| Gibt es homosexuelle Alkoholikerselbsthilfegruppen? • Alkoholproblem? |
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Jadie neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 04.07.2006 Beiträge: 6 Wohnort: Neuss
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Verfasst am: 05.07.2006, 14:25 Titel: ich bin nass, er ist trocken=Problem |
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Ich habe voll das Problem!
Ich bekomme gleich Besuch von einem guten Freund von mir. Er ist seit zig Jahren Alkoholiker und hat jetzt ein trauriges Jubiläum, nämlich seine zehnte Entgiftung. Er ist seit ein paar Tagen von der Entgiftung wieder zu Hause und kommt gleich zu mir.
Ich habe aber leider heute schon drei Flaschen Bier getrunken, und weil ich fast nichts esse und wegen der Hitze, bin ich schon gut angeheitert. Außerdem habe ich natürlich eine Fahne. Und wenn er bis heute abend bleibt, schaffe ich es nicht den ganzen Tag ohne einen Schluck Bier auszukommen.
Ich kann ihm auch nicht mehr absagen, denn er ist schon unterwegs zu mir. (er kommt von etwas weiter weg)
Ich habe Angst, dass er durch mich wieder rückfällig wird. Ich weiß nicht wie stabil er jetzt wirklich ist. Andererseits bringt er auch Gras mit und wird sich hier bestimmt ein - zwei Tütchen rauchen. Das bringt mich wiederum in Versuchung. Ich mache es zwar grundsätzlich eigentlich nicht, aber wenn es mir direkt vor die Nase gelegt wird, kann ich auch nicht widerstehen. Ich habe noch etwa eine halbe Stunde Zeit mir irgendwas zu überlegen, dass dieses Treffen so glimpflich wie möglich abläuft.
Hat irgendjemand einen schnellen Tip für mich? |
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| Jadie hat zum Thema: ich bin nass, er ist trocken=Problem geschrieben
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Annika sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.12.2005 Beiträge: 3847 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 05.07.2006, 14:31 Titel: Hallo |
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NEIN, dazu fehlen mir die passenden Worte, das heißt sie fehlen mir nicht, aber ich möchte das Forum nicht sprengen.
Schönen Nachmittag wünsche ich Euch
Annika |
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| Annika hat zum Thema: Hallo geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32810 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 05.07.2006, 14:42 Titel: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem |
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Hallo Jadie,
zum einen ist es nicht so wichtig, ob Du was getrunken hast. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Wenn er sich durch rückfallgefährdet sieht, hat er die Entscheidung, sich direkt wieder zu verabschieden.
Wenn es aber so ist, dass er statt Alkohol andere Drogen konsumiert, hat er eh nichts begriffen und die ganzen Entgiftungen waren rausgeschmissenes Geld für die Krankenkasse.
Wie sieht es bei Dir aus? Warum hast Du wieder getrunken? |
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| Karsten hat zum Thema: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem geschrieben
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Damien06 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 26.06.2006 Beiträge: 62 Wohnort: Datteln
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Verfasst am: 05.07.2006, 21:05 Titel: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem |
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Hallo Jadie,
Was deinen Bekannten betrifft, kann ich Karsten nur Recht geben.
Ich sage das aus Erfahrung, was die verlegung von einer Droge zur anderen betrifft. ich habe dieses"Spiel" insgesammt 23 Jahre lang mit gemacht und habe die Schnautze gestrichen voll(nicht beleidigend)!
Glaubst du das du ihm mit deiner Sorge wegen deiner Fahne hilfst, wenn ihr euch dann doch ne gute Bong raucht? Das nennt sich Suchtverlagerung!
Erhoffe Antwort auf Die frage, wie es um dich selber steht?
Einen lieben Gruß
Jörg |
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| Damien06 hat zum Thema: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem geschrieben
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Jadie neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 04.07.2006 Beiträge: 6 Wohnort: Neuss
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Verfasst am: 06.07.2006, 16:16 Titel: nehme bezug auf zu meinen Text |
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Hallo, also gestern ist er um 19.30 gekommen und er hat nichts gerochen. Und er hat auch sonst nichts gemerkt, weil ich mich auch gut zusammenreißen konnte. Nach etwa einer halben Stunden plaudern, hat er sein Pfeifchen und Gras rausgeholt. ich habe nur zu geguckt und nichts gesagt. Als er sie sich dann anzünden wollte, habe ich ihn gebeten auf den Balkon zu gehen, weil mir von dem Geruch schlecht wird und ich den auch nicht in meiner Wohnung hängen haben will.
Wir waren bis etwa 23.00 Uhr wach und er hat sich bestimmt 5 Pfeifen in der Zeit geraucht. Ich habe ihn nicht ein einzigstes Mal gefragt, ob ich auch etwas bekomme, und er hat mir auch nichts angeboten.
Ich hatte noch zwei Flaschen Bier im Kühlschrank und hatte zwar das Verlangen, aber ich habe dem widerstanden. Um halb zwölf bin ich dann eingeschlafen und morgens um 10.00 Uhr wach geworden.
nach einer halben Stunde wach-werd-Phase habe ich dann großes Verlangen geriegt, vor allem weil er sich schon zwei Pfeifen geraucht hat und dudeldicht war. Ich habe ihn gefragt, ob es ihm etwas aus macht und er sagte, nein kannst du ruhig. Und dann habe ich meine erste Flasche getrunken. Mittags hatte ich dann Termine und wir sind zusammen los gefahren. Jetzt bin ich gerade wieder gekommen und trinke meine zweite Flasche. |
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| Jadie hat zum Thema: nehme bezug auf zu meinen Text geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32810 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 06.07.2006, 16:30 Titel: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem |
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Hallo Jadie,
dies ist hier ein Forum für Menschen, die ernsthaft mit dem Trinken aufhören möchten.
Solche Geschichten gehören hier nicht rein.
Wenn Du ernsthaft mit dem Trinken und auch anderen Drogen aufhören möchtest, wollen wir Dir gerne helfen.
Überleg Dir, was Du möchtest und werde Dir vor allem darüber klar, dass sowas, was Du eben nicht nur leichtfertig, sondern auch sehr naiv ist.
Du weißt scheinbar trotz Deiner vielen Jahre auf Therapie nicht, was Sucht ist. Lese Dich hier durch das Forum und entscheide, was Du möchtest.
Schon bei Deinem ersten Beitrag habe ich das Gefühl gehabt, Du bist Dir überhaupt nicht im klaren darüber, was es bedeutet, eine Suchtkrankheit zu haben.
Nach jahrelanger Therapie fragst Du ernsthaft, ob man von ein paar Bier wieder rückfällig geworden bist.
Entweder hast Du wirklich nichts begriffen bei der Therapie oder Du machst uns hier was vor. |
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| Karsten hat zum Thema: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem geschrieben
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Jadie neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 04.07.2006 Beiträge: 6 Wohnort: Neuss
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Verfasst am: 06.07.2006, 16:45 Titel: ich weiß es nicht |
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Ja, Karsten, du kannst recht haben, ich weiß nicht was Suchtkrankheit bedeutet. Weil egal mit was, ich fühle mich nicht süchtig und bin es auch gar nicht. Glaube ich jedenfalls.
Ich habe bis vor drei Monaten, ein halbes Jahr lang mindestens ein-zweimal die Woche Heroin konsumiert. Aber wenn kein Geld da war und wir nichts bekommen konnten, war es auch gut. Nur meine Freundin hat dann nen Affen geschoben. ich habe bei jeder Droge, die ich in meinem Leben konsumiert habe, nie einen körperlichen Entzug gehabt.
Auch nach einem Jahr täglich eine Flasche Wodka trinken, konnte ich von heute auf morgen damit aufhören. Warum spüre ich keine Entzugssymptomatik?
Ich will wirklich aufhören, wieder jeden Tag zu trinken. Ich mach es ja auch meistens nur aus Einsamkeit. Was könnte ich denn anderes tun, wenn ich einsam bin und das Verlangen über mich kommt? |
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| Jadie hat zum Thema: ich weiß es nicht geschrieben
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Annika sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.12.2005 Beiträge: 3847 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 06.07.2006, 17:02 Titel: Hallo |
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Hallo Jadie,
ich habe dir ja schon in deinem anderen Thread geschrieben und ich fühle mich immer noch leicht hopp genommen, aber so schnell will ich auch nicht aufgeben, wenn jemand um Hilfe bittet.
Du hattest heute morgen noch Besuch da, also warst du nicht einsam. Du trinkst um halb elf deine erste Flasche Bie, tippe auf nüchternen Magen.
Ich weiß nicht wie dein Leben verlaufen ist, wenn du von 10 Jahren 8 Jahren in Krankenhäusern warst. Was hast du in den Therapien gelernt ?
Du bist 25 Jahre, hast du Ziele, Träume, Freunde die keine Suchtmittel nehmen ?
Wie stellst du dir dein weiteres Leben vor ? Willst du dich körperlich völlig ruinieren ?
Mensch Mädel, werd wach.
Gruß Annika |
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| Annika hat zum Thema: Hallo geschrieben
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