| Entzug und die Zeit danach • Arbeitskollegin der Tochter |
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November neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 22.05.2006 Beiträge: 12
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Verfasst am: 22.07.2006, 22:55 Titel: Konfrontation |
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Hallo zusammen!
Ich war letzte Woche das erste Mal in einem Al-Anon-Meeting. Ich bin mit meinem Freund erst 3 Monate zusammen und erntete erst mal verwunderte Blicke, dass ich „jetzt schon“ komme… Kann es denn dafür zu früh sein??? Ich bin – von der Geschichte mit meinem Freund mal abgesehen – total unerfahren mit Alkoholikernund habe mir einfach Antworten erhofft, die ich von anderer Stelle einfach nicht bekomme! Ich bin mit der (zugegebenermaßen) naiven Einstellung zu diesem Meeting gegangen, dass ich irgendein „Patentrezept“ oder zumindest Ratschläge bekomme, wie ich mit einem alkoholkranken Menschen umgehe, ohne ihm (und auch mir) zu schaden.
Als erstes höre ich mal, dass auf solchen Meetings keine Ratschläge erteilt werden. Als zweites – dass man GARNICHTS machen kann. Man soll den Süchtigen praktisch sehenden Auges ins offene Messer laufen lassen??? Das kann doch wohl nicht sein! Ich habe mich dann auf diese kleinen Folder gestürzt und lese zudem, dass man in Gegenwart des Abhängigen „mit dem Alkoholiker trinken kann oder auch nicht, ganz wie es einem passt“ (in einem anderen Forum hier lese ich aber, dass sich die Abhängigen schon wünschen, dass die Leute, mit denen sie zusammen sind, in ihrer Gegenwart NICHT trinken! Ich denke, aus ihrer Sicht ist das nachvollziehbar und aus Solidarität mit dem Abhängigen sollte man dem entsprechen, oder? Und für mich muss ich leider sagen, dass ich dem nicht entsprochen habe: ich habe - bis jetzt - immer in Gegenwart meines Freundes getrunken und habe jetzt ein absolut schlechtes Gewissen deshalb!).
Noch dazu haben diese Angehörigen in der Gruppe alle jahrelange (negative) Erfahrung mit trinkenden (Ehe)partnern und ich kann nachvollziehen, dass sie sich alle in der Gruppe wohl und wieder aufgefangen fühlen. Ich möchte hier auch niemandem zu nahe treten; das ist auch definitiv keine Kritik an Al-Anon an sich. Wenn ich in der Lage dieser Angehörigen wäre, würde ich aus der Teilnahme an diesen Gruppen höchstwahrscheinlich auch viel Kraft ziehen können. Ich bin aber nicht in dieser Lage, habe (noch) ein eigenes Leben, wir wohnen nicht zusammen. Ich bekomme also von seiner Abhängigkeit nur marginal etwas mit. Ich beschäftige mich mit ihm, ja, es kommt auch vor, dass sich meine Gedanken den lieben langen Tag nur um meinen Freund drehen. Aber es gibt noch andere Dinge, mit denen ich mich auseinandersetzen muss und möchte. Wir sind ja noch ganz am Anfang… aber ich möchte, dass wir eine CHANCE haben!
Ich muss dazu auch sagen, dass mich das Trinken meines Freundes an sich nicht primär stört. Zumindest, was mich betrifft! Ich wusste von Anfang an, dass er trinkt, aber ich möchte trotzdem eine Beziehung mit ihm! Um seinetwillen mach ich mir aber Gedanken. Wenn man jemanden lieb hat, tut es einem schon weh zu sehen, wie sich dieser Mensch bewusst so sehr schadet. Und natürlich möchte ich ihm keine Vorwürfe bezüglich seines Trinkverhaltens machen, aber darf ich ihm denn gar nichts sagen? Zumindest was ICH denke und fühle? Ist das denn gleich Kritik, Kontrolle oder Druck-ausüben?
Er hat Kinder und wird bald geschieden. Sein Alkoholproblem besteht schon länger und das ist auch der Grund, warum diese Ehe auseinander gebrochen ist. Ich denke mal, seine Frau und er haben sich ja auch mal sehr lieb gehabt und wahrscheinlich hat seine Frau auch viel bis alles unternommen, damit er aufhört. Es hat aber nicht funktioniert. Er trinkt weiter. Und wahrscheinlich mehr als bisher; ich kann das (bis jetzt) nicht beurteilen. Wann ist also der Punkt da, an dem ein „Aufwachen“ bei ihm stattfinden könnte?? Seine Trennung war es wohl nicht! Ich kann doch nicht einfach dabeistehen und zuschauen, wie er sich zu Grunde trinkt??? Irgendeine Saite muss man doch irgendwie in ihm zum Klingen bringen können??
Ich möchte ein „man kann gar nichts machen“ nicht akzeptieren. Es macht mich so unglaublich wütend. Weil mir das meine Hilflosigkeit so überdeutlich vor Augen führt.
Er vergisst mehr und mehr, kann sich teilweise nicht mehr daran erinnern, dass er mir bestimmte Dinge schon erzählt hat. Darüber ist er dann selbst am meisten erschrocken. Aber er kommt nicht zum Schluss, dass er etwas ändern muss! Er ist andererseits ein so intelligenter Mensch! Und da denkt er nicht weiter. Oder ist ihm das etwa alles bewusst? Ich habe verstanden, dass diese Sucht eine Krankheit ist und dass er lieber weiter trinken möchte, als aufhören. Er weiß, dass er Alkoholiker ist, das ist es aber auch schon. Aber er macht sich andererseits ständig Gedanken um seine Gesundheit. Er hat auch schon massive Beschwerden. Ist das nicht irgendwie paradox?
Wie sind denn auch die „3 Stadien“ des Alkoholismus und wie erkennt man diese? Ich wüsste gern, in welchem er sich schon befindet…
Ich traue mich nicht, mit ihm darüber zu sprechen, weil ich ja nicht lamentieren, keinen Druck ausüben und ihn nicht mit meinen Sorgen „zutexten“ soll. Die Beste Hilfe sei Nichthilfe… Ja gut, ich übernehme für ihn keine Verantwortung und lüge nicht für ihn usw. usf. Aber es muss doch möglich sein, dass ich ihm meine Gedanken zu seiner Abhängigkeit mitteilen kann? Und das würde ich sogar ohne Vorwürfe hinkriegen. Dazu müsst ich mich nicht mal anstrengen.
Allerdings sei „einen Alkoholiker missionieren zu wollen“ wohl trotzdem so wirksam, als würde ich mit der Wand sprechen…
Mein Freund geht mir zudem „aus dem Weg“ (siehe mein anderes Posting von vor ein paar Wochen). Ich dachte, er wolle nur mir das „Schlussmachen“ überlassen, aber er hat mir beteuert, dass er mich nicht verlieren möchte. Und das glaube ich ihm auch.
Trotzdem, er ist so gern für sich. Darauf hatte ich mir auch Antworten erhofft: dieses aus-dem-Weg-gehen; kann das auch sein, dass er nur einfach vermeiden möchte, dass ich ihn besser kennen lerne und damit auch alle seine negativen Seiten, wenn er getrunken hat? Immerhin ist ja schon einmal eine Beziehung an seinem Trinkverhalten gescheitert. Oder dass er einfach in Ruhe trinken möchte und ich ihn dabei stören würde, wenn ich bei ihm bin? Wir sehen uns äußerst selten, er schiebt immer alles auf die Arbeit. Stimmt auch, er hat viel zu tun. Eigentlich kenne ich niemanden, der SO VIEL arbeitet!!! Er arbeitet von zuhause aus und ist selten unterwegs. Sogar nachts arbeitet er und schläft kaum. Ist das auch ein Symptom seiner Abhängigkeit?
Körperliche Nähe ist ergo ebenfalls kaum vorhanden, was – zumindest mich – sehr belastet! Ich hab meinen Freund wirklich sehr, sehr lieb, ich würde ihm gern sagen, dass er sich vor mir nicht verstecken muss und dass er auch trinken kann, wenn ich bei ihm bin. Aber ich weiß nicht, ob das richtig wäre. Da ich ihn ja auch nicht zum Trinken ermutigen soll. Steht alles in den „schlauen Broschüren“…
Ich würde ihm so gern helfen, habe so viele Fragen und keine Ahnung, was richtig und was falsch ist. Ich möchte so gern an seiner Seite sein und ihn unterstützen. Leider gebe ich mich momentan zwangsläufig eher oberflächlich und wir reden so gut wie nie über dieses Thema. Und das ist ja wohl völlig daneben. Darf ich meinem Freund von dem Besuch bei Al-Anon erzählen? Eigentlich möchte ich schon, dass er das weiß.
Ich werde wieder in diese Gruppe gehen, ich informiere mich, wo ich nur kann! Ich hätte noch viel mehr Fragen, doch das würde hier den Rahmen sprengen. Hat hier vielleicht jemand bitte TROTZDEM einen RATSCHLAG für mich?? Oder auch zwei? Bin für alles dankbar.
Ich hoffe, ich bin hier niemandem auf die Füße getreten! Entschuldigung jedenfalls für den langen Beitrag und vielen Dank für's Lesen!
November |
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| November hat zum Thema: Konfrontation geschrieben
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chiara neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.03.2006 Beiträge: 362 Wohnort: UK
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Verfasst am: 22.07.2006, 23:35 Titel: Re: Konfrontation |
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Hallo November,
soviel Wut. Es ist schön, dass Du Alles mal niedergeschrieben hast.
Ich fühle mich Deinem Beitrag gegenüber sehr leblos; was ist denn nun mit Deinem Eigenen Leben?
Einen trinkenden Alkoholkranken zu lieben ist meiner persönlichen Meinung nach eine Last, die nur wenige tragen können oder sollen.
Mir persönlich ist hier nur wichtig zu sagen: Hallo November? Bist Du Dir bewusst dass Du eine Wahl triffst? Keiner zwingt Dich zu dieser Beziehung.
Du sagst, Du willst diesen Mann. Du sagst auch, dass er trinkt. Mehr kann ich nicht schreiben, Liebe ist so leichtfüssig.
Achte auf Dich, ihr habt keine gemeinsamen Kinder und seit auch nicht verheiratet. Warum möchtest Du Dich denn unbedingt in jemanden verlieben, der in den Alkohol verliebt ist?
Ich sehe und versteh Deine Wut aber es ist, meiner Meinung nach, Zeit aufzuwachen.
Mit meinen besten Wünschen für Dein zukünftiges Leben
Deinechiara |
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| chiara hat zum Thema: Re: Konfrontation geschrieben
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hiippi Gast
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Verfasst am: 23.07.2006, 11:03 Titel: Re: Konfrontation |
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Hallo November,
Warum tust Du Dir das an?...eine Veränderung im Verhalten des A. gegenüber seiner Umwelt, ist in der Regel nicht zu erwarten...wenn keine Einsicht vorhanden ist, daß er überhaupt ein Problem hat...
Ihr kennt Euch grade mal 3 Monate, wie soll es dann wirklich weiter gehen mit Euch ?
Oder noch anders, was ist mit Deinen Leben ?
Du bist verliebt, willst nicht wahrhaben, das sein Problem mit Sicherheit schon länger besteht...wird er Dir immer auch ausweichen, wenn er direkt darauf angesprochen wird.
A. sind Meister im Verdrängen, und solange kein Leidensdruck da ist, passiert in der Regel gar nichts.
Mit Verblaub gesagt, wenn Ihr schon am Anfang nicht in der Lage seid, über dieses Thema zu reden, wird das nichts.
Ich möchte Dir auch nicht zu nahe treten, aber warum bist Du mit Ihm zusammen ?
Diese Frage, solltest Du Dir ehrlich vor Dir selber beantworten...
Als Außenstehender kann ich nur sagen, solange keine Kommunikation stattfindet, über dieses Thema, ich meine ehrlich, und aufrichtig, in der Art und Weise, das jeder bei sich bleibt, wird sich Deine Wut und Ohnmacht noch steigen.
Warum willst Du retten ? Das kann er nur selber tun, und niemand zwingt Dich dabei zu sein, und nach 3 Monaten kann keine Liebe angeblich so groß sein...
ich glaube Du machst Dir etwas vor...
Deine erste Pflicht ist,
dich selbst glücklich zu machen.
Bist du glücklich, so machst du
auch andere glücklich.
Alles Gute für Dich
Sebastian |
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| hiippi hat zum Thema: Re: Konfrontation geschrieben
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webby neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.05.2006 Beiträge: 133 Alter: 39 Wohnort: Lüneburger Heide
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Verfasst am: 24.07.2006, 12:35 Titel: Re: Konfrontation |
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liebe november...
du machst dir SOOOO viele gedanken um deinen freund und vorallem um seine krankheit... macht ER DAS AUCH?....
du fragst was du sagen DARFST?...du richtest dich ja jetzt schon 100% nach ihm... indem du auf deine wortwahl achtest um ihn in seiner krankheit nicht noch zusätzlich zu "belasten"...
er nimmt sich auszeiten und ist gern allein?... ich unterstell ihm mal ganz frech, das er die zeit braucht um seinen pegel zu halten... um einfach mal in ruhe einen zu trinken....(den rest was du da erwähnst...hm..kann es sein das du dir sein "dir aus dem weg gehen" schön redest?...damits dir nicht so weh tut?)
aber da war ein satz in deinem post...der sollte DIR zu denken geben...
du schreibst:
… aber ich möchte, dass wir eine CHANCE haben!
möchte ER das auch?..warum tut er dann nichts dafür?... das es nicht einfach ist aus einer sucht auszusteigen wissen wir wohl alle hier...aber man sollte sich wenigstens die mühe machen es zu versuchen und sich auch hilfe holen, ansonsten würde ich ihm diesbezüglich erstmal kein wort glauben...
bei deiner suche in welcher phase er grad ist - frag dich mal andersrum - frag dich mal lieber wieviele phasen er noch vor sich haben könnte
und IMHO - du hast ihn trinkend kennengelernt...
woher willst du wissen wann er lügt um seinen alk zu schützen und wann nicht?... und dieses "erklärungssystem" was er aufbaut iss umfassender als du es dir im moment vorstellen kannst
... nimm das jetzt nicht als böse worte oder niedermachen auf - aber denk mal nach welchen chancen DU DIR nimmst während du versucht jemandem zu helfen der deine hilfe nicht will..
ich wünsch dir viel kraft und Weisheit zu unterscheiden
LG Kathrin |
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| webby hat zum Thema: Re: Konfrontation geschrieben
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November neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 22.05.2006 Beiträge: 12
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Verfasst am: 24.07.2006, 15:32 Titel: Re: Konfrontation |
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Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Antworten. Sie haben mich schon ziemlich geplättet... Tja, warum hab ich mich verliebt? Ich war bisher der Meinung, dass man da nicht unbedingt viel Einfluss drauf hat. Es ist einfach passiert und ich bin - zeitweise - richtig zuversichtlich und auch glücklich. Allerdings bekomm ich eine riesen Angst, wenn ich daran denke, dass alles noch schlimmer wird und ich noch tiefer in diese Beziehung "hineinfalle"! Dass mein Freund in den Alkohol verliebt ist, ist wohl richtig. Anfangs hat er mir versichert, dass das Problem "in Arbeit" ist, d.h. er macht eine Therapie, war bei den AA, hat richtig Programm gehabt. Dann wurde es ihm allerdings zu zeitintensiv und er hat alles wieder gecancelt. Momentan läuft außer der Psych.Therapie wohl nicht viel. Anfangs war es ihm auch wichtig, dass wir über dieses Thema sprechen. Mittlerweile verfällt er in Schweigen.
Liebe Chiara, es ist mir bewusst, dass mich keiner zu dieser Beziehung zwingt. Ich möchte sie einfach. Ist wahrscheinlich dumm angesichts dieser ganzen Probleme und weil ich schon so viel über seine Vorgeschichte weiß (wenn ich mir auch vorstellen kann, dass ich nur einen BRUCHTEIL von dem weiß, was seine Vorgeschichte TATSÄCHLICH ausmacht). Mir wurde, noch ganz am Anfang, mal von einem trockenen Alkoholiker gesagt, ich solle "die Beine in die Hand nehmen und laufen, solange ich noch laufen kann". Vielleicht ist tatsächlich jetzt noch Zeit dazu. Das wäre allerdings (in meinen Augen) ziemlich schäbig von mir.
Lieber hiippi: ich weiß, dass sein Problem schon länger besteht. Schon jahrelang. Er weiß auch, dass er das Problem hat. Aber wie du schreibst, sind Alkoholiker Meister im Verdrängen und genau das macht er wohl. Warum will ich retten? Weil ich ihn nun mal sehr mag (klar ist das nach 3 Monaten noch keine "große Liebe", aber ich bin einfach verliebt) und ich es nicht mit ansehen kann, wie jemand sich so fertig macht und das noch nicht mal kapiert!!! Ja, wahrscheinlich mach ich mir auch was vor, indem ich hoffe, es könnte sich noch alles ändern und er würde aufwachen! Komischerweise kann ich mir mit diesem Mann wirklich viel vorstellen. Aber nicht um jeden Preis...
Liebe Webby, wahrscheinlich macht sich mein Freund wirklich keine Gedanken um seinen "Zustand", er versucht, es zu "erklären" (ganz wie beschrieben, in einigen Punkten hab ich ihn wirklich wiedererkannt
Seine Abwesenheit red ich mir nicht schön! Es ist ziemlich verwirrend für mich: ich habe einen Freund und auch wieder nicht. Wir sehen uns ja fast nie! Allerdings macht er auch selten was mit anderen Leuten! Von selbst macht er auch keine Vorschläge. Wahrscheinlich lügt er mich auch oft an. Dummerweise weiß ich nur nicht, wann. Letztendlich sollte mir das egal sein, ich weiß, aber das ist es nun mal nicht.
Ich möcht ihn einfach nicht allein lassen! Was hat euch (?) oder eure Angehörigen denn dazu gebracht, vielleicht einen Versuch zum Aufhören zu starten?
Mein Freund wird im Herbst eine neue Stelle haben, die für ihn sehr wichtig ist. Aber in seinem Zustand wird er - denke ich mal - über die Probezeit nicht hinaus kommen (wenn überhaupt). Das wär doch ein guter Ansatzpunkt, oder? Nur ER muss auch wollen...
Vielleicht schreib ich ihm alles, was ich so denke, einfach mal auf. Dann nimmt er mir mit seinem Schweigen nicht den Wind aus den Segeln und er vergisst auch nichts. Und kann - wenn er möchte - auch immer wieder nachlesen. ICH habe jedenfalls keine Lust mehr, meine ganzen Gedanken immer nur mit mir auszumachen!
Ich dank euch für eure Antworten und wünsch euch ebenfalls alles Gute!
Eure November |
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| November hat zum Thema: Re: Konfrontation geschrieben
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