| Übertreibe ich? • Wie haltet Ihr das aus ? |
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topas neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.11.2011 Beiträge: 61
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Verfasst am: 31.01.2012, 17:20 Titel: Re: Eine Zukunft für mich? |
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Genau das beimir bleiben ist warscheinlich mein gößtes Problem an dem ich hart arbeiten muß.
Ich kann um für andere zu sorgen unheimlich viel energiefreisetzen wenn es um mich geht fehlt mir die kraft... Da könnte ich mich einfach ins bett legen und die decke über den kopf ziehen.
Ich möchte auch nicht nur in der vergangenheit leben und nur an seinen konsum denken. aber oft ist das nur mit disziplin für mich möglich. Mich ständig selbst daran zu denken, ich bin mir jetzt wichtig und mir muß es wieder gutgehen.
Er muß für sich selber sorgen.
Letztes jahr gab es zeiten da habe ich nichts gespürt. Nichts. Ich wollte nur das es aufhört. Als ich anfing mich mit mir selbst zu beschäftigen konnte ich wenigstens fühlen was ich nicht mehr will. Keine angst mehr zu haben nicht mehr so ein leben zu führen. Erst in den letzten wochen konnte ich wieder spüren was ich mir für eine zukunft wünsche. Was ich gerne machen würde ohne das mir jemand alles untersagt, vermießt oder kontrolliert.
Und die gedanken daran machen mich glücklich und wie gesagt das erste mal seit jahren hoffnungsvoll.
Klar wäre ein einmaliger befreiungschlag das sinnvollste und auch das beste. Aber ich muß warscheinlich ein schritt nach dem anderen gehen.
Ich weiß ich bin im recht das für mich zu tun, aber mich begleitet da ein furchbar schlechtes gewissen und das gefühl ihn zu verraten. Obwohl eigentich ja er uns verraten hat.
Das ist doch kraß oder.
LG
Topas |
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| topas hat zum Thema: Re: Eine Zukunft für mich? geschrieben
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Speranza aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.09.2011 Beiträge: 597 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 31.01.2012, 20:16 Titel: Re: Eine Zukunft für mich? |
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Hallo topas!
| Zitat: | | Letztes jahr gab es zeiten da habe ich nichts gespürt. Nichts. Ich wollte nur das es aufhört. Als ich anfing mich mit mir selbst zu beschäftigen konnte ich wenigstens fühlen was ich nicht mehr will. |
Das kenne ich auch es war ein Gefühl innerlich tot zu sein und nur noch irgendwie zu funktionieren. jetzt fühle ich wieder so vieles, Hoffnung, Perspektiven, Freude, Trauer.
| Zitat: | Ich weiß ich bin im recht das für mich zu tun, aber mich begleitet da ein furchbar schlechtes gewissen und das gefühl ihn zu verraten. Obwohl eigentich ja er uns verraten hat.
Das ist doch kraß oder.
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Ist es nicht seltsam dass man trotz aller negativen Dinge die man mit dem nassen Partner erlebt noch so denkt? Meine Gedanken waren ähnlich bis ich dachte er ist es doch selber schuld wenn ich gehe. Es ist mein gutes Recht für mein Wohlbefinden zu sorgen.
Liebe Grüsse
Speranza |
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Pandora aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.08.2008 Beiträge: 927 Alter: 42
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Verfasst am: 31.01.2012, 22:32 Titel: Re: Eine Zukunft für mich? |
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| liebe Topas,ganz richtig siehst du das.Schritt für Schritt und manchmal auch Rückwärts,und dann wieder nach vorn.Es ist schwer und es dauert auch.Wenn du dann immer mehr etwas loslassen kannst und dabei immer mehr bei dir bleiben kannst,es geht,aber eben Schritt für Schritt.Lg |
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topas neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.11.2011 Beiträge: 61
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Verfasst am: 01.02.2012, 12:07 Titel: Re: Eine Zukunft für mich? |
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habe heute gerade gehört
manchmal sind schwere entscheidungen oder situationen einfach schwer, aber vertrengen hilft nicht man muß sich dessen bewußt sein und sie trotzdem tun. Nur dann wird es besser und verliert seinen schrecken. Außerdem macht angst manipulierbar.
Ich habe die letzten jahre so viel ausgehalten und ertragen.
Was kann mir da schon sclimmeres passieren?
Im aushalten bin ich weltmeister als sollte ich meine energie in die richtige richtung lenken.
Ich habe in 2 wochen urlaub. Vielleicht kann ich mir da schon mal ein paar wohnunen ansehen?
Bin gerade voller tatendrang und energie...
Aber wie sage ich das am besten meinen xy ( finde die bezeichnung gut)?
Angst habe ich nur, daß er mich wiederüberredet. Bedroht oder schlimmeres.
Am besten wäre es ihn vor vollendete tatsachen zu stellen...
Oder was meint ihr?
LG
Topas |
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Speranza aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.09.2011 Beiträge: 597 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 01.02.2012, 13:29 Titel: Re: Eine Zukunft für mich? |
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Hallo topas!
| Zitat: | Aber wie sage ich das am besten meinen xy ( finde die bezeichnung gut)?
Angst habe ich nur, daß er mich wiederüberredet. Bedroht oder schlimmeres.
Am besten wäre es ihn vor vollendete tatsachen zu stellen...
Oder was meint ihr?
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Das kommt auf den Partner an wie weit er mit sich im Vorfeld reden lässt.
Ich habe ihm die Trennung mitgeteilt obwohl ich noch keine neue Bleibe hatte.
Wenn ich natürlich befürchten müsste dass der Partner gewalttätig reagiert
würde ich es ihm erst dann sagen wenn ich eine Wohnung hätte.
Ich würde ihm ohne Vorwürfe zu machen einfach sagen dass ein Zusammenleben mit ihm mir nicht mehr möglich ist, die Gründe kennt er bestimmt, wozu alles wiederholen?
Ich habe mich auf keinerlei Diskussionen mehr eingelassen das kostet Kraft und führt zu nichts.
Liebe Grüsse
Speranza |
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inga neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.06.2009 Beiträge: 197 Alter: 44 Wohnort: Sachsen-Anhalt
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Verfasst am: 01.02.2012, 20:34 Titel: Re: Eine Zukunft für mich? |
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Hallo Topas,
an deiner Stelle, würde ich es ihm erst sagen, wenn ich die Wohnung hätte. So gehst Du Deinen Ängsten wegen Überreden oder Bedrohungen aus dem Weg. Was hast Du denn zu verlieren? Falls Du ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber haben solltest, weil das vor vollendete Tatsachen stellen vielleicht unfair zu ihm sein könnte: war bzw. ist er fair zu Dir, wenn er Dich zur Aufrechterhaltung seiner Sucht mißbraucht? Denn nichts anderes sind die von Dir befürchteten Reaktionen auf Deinen Auszug.
Warum willst Du noch 2 Wochen warten, wenn Du jetzt voller Tatendrang und Energie bist?
lg inga |
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topas neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.11.2011 Beiträge: 61
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Verfasst am: 02.02.2012, 17:47 Titel: Re: Eine Zukunft für mich? |
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Hi Inga
bei meinen schichtzeiten habe ich die nächste woche keine zeit,
bin jeden tag ca 11 stunden unterwegs...
Außerdem hat xy geburtstag und seine familie schlägt hier auf
bin jedoch schon beim papiere und sachen sortieren.
Wenn er nett zu mir ist zweifle ich an mir und meinen vorhaben und dann schnautzt er mich wieder an und bestärkt mich in meinen vorhaben.
Das macht mich ganz wuschig dieses auf und ab...
LG
Topas |
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inga neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.06.2009 Beiträge: 197 Alter: 44 Wohnort: Sachsen-Anhalt
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Verfasst am: 02.02.2012, 20:58 Titel: Re: Eine Zukunft für mich? |
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Hallo topas,
wenn Du Deine Sachen und Papiere sortierst nutzt Du doch Deine Energie. Die Wohnung würde ich aber nicht aus den Augen verlieren.
Als mir damals klar wurde, daß es so nicht weitergehen konnte, ich aber noch nicht bereit war, die letzte Konsequenz zu ziehen und wirklich etwas für mich zu tun, habe ich mir zwei Listen angelegt. Eine für die Dinge die dafür sprachen (also das Gute), mit ihm zusammenzubleiben, und eine für die Dinge die dagegen sprachen (das Schlechte, Negative).
Die Liste mit den schlechten Dingen füllte sich schnell, ein Blatt reichte nicht aus, es kamen weitere dazu. Die andere dagegen blieb weitesgehend leer.
Das hat mir geholfen, wenn er wieder mal versuchte mich einzulullen, damit für ihn alles beim alten bliebe - und für mich auch, nur daß ich bei vollem Bewußtsein kaputt zu gehen drohte und er es bei sich nicht wirklich mitbekam, da er ja immer zugedröhnt war.
lg inga |
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| inga hat zum Thema: Re: Eine Zukunft für mich? geschrieben
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