| Jetzt beginnt mein neues Leben.... • War ich 7 Jahre blind?? |
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nat27 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.03.2009 Beiträge: 123
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Verfasst am: 06.01.2012, 17:08 Titel: Wie weit reagiere ich coabhänig? |
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Hallo Zusammen, Nat, coabhänig.
ich weiß das ich seit längerem Zeitraum nicht mehr geschrieben habe. Hin und wieder eure Beiträge gelesen.
Eben war ich bei staubsaugen und dachte mir ich muß wieder anfangen über mich selbst nachzudenken. Nicht das ich das nicht täte aber viel mehr beschäftige ich mich mit ihm.
Wer möchte kann ja meine alten Beiträge lesen...um mich kennen zu lernen.
Mit meinem Freund bin ich nach wie vor zusammen. Er hat mittlerweile eine Kurzzeittherapie hinter sich und ist seit 2 Monaten wieder daheim.
Beim saugen habe ich mich mal wieder einmal geärgert, das er sich zu wenig in den Haushalt mit einbringt. Natürlich ärgere ich mich im stillen, weil ich ja keinen Ärger haben will obwohl er ja da ist.
Eigentlich nervt mich seine ganze Einstellung---im Moment. Er ist nur noch mit seinem PC beschäftigt und ich empfinde ihn als ziemlich passiv.
Ich kann aber nicht länger als einen Tag rumfaulen---dann muß ich was tun. Wünsche mir aber mehr Elan von ihm.
Das Problem ist---das ich weiterhin alle manage---außer den Hund und seinen Sohn die Verantwortung habe ich ihm zurückgegeben.
Die Frage ist jedoch die...die mich immer wurmt. Nehme ich ihm wieder einmal zu viel ab---so das auf er auf Dauer evtl.wieder rückfällig wird. Nehme ich den ganzen Inneren Groll in Kauf um ihn zu schützen?
Wie weit reagiere ich da zu coabhänig---allein das grübeln ist ja schon total co.
Klar versuche ich mein eigenes Leben zu leben. An mir zu arbeiten...und ich versuche ihn auch nicht zu kritisieren und ihn so nehmen wie er ist.
Aber das gelingt mir leider nicht immer.
Auch seine anfängliche Eupherie das er Sport machen will und seine Motivation ist irgendwie verpufft und ich sehe ihn total passiv.
So stelle ich mir die Frage---ist er das? Oder was habe ich erwartet? Bin ich die Ursache das seine Euphorie verfliegen ist? Weil ich auch nicht aus den Puschen komme obwohl auch mir Sport ganz gut tun würde???
Warum mache ich mir überhaupt so viele Gedanken? Aus Angst vor einem Neuen Rückfall?
Ich habe keine Macht darüber---
Ich habe so oft gelesen das eine Beziehung nur funktionieren kann---wenn beide an sich arbeiten.
Nun ich meine SHG er seine. Jeder versucht mit seinem Leben klar zu kommen.
Die Tiefschläge sind abgeflaut...und irgendwie...ich weiß auch nicht...
Ist es mir zulangweilig geworden----ganz so ohne auf und abs? Oder sehe ich nun wirklich so wie er ist---ohne Erwartung, Hoffnung, Schmerz--das aus ihm ein Prinz wird? Und alles ist wunderbar.
Ich habe die letzte Zeit meine Gruppe vernachlässigt weil ich einfach schiß habe über mich zu reden was in mir vorgeht. Aber nächste Woch gehe ich wieder hin---denn es tut so wahnsinnig gut.
Kann mir vielleicht jemand sagen wie es bei anderen so aussieht---nach der Therapie---was hat sich für euch geändert.
Ich danke euch wenn ihr es bis hierhin geschafft habt:)
PS Gerne Nat. |
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| nat27 hat zum Thema: Wie weit reagiere ich coabhänig? geschrieben
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Aurora sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.05.2007 Beiträge: 5776 Alter: 53 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 06.01.2012, 23:59 Titel: Re: Wie weit reagiere ich coabhänig? |
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Hallo Nat,
du schreibst
| Zitat: | | ich empfinde ihn als ziemlich passiv |
| Zitat: | | Beim saugen habe ich mich mal wieder einmal geärgert, das er sich zu wenig in den Haushalt mit einbringt. Natürlich ärgere ich mich im stillen, weil ich ja keinen Ärger haben will obwohl er ja da ist. |
| Zitat: | | Das Problem ist---das ich weiterhin alle manage |
Ja, das Problem ist, dass du deine Vorstellungen nicht äußerst, nicht einforderst, dass er mit anpackt, im Haushalt zum Beispiel. Warum soll er mit anpacken, wenn du doch alles stillschweigend managst? Du schweigst, weil du keinen Ärger haben willst. Welchen Ärger?
Du nimmst ihm alles ab, managst alles. Um ihn nicht zu belasten, aus Angst, er könnte rückfällig werden. Aber du wirst, im Falle des Falles, keine Schuld daran haben. Sein Trockensein ist seine Angelegenheit, genau so, wie es sein Saufen war. Wenn er wieder trinken will, wird er einen Grund finden, es zu machen. Du hast daran aber doch kleine Schuld dann. Also trau dich und fordere dir ein, dass er dir hilft bei den Dingen des Lebens. Er ist doch erwachsen. Er hat 2 Arme und 2 Beine. Er kann sich bewegen und nächstes Mal staubsaugen, oder sonstwas machen.
Du verhälst dich so, wie ich mich verhalten habe, als ich noch mit meinem Exmann in der nassen Beziehung hing. Ich habe alles gemanagt, mich verdreht, nur damit er keinen Grund zum Trinken hätte (er hat immer einen gefunden...). Ich habe immer mich als Ursache für sein Trinken gesehen. Ich hatte Angst vor Konsequenzen, wenn ich meine Meinung äußerte, ich habe mich nicht getraut, ihn um Hilfe bei den Dingen des Lebens zu bitten. Um ihn nicht zu überfordern, um ihn bei Laune zu halten, um zu zeigen, wie wichtig ich wäre und dass ohne mich nichts lief... Ich habe immer alles auf mich bezogen, also meine Aktionen von seinen Reaktionen abhängig gemacht und umgekehrt. Alles drehte sich um ihn und sein Befinden. Ich hatte mich dabei irgendwann völlig vergessen...
Ja, eine Beziehung kann wieder funktionieren, wenn beide an sich arbeiten. Für ihn kannst du das nicht beeinflussen, das muss er selbst wollen. Aber du kannst ja durchaus für dich was tun. Grenzen setzen, einfordern, all sowas.
Viele Grüße
Aurora |
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| Aurora hat zum Thema: Re: Wie weit reagiere ich coabhänig? geschrieben
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Leonia neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 08.08.2011 Beiträge: 102
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Verfasst am: 07.01.2012, 00:40 Titel: Re: Wie weit reagiere ich coabhänig? |
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Liebe Nat,
| nat27 hat Folgendes geschrieben: | Ich habe die letzte Zeit meine Gruppe vernachlässigt weil ich einfach schiß habe über mich zu reden was in mir vorgeht. Aber nächste Woch gehe ich wieder hin---denn es tut so wahnsinnig gut.
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genau das würde ich Dir auch empfehlen. Versuche einfach, in der SHG über alles, was Dir im Kopf rumgeht, zu reden, ich wette, es wird Dir sehr viel bringen.
Denn die erste Zeit, wenn der Partner trocken ist, habe auch ich als besonders anstrengend empfunden. Der Partner ist noch instabil, man selbst befindet sich emotional und auch faktisch auf unbekanntem Terrain. Man will nix falsch machen, nimmt sich vielleicht sogar noch mehr zurück, als früher, kämpft mit den eigenen Ängsten vor einem Rückfall des Partners etc.
Mein einziger und größter Halt war in dieser Zeit die Selbsthilfegruppe im real life und sie ist es immer noch.
Ganz schnell habe ich dort übrigends auch gelernt, dass es gar nicht so sehr um meinen Partner geht, als viel mehr um mich. Um Fragen, wie z.B.: die: weshalb ich mich ausgerechnet in einen alkoholkranken Mann verliebt habe oder auch die: Wie kann ich es lernen, besser für mich selbst zu sorgen?
Ich bin wirklich unheimlich froh über alle Anregung und Unterstützung, die ich durchgängig und dauerhaft durch die SHG im real life erhalte.
Herzliche Grüße
Leonia |
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| Leonia hat zum Thema: Re: Wie weit reagiere ich coabhänig? geschrieben
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Leonia neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 08.08.2011 Beiträge: 102
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Verfasst am: 07.01.2012, 12:08 Titel: Re: Wie weit reagiere ich coabhänig? |
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Hallo Nat,
ich möchte noch was ergänzen: Selbst wenn Du in die SHG gehen würdest und gar nix von Deiner Situation erzählen würdest, kann es trotzdem sehr gut sein, dass Du mit neuen Erkenntnissen und Denkanstößen nach Hause gehst.
Denn das, was die anderen ansprechen, ist ja auch Dein Thema. DieTeilnehmer der SHG sind oder waren alle Angehörige eines alkoholkranken Partners.
LG Leonia |
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| Leonia hat zum Thema: Re: Wie weit reagiere ich coabhänig? geschrieben
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Aurora sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.05.2007 Beiträge: 5776 Alter: 53 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 08.01.2012, 00:00 Titel: Re: Wie weit reagiere ich coabhänig? |
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Hallo,
@Leonia, ich habe eine Frage, die stelle ich dir mal in deinem eigenen Fädchen, was ich von Seite 3 rausgekramt habe...
Aurora |
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| Aurora hat zum Thema: Re: Wie weit reagiere ich coabhänig? geschrieben
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BlueCloud aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.07.2011 Beiträge: 737
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Verfasst am: 10.01.2012, 20:23 Titel: Re: Wie weit reagiere ich coabhänig? |
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Hallo Nat,
es ist ein Trugschluß wenn Du denkst, dass auf einmal Dein Traumprinz vor Dir steht. Nüchtern und voller Elan, Dir endlich Deinen Traum von einer ausgeglichenen Beziehung erfüllend.
Ich denke, dadurch, dass man den Partner nur selten nüchtern gesehen hat, fängt man irgendwann an, sich ein Bild von dem perfekten Partner zu malen und lebt eigentlich nur in der Hoffnung, dass das Bild im Kopf mit der Nüchternheit auch eintritt. Sonst würde man ja nicht soviel Energie in seine Trockenheit stecken. Wenn es der Partner dann wirklich in die Nüchternheit geschafft hat, ist es noch nicht mals ein Abziehbild von dem, was man sich die ganze Zeit ausgemalt und vorgestellt hat. Vorher hat er gesoffen - was Dir nicht gefallen hat und auch jetzt entspricht er auch nicht Deinen Vorstellungen. Vielleicht aht er auch noch nie Deinen Vortellungen entsprochen?
Menschen sind nun einmal keine Knetmasse.
Wieder liegt es an Dir, diesen für Dich störenden Zustand zu ändern.
Vielleicht durch ein gemeinsames Gespräch, wo Du Deine Bedürfnisse herausstellen kannst?
Gruß
BC |
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| BlueCloud hat zum Thema: Re: Wie weit reagiere ich coabhänig? geschrieben
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Rhein neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.07.2011 Beiträge: 139
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Verfasst am: 10.01.2012, 21:02 Titel: Re: Wie weit reagiere ich coabhänig? |
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Hallo Nat,
"wünsche ich ihn mir mit mehr elan""sehe ich ihn total passiv"
er ist wie er ist. Co Ab sein kann dabei dazu führen, daß man ständig darauf wartet, daß der Elan kommt, daß der Partner aktiv wird, und über dieses WARTEN wird man selber passiv. Nur daß der Co Ab so eigentlich vielleicht nicht ist, das führt dann zu einer starken Spannung beim Co Ab, die ihn k.o. machen kann. Wenn Du mit ihm zusammen bist und er nicht so aktiv ist wie Du es gerne hättest dann denke in Ruhe drüber nach: was willst DU jetzt WIRKLICH gerne unternehmen, sag ihm das deutlich, lade ihn ein teilzunehmen, sag ihm bis wann er sich entscheiden soll und dann top oder hop, aber mach Dein eigenes Ding, sonst wirst Du passiv und wirst ihm evtl. auch noch die Schuld dafür geben. Die Ursache für Dein Passivsein liegt dann aber in Dir, in Deinem Co Ab.
"nehme ich ihm zuviel ab so daß er evtl. wieder rückfällig wird?""wieweit reagiere ich da zu co ab?"
mh, vielleicht überlegst Du ja ob DU wieder rückfällig wirst in Deine Co Ab. Du schreibst ja, daß Dein Verhalten Co Ab ist, Du fragst nur ob es ZU Co Ab ist. Was ist "zu Co Ab"? wieviel Co Ab willst Du Dir erlauben? Du scheinst zu spüren, daß Du in ein Muster zurückfällst, Du bist achtsam, kriegst aber den Hebel net umgelegt.
"sehe ich ihn nun so wie er wirklich ist?" was ist wirklich? fragte mich auch immer. Ich war nach meinem Tiefpunkt um ein paar Illusionen ärmer, was weh tat. Mein Partner hatte aber auch keine (Kurzzeit)Therapie hinter sich, ich weiß nicht wie das jemanden verändern kann.
Was machst Du für Dich selber (außer der SHG)? Läßt Du es Dir gutgehen?
Rhein |
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| Rhein hat zum Thema: Re: Wie weit reagiere ich coabhänig? geschrieben
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nat27 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.03.2009 Beiträge: 123
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Verfasst am: 21.01.2012, 19:28 Titel: suchtkarusell |
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Hallo Zusammen, Nat, coabhänig und seit 8 Monaten kein Tropfen Alkohol ( Stolz!!!) danke für eure zahlreichen Antworten.
Ja ich glaube ich falle in mein Co-abhäniges Muster zurück. Das nach der Therapie kein Traumprinz daher gewatschelt kommt war mir klar.
Ich war bemüht bei mir zu bleiben und ihn Raum und zeit zu geben. Damit er sich praktisch aklimatisieren kann.
Und ja ich bin in die passive Rolle gefallen weil ich ständig das Gefühl habe zu warten und es passiert nichts. Worauf warte ich? Das er mir die Sicherheit gibt. Ich möchte gerne etwas mit ihm planen aber sobald ich anfange und er zustimmt kommt zwar einerseits was von mir und dann verharrt er wieder in seiner Passivität.
In der Therapie und danach hatten wir noch zahlreiche Gespräche. Über sich über uns über unsere Erwartungen, Ängste und Wünsche miteinander und unabhänig voneinander.
Seit diesem Beitrag habe ich genau 5 Wochen gebraucht um endlich meinen Frust auszusprechen, das ich mich allein gelassen fühle.
Was wir eins zusammen taten bleibt an mir hängen, das ich mir wünsche das wir doch einiges zusammen machen könnten. Ich habe mich danach sehr gut gefühlt...leider hat das Gespräch auch keine Früchte getragen.
Er hängt nur noch vom PC rum. Den ganzen Urlaub von morgens bis abends...und ja mittlerweile hab ich wieder das seltsame Gefühl wie damals als er drauf war---er ist distanziert, hat kein richtiges Interesse an der Beziehung. Und je länger diese Zustand andauert desto mehr fangen an sich meine Gedanken zu drehen...ich verstehe es nicht.
Ich will nicht an ihm rum schrauben...will ihn so sein lassen...dieses ewige hin und her...warum schaffen wir es nicht eine konstante zu finden.
Kaum habe ich es geschafft das es mir wieder gut geht ich zufrieden bin mit mir selber und bei mir bin...da geht es ihm schlecht und ich schafe es nicht bei mir zu bleiben...las mich runter ziehen in den Sumpf...so geht das die ganze Zeit..
Habe gestern wieder das erste mal seit wirklich wirklich langem ein Drama gemacht---weil er keinerlei Interesse mehr zeigt an uns.Ist mit sich selber beschäftigt---und ich fühle mich so hilflos---weil ich nicht weiß was wirklich los ist.
Er sagt es ist nichts---und ich fühl mich so einsam. Kämpfe mich durch, mach dies und jenes gehe in die Gruppe, gehe auf Distanz um der Situation zu entkommen...und ja es fühlt sich so ungesund an...und ich bin wieder in der Rolle der wartenden...und dann kommt der ganze Schmerz hoch....das ich da war und ihn begleitet hae und mir nichts anderes gewünscht habe das unsere Beziehung funktioniert. Und er war voller Hoffnung und Liebe und Zuversicht----weil er Angst hatte das ich ihn hängen lasse in der Therapie...aber ich war da. Und ich fühl mich gerade so schrecklich verletzt...das das vorbei ist...seine lieben Worte....ja das ist so krank----das er mich braucht, das er sich auf mich verlassen kann...und ich bin durch die Hölle gegangen...
Und nun sitze ich da wie ein Häufchen Elend und warte und warte auf was????Das er mir die Sterne vom Himmel holt?
Das mich auf Händen trägt----Halleluja gelobt sein Natalie die Barmherzige.
Von nun an werde ich mein Leben in deine Hände geben und alle deine Wünsche erfüllen und deine Bedürfnisse---wenn es dir schlecht geht werde ich dich betüddeln, wenn du körperliche Nähe brauchst bin ich parat---du hast mir mein Leben gerettet.
Wach auf Mädchen und rette selbst dein A...!
komm raus aus deinem Suchtloch---du hast doch Angst. Angst und noch mal Angst.
>Angst vor Veränderung---was könnte denn passieren? Ja ich habe Angst vor Veränderung---denn ich glaube wenn ich mich auf das Abenteuer einlasse mein Weg zu gehen das wir uns auseinander leben werden...davor habe ich Angst. Angst loszulassen...und uns beiden eine Chance gebe---uns zu verändern. Egal welche Auswirkungen es hat auf unsere Beziehung---so ist das.
Danke fürs lesen
Und danke für euer feedback.
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| nat27 hat zum Thema: suchtkarusell geschrieben
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