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Verwirrt, verletzt, verzweifelt, verliebt

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lawyer
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 18.11.2011
Beiträge: 139
Alter: 37

BeitragVerfasst am: 20.12.2011, 14:42    Titel: Re: Verwirrt, verletzt, verzweifelt, verliebt Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Klee,

ich hoffe sehr, dass Dein Freund verstanden hat, wie sehr Du unter der Situation leidest. Jedenfalls ist es positiv, dass er heute in die Klinik gefahren ist, dass gibt Grund zur Hoffnung. Bestimmt bist Du erleichtert, dass er jetzt dort ist. So ging es mir jedenfalls. Ich musste mir keine
Gedanken um seine Trinkerei machen, er war dort gut aufgehoben und ich hatte meine Ruhe zu Hause.

Drücke Dir weiterhin ganz fest die Daumen und wünsche Dir ein stressfreies Weihnachtsfest Winken .

LG
Julia
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lawyer hat zum Thema: Re: Verwirrt, verletzt, verzweifelt, verliebt geschrieben
Klee2011
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 02.12.2011
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 23.12.2011, 18:40    Titel: Re: Verwirrt, verletzt, verzweifelt, verliebt Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Danke Julia!
Dir auch schöne Weihnachten!
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Klee2011 hat zum Thema: Re: Verwirrt, verletzt, verzweifelt, verliebt geschrieben
Rhein
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 28.07.2011
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: 13.01.2012, 18:48    Titel: Re: Verwirrt, verletzt, verzweifelt, verliebt Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Klee,

wie siehts denn derzeit bei Dir aus? Wie geht es Dir? Wie gehst Du mit Dir und mit ihm um nachdem er zum Ende vergangenen Jahres in der Klinik war?
Rhein
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Rhein hat zum Thema: Re: Verwirrt, verletzt, verzweifelt, verliebt geschrieben
Paddy
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 19.12.2006
Beiträge: 391

BeitragVerfasst am: 21.01.2012, 15:54    Titel: Re: Verwirrt, verletzt, verzweifelt, verliebt Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich finde es prinzipiell alles richtig was hier schon geschrieben wurde. aber eines muß man bedenken. aus der Position des Coabhängigen ist es immer richtig zu sagen: Ich will keine beziehung mehr mit Dir solange Du nass bist.
Wenn man dann aber genau hinschaut und sich dabei auch nicht selbst belügt steckt dahinter die Erwartungshaltung, dass der trinkende Partner sich ändert, eine Therapie anfängt, aufhört zu trinken, sich für 'dich' entscheidet.
Wer sich hier aber genügend druchgelesen hat weiß auch, dass dies eigentlich kaum funktionieren kann. Der Süchitge braucht seinen Tiefpunkt , um von der Sucht loszukommen. der gute Wille allein reicht nicht. Also ist diese Lösung zum einen ein netter Versuch diesen Tiefpunkt ( druch Druck auf den Partner) künstlich herzustellen. Der eine oder andere mag drauf anspringen. Zu oft lese ich hier aber auch, dass das nur für ne kurze Phase funktioniert. Der Paretner wieder rückfällig wird. Eher zu bewerten als ein kleiner Liebesbeweis seinerseits? Die Sucht aber überwiegt. Dessen muß man sich als Coabhängige also auch klar sein. Ein Aussteigen aus der Sicht oder dessen Scheitern hat nichts mit Liebe zu tun.
Es besagt nicht, dass der Süchtige nicht genug liebt, wenn er da nicht raus kommt.
Wenn ich meinem Partner sage, dass ich so nicht weiter machen will, dann ist das mein eigener Tiefpunkt, Dann habe ich diese Punkt mit allen Konsequenten erreicht und will einfach dieses Leben so nicht mehr leben. Dann steige ICH aus. Dann stelle ich ihn nicht unter Druck sondern vor die Wahl, ob er mein neues alkoholfreies und coabhängikeitsfreies!!! Leben mit mir teilen 'möchte'. Diesen Schritt zu erkennen ist sehr wichtig, denn es hat mit Entscheidung und Erwartung bzw Nichterwartung zu tun.
Ich muß meinem Partner leider auch weiterhin die Freiheit lassen sich dagegen zu entscheiden und sein Leben so fortzusetzen , wie er es gewohnt ist. Der Plan entstammt aus meiner eigenen Unzufriedenheit, aus der ich aussteigen möchte. Daher sollte man nicht einmal große Erwartungen haben, dass der andere da mitzieht. Man sollte sich selbst gegenüber aber treu bleiben und das Ding dann auch so druchziehne , gegebenenfalls auch ohne ihn. Daher sollte man dann auch konsequent mit sich selbst sein.
Was ich damit sagen will ist, dass man im Grunde damit die Veränderung bei sich selbst herausfordert, auch wenn es erstmal anders aussieht.
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Paddy hat zum Thema: Re: Verwirrt, verletzt, verzweifelt, verliebt geschrieben

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