| Mein 6. Tag. Ist das normal ? Kreislaufprobleme, abgespannt • Bin so stolz auf mich! |
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marta neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 22.06.2006 Beiträge: 4
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Verfasst am: 22.06.2006, 18:16 Titel: Ich stelle mich vor! |
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Leider weiß ich so gar nicht, ob ich es hier im Internet richtig mache. Habe aber durch die paar Worte aus dem Forum, an mich, etwas Vertrauen gewonnen. Es bleibt mir ja gar keine Wahl, ich will und muß mit Gleichgesinnten in Kontakt treten.
Ich bin Mutter von drei uneheliche Kindern und zwei Eheliche, Im Alter von: Sohn 32 Jahre, Tochter 28 Jahre, Tochter 20 Jahre, Tochter 11 Jahre und Töchterchen 6 Jahre. Seit 4 Jahren bin ich Großmutter geworden von zwei Enkelchen und einem Enkelsohn. Von Beruf schimpfe ich mich mit Nachdruck Mutter! Aber gelernt habe ich Hotelkaufmann, die Realschule besucht und die drei Jährige Heilpraktikerschule. Hier habe ich aber leider vor der Prüfung die Kurve genommen. Dabei hat mir selten etwas so viel Freude gemacht, wie diese Schule. Sie war ganz für mich alleine. Glaubte sie aufgeben zu müssen für meine jüngste Tochter und bin gleich danach mit ihr , in ein Benediktiner Kloster, für ein halbes Jahr gegangen. Das war eine wunderschöne Auszeit für mich. Aber auch dort habe ich hin ud wieder Alkohol, gegen mein Vorhaben getrunken.
Da nach ging eine lange Zeit alles gut. Ich möchte hier auch betonen, das ich den Alkoholismus meines Vaters nie verschwiegen habe oder übel darüber geredet habe. Er war krank, das wußte ich. Durch viele gute AAleute von meinem Vater. Aber so wenig wie ich die Mißhandlungen in meiner Kindheit für mich realisieren konnte, so wenig habe ich realisiert, das die Hilfe, die mein Vater zu kam und ich sogar ich daran mitwirken durfte, auch mir galt. Dumm was? Wenn ich auch immer wußte, dass ich meinem Vater sehr gleich war, so war er doch der ohne seine fünf Kinder und ich mit meinen fünf Kindern. Glaubte immer das ist ein gewaltiger Unterschied und ich darf mich nicht mit ihm vergleichen. Genug von mir. Aber hat man ein kleines Bild von mir oder bin ich doch zu wirr?
Meine Fragen: Gibt es eine Therapie über 16 zehn Wochen, wo ich mein 6 jähriges Kind mitnehemen könnte?
Kann ich meiner 11. jährigen Tochter eine Kontaktstelle im Internet einrichten, wo sie mit Kommunizieren kann? Muß mein Arzt mir Helfen oder kann er es auch abtun? Ich habe mir alle oberflächlichen Schritte von AIBAS aufgeschrieben, was zu tun ist. Ich möchte Stationär aufgenommen werden. Mein Haus ist ein Taubenschlag von Kindern. Hier schaffe ich es nicht, den Abstand zum Alkohol zu bekommen. Natürlich möchte ich auch in gute, fachmännische Hände. |
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| marta hat zum Thema: Ich stelle mich vor! geschrieben
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schorni67 Gast
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Verfasst am: 22.06.2006, 18:41 Titel: Re: Ich stelle mich vor! |
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hallo marta,
deine e-mail-addy öffentlich zu machen, ich weiß nicht ob es so gut ist, wenn wir sie wieder rausnehmen sollen, sage bescheit. mich stört es nicht, wenn jemand weiß wer ich bin, mich kennen einige mitglieder inzwischen auch persönlich, ich bin aber auch über 7 jahre trocken und mir ist völlig latte, was einige von mir denken. wichtig ist was ich von mir halte.
ansonsten sehe ich das du dir sehr viele gedanken zu der suchtkrankheit machst. ich sehe das auch so, du mußt eine stationäre therapie machen. du mußt aus deinem umfeld raus, in wie weit es möglichkeiten mit deiner tochter gibt, können dir vielleicht karsten oder andere mitglieder helfen.
mach dir nicht so viele gedanken ob du alles richtig machst, wichtig ist du machst etwas.
liebe grüße
schorni |
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| schorni67 hat zum Thema: Re: Ich stelle mich vor! geschrieben
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marie_on45 Gast
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Verfasst am: 22.06.2006, 18:46 Titel: Re: Ich stelle mich vor! |
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Hallo marta
Ich möchte Dich auch herzlich Willkommen heißen hier und versuche mal einige Deiner Fragen zu beantworten.
Also am besten Du gehst zu deinem Hausarzt und sagst ihm, das Du eine Entgiftung machen möchtest - Wahlweise kannst Du auch zur suchtberatung gehen.
Die beste Art zu entgiften ist die in einer Klinik diese dauert ca. 10-14Tage.
Wenn Du in eine speuialklinik gehst, erhälst du dort auch alle weiteren Infos und dort wird auch der Sozialbericht geschrieben, den Du für eine LZT brauchst.
Ansonsten gehst Du nach der Entgiftung zur Suchtberatung und bekommst von dort den Sozialbericht .
Man wird dir auch beim suchen nach der richtigen LZT helfen.
Eine Klinik, in die man Kinder mitbringen kann kenne ich nicht - es geht dort auch nur um dich und Du wirst jede Menge mit dir selbst zu tun haben.
Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen mit den Infos.
Eins noch- bitte mache keinen kalten Entzug Zuhause - das kann lebensgefährlich sein.
Du hast schon so viel in deinem Leben geschafft - ich wünsche dir ganz viel Kraft.
Lieben Gruß
Marie |
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| marie_on45 hat zum Thema: Re: Ich stelle mich vor! geschrieben
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Felicitas neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 04.01.2006 Beiträge: 31 Wohnort: Hessisch-Sibirien
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Verfasst am: 22.06.2006, 19:07 Titel: Re: Ich stelle mich vor! |
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Hallo Marta,
Herzlich willkommen im Forum!!!
Ich möchte mich Marie anschliessen und Dir dringend raten, zur Entgiftung in eine Klinik zu gehen. Wichtig ist eine Suchtstation, damit Du es mit geschulten Leuten, einem fähigen Sozialarbeiter (Sozialbericht) und vor allem auch mit ebenfalls Betroffenen zu tun hast.
Für die Langzeittherapie gibt es Kliniken mit Mutter-Kind-Angebot, die Klinik Zissendorf z.B. nur für Frauen und die Klinik Brilon-Wald fallen mir spontan ein. Die Kinder werden den Tag über außerhalb betreut (Kindergarten ganztags oder Schule + Hort) Ansonsten sind sie bei der Mutter. Klar ist aber auch, daß Du durch die Mutterpflichten ziemlich abgelenkt und den anderen Leuten gegenüber im Nachteil bist. Du solltest Dir das sehr genau überlegen.
Laß Dich gut beraten!
Felix |
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| Felicitas hat zum Thema: Re: Ich stelle mich vor! geschrieben
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