| Vererbung? • Ab wann körperlich Abhängig? |
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Leila neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 05.08.2006 Beiträge: 9
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Verfasst am: 10.08.2006, 23:11 Titel: Entgiftung und Bammel davor |
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Jetzt hab ich mir also ein Herz gefasst und bei meiner Ärztin die Karten auf den Tisch gelegt. Diese Ärztin ist wirklch ein Segen:-)
Sie hat mir die Einweisung gegeben und gleich in der Klinik angerufen um einen Termin zu vereinbaren, man sagte ihr, es könne bis zu zwei Wochen dauern, einen Platz zu bekommen, sie würden anrufen.
Noch nicht da, mach ich mir schon so viele Gedanken, was in den nächsten Wochen für Termine anstehen, die ich dann höchstwahrscheinlich nicht einhalten kann. Umzug einer Freundin, der ich fest zugesagt hab und da sie wenig Freunde hat, zählt jeder, der mithilft, geschäftliche Termine, ok die kann ich umlegen, aber am wichtigsten ist der Geburtstag meiner Tochter, weiß jemand ob ich dann den Tag außerhalb der Klinik verbringen darf?
Außerdem hab ich ein bißchen Bammel vor dem, was mich dort in der Klinik erwartet. Könnt ihr ein bißchen erzählen was da genau passiert bei der Entgiftung? Wird der immer in der Psychiatrie durchgeführt? Ist man da ständig unter Beobachtung oder kann man sich frei bewegen? Werden schon vorher Medikamente verabreicht oder erst im Bedarfsfall? Und wenn wirklich der Fall der Fälle eintreten soll helfen dann die Medikamente sofort?
Danke für eure Antworten
Gruß Leila |
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Teufelchen Gast
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Verfasst am: 11.08.2006, 10:02 Titel: Re: Entgiftung und Bammel davor |
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Hallo Leila,
da machst Du also Nägel mit Köpfen, warst beim Arzt und machst einen stationären Entzug. Das ist eine sehr gute Entscheidung, die Du für Dich allein getroffen hast. Das freut mich.
Ist es Dir nicht wichtiger als alles andere, endlich die erste wichtige Voraussetzung zu schaffen, nüchtern leben zu können?
Warum machst Du Dir denn also Gedanken um Ausgangsregeln, Medikamentenvergabe und Wirkung von Medikamenten? Es geht doch nur darum, dass Du unter ärztlicher Aufsicht entgiften kannst. Die besten Bedingungen dafür wirst Du auf einer psychatrischen Entzugsstation einer Klinik vorfinden.
Könnte Dir jetzt ganz ausführlich von meiner Entgiftigung berichten. Doch warum? Erstens wird es von den Kliniken ganz unterschiedlich gehandhabt und zweitens, sollte es Dir einfach egal sein.
Hab keine Angst, sondern freu Dich darauf, bald wieder frei sein zu können!
Ich wünsche Dir ganz viel Mut, Kraft und Neugierde!
lg
Teufelchen |
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Peter.Pan Gast
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Verfasst am: 11.08.2006, 13:04 Titel: Hi Leila |
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Ich fand die Entgiftung in der Klinik nicht schlimm,hatte es mir ganz anders vorgestellt.Morgens 8 Uhr Einweisung,Blutabnahme, und dann nur Infusionen,nach 4 Tagen konnte ich mich überall frei bewegen.
Leila bitte zieh die Numme durch, es lohnt sich.
Viele liebe Grüsse  |
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Annika sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.12.2005 Beiträge: 3847 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 11.08.2006, 16:08 Titel: Hallo |
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Hallo Leila,
ich würde auch sagen, habe keinen Bammel davor. Du bist dort gut aufgehoben und dir kann sofort geholfen werden, wenn du unter Entzugserscheinungen leidest.
Wenn der Geburtstag deiner Tochter nicht wie gewohnt gefeiert werden kann,
tröste dich damit, dass sie demnächst eine nüchterne Mutti hat, Tag für Tag.
Das ist viel schöner !!
Freu dich auf dein neues Leben.
Siehst du, Peter Pan schreibt von Infusionen. Von den Fällen, von denen ich weiß hat keiner etwas davon erzählt. Ich weiß nur was von Tabletten im Bedarfsfall. So siehst du, dass es bei jedem anders läuft.
Gruß von Annika |
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