| verwirrt und verzweifelt • kurzfristig "nüchtern"??? |
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Laurina5 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 08.06.2005 Beiträge: 303 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 09.07.2006, 13:45 Titel: Re: |
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Liebe Belladonna, mit dem schönen Namen der Tollkirsche.
Ich habe angefangen, mich mit meiner Co.-Abhängigkeit auseinander zu setzen, als ich psychosomatische Beschwerden bekam. Es fing an mit dem Lesen von mehreren Büchern zu diesem Thema.
Co.-Abhängigkeit ist eine Suchterkrankung mit vielen Gesichtern.
Co.s müssen wohl auch erst ihren persönlichen Tiefpunkt erreichen, bevor sie sich zu einer Veränderung aufraffen können, so war es zumindest bei mir.
Meiner Meinung nach kann man sich für zwei Wege entscheiden.
Wenn ich mich für das Leben mit einem Betroffenen entscheide, so wird der Verzicht auf Alkohol keine persönliche Einschränkung sein, sondern ein Gewinn für mich, weil ich mich bewusst dafür entschieden habe.
Das ist eine Entweder - Oder Frage.
Ich kann mich auch für ein Leben alleine entscheiden, dann liegt es in meinem Ermessen, wie ich leben will.
Ich denke, Du wirst Deine Entscheidung finden, wenn die Zeit dafür gekommen ist.
Wünsche Dir ganz viel Kraft für Deinen Weg.
LG Laurina
Nichts passiert aus heiterem Himmel
es sei denn, man kennt das Wetter nicht. |
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iwiat neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 31.03.2006 Beiträge: 15 Wohnort: österreich
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Verfasst am: 11.07.2006, 16:10 Titel: Re: Co-Abstinenz |
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hallo!
eine kurze meinung zur co-abstinenz, jetzt mal aus der sicht von den co-abhängigen und nicht von den alkoholkranken:
wenn du alkohol trinken möchtest, es ihm zu Liebe aber nicht tust, dann ordnest du deine wünsche seinen wünschen unter - das ist dann auch eine form der co-abhängigkeit.
ich denke aber doch, dass es vor allem zu beginn sinnvoll ist, nichts zu trinken (zumindest in seiner gegenwart).
lg. |
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| iwiat hat zum Thema: Re: Co-Abstinenz geschrieben
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Uli neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 27.06.2006 Beiträge: 19
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Verfasst am: 11.07.2006, 16:49 Titel: Re: Co-Abstinenz |
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Hallo Belladonna,
ich habe seit Mann nicht mehr tinkt, auch keinen Tropfen mehr angerührt. Für mich ist das aber überhaupt KEIN VERZICHT. Sicher habe ich früher auch mal gerne mein "Sektchen" getrunken, aber so wichtig ist mir das nicht. Ich bin ja keine Alkoholikerin, also fällt es mir auch nicht schwer, den Alk weg zu lassen. Wenn es mir schwer fallen würde, müsste ich mir ja überlegen, ob ich nicht auch ein Problem habe. Und so stelle ich meinen Mann gar nicht vor die Frage "warum darf sie und ich nicht?". Wir haben uns eben entschieden, den Weg gemeinsam zu gehen, ganz oder gar nicht. Da ist es auch egal, ob ich in seiner Gegenwart trinke oder allein. Ich kann nicht von jemandem etwas verlangen, was ich selber nicht bereit bin, zu tun.
Das ist aber nur meine Meinung, es gibt auch andere:
Wir haben das Thema auch in der SHG diskutiert. Eine Angehörige dort trinkt selber gerne noch ihre "Bierchen" mit ihren Freundinnen. Sie sagt, sie habe aufgrund der Abhängigkeit Ihres Mannes schon so viel durchgemacht, dass sie nicht bereit ist, noch weitere Opfer zu bringen. Leider war ihr Mann nicht da (beruflich unterwegs) und konnte nichts dazu sagen, wie er das empfindet. Sie meinte, es wäre für ihn ok. Meinen Mann jedenfalls würde es stören, auch wenn er sagen würde es sei für ihn ok.
Viele Grüße,
Uli |
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| Uli hat zum Thema: Re: Co-Abstinenz geschrieben
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