| Gibt es homosexuelle Alkoholikerselbsthilfegruppen? • Alkoholproblem? |
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Damien06 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 26.06.2006 Beiträge: 62 Wohnort: Datteln
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Verfasst am: 06.07.2006, 17:05 Titel: Re: ich weiß es nicht |
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Auch nach einem Jahr täglich eine Flasche Wodka trinken, konnte ich von heute auf morgen damit aufhören.
Versteht es nicht falsch, aber irgendwie komme ich mir verar.... vor!
Hab leider noch nie von einem Suchtimmunen Körper gehört.
Ich hoffe für dich, das du den richtigen Weg findest-der jetzige ist der falsche!
Lieben Gruß
Jörg |
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| Damien06 hat zum Thema: Re: ich weiß es nicht geschrieben
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Tabaluga aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.11.2005 Beiträge: 947
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Verfasst am: 07.07.2006, 16:15 Titel: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem |
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Hallo Jadie!
Wenn Du glaubst, nicht süchtig zu sein und Du Dich auch nicht süchtig fühlst....wo genau liegt denn Dein Problem, dass Du hier bist?
Oder was genau können wir tun, um Dir zu helfen?
Wenn Du meinst, nicht Suchtkrank zu sein, frage ich mich, warum Du auf dieser Seite gelandet bist....
Wenn Du von heute auf Morgen aufhören kannst und keine Entzugssymtome hast, dann tue es und freue Dich darüber.
Und da eine Flasche Wodka nicht reden kann, geh doch in einen Sportverein oder schaue nach einem Singletreff....
Als ich habe mich mit einer "Flasche" immer noch einsamer gefühlt als nüchtern!
LG
Tabaluga |
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| Tabaluga hat zum Thema: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem geschrieben
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Teufelchen Gast
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Verfasst am: 07.07.2006, 16:24 Titel: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem |
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Hallo Jadie,
na wenn Du Dich nicht süchtig fühlst ist doch alles super! Was willst Du denn hier? So unter lauter Süchtige.
Langeweile? Einsamkeit? Mit 25 tobt doch noch das Leben. Als Nicht-Süchtige kannst Du das doch richtig geniessen.
Alle Gute!
Teufelchen |
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| Teufelchen hat zum Thema: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem geschrieben
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Jadie neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 04.07.2006 Beiträge: 6 Wohnort: Neuss
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Verfasst am: 07.07.2006, 20:00 Titel: Möchte mal was sagen |
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Die ganzen Jahre Klinikaufenthalt waren nicht wegen Alkohol. Ich habe eine dissoziative Identitätsstörung und eine schwere Borderlinestörung. Das heißt bei mir, ich füge mir mittelschwere bis lebensgefährliche Verletzungen zu. In früheren Jahren habe ich mich geschnitten, in der letzten Zeit verbrenne ich mich. Und das leider auch so schwer und großflächig, dass ich in den letzten sechs Wochen zweimal operiert werden musste und nächste Woche Mittwoch steht mir wieder eine Hauttransplantation bevor.
Ich weiß, dass gehört hier eigentlich gar nicht hin, aber ihr fühlt euch verarscht von mir und ich dachte ihr könntet mich wenigstens in dem Punkt Alkohol verstehen. Deshalb habe ich mich ja auch hier eingeloggt.
Ich bin noch in einem anderen Forum drin, dass sich um Selbstaggression, Essstörungen und Depressionen dreht.
Da bin ich ja auch nicht richtig mit meinem Alkoholproblem. Und es ist ein Problem für mich!!!!
Aber hier bin ich anscheinend auch verkehrt.
Das ist wie im richtigen Leben. Überall ist man unerwünscht, wird rausgeschmissen, ignoriert und nirgends ist man zuhause oder an der richtigen Stelle, wo man Hilfe bekommt.
Ich habe auch schon gesagt bekommen, dass mir nicht mehr zu helfen ist. Das ist sehr bitter. Und man fühlt sich furchtbar einsam.
Aber das mit dem Alkohol habe ich jetzt selber für mich klar gekriegt.
Es ist auch eine Suchtverlagerung.
Das verbrennen ist wie eine Sucht, ich fang an kleinen Stellen an und habe am Ende über handflächengroße, tiefe Verbrennungen. Ich mach es so weit, bis ich von Kopf bis Fuß in einem Verband stecke und ich wirklich keine Stelle mehr frei habe.
Und in der Klinik konnte ich keinen Alkohol trinken. Jetzt zuhause darf mir das mit dem verbrennen nicht mehr passieren, weil es erhebliche Konsequenzen hätte.
Und darum trinke ich.Nur um den Druck in eine andere Richtung zu leiten. Ich weiß ja, dass das auch keine Lösung ist, aber ich muß jetzt mit meinem Psychotherapeuten einen anderen Weg daraus finden.
Tut mir leid, dass ich jetzt soviel geschrieben habe, was hier gar nicht hingehört, aber ich will nur, dass ihr mich etwas besser versteht und euch nicht verarscht vorkommt.
Wenn das weiterhin der Fall ist, bitte ich um ein klares, eindeutiges Feedback.
Dann wäre dies hier auch mein letzter Beitrag in diesem Forum.
Liebe Grüße
Jadie |
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| Jadie hat zum Thema: Möchte mal was sagen geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32810 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 07.07.2006, 20:14 Titel: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem |
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Hallo Jadie,
Du bist hier schon richtig, wenn Du mit dem Trinken aufhören möchtest.
Es ist eben nur nicht leicht zu verstehen, wie Du in allen Deinen Süchten ( Suchterkrankung ) geheilt werden möchtest, wenn Du weiterhin solchen Umgang hast und es auch noch in Deiner Wohnung duldest.
Es hat auch nur indirekt was mit Sucht zu tun, wenn Du einen kiffenden Menschen, der schon zig Entgiftungen gemacht hat, also nichts begriffen hat, bei Dir übernachten läßt und seinem Drogenkonsum nachgehen läßt.
Solche Dinge sind einfach Grundvoraussetzung, dass man sowas nicht zuläßt.
Wenn man aufhören will, sind eine Suchtmittelfreie Wohnung, ein sauberes Umfeld und Hilfe annehmen wollen, unumgänglich. |
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| Karsten hat zum Thema: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem geschrieben
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chiara neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.03.2006 Beiträge: 362 Wohnort: UK
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Verfasst am: 07.07.2006, 20:14 Titel: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem |
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Hy,
ich habe Deine beiträge jetzt mehrmals gelesen, weil ich mir ehrlich gesagt zuerst auch ""verarscht"" vorkam.
So, jetzt kann es sein, dass Du hier einfach nur rummachst und uns wirklich auf die Schippe nehmen willst. Es kann, obwohl es sich nicht besonders warscheinlich anliest, aber auch sein, dass Du Hilfe brauchst. Bei der Ernsthaftigkeit Deiner Störung und Krankheiten SO WIE DU SIE HIER SELBST BESCHREIBST, können wir glaube ich auch nicht mehr helfen.
Da gehören Profis aus der Psychiatrie ran.
Du bist eine Borderlinerin, das kann ich sogar als Laie herauslesen und wenn das mit der Selbstverletzung SO wie Du es schreibst stimmt, müssen Dir Profis helfen. Ich habe zwar Erfahrung mit Selbstverletzung, aber die von Dir beschriebenen Ausmasse gehören wirklich nicht mehr hier in dieses Forum. Du musst Dich wirklich in die Hände von Menschen begeben, die Dir helfen können, wir wissen zuwenig über sowas.
Trotzdem aber viel Erfolg bei Deiner Behandlung und alle Kraft der Welt. Deine Beiträge hier waren sicher ein Hilferuf, egal ob nun ganz wahrheitsgetreu oder nicht.
Ich wünsche Dir Alles Gute auf Deinem Weg
c |
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| chiara hat zum Thema: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem geschrieben
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chiara neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.03.2006 Beiträge: 362 Wohnort: UK
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Verfasst am: 07.07.2006, 20:21 Titel: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem |
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PS.:
Aber WENN das Trinken TROTZ der von Dir gegenteiligen Beschreibung einmal doch ein Problem wird; dann sind hier ALLE Mitglieder für Dich da, aber dann bist Du auch alkoholkrank also ALKOHOLSÜCHTIG und musst es so sehen.
Und dann sind Menschen die "kiffen" hoffendlich keine Gäste mehr in Deinem Zuhause. |
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| chiara hat zum Thema: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem geschrieben
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Teufelchen Gast
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Verfasst am: 08.07.2006, 11:40 Titel: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem |
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Hallo Jadie,
ich möchte mich Chiara anschliessen, jedoch noch mal deutlich hervorheben, dass Du Dir schnellstens im Klaren darüber werden solltest, ob eine Alkoholabhängigkeit bei Dir vorliegt.
Borderline ist in den Griff zu bekommen. Besonders bei so jungen Menschen, wie Du einer bist. Es ist grosser Unsinn, wenn Dir jemand sagt, Dir ist nicht mehr zu helfen. Versuch Dir das bitte bewußt zu machen.
Alkoholmißbrauch und -abhängigkeit sind nicht selten im Zusammenhang mit Persönlichkeitsstörungen. Du bist also auch hier gar nicht so allein damit und in Selbsthilfegruppen werden Dir auch Borderliner begegnen.
Wie schon erwähnt, ist auch eine massive Borderline-Störung in den Griff zu bekommen, jedoch ist ein langer therapeutischer Weg und medikamentöse Behandlung erforderlich, diese jedoch nur Sinn machen, wenn Du einen klaren Kopf hast, also keinen Tropfen Alkohol und keine Drogen!
Daran solltest Du als erstes Arbeiten, wenn Du bereit dafür bist. Jedoch wie Du Deine Störung beschreibst, habe ich das Gefühl, Du ruhst Dich darauf aus, dass Dir eh nicht mehr zu helfen ist.
Also brauchst Du auch nichts zu tun.
Eine sehr gute Art, Alkohol und Drogen weiterhin als Mittel Selbstzerstörung zu nutzen und sich dabei richtig schön bemitleiden, was man doch für eine blöde Krankheit hat, die kein Mensch versteht und Du kannst dabei weiter so schön leiden.
Schockiert Dich meine Offenheit? Keine Sorge, ich schreibe nur aus meiner Erfahrung heraus.
lg
Teufelchen |
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| Teufelchen hat zum Thema: Re: ich bin nass, er ist trocken=Problem geschrieben
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