| ich merke • Was doch einmal interessant wäre? |
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Speranza aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.09.2011 Beiträge: 597 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 21.01.2012, 13:37 Titel: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen |
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Hallo Hartmut!
| Zitat: | Also wie ich das nun mal für mich raus lese ,ist es dem "trockenen CO" also derjenige der seine "Krankheit" erkannt und sich damit auseinandergesetzt hat der Unterschied bekannt.
Danke .
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Der Unterschied ist bekannt und trotzdem denke ich muss ich den Rest meines Lebens daran arbeiten um nicht in alte Schemata zu verfallen.
Als ich vor ca. 10 Jahren anfing "Nein" zu sagen fühlte ich mich sehr unwohl dabei und machte mir viele Gedanken was jetzt wohl Negatives passieren könnte. Ich kam mir total hartherzig und egoistisch vor.
Da ich von Natur aus ein hilfsbereiter Mensch bin rutsche ich manchmal immer noch (eher selten) in alte Verhaltensweisen zum Glück merke ich es aber rechtzeitig und kann dagegen steuern.
Liebe Grüsse
Speranza |
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| Speranza hat zum Thema: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen geschrieben
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Paddy neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.12.2006 Beiträge: 391
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Verfasst am: 21.01.2012, 16:31 Titel: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen |
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>>Inzwischen bin ich recht großzügig geworden: Ich gebe dem anderen eine tolle Chance, etwas aus eigener Kraft zu bewegen<<
Dieser Satz gefällt mir sehr.
Das ist auch mein guter Vorsatz für die Zukunft. Nicht den anderen die Dinge abnehmen , sondern Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Und das auch nur soweit, wie es sich für mich gut anfühlt. Und genau das ist es, woran ich selebr arbeiten muß- Ich habe bemerkt, dass ich für mich die Grenzen garnicht mehr genau wahrnehme und dann auch manchmal nicht mehr stop sagen kann. Das ist doch ähnlich wie bei einem Alkoholiker.
Das zeigt doch auch , dass es wirklich einen suchtcharakter hat.
Was ich auch mit Erschrecken festgestellt habe: Die Coabhängigkeit existiert weiter, unabhänig vom alkoholabhängigen Partner. Auchnach der Trennung geht die Arbeit an sich selbst weiter oder erst so richtig los.
Mit erschrecken habe ich festgestellt, dass ich mein Helfersyndrom weiter gelebt hatte, offenbar ganz unbewußt.
Habe mich wieder mehr und mehr mit Freunden, Nachbarn usw getroffen. Und plötzlich stellete ich fest, dass ich mehr und mehr mit 'Aufgaben' zugemüllt wurde. In meinen Ohren erklingt es nur noch: Kannst Du nicht mal, wenn Du Zeit hast...offensichtlich haben andere wahrgenommen, dass da neue Resourcen frei geworden sind. Wie in einem dschungel voller Lianen sehe ich lauter Hände um mich herum, die daruf warten, dass ich ihnen den kleinen Finger reiche und sie meine ganze Hand verschlingen. Ich fühle mich gerade erneut furchtbar. Ich habe mich getrennt, habe jetzt gelernt nein zu sagen, aber mir fehlt noch dieses Gefühl mich mit alledem auch gut zu fühlen. Kein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich die Nachbarin mal nicht zu **** fahre. Weil ich keine Zeit und Lust habe mal eben auf ihr Kind aufzupassen. Ich fühle mich schlecht , weil ich auch in anderen, eben freundschaftlichen 'Beziehungen' bemerke , dass viel verlangt wird und kaum etwas zurück kommt. Ich werde vollgemüllt mit anderer Leute Problemen und lasse das zu. Coabhängigkeit als Versuch, dass man sich die Gunst der anderen verdienen möchte ist etwas , wo ich jetzt hart dran arbeiten muß, denke ich. Denn es fällt mir mittlerweile nicht mehr so schwer 'nein' zu sagen. Aber das anschließende Gefühl, was die anderen jetzt über mich wohl denken, ob sie es verstehen, das sie zu viel fordern, ob sie mich weiterhin nett finden usw quält mich irgendwie innerlich. Früher war mir das alles nicht so bewußt, hab ja immer alles gemacht. jetzt wird mir klar, dass meien Coabhängigkeit wietere kreise hatte als vorher angenommen. eine Freundin hat sich sogar gänzlich von mir abgewandt, weil ich auch hier nicht mehr funktioniert hatte. Auch sie hat stets viel von mir gefordert, was ich dann nicht mehr erfüllt habe. Es gab nie Streit, nur kein 'Uasnutzen' mehr. Es tut auch sehr weh, denn so habe ich eine weitere trennung zu verarbeiten. Aber mir wird immer bewußter, dass in einer gesunden Beziehung ein Nehmen und Geben existieren muß. Das darf man nicht verwechseln mit der Liebe. Liebe sollte man verschenken ohne etwas dafür zu erwarten. Deine Zeit, deine Gedanken, Deine Kraft solltest Du Dir gut einteilen. Die Liebe ist ein Gefühl und das darf man dem anderen zeigen, sich ausdrücken, schenken. Aber Liebe braucht keine Beweise. Liebe braucht keine Beweise, indem ich mich für den anderen aufopfern muß. Das zu lernen ist wichtig. Es steckt noch so tief in mir drin. |
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| Paddy hat zum Thema: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen geschrieben
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uwe.rothaemel neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.05.2010 Beiträge: 392 Wohnort: Lauf a.d. Pegnitz
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Verfasst am: 22.01.2012, 01:01 Titel: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen |
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Hi Paddy
Ich habe auch einmal geglaubt, dass es damit getan wäre, die alte, lästige Rolle zu kennen und dann einfach abzulegen. Ein Irrglaube, wie ich meine. Ich habe mein Lebensmodell zu lange einstudiert, um es einfach zu vergessen oder abzustreifen. Ich weiß für mich nunmehr, dass ich mich in kleinen Schritten der Veränderung annähern kann – „wegentwickeln, statt abzuwickeln“ hat jemand mal zu mir gesagt. Der Satz: „das mich ein schlechtes Gewissen, nicht zu einen besseren Menschen macht“, hilft dabei bedingt ein Stück weiter. Kommt es, weiß ich zumindest, dass es aus meinen idealisierten Vorstellungen kommt, und mit der momentanen Situation nicht im direkten Zusammenhang steht. Das macht es nicht schöner, doch meist lässt es sich so weit besser aushalten.
Dir ein unerschrockenes weiterentwickeln – Uwe. |
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| uwe.rothaemel hat zum Thema: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen geschrieben
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schnuffig neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.07.2011 Beiträge: 211 Alter: 35
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Verfasst am: 23.01.2012, 12:40 Titel: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen |
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Sicht eines erwachsenen Kindes eines Alkoholikers und einer Co- Abhängigen:
Als ich noch ein ganz kleines Kind war, da hatte ich gar keinen Platz in meinem Bett, weil ich alle Stofftiere zu mir geholt habe.
Eigentlich wollte ich ja nur mit einem im Bett schlafen, aber dann wäre ja den anderen kalt geworden und das wäre meine Schuld gewesen.
Meine alleine, da war es besser kaum Platz im Bett zu haben.
Natürlich musste ich im Winter auch versuchen alle Insekten vor dem Erfrieren zu retten und im Sommer vor dem Ertrinken.
Viele andere Kinder waren zeitgleich Schlitten fahren bzw schwimmen.
Das was ich tat war natürlich ungleich wichtiger in meinen Augen.
Immerhin hatte ich eine Co-Abhängige Mutter der es nachzueifern galt.
Die war nämlich dabei meinen Papa zu retten, was sie vorzugsweise versuchte, in dem sie ihn entweder anbrüllte, bestrafte oder lobte für das was er schon wieder getan hatte.
Nebenbei erledigte sie noch seinen anderen Kram versteht sich. Socken bügeln, Lieblingsessen kochen - alles hatte sich in bester Ordnung zu befinden.
Was die beste Ordnung war, das bestimmte natürlich sie - sie und sonst niemand, denn sie war ja die Gesunde.
Die nicht Säuferin. Die Erwachsene.
Das hieß sich warm anziehen, wenn der Mutter kalt war hatte mir auch kalt zu sein.
Der Alkoholiker, der von ihr entmündigte musste natürlich auch dann eine Haube aufsetzen wenn sie es sagte. Schließlich hatte sie es ohnehin schon so schwer mit ihm.
Also wurde gegessen wann und was sie für richtig hielt, schlafen gegangen wann sie müde war.
Das Geld so ausgegeben wie sie es portioniert hatte.
Kurz - sie war groß und gesund und man hatte ihr zu folgen.
Ich hatte zu verstehen. Zu verstehen wie sehr sie unter ihrem Mann litt.
Punkt.
Und hey - ich habe es auch verstanden! Ich litt ja auch unter ihm. Aber mein Leid war natürlich proportinal zu meiner Körpergröße kleiner als das meiner großen Mutter.
Also ließ ich mit der Zeit auch das Tiere retten in den Hintergrund treten und kümmerte mich hauptsächlich um die Friedenssicherung in dem Haus.
Was kümmerte es mich schon, was andere Kinder taten?
Radfahren, spielen, lachen? ich musste dafür sorgen, dass meine Eltern sich gegenseitig nicht erschlagen, ich musste dafür sorgen, dass sie aufhören sich anzubrüllen und dafür musste ich zuerst meinen Vater decken, wenn er wieder was angestellt hatte, und dann musste ich meine Mutter trösten, weil sie so einen schlechten Mann hatte und dann musste ich mich um meinen echten Bruder kümmern, weil er so aggressiv war.
Dann musste ich meine Schulsachen erledigen, und dann erst konnte ich mich um Tiere in Not kümmern.
Jahrelang.
Irgendwann habe Nachrichten geschaut und da sprach der damalige Uno Generalsekretär.
Er war sehr traurig, weil es ihm nicht gelungen war einen Konflikt zwischen zwei Ländern friedlich zur Lösung zu führen.
Ich war, tauschte man das Wort Länder gegen Eltern aus, aus dem gleichen Grund traurig.
Aber ich war nicht die Uno Generalsekräterin sondern immer noch ein Kind.
Das war mir ab da bewusst.
Ich war nur ich und was der andere nicht kann, konnte ich schon lange nicht.
Musste ich auch nicht können.
Und hey - wenn ich nicht muss, dann muss meine Mutter auch nicht!
Meine Mutter war aber nur gar nicht entzückt darüber, dass ich die Lösung jetzt gefunden hatte - wir müssen beide nicht, also hören wir auf damit.
In ihren Worten war das totaler Schwachsinn. Und überhaupt hatte sie schon lange das Gefühl, dass mit mir ohnehin irgendwas nicht stimmt.
Mich hat sie nie wieder verlassen diese Erkentniss.
Ich bin dann auf den dunklen Dachboden gezogen.
Sie hat sein Leben lang bei ihm im Bett geschlafen.
Was genau könnte ich also wohl aufgrund meiner Erfahrungen Co Abhängigen als einzigen Rat geben?
Hm?
Wieviel ist eins und eins? Zwei?
Sollte ich mich nicht verrechnet habe, lautet die Antwort auf obige Frage aus ähnlichen Gesetzmäßigkeiten heraus:
Geht weg von ihm.
Liebe Grüße |
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| schnuffig hat zum Thema: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen geschrieben
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Lindi neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.04.2011 Beiträge: 184 Alter: 47
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Verfasst am: 23.01.2012, 20:34 Titel: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen |
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Hallo Schnuffig,
beim Lesen Deines Beitrages musste ich an EINER Stelle doch ein wenig schmunzeln....an den anderen natuerlich nicht!
Das war auch bei mir der erste grosse seelische Konflikt, das mit den Stofftieren! Ich hatte einen Baeren, der fuer mich lebendig war. Ich war wirklich davon ueberzeugt. Nun war der halt schon etwas "abgeliebt", teilweise kahl, die Nase plattgekuesst...und ich bekam einen neuen Baeren geschenkt. Nur lebte der nicht, ich liebte ihn nicht, versuchte es, es ging nicht. Letzten Ende wanderte der "Neue" aufs Regal, im Herzen gab es halt nur Platz fuer Einen...
Lindi |
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| Lindi hat zum Thema: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen geschrieben
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schnuffig neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.07.2011 Beiträge: 211 Alter: 35
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Verfasst am: 24.01.2012, 09:39 Titel: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen |
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Hallo Lindi!
Schon witzig!
Vielleicht sollte man die anderen Frauen (Männer) auch fragen wie sie ihre erste Liebe mit der sie nicht verwandt waren, erlebt haben.
Also die Beziehung zum Lieblingsstofftier.
Ob sie sich auch nicht trennen wollten, von den plattgeküssten Bären und Bärenkollegen?
Das würde ich durchaus interessant finden. Auch ob man sich bis heute in dieser Art zu lieben wiederfindet.
Wer weiß?
Also, wie war das denn so zwischen euch und den Plüschfreunden?
Fröhliche Grüße! |
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| schnuffig hat zum Thema: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 24.01.2012, 10:52 Titel: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen |
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hallo zusammen
ich find das ganz normal. kinder sind kinder. auch kinder die in normalen familien aufgewachsen sind haben plüschtiere gesamelt und die nasen platt gedrückt. auch hier gab es eltern die wenig einfühlsam die lieblingsbären aufgrund der abnutzung weggeschmissen haben.
ich lieber keine bärenkuscheltiere und co. die mochte ich als kind schon nicht. hatte zwar einige dafon aber geliebt habe ich keinen dafon.
aber eine brosche die funkelte und in einer herzform war. tottraurig war ich als ich die verloren hatte.die was so schön und ich suchte die noch jahre später im haus, fand sie aber nie wieder.
meine tochter hat nen hasen. lolo nante sie ihn damals als dreijährige liebevoll und den hat sie heute noch. wir passen auf lolo auf, das der nicht verloren geht!
gruß
melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen geschrieben
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BlueCloud aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.07.2011 Beiträge: 737
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Verfasst am: 24.01.2012, 11:38 Titel: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen |
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Hallo alle miteinander,
| Zitat: | | mich würde mal interessieren woran der CO Kranke erkennt, das sein Helfen wollen (Sucht zu Hilfe / Helfersyndrom) nichts mehr mit Erfahrungen zu tun hat , sondern wieder ins Krankhafte geht? Kann er das oder kann das nur jemand von "außen" erkennen? |
Ich denke, eine Co.-Abhängigkeit kann keiner von außen erkennen. Erst wenn der Betroffene selber merkt, dass mit ihm was nicht stimmt und sich Hilfe sucht, dann hat er für sich den ersten Schritt getan. Wieviel Abhängige laufen herum und wissen gar nicht, dass sie abhängig sind - wieviele sind vielleicht gar nicht abhänigig und haben sich trotzdem entschlossen, ihr Leben zu ändern.
Ich würde mir nicht anmaßen wollen, Dritten zu sagen, was für eine oder ob sie eine Krankheit haben. Ich kann mich immer nur auf das jeweilige Verhalten mir gegenüber beziehen - egal ob es krank oder normal oder ob es schräg oder gerade ist.
Gruß
BC |
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| BlueCloud hat zum Thema: Re: Helfersyndrom oder Erfahrungen geschrieben
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