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Alkoholproblem?

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ich bin nass, er ist trocken=Problem   •    Seit Montag kein Schluck mehr!  
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Teufelchen
Gast






BeitragVerfasst am: 07.07.2006, 22:43    Titel: Re: Alkoholproblem? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Chris,

nur noch eines. Du weißt es also besser wie es geht trocken zu werden, als viele hier, die schon länger trocken sind, also schon da sind, wo Du unbedingt hin willst.

Könnte es nicht einfach sein, dass Du überhaupt keine Ahnung hast, wie es tatsächlich funktioniert.

Sind es nicht genau die Menschen die es wissen sollten, die schon viel versucht haben um trocken zu werden und erst als sie darauf hörten, was ihnen andere trockene Alkoholiker sagten und das dann so gemacht haben, endlich trocken wurden.

Erfahrene trockene Alkoholiker die nichts weiter tun, als ihre Erfahrungen weiter geben, um Dir hier zu helfen.

Denk darüber nach, wenn Du mal wirklich nüchtern sein solltest. Ich meine tatsächlich 0,00 Promille. Weisst Du noch wie sich das anfühlt? Ich weiss es wieder. Jeden Tag neu, weil ich aufgehört habe, alles besser wissen zu wollen, weil ich denen vertraut habe, die es wissen wie es geht, endlich nicht mehr trinken zu müssen.

Alles Gute!

Teufelchen
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Teufelchen hat zum Thema: Re: Alkoholproblem? geschrieben
sophia
Gast






BeitragVerfasst am: 08.07.2006, 07:50    Titel: Re: Alkoholproblem? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo chris,

lese dich und freu mich ,daß du aufhören möchtest....
Du versuchst gerade einen Weg zu finden und ich bin äußerst gespannt.
Ich habe unzählige Male versucht, diesen Weg zu gehen, damit meine ich das "runtertrinken" wie Du es schreibst und

es hat nie geklappt!

Kaum ein paar Tage durchgehalten, laß es mal 4 Wochen gewesen sein, kam der Einbruch - Rückfall in die alte Menge! Erst ein, dann zwei, dann drei....
Glaub mir chris, es funktioniert nicht, doch wenn du deine eigenen Erfahrungen machen möchtest, mach sie. Doch würde ich dir wünschen, du könntest dir das ersparen.

Sophia
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sophia hat zum Thema: Re: Alkoholproblem? geschrieben
Chris35
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 06.07.2006
Beiträge: 6
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 08.07.2006, 18:13    Titel: Re: Alkoholproblem Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo, Chiara, Sophie, Teufelchen,

klar hätte ich Chiara geantwortet, wenn ich nicht gleichzeitig noch an meinem eigenen Beitrag geschrieben hätte.

Karsten möchte nicht, dass ich über meinen "Versuch" hier weiter schreibe. Das muss hier wohl akzeptiert werden. Also behalte ich die Einzelheiten und ein Ergebnis, wenn es denn positiv ausfallen sollte, zurück. Ich melde mich dann hier zu dem Thema also erst wieder, wenn es mir schlechter geht.

Nur noch soviel: Ein Ausschleichen eines Suchtstoffes ist wie Ihr wisst in anderen Bereichen sehr erfolgversprechend, wenn auch (!) hier eine psychotherapeutische Begleitung (die ich habe) läuft. Warum bitte ist das beim Alkohol [u]so kategorisch unmöglich[/u], wenn man an sich und seine Kräfte glaubt? Ist es so, dass wenn man noch trinkt, überhaupt nicht mehr klar denken kann? Nie und nimmer, morgens und abends? Dann hätte mir mein Chef bei meinem verantwortungsvollen Job längst gekündigt und viele Sachen wären längst den Bach runter. Ich selbst war es, der aus eigener Kraft gemerkt hat, dass eine Notbremse zu ziehen ist und habe mich bei Experten beraten lassen. Aus eigenem Willen bin ich diesen Schritt gegangen und wollte aus eigenem Willen den nächsten Schritt gehen, den ich jetzt auch gehe. Ich sorge nur dafür, dass ich bis zu einem gewissen Punkt komme, an dem mein Körper keine Entzugserscheinungen mehr zeigt und dann auf Null bin und bleiben kann. Warum muss das "auf Null kommen" [u]unbedingt und zwangsweise ohne jede, aber auch jede denkbare Alternative auf einer Entzugsstation erfolgen[/u]?

Ich mag keine kategorischen Aussagen wie: Entweder hörst du sofort auf zu trinken, oder du schreibst hier nichts mehr über deinen Alltag und dein Trinkverhalten bis zur Trockenheit, wie Karsten das wünscht. Auch halte ich sinngemäße Aussagen wie: "Ohne stationären Entzug schaffst Du das nie" für seltsam. Wenn in einem Forum für edit - bitte keine Medikamente nennen - edit-Süchtige darüber gesprochen wird, wie es Betroffenen geht, die von Tag zu Tag weniger von dem Sauzeug einnehmen, sagt doch auch keiner was. Ich weiß von meiner Zeit als Zivi in einem Krankenhaus noch, dass es für viele Betroffene ein guter und erfolgreicher Weg war.

Chiara, Du schreibst von "qualvollen Selbstexperimenten in dieser Richtung". Was ist denn qualvoll, wenn man ernsthaft (!!!) mit Willenskraft sich strikt an einen Plan hält, über Zeitraum x unter täglicher Herabsetzung der tatsächlichen Alkoholmenge (nicht (!) Milliliter Bier etc.) ohne großartige Entzugserscheinungen und unter regelmäßiger psychologischer Betreuung an einem Punkt ankommt, an dem man physisch frei ist, Alkohol zu trinken oder nicht. Und dann kommt Schritt 2 der psychologischen Betreuung: nun trocken zu bleiben. Oder ist es so, dass alle, aber wirklich auch [u]alle [/u]trockenen Alkoholiker sagen: Ohne einmal einen stationären Entzug erlebt zu haben, schafft man es nicht? Warum gibt es dann so viele Rückfälle selbst nach mehreren stationären Entzügen?

Je nach Fortschritt der Krankheit ist ein stationärer Entzug vielleicht unumgänglich. Aber gibt es nicht auch Fälle, mittlere Stadien, im Leben voll intergrierte Menschen, die es aus eigener Kraft schaffen können, die Entzugsfolgen selbst zu meistern, sozial, beruflich und familiär weiter voll integriert und die vor allem täglich eins vor Augen haben: das Ziel ist Null?

Du fragst mich, ob ich an meine Gesundheit denke. Ich würde gerne schreiben, dass ich meinen Konsum (Alkoholmenge, nicht Milliliter) rapide seit Mittwoch um ein Drittel reduziert habe und nun langsam wie ärztlich besprochen streng nach Liste weitermache. Und dass es mir deutlich besser geht und und... Ich höre aus den bekannten Gründen davon jetzt aber wieder auf zu erzählen sonst werde ich hier noch als unerwünschte Person gelöscht. Aber ich weiß und ich spüre, dass es mir jeden Tag besser geht. Auch meiner Leber.

Schade Chiara, dass Du wegen mir einen "kleinen Anflug von Wut" hattest. Aber ich habe - wie gesagt - ein langes Gespräch mit meiner Ärztin geführt, die auch Intensivmedizinerin war. SIE hat mir gesagt, dass sie bei mir gute Chancen sieht, so auf Null runterzufahren und dann abstinent zu bleiben. Es bedarf schon einigen Mutes, dann zu sagen: "Nö, lassen mer mal, glaube ich nicht, geben Sie mir lieber eine Einweisung". Na und dann? Steht man nach vier Tagen stationärem Entzug da wie ein armes Hemd und muss erst mal sehen, wie man mit seinem Leben klar kommt?

Nochmal: Ich bewundere alle Trockenen und auch, wie toll Ihr Euch um (auch) mich als "Neuen" bemüht.

Teufelchen:

Ich finde es nicht fair, wenn Du sagst, ich wüsste es besser, "wie es geht trocken zu werden". Das habe ich nämlich nicht gesagt. Soll ich aber denn einen ärztlichen Rat über den Haufen werfen, weil einige von hunderttausenden Erfahrenen mit anderen Erfahrungen zu ihrem Ziel gekommen sind? Du könntest also nur sagen, dass ich meinem Arzt und meinem Ich im Moment vertraue und das ist Deiner und vieler Meinung nach vielleicht ein Fehler. Das tue ich, weil ich weiß, dass ich auch in anderen Situationen schon ordentliche Kräfte entwickeln musste und konnte. Wenn ich es nicht packe, werde ich einen anderen Weg gehen.

Nehmt es doch nicht persönlich, wenn ich hier schreibe, was in mir vorgeht. Aber ist bei Euch immer alles von heute auf morgen zu 100 % richtig gelaufen? Habt Ihr immer sofort innerhalb weniger Tage nach Erkenntnis Rat gesucht, Euch mit anderen ausgetauscht, vieles schon geändert und seit nach einer Woche schon trocken gewesen?

Oder war es so, dass der Weg des Trockenwerdens seine Wegstrecke benötigte, mal mehr, mal weniger lang?

Der Facharzt bei der Suchtberatung sagte mir: Sehen Sie es wie ein Projekt. Planen Sie es gut und ziehen Sie es dann durch. Auf einen Monat kommt es nicht an, aber halten Sie es im Auge. Ich habe wenige Tage danach mit dem Runterfahren aus eigener Kraft angefangen.

Wenn ich auch darüber hier nicht mehr schreiben soll, lasst es mich bitte wissen. Aber eines bedenkt bitte: Ich bin vielleicht nicht der einzige Alkoholiker auf der Welt, der diese Gedanken und diesen Willen hat. Ich lasse mich gerne eines besseren überzeugen. Aber bitte mit Argumenten. Nicht mit einem Redeverbot, nicht mit kategorischen Aussagen wie: "Es gibt nur diesen einzigen Weg" - ebenfalls ohne Argumente.

Ehrliche Grüße
Chris
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Chris35 hat zum Thema: Re: Alkoholproblem geschrieben
Karsten
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Wohnort: Eberswalde

BeitragVerfasst am: 08.07.2006, 18:32    Titel: Re: Alkoholproblem? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Chris,

ich glaube, Du möchtest einfach nicht verstehen, was das hier für ein Forum ist.
Unter Selbsthilfe versteht man den Austausch von eigenen Erfahrungen.
Diese Erfahrungen zeigen, dass es nicht möglich ist, die Alkoholsucht mit dem Willen zu bezwingen.
Eine Sucht ist eben vom Kontrollverlust gekennzeichnet. Das heißt, man kann seinen Alkoholkonsum nicht konzentrieren.
Ein Runtertrinken würde das Kontrollieren des Alkoholkonsum aber voraussetzen.

Du sprichst von Experten. Die richtigen Experten sind wir, die es geschafft haben, ein Leben ohne Alkohol zu erlernen und nicht irgendeine Ärztin.

Durch der Meinung einer Ärztin, die ihr Wissen nur aus Büchern hat, die Du mehr glaubst als Millionen von trockenen Alkoholikern, die es geschafft haben, ein Leben ohne Alkohol zu erlernen, mißtraust Du allen diesen Erfarungen.

Das ist Dein gutes Recht, aber dann akzeptiere bitte auch, dass wir hier von solchen Dingen nichts wissen wollen. Wir wissen es besser, als die Ärztin, weil wir es erlebt haben.

Ich denke mal eher, Du hast aus dem Gespräch mit Deiner Ärztin nur das rausgehört, was Du hören möchtest.

Vertrauen zu den helfenden Personen ist sehr wichtig. Dieses Vertrauen uns gegenüber fehlt Dir. Also wird es hier auch keine Diskussion über Deinen Versuch geben.
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Karsten hat zum Thema: Re: Alkoholproblem? geschrieben
Teufelchen
Gast






BeitragVerfasst am: 08.07.2006, 18:42    Titel: Re: Alkoholproblem? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Chris,

hier nimmt erstmal niemand was persönlich. Warum denn auch?

Du hast viel geschrieben, doch das Wesentliche nicht verstanden. Ist in Ordnung, wird auch niemand persönlich nehmen.

Als Alkoholikerin, die aus eigenem Antrieb mit dem Trinken aufgehört hat, beruflich sehr erfolgreich in einer höheren Position ist und auch als aktive Alkoholikerin war, deren familiäres Umfeld völlig intakt war, ausschließlich gute Weine, Sekt nur gelegentlich Bier und nie hochprozentige Spirituosen konsumiert hat, muss ich Dir noch sagen, bei Alkoholismus gibt es keine verschiedene Stadien.

Ein bisschen krank, nur leicht erkrankt oder stark, sehr stark erkrankt, gibt es nicht!

War für mich auch nicht leicht zu akzeptieren. Als ich in die Entgiftungsklinik ging und mein Entzug sogar ohne Medikamente gemacht wurde, habe ich auch immer noch gedacht, bei mir ist es ja nicht so schlimm, also nur leicht erkrankt.

Das ist Quatsch. Sucht ist Sucht. Es läuft nach dem gleichen Prinzip ab.

Es gibt erhebliche Unterscheide beim Entzug der verschiedenen Suchtmittel. Vergleichen läßt sich der Alkoholentzug nicht mit dem Medikamentenentzug.

Niemand hier wird die Qualifikation Deiner Ärzte anzweifeln. Wie Karsten schon schrieb, wir sind die Experten. Außerdem wird sie wird sicher schon schnell erkannt haben, dass Deine Einstellung zur Erkrankung noch lange nicht soweit ist, dass Du bereit bist in eine Klinik zu gehen. Dein Suchtmittel ist Dir noch so wichtig, dass Du es solange wie möglich behalten willst. Deshalb sträubst Du Dich so gegen den einfachen Weg, einen schnellen Entzug in einer Klinik.

Gehe davon aus, dass Du es hier nicht mit willensschwachen Menschen zu tun hast. Wäre es alles nur eine Frage des Willens, wären wir nicht süchtig. Mit dem Willen haben es hier soviele versucht, sind gescheitert, immer und immer wieder. Das war schmerzhaft!

Du sträubst Dich so unendlich um Deine Sucht noch so lange wie möglich ausleben zu können, das ist schon erstaunlich. Dir fällt es noch lange nicht auf. Eines Tages bestimmt. Jetzt noch nicht.

Wir haben einfach einen guten Blick dafür, da wir unsere Krankheit schon sehr gut kennen, uns jeden Tag aufs neue wieder damit auseinandersetzen und sie jeden Tag wieder ein Stück mehr durchschauen.

Dazu benötigt man möglicherweise erst eine längere Zeit der Trockenheit. Nass ist das kaum zu verstehen, zu sehr wird das Denken und Handeln vom Alkohol bestimmt. Dieses Ausmaß wirst Du auch erst erkennen wenn Du trocken bist.

Sträube Dich weiter mit ganz vielen Worten, vor unseren Erfahrungen. Mir persönlich kann es egal sein. Ich bin trocken. Das klingt vielleicht arrogant, ist es aber nicht. Möglicherweise ist es nur der Versuch, Dich doch noch wach rütteln zu können.

Ich wünsche Dir ganz ehrlich, viel Glück, Mut und Kraft auf Deinen Weg in die Trockenheit. Wann auch immer Du dort angekommen sein wirst.

lg
Teufelchen
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Teufelchen hat zum Thema: Re: Alkoholproblem? geschrieben
chiara
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 23.03.2006
Beiträge: 362
Wohnort: UK

BeitragVerfasst am: 08.07.2006, 18:57    Titel: Re: Alkoholproblem? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Lieber Chris, soviel ich das hier miterlebt habe hat noch keiner, auch beim grössten Unsinn hier Redeverbot bekommen. Wir sind hier ja Alle für Austausch und Ehrlichkeit und niemand würde Dir hier auf Deinem Weg, wie auch immer er uns erscheint "Alles Böse!" wünschen.
Aber, nun, ich nehme jetzt mal mich.(Wen könnte ich denn auch sonst nehmen, hier schreibt ja jeder vorwiegend nur aus ganz persönlicher Erfahrung.)Ich habe gute 16-20 Jahre Trink- und Entzgserfahrung auf dem Buckel. Ich weiss ja nicht wieviele Jahre Du Dich nun ganz genau damit rumgeschlagen hast und mit wieviel Milliliter oder Centiliter oder Liter am Tag, aber jetzt reicht es mir.
So und jetzt werde ich zum allerersten Mal seit ich mich diesem Forum angeschlossen habe so richtig böse.
Ich kämpfe hier wie ein Tier. Jede Minute in meinem Leben ist eine Qual und glaube mir, wenn es sich hier um edit - bitte keine Medikamente nennen - edit, andere Varianten von edit - Medikamentennamen editiert - edit, Barbituraten, Opiaten, Schmerzmittel oder sonstwas handeln würde, dann hättest Du eine echte Cance bei mir. Und auch Deine vielzietierten ärztlichen Betreuer.
Ich spreche hier aber NICHT von Mitteln dieser Art sondern von ALKOHOL. Sonst wäre ich ja auch nicht in einem Alkohol, sondern in einem Valiumforum. Und ich bin stinksauer, dass ich mich tagtäglich durch eine Welt voller Schmerz quälen muss (Ich bin kürzlich an Guillain Barré, leider der chronischen Art erkrankt) und dann hier, weil ich Dir eigentlich "mit"helfen wollte lese, was Deine Ansicht über den "perfekten Entzug" ist.
Glaubst Du den MILLIONEN von trockenen Alkoholikern sind Idioten ?
(sorry ich drücke mich sonst nicht so verschärft aus, aber auch ich kann platzen)
Ein Tipp: Gib Deinen Hochmut ab und glaube was man Dir sagt. Was die sagen, die es wissen.
Sonst wünsche ich Dir ein schönes Leben mit dem Alkohol und wir sprechen wieder, wenn Du zu einem Erlebniss gelangt bist, dass Dich (sagen wir mal so in einigen Jahren) von Deinem Ross (auf dem ich selbst lange genug rumgeritten bin) runtergeholt hat. Glaube doch einfach denen, die es wissen. Übregens entzieht man auch Menschen die Valiumsüchstig geworden sind auch schon seit einigen Jahren NICHT MEHR mit edit - bitte keine Medikamente nennen - edit, aber vielleicht erklärt Dir das Deine weise Ärztin oder Dein noch weiserer Chef, der einen trinkenden Alkoholiker auch noch einen verantwortungsvollen Job ausführen lässt.
So und jetzt sage ich ALLEN hier im Forum SORRY für diese Explosion, sowas kommt nicht mehr vor. Und ich wünsche auch Dir Chris von Herzen, das Du es eines Tages begreifst. Ich war wie Du. Das erklärt vielleicht meine Wut.
chiara
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chiara hat zum Thema: Re: Alkoholproblem? geschrieben
hiippi
Gast






BeitragVerfasst am: 08.07.2006, 22:30    Titel: Re: Alkoholproblem? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Chris 35,
Es ist schon grotesk, Deine Rechtigungsversuche,
der Alkohol nimmt keine Rücksicht auf Ansehen, Stellung der Person usw.
Gut motiviert zu sein, reicht nicht reicht aus, der Alkohol ist immer Sieger,
und schlägt erbarmungslos zu, sobald sich eine Gelegenheit bietet.
Willentlich wirst, Du bei Deiner Herangehensweise auf die Dauer
keine Nüchternheit erreichen, es wird ein langer Leidensweg werden.
Und das es ist kein Projekt, was man einfach abarbeiten kann.
Mit Verlaub, Du unterschätzt die Gefahr.
Du verzichtest auf etwas, was Dir die Schulmedizin niemals bieten kann, die Begleitung Rat, Erfahrung ..von Betroffenen, von Experten, die den Leidesweg vor Dir gegangen sind.
Die wissen, was für Gefahren auf den Weg lauern.
Je früher, Du das begreifst für Dich, desto besser ist es.

Sebastian
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hiippi hat zum Thema: Re: Alkoholproblem? geschrieben

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