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wann stationäre therapie?

 
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Autor Nachricht
isadora
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 19
Wohnort: in der sonnigen pfalz

BeitragVerfasst am: 20.07.2006, 18:04    Titel: wann stationäre therapie? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo,

wann ist denn der punkt für eine stationäre therapie gekommen?

an und für sich komme ich ganz gut damit klar, nicht mehr zu trinken. immerhin schon seit einer woche! ok, das ist noch nicht lange, aber eben mein anfang. außer nervosität in den ersten 3 tagen gab es keine probleme.

aber ich werde immer depressiver in den letzten tagen. heute ist es ganz schlimm. es sind halt auch noch andere probleme in meinem leben -

die trennung von meinem mann macht mir immer noch zu schaffen. obwohl ich jetzt einen ganz lieben freund habe, vermisse ich meinen mann immer noch sehr (er hat mich nach 20 ehejahren wegen einer anderen verlassen, mit der er seit 10 jahren ein verhältnis hat).

meine töchter sind schwerstpubertierend, die große ritzt sich seit ein paar monaten.

meine mutter hat vor 2 monaten einen selbstmordversuch gemacht. sie hat sich die pulsadern aufgeschnitten und als es nicht mehr geblutet hat, hat sie von mir verlangt, dass ich weiterschneiden soll (hab natürlich den notarzt gerufen).

ich bin selbständig, aber mein geschäft läuft schon seit einiger zeit gar nicht mehr, so dass ich jeden monat drauflege und eigentlich schließen müsste bzw. demnächst schließen werde. keine ahnung, was ich dann machen soll. mein mann zahlt zwar noch für mich, aber das ist ja keine dauerlösung.

mit meinem freund gibt es ständig stress. er ist wirklich nur lieb zu mir, aber ich bin so launisch in der letzten zeit, dass es für uns beide kaum zum aushalten ist.

das sind so die großen sachen. dazu kommt ein wasserschaden im keller, ein kranker hund, der nicht gesund wird, dauernd geht am haus was anderes kaputt, ärger mit lieferanten im geschäft usw.

ich fühle mich täglich depressiver. trotz dem tollen sommerwetter sehe ich den blauen himmel nicht. würde mich am liebsten nur verkriechen, nichts und niemanden sehen und hören. keine perspektive für die zukunft. klar, so phasen gibt es immer mal. ging bisher auch wieder vorbei. ich bin nur am überlegen, ob das eine folge vom saufen ist. früher habe ich abends getrunken, dann waren die sorgen für ein paar stunden weg. und der dicke kopf am nächsten morgen hat mich über mein alk-problem grübeln lassen. jetzt ist mein kopf schon am morgen klar (ein wunderbarer zustand, eigentlich, rein körperlich fühle ich mich viiiiiiel besser) und der blick auf die anderen probleme ungetrübt.

ab wann ist der grund für eine stationäre therapie gegeben? wie kann ich das entscheiden? kann ich das überhaupt entscheiden, oder muss das ein arzt tun?

oder kann es sein, dass diese trübe stimmung überhaupt nichts mit meinem alkohol-problem zu tun hat?

liebe grüße, isadora
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isadora hat zum Thema: wann stationäre therapie? geschrieben
Teufelchen
Gast






BeitragVerfasst am: 20.07.2006, 18:15    Titel: Re: wann stationäre therapie? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo isadora,

wenn Du Dich entschlossen hast, eine stationäre Therapie machen zu wollen, wird diese auch sofort bewilligt.

Wende Dich an eine Suchtberatungsstelle. Dort wird der Antrag vorbereitet und ein Mitarbeiter wird mit Dir zusammen den erforderlichen Sozialbericht fertigstellen.

Nach Deinen Schilderungen würde ich Dir auch eine stationäre Therapie empfehlen. Dort kannst Du zur Ruhe kommen und findest wieder zu Dir selbst. Lernst viel über die Krankheit und über Dich.

Mir hat sie damals sehr gut getan.

Depressionen sind sehr häufig und gehören mit zum Alkoholentzug. Sehr oft, besonders bei Frauen, besteht eine Depression schon sehr lange, die durch den Alkohol noch einigermaßen in den Griff zu bekommen war. Ist der Alkohol nicht mehr da, tritt sie dann ungefiltert zu Tage.

Lg
Teufelchen
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Teufelchen hat zum Thema: Re: wann stationäre therapie? geschrieben

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