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Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol

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Teufelchen
Gast






BeitragVerfasst am: 14.07.2006, 09:41    Titel: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Zusammen,

vor einigen Monaten machte mich meine Therapeutin auf mein stark vorhandenes schwarz/weiss-Denken in Bezug auf Alkohol aufmerksam.

Damals bin ich ich vor Schreck zusammengezuckt. Schwarz/weiss-Denken ist doch negativ. Steht für intollerantes Denken und intollerant will ich doch überhaupt nicht sein.

Meine Therapeutin freute sich jedoch darüber und beglückwünschte mich und meinte, dass alle trockenen Alkoholiker dieses schwarz/weiss-Denken haben. Das habe ich lange nicht verstanden.

Aber dieses Forum hier ist schon sehr viel Wert. Ich verstehe es jetzt immer besser, wenn ich die Beiträge hier lese.

Wenn hier in diesem Forum sich verzweifelte Hilfesuchende an uns wenden, weil sie langsam erkennen, dass sie alkoholabhängig sind bzw. in ihrer Wahrnehmung ein mehr oder weniger kleines Alkoholproblem haben, kommen die sogenannten "alten Hasen" und sofort heisst es, hör auf zu trinken sonst hast Du keine Chance. Keine Diskussion wird zugelassen, ob kontrolliertes Trinken möglich sei oder ob noch irgendeine andere Alternative möglich ist.

Entweder/Oder. Alles andere ist nicht zu akzeptieren. Auf dem ersten Blick intollerant und arrogant. Für viele am Anfang ihres Weges noch gar nicht nachvollziehbar.

Aber ich habe schnell begriffen, es geht nicht anders. Dieses Denken ist einfach überlebenswichtig! Karsten hat hier heute an anderer Stelle sinngemäß geschrieben, es geht nicht um die Bekämpfung einer schlechten Angewohnheit, sondern wir haben uns auseinanderzusetzen mit einer lebensbedrohlichen Krankheit und diese zu stoppen.

Dies war mir vor ca. einem Jahr auch noch nicht klar, als ich mit meinem damals so "geliebten/gehaßten" Weiss- oder Rotwein da saß und über mein Leben philosophierte. Lebensgefährliche Krankheit? Wieso das denn? Ist doch noch alles gut. Hab einen guten Job, Familie, die Leberwerte in Ordnung, also weit entfernt vom körperlichen Verfall und sozialen Abstieg. Es war wohl nichts weiter als ein kleines Alkoholproblem. Das ich das einfach nicht mehr in den Griff bekam, habe ich lieber mal aus meinem Denken ausgeklammert. Das ich psychisch tatsächlich schon fast Tod war, ohne echte Gefühle in mir, ohne jegliches Gefühl für mích selbst, konnte ich noch nicht begreifen. Das gelang mir erst als ich trocken wurde.

Ich denke mir heute, solange ein Betroffener sich nicht eingestehen kann, alkoholabhänig zu sein und die Bedeutung dessen begreift, nämlich dass er an einer sehr heimtückischen und lebensgefährlichen Krankheit erkrankt ist, wird er dieses schwarz/weiss-Denken nicht verstehen und akzeptieren können. Was wir "alten Hasen" dann schon wissen, nämlich dass diesem Betroffenen noch ein langer sehr unangenehmer Leidensweg bevorsteht macht schon nachdenklich. Deshalb manchmal auch die scheinbar sehr harten Worte. Mit diesen bin ich auch konfrontiert worden, ganz am Anfang meines Weges. Empört habe ich sie erst zurückgewiesen, mich wahnsinnig aufgeregt, was diesen Menschen einfällt mit mir in diesem Ton zu reden.

Heute bin ich so unendlich dankbar dafür! Die haben mich gerettet, da sie bewirkt haben mal in andere neue für mich ganz ungewohnte Richtungen zu denken. Ich hatte den Mut und die Kraft, eine Therapie zu machen und ganz viel über diese Krankheit zu lernen. Wie sie entsteht, wie sie verläuft, ihre Symptome, welche physischen und vor allem psychische Schäden sie anrichtet. Ich konnte meine Erkrankung dann endlich akzeptieren, weil ich sie tatsächlich noch täglich fühlen kann. Sie taucht immer noch auf, in meinem Denken und Fühlen.

Ich wende sehr viel Kraft auf und arbeite täglich mitunter sehr hart an mir, weil ich Leben will und nicht langsam sterben. Jetzt gibt es hier Leser, die das für eine grosse Übertreibung halten. Sterben, wegen ein paar Gläsern Wein oder Bier? Kontrolliert, nur zu gewissen Anlässen. Was hat das denn mit Sterben zu tun?

Doch, genau darum geht es. Um Leben oder Sterben! Entweder/Oder ganz schwarz/weiss gedacht. Ich bin sehr froh über mein mir hart erarbeitetes schwarz/weiss-Denken. Es rettet mich davor, wieder trinken zu müssen und es ermöglicht mir endlich, ein schönes und zufriedenes Leben, ohne dafür Alkohol zu brauchen.

Ich bin sehr froh, dass es dieses Forum gibt. Hier habe ich Menschen an meiner Seite, die auch so denken wie ich und genau wissen, wie wichtig es ist, schwarz-weiss zu denken.

Was mich angeht, werde ich auch darauf achten, dass es hier nicht dazu kommt, dass Diskussionen geführt werden, ob kontrolliertes Trinken möglich ist und sich möglicherweise noch untereinander Tipps für die Umsetzung gegeben werden. Ganz intollerant und arrogant mit ganz harten Worten, wenn erforderlich.

Das ist Hilfe zur Selbsthilfe, wie ich sie verstehe und selbst erlebt habe.

Allen schöne 24 h ohne Alkohol wünscht

Teufelchen
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Teufelchen hat zum Thema: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol geschrieben
Annika
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.12.2005
Beiträge: 3837
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 14.07.2006, 11:05    Titel: Re: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Zitat:
Lebensgefährliche Krankheit? Wieso das denn? Ist doch noch alles gut. Hab einen guten Job, Familie, die Leberwerte in Ordnung, also weit entfernt vom körperlichen Verfall und sozialen Abstieg.


Zitat:
Das ich das einfach nicht mehr in den Griff bekam, habe ich lieber mal aus meinem Denken ausgeklammert. Das ich psychisch tatsächlich schon fast Tod war, ohne echte Gefühle in mir, ohne jegliches Gefühl für mích selbst, konnte ich noch nicht begreifen.


Hallo teufelchen,

dein Thread hat mir sehr gefallen, und in deinen zitierten Worten erkenne ich mich 100 % wieder.

Ich denke, dass viele Mitglieder, die sich hier im Forum anmelden, schon ahnen dass sie ein Alkholproblem haben.

Nun ist es ein schwerer Schritt vom erahnen über das begreifen zu dem Satz " Ich bin Alkoholiker " zu gelangen.

In dieser Übergangsphase befinden sich die meisten Menschen die hier
Hilfe suchen.

Ich bin wie Du der Meinung, dass nur ehrliche Worte hier Hilfe geben können.
Da ehrliche Worte, nicht immer die sind, die der Betroffene hören will,
wirken unsere Worte hier teilweise schon recht arrogant und erhaben .

Die Erfahrung zeigt aber, dass unsere Worte helfen, die, die sie noch nicht annehmen können, sind noch nicht so weit.

Wir können nur diesen einen Weg der völligen Abstinenz aufzeigen.
Alles Andere haben wir versucht und sind gescheitert.

Viele Mitglieder aber konnten unsere Erfahrungen annehmen, umdenken und den Weg in ein trockenes Leben starten, daher lohnt sich jede Minute die ich hier an Zeit investiere.

Annika
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Annika hat zum Thema: Re: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol geschrieben
Lilly12
Gast






BeitragVerfasst am: 14.07.2006, 13:13    Titel: Re: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Teufelchen, Hallo Annika,
ich habe mich in beiden Beiträgen von Euch auch zu 100% wiedererkannt. Ich finde die beiden Beiträge sehr gut, man müsste sie irgendwo abspeichern und denjenigen zu lesen geben, die uns für arrogant , intolerant und zu hart halten. Es erklärt einfach alles, warum es so ist. Ich habe an mir auch dieses schwarz-weiß Denken festgestellt, erst heute, vorhin im Auto, als ich so vor mich hinsinnierte, und war mir kurzzeitig unsicher und hab mich selber gefragt, ob ich denn mit so harten Ansichten überhaupt hier jemandem helfen kann? Bin ich dazu eigentlich geeignet oder schon verbohrt? Aber ich kam zu dem Schluss, das es für mich so richtig ist. Und wenn das sogar Deine Therapeutin, Teufelchen, sagt, dann liegen wir ja doch richtig, war gut, das mal zu hören. Und zu hören, das es Euch auch so geht.

Ich habe für mich persönlich NIE über ein kontrolliertes Trinken ernsthaft nachgedacht, weil, wie Annika auch schrieb, wir das ja auch alle mal versucht haben, es gelingt nicht, es ist unmöglich.

Anfangs habe ich mir den Gedanken verboten, über sowas überhaupt nachzudenken. Später dann habe ich nicht mehr drüber nachgedacht, es kam für mich nie in Frage. Gut, gedanklich durchgespielt hat man es immer mal wieder, ich meist zu meiner eigenen Kontrolle, wie weit kann so ein Gedanke an mich überhaupt noch herankommen? Ich habe dann die Situation gedanklich durchgespielt, aber nie bis zum Ende, schon am Anfang des Gedankenganges wurde mir ganz elend und mir war klar, dieser Gedanke an Trinken hat bei mir keine Chance mehr. Ich weiß, wie es endet. Aber ich denke, man muss sich doch immer wieder solchen Gedanken stellen, nie denken, jetzt ist es ja vorbei, es kommt nie wieder. Demütig sein, wie hier auch schon geschreben wurde.

Ich weiß nicht, ob ich das jetzt verständlich ausgedrückt habe? Kennt Ihr das auch so?

Annika, ich habe in so vielen Beiträgen von noch nassen Alkoholikern die Feststellung gemacht, das sie unheimlich Angst vor dem "schlimmen" Wort Alkoholiker haben. Es ist ein schwerer Weg, sich das einzugestehen und es auch zu sagen. Gerade das Sagen zu anderen: Ja, ich bin Alkoholikerin ! ist mir am schwersten gefallen, das ich es bin, war mir ja klar, auch am Anfang meinenr Trockenheit. Auch, das ich es nun für immer bin. Aber für das Sagen vor anderen habe ich noch eine Zeit gebraucht. Heute macht es mir nix aus, ich geh damit nicht hausieren, aber wer es wissen muss, dem sag ich es. Neulich, bei meinem Bruder auf einer Feierlichkeit, erzählte eine Bekannte von ihrem endlos trinkendem Bruder und schielte immer so in meine Richtung, sie weiß natürlich, das ich Alkoholilkerin bin. Ich äußerte mich demenstsprechend, das ich sagte: Ja,..., Du weißt ja, das ich aus eigener Erfahrung als Alkoholikerin spreche, bla bla...

Ich glaube, sie wollte mich etwas provozieren, aber aus ganz anderen Gründen, nämlich weil ich wieder schlank bin und sie soviel zugenommen hat, aber das ist ne andere Geschichte. Jedenfalls war danach für ne Sekunde Schweigen, weil alle, vor denen ich es noch nicht gesagt hatte (sie stehen mir nicht sooo nahe) baff waren. Aber dann haben wir uns ganz normal weiterunterhalten, nicht schnell auf ein anderes Thema oder so, sondern halt über den besagten trinkenden Bruder. Es kamen natürlich die altbekannten Fragen, halb lästernd, halb vorwurfsvoll: Warum trinkt der denn so viel? Natürlich nicht von meinen Familienangehörigen, sondern von den anderen. Ich habe das dann unterbrochen und gesagt, er trinkt, weil er es muss! Er ist alkoholkrank, das ist eine Suchterkrankung. Er kann nicht mehr anders, er muss in eine Entgiftung, anders geht es nicht! Aber er muss das selber wollen, ihr könnt da nichts machen. Das war jetzt zwar für die anderen erstmal frustrierend, aber was solls? Soll ich lügen und sagen, ach ,der hört schon wieder von allein auf (er trinkt seit vielen vielen Jahren). So leid es mir tat, ich konnte nichts anderes sagen, alles andere wäre gelogen gewesen.

So, nu hör ich schnell auf, eh mir noch was einfällt

Gruß die Lilly
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Lilly12 hat zum Thema: Re: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol geschrieben
Karsten
Administrator
Administrator


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beiträge: 45246
Alter: 54

BeitragVerfasst am: 14.07.2006, 13:35    Titel: Re: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

da ich diesem Beitrag eigentlich nichts hinzufügen möchte, habe ich dieses Thema eben auf dem Portal verlinkt bei den "Häufig gestellte Fragen"
Er beschreibt eindeutungsvoll den Weg und die Meinung des Forums.
Besser hätte man es nicht schreiben können.

Gruß
Karsten
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Karsten hat zum Thema: Re: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol geschrieben
Tabaluga
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 11.11.2005
Beiträge: 947

BeitragVerfasst am: 16.07.2006, 00:14    Titel: Re: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Teufelchen!
Ich danke Dir für diesen Beitrag!
Er hat mir gezeigt, das Schwarz-Weiß-Denken durchaus eine positive Eigenschaft ist!

Das Leben hat "Grauschattierungen", die ich schwer erkennen kann.
Mit Sehen der vielen verschiedenen Facetten des Lebens geht es mir besser und ich kann mich in Gelassenheit und Geduld üben.
Ich kann Glück empfinden und Zufriedenheit.

Aber zum Thema Alkohol gibt es ab einem gewissenen Punkt keine Grauschattierung mehr!
Sobald die Erkenntnis kommt, Alkoholkrank zu sein, bist es nur noch die Entscheidung "Weiß" für das Leben!
Jeder Grauton wäre für mich ein "Selbstbetrug" und der Weg in das Schwarz hinein, was Sterben bedeutet.

Komisch, dass es mir nicht so schwer gefallen ist, in anderen Dingen Schwarz - Weiß zu denken, ich mir aber in Bezug auf meine Alkoholkrankheit "Grau-Töne" ausgemalt habe.... Mit den Augen rollen
Zum Glück habe ich es rechtzeitig geschafft.....danke Euch allen!

Tabaluga
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Tabaluga hat zum Thema: Re: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol geschrieben
Stig
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 16.07.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 16.07.2006, 22:52    Titel: Re: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Teufelchen

Das Schwarz/weiß Denken ist das einzige was für einen Alkoholiker noch gilt.
Mein Hausarzt hat es mir so erklärt, daß im Hirn ein Hebel umgelegt wurde,
der nicht mehr zurückgeschaltet werden kann. Sein Beispiel war eine
Münze. Sie hat nur 2 Seiten. Es gibt kein dazwischen, da sich im Hirn
ein "Suchtgedächtnis" gebildet hat. Ein Schluck/Glas Alkohol und man ist
wieder in der Sucht. Nur mit dem Unterschied, daß es dann ziemlich
schnell geht bis man wieder den alten Level hat und den dann noch
weiter hochtreibt. Ging mir so vor einem Jahr, als ich von heut auf morgen
keinen Alk mehr trank. Nach ~4 Wochen dann Rückfall. Anfangs nur
1-2 Bier. Am Schluß waren es dann 4-6 Liter Bier und ne Flasche Wodka.
Das fing dann schon morgens an. Geschockt

Mein Hausarzt sagte mir gnadenlos, daß ich in dieser Form vielleicht noch
10 Jahre habe. Entweder totsaufen - Oder trockenbleiben.
Ich hab mich für das "Oder" entschieden. Er hat mir dieses
Schwarz/weiß-Denken schon während der Entgiftung eingeimpft.
Allerdings muß ich dazu sagen, daß er ein guter Freund meiner
Eltern ist und mich gehörig durch die Mangel gedreht hat.

Liebe Grüße
Stig
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Stig hat zum Thema: Re: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol geschrieben
Teufelchen
Gast






BeitragVerfasst am: 17.07.2006, 08:50    Titel: Re: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Stig,

solch einem Arzt bin ich im Krankenhaus bei meinem Entzug begegnet. Was habe ich den gehaßt für seine "Unverschämtheiten" und was hat der mich zum heulen gebracht!

Den werd ich aber nicht vergessen solange ich lebe. Weihnachten habe ich ihm eine lange Dankes-Karte geschrieben.

Wenn der nicht gewesen wäre! Wahrscheinlich wäre ich nicht so schnell wach geworden.

lg
Teufelchen
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Teufelchen hat zum Thema: Re: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol geschrieben
Freund
Gast






BeitragVerfasst am: 18.07.2006, 20:37    Titel: Re: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Moin Teufelchen,

habe gerade durch Zufall deinen Beitrag zum s/w-Denken entdeckt und gelesen. Sehr guter Beitrag. -
Ich habe dieses s/w-Denken unbewußt oder auch durch Lernprozeß von meinen Therapiemitgliedern sofort praktiziert.
Das ist/war auch ein gewisser Selbstschutz.
Anderes "Rumgeeiere" kannte ich zur Genüge aus der Vergangenheit.

Gruß, Freund.
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Freund hat zum Thema: Re: Schwarz/Weiss-Denken für ein Leben ohne Alkohol geschrieben

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