017
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BeitragVerfasst am: 11.01.2017, 05:05    Titel: Re: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Gerne könnt ihr mir Kommentare hinterlassen oder auch Fragen stellen. Nur zu!
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TheSorrow hat zum Thema: Re: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte geschrieben
silberkralle
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 04.12.2009
Beiträge: 7372
Alter: 66
Wohnort: Wilkau-Haßlau

BeitragVerfasst am: 11.01.2017, 09:43    Titel: Re: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

glück auf

du scheibst ausfühlich über deine saufzeit aber nur wenig über das trockene jahr.
was tust du jetzt, um trocken zu bleiben?
unsere grundbausteine http://www.forum-alkoholiker.de/grundbausteine-der-nuechternheit.php hast du sicher schon gelesen.

schöne zeit

Sehr glücklich
matthias
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silberkralle hat zum Thema: Re: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte geschrieben
Hans im Glück
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 16.10.2014
Beiträge: 2228
Alter: 57
Wohnort: Berlin, trocken seit 08.10.13

BeitragVerfasst am: 11.01.2017, 10:41    Titel: Re: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Guten Morgen TheSorrow,

ich begrüße dich hier im Forum und wünsche dir einen guten Austausch.

Sowie ich verstanden, hast du das Saufen aufgehört aus Angst?

Ist das immer noch deine Motivation, nicht zu trinken?

Oder konntest du in deinem ersten trockenen Jahr auch positive Gefühle für deine Abstinenz entwickeln?

Weil es dir körperlich besser geht, z.B.

Was tust du für deine Abstinenz?

Liebe Grüße
Hans
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Hans im Glück hat zum Thema: Re: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte geschrieben
TheSorrow
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 08.01.2017
Beiträge: 8
Alter: 27
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 11.01.2017, 11:42    Titel: Re: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

@silberkralle
Um nicht rückfallig zu werden besuche ich des öfteren die Gruppe im API und habe auch da Beratung durch eine Ärztin. Ich denke auch immer daran was der Alkohol alles zerstört hat und wie es mir ging. Letzten Endes habe ich eingesehen dass es nichts bringt sich anzusaufen und man immer weiter tiefer sinkt und alles verlieren könnte.

@Hans im Glück
Ich habe damit aufgehört weil ich schon merkte dass es schlimmer wird und sowohl mein Körper als auch meine Psyche vollständig im Eimer sind. Außerdem hab ich aufgrund des saufens Panikattacken entwickelt was die Folgen des saufens sind und vorallem habe ich Angst vor entzugserscheinungen da diese gefährlich sein können, dies ist auch einer der Gründe. Im trockenen Jahr hab ich natürlich positive Gefühle entwickelt und viel wellness betrieben für meinen Körper. Als ich gegen Ende letzten Jahres meine Blutwerte checken ließ meinte meine Hausärztin dass ich Werte wie ein Welpe hätte und sie sich vollständig regeneriert hätten. Ich ernähre mich ausschließlich gesund und achte immer darauf dass in bestimmten Produkten nicht mal ein tropfen Alkohol drinnen ist. Ich werde gegen meine Panikattacken zwar noch eine Weile meine Medikamente nehmen müssen, aber auch das vergeht hoffentlich auch wieder.
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TheSorrow hat zum Thema: Re: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte geschrieben
Williams
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 24.01.2017
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 04.02.2017, 01:13    Titel: Re: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo the Soroww, wahrscheinlich hab ich durch suff ebenfalls Panikatacken zugefügt. Sind es bei dir inzwischen besser mit den Panikattacken?
Was sagt dein Arzt?
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Williams hat zum Thema: Re: Seit 1 Jahr trocken - Meine Geschichte geschrieben

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