| Vom LebenOhneLeben zum LebenMitLeben • Auto fahren |
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dinha neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.01.2012 Beiträge: 9
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Verfasst am: 22.01.2012, 04:10 Titel: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? |
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ich hab solche schlafstörungen. bin immer gegen 2 uhr wach und dann geht nichts mehr. kennt das jemand? was macht ihr dagegen?
hab auch probleme mit meiner partnerschaft. ich glaube die ist am ende. naja, ich hab ihn jetzt nicht endlos zugeheult mit der story mit meinem vater, aber manchmal mußte ich schon erzählen. so emotional war ich damit aber eher allein. mein partner konnte da nicht auf mich eingehen. heute nacht ist er mit seinen kumpels unterwegs. ich durfte nicht mit. weil er angts hat ich motze, wenn er was trinkt. ich hab mich mal aufgeregt darüber, dass es mit seinen kumpels und den partys auf die sie gehen, immer nur ums trinken und feiern geht. oft bis morgens um 7. das hat mir angst gemacht, klar. aber ich hab darüber nicht ständig gemotzt. trotzdem wollte er mich ganz klar nicht dabei haben. das tut so weh.
ich hab immer das gefühl, ich gebe und gebe in beziehungen, möchte familie-und es kommt immer kaum was zurück. immer die gleiche erfahrung. meine liebe reicht nie aus. so wie sie ja auch bei meinem vater nich reicht. meine mutter meinte, sie finde es mies, wie ich meinen vater so fallenlasse, er sei doch die ganze kindheit für mich dagewesen. sie meint, wenn man ihn fallen läßt, dann trinkt er doch erst recht, weil da ja dann es schon alles sinnlos ist. er brauche uns.
jetzt hab ich so viel verschiedenes zeug geschrieben. mußte raus.
vg
dinha |
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| dinha hat zum Thema: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? geschrieben
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helen38 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 15.10.2011 Beiträge: 12
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Verfasst am: 22.01.2012, 16:54 Titel: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? |
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Das Gefühl der Wut kenne ich sehr gut. Manchmal ist sie gar nicht da, manchmal würde ich meiner Mutter gerne vor Wut ins Gesicht springen.
Da weiß ich auch noch nicht, wie ich mit meiner Wut umgehen kann.
Zum einen ist es gut, dass ich sie habe, zum anderen ist sie aber auch ein Zeichen, dass ich noch zu sehr emotional eingebunden bin. Deshalb finde ich sie nicht gut.
Wahrscheinlich geht es bei deinem Vater auch schon sehr lange und war nur lange Zeit versteckt. Ich würde mir da keine großen Hoffnungen machen, dass sich da nochmal was ändert. Klingt hart, aber ist wahrscheinlich so. So ist jedenfalls meine Erfahrung.
Da kannst nur etwas für dich ändern. Bei deinem Vater bist du machtlos.
Liebe Grüße! |
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| helen38 hat zum Thema: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? geschrieben
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Jessie1983 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.06.2010 Beiträge: 87 Alter: 28
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Verfasst am: 23.01.2012, 09:57 Titel: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? |
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| dinha hat Folgendes geschrieben: | | meine liebe reicht nie aus. so wie sie ja auch bei meinem vater nich reicht. meine mutter meinte, sie finde es mies, wie ich meinen vater so fallenlasse, er sei doch die ganze kindheit für mich dagewesen. sie meint, wenn man ihn fallen läßt, dann trinkt er doch erst recht, weil da ja dann es schon alles sinnlos ist. er brauche uns. |
Das alles hat nichts mit Deiner Liebe zu tun. Dein Vater ist KRANK und so wie ich das sehe, wird er sich auch nicht helfen lassen, um sein Problem in den Griff zu bekommen. Ein Alkoholiker "braucht" im Prinzip niemanden - bis auf den Alk natürlich.
Man ließt schon raus das Du sehr fertig bist aber ich kann Dir auch nur einen Tipp geben - achte auf Dich und lerne zu aktzeptieren. Dass das schwer ist, wissen wir alle aber einen anderen Weg gibt es nicht. Erhalte den Kontakt und aktzeptiere es oder trenne Dich bzw. brich den Kontakt ab. |
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| Jessie1983 hat zum Thema: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 23.01.2012, 10:51 Titel: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? |
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hallo dinha
nun kann ich deinen partner voll nachvollziehen warum der anfängt sch zurück zu ziehen. wenn ich mir vorstelle da "jammert" mir mein partner immer wieder vom vater und will mir dauernd eigendlich das gleiche erzählen dann würde das mir auf dauer zu viel.
ich kenne das ja von mr selber. die zeiten wo meine eltern noch intensv im leben eine rolle spielten waren diese dann nur thema ein anderes thema hatte ich nicht. das hat mir ettliche freundschafen kaputt gemacht. ich habs kapeirt. mein leben ist meins und darüber rede ich inzwischen. nicht mehr von den eltern, dem ex und wie schlimm all das war. abschleissen mit dem thema und neue themen finden war für mich dann eine berecherung für MEIN leben im umgang mit den anderen wichtig.
keiner wird jahrelang die gleichen geschichten hören wollen, es sind immer die gleichen, denn man dreht sch nur im kreis.um die eltern und da passiert ja nichts neues mehr.
lass da los. es tut dir nicht gut und auf dauer wirst du merken das sich die leute auch von dir distancieren, wie von enen eltern sich die leute nach und nach distancieren.
dein partener geht gern mal auf party. lass ihn doch. hast du das gefühl es ist zu viel und du willst da einfluss darauf nehmen? dann habe ich den vorschlag das du dich mit coabhängigkeit ausseinander setzt, dieses kontrollieren wollen ist indiz das du dich nicht dstancieren kannst von dem was dein partner tut.
deine mutter wird alles tun dafür das du in der rolle bleibst die sie dir irgendwann auferlegt haben. hier darfst du auch loslassen und den leben führen, du bist nicht für deine eltern verantwortlich.
es ist besser für dich wenn du deine eltern machen lässt. es ist ihr ding nicht deins, ihr leben nicht deins und fange an dich um DEIN leben zu kümmern, das ja inzwischen auch durch diese belastung die du lebst darunter leidet.
lieben gruß
melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? geschrieben
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Immergrün neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.03.2011 Beiträge: 145 Alter: 28
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Verfasst am: 24.01.2012, 13:36 Titel: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? |
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Hallo dinha,
ich hatte auch immer Phasen, wo ich schlecht geschlafen habe. Bei einer der schlimmsten habe ich mir sogar Schlaftabletten geholt. Ich musste sie dann nicht nehmen, denn nur das Wissen allein, dass wenn ich nicht schlafen kann, da Tabletten liegen, hat geholfen.
Aber eigentlich habe ich die Schlafprobleme immer anders bewältigt. Ich habe mich ausgeklinkt. Ich bin einen Schritt zurückgegangen und habe nichts mehr an mich rangelassen. Ich habe dann immer komplett den Kontakt zu meinem Vater eingestellt. Ich habe jedem verboten über ihn zu reden. Irgendwann war er dann aus meinem Kopf weg. Ich habe mich bewusst auf andere Sachen konzentriert.
Ich habe auch öfters die Diskussion mit meiner Mutter gehabt, was mein Vater alles gemacht hat für uns. Nun hat sie damit aufgehört, weil sie weiß, dass sie damit das Verhältnis zu mir kaputt machen würde. Alles was mein Vater gemacht hat, war seine Aufgabe als Vater. Er hat doch aktiv Kinder gewollt. Und alles was er in meiner Kindheit für mich gemacht hat, war seine Pflicht. Er ist der Vater. Und ich lass mir von niemanden erzählen, das ich für ihn da sein muss. Mal ganz ehrlich, damit würde ich seine Lebensweise unterstützen. Solange das Leben für ihn so funktioniert, hat er doch gar keinen Grund es zu ändern.
Für mich ist das ein reiner Selbstschutz, dass ich ihn nicht mehr an mich ranlasse. Weil er hat sich nicht geändert, und so wie er ist, wird er mich immer wieder verletzen.
Hast du schon mal daran gedacht, eine Therapie zu machen?
liebe Grüße
Laura |
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| Immergrün hat zum Thema: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? geschrieben
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helen38 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 15.10.2011 Beiträge: 12
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Verfasst am: 24.01.2012, 19:09 Titel: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? |
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Deine Schlafprobleme sind ein eindeutiges Zeichen, dass etwas nicht stimmt und dass du etwas ändern musst.
Als ich noch bei meinen Eltern lebte, hatte ich auch große Schlafprobleme, die ewig anhielten.
Klar, aus heutiger Sicht war ganz klar, warum. Damals bin ich dann ins Schlaflabor, um herauszufinden, ob etwas Körperliches vorliegt. Tat's natürlich nicht und als der Arzt mich fragte, ob meine Eltern irgendwelche Vorerkrankungen haben und ich sagte, dass meine Mutter Alkoholikerin ist und ich den vielsagenden Blick des Arztes sah, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Heftig, so eingebunden war ich in die kranken Verhältnisse!
Meine Schlafstörungen hörten dann auch auf, als ich was an meinem Leben änderte. Raus aus der Berufsausbildung und rein ins Studium. Und vor allem raus aus den kranken Verhältnissen!
Du bist deinem Vater zu nichts verpflichtet, er hat alle Möglichkeiten zur Hilfe und er will nicht! Versuche das für dich anzunehmen und GRENZE DICH AB!
Ich wünschte, mir wären viel früher die Augen geöffnet worden. |
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| helen38 hat zum Thema: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? geschrieben
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dinha neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.01.2012 Beiträge: 9
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Verfasst am: 30.01.2012, 17:07 Titel: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? |
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Danke, ich bin dabei. zur zeit geht es ganz gut. ich melde mich kaum und höre nichts neues.
ich denke viel über eure worte nach..
LG!
Dinha |
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| dinha hat zum Thema: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? geschrieben
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dinha neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.01.2012 Beiträge: 9
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Verfasst am: 08.02.2012, 17:43 Titel: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? |
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Hallo, ich muß euch noch mal was fragen. ich hab ja schwer gekämpft um emotionalen abstand die letzten wochen. ist mir mittels kontaksperre auch ganz gut gelungen. nun ist die situation anders. mein vater möchte eine 12 wochen behandlung machen. ist endlich motiviert udn stellt gerade seinen reha-antrag. ich glaub es kaum. in der zwischenzeit schafft er es aber nicht, die finger vom alk zu lassen. seit er aus der entgiftung zurück ist, ist alles eine einzige katastophe. er stürzt dauernd gefährlich,. so dass wir ihn ständig in die notaufnahme bringen müssen, die ihn nicht behalten. die zuständige suchtstation, die 3 wochen motivation anbietet, sit voll. er ist in einem zusatnd, dass man ihn eigentlich nicht mehr alleine lassen kann, aber wir werden überall abgewiesen. udn meine frage ist jetzt: kan man denn auch diese emotionale distanz wahren, wenn der abhängige jettz wirklich will? ich kreig das nicht hin, ihm dann meine unterstützung zu versagen. ich kann mir ja nicht angucken, wie er zu hause verreckt. er redet auch nur noch davon, sterben zu wollen, wenn er in so einem zustand ist....
Danke für euren rat!! udn sorry, wenn ich so blöd frage, aber ich bin echt verunsichert.
Dinha |
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| dinha hat zum Thema: Re: Hilft mir mal jemand auf den Weg? geschrieben
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