| Alkohol, du zerstörst unsere Liebe • Wie solls weitergehen? |
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ronjaangel neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.02.2011 Beiträge: 22 Alter: 51
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Verfasst am: 29.11.2011, 21:22 Titel: Die Hoffnung stirbt zuletzt |
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Hallo liebe Forenteilnehmer,
möchte mich heute hier melden, da im Moment unter mir alles zusammenbricht.
Aber von Anfang an.
Ich hatte mich Anfang des Jahres hier im Forum angemeldet.
Mein Lebensgefährte ist Alkoholiker und ich bin Co.
Ich habe zuerst immer gedacht: Er trinkt halt ein bisschen viel, der Stress bei der Arbeit, du mußt ihm mehr Arbeit abnehmen, dann hat er keinen Grund zum Trinken usw. Das habe ich getan, aber mit Trinken hat er trotzdem nicht aufgehört. Als ich dann krank wurde, wurden die ganzen Ausmaße zum ersten mal auch für mich sichtbar. Er konnte gar nicht damit fertig werden, daß ich nicht mehr so konnte und trank noch mehr.
Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch geglaubt, daß es an mir liegt und wollte immer alles noch besser machen. Dann kamen die Depressionen. Ich ging in Behandlung, konnte aber nicht einmal dem Arzt gegenüber von dem Alkoholproblem meines Partners reden.
Als dann sein Bruder u.a. an den Folgen einer früheren Alkoholsucht starb, glaubte ich, jetzt ist der Knoten geplatzt. Ist er auch. Seitdem ist er gar nicht mehr nüchtern.
Aber bei mir hatte sich auch etwas geändert. Ich sprach mit meiner Ärztin über sein Problem und dass meine Depressionen im wesentlichen daher kommen. Bei mder Behandlung stellte ich dann fest, wie groß die Ausmaße sind und wie fest seine Alkoholsucht auch mich im Griff hat. Seitdem läuft bei uns alles aus dem Ruder.
Ich habe mich inzwischen ganz fest positioniert und er merkt auch langsam, dass ich so nicht mehr leben will und wie Ernst mir das ist.
Ich gehe inzwischen auch einmal in der Woche in eine Selbsthilfegruppe.
Ich lerne die Mechanismen kennen, mit denen er mich immer manipuliert hat.
Ich habe ihm eigentlich sein ganzes Leben geordnet.
Bisher hatte er gar keinen Grund mit dem Trinken aufzuhören, es ging ihm ja gut dabei. Jetztfange ich immer mehr an wieder eigene Wege zu gehen und er trinkt immer mehr.
Ich weiß, dass ich mich trennen werde, wenn er die Kurve nicht kriegt.
Mein Leben wird mir wieder wichtig (es gab Zeiten wo es das nicht tat), aber es tut weh. Wir hatten soviele Träume und alle sind ertränkt.
ronjaangel |
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Spanijoggel Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2008 Beiträge: 8591 Alter: 70 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 29.11.2011, 21:52 Titel: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt |
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Willkommen im Forum,liebe ronjaangel
Gut,dass Du Dich gemeldet hast!
Und gut auch,dass Du jetzt endlich zu Dir schauen willst!
Dann packen wirs mal,gell!
Es wird nicht immer leicht sein für Dich.
Aber dazu ist das Forum auch da. Um Dir zu helfen das Ganze nicht nur alleine für Dich schaffen zu müssen.
Wenns Dir schlecht geht,schreib!
Du wirst aus den Antworten gute Impulse bekommen.
Ich wünsche Dir einen ganz guten Start.
Herzliche Grüsse
Yvonne |
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Lindi neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.04.2011 Beiträge: 184 Alter: 47
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Verfasst am: 29.11.2011, 21:55 Titel: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt |
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Hallo Ronjaangel,
ja, das ist ein bitteres Fazit fuer die Lebensmitte....aber Du siehst ja inzwischen schon recht klar, wie die Sache wirklich ausschaut.
Was soll sich aendern? Dass er auf einmal (Hokuspokus) aufhoert zu trinken? Wohl kaum, oder?
Dass Du irgendwie lernst (Hokuspokus) mit der Situation befriedigend umzugehen? Auch wenig wahrscheinlich.
Bleibt eigentlich nur, die Aenderung selbst herbeizufuehren. Und deshalb bist Du hier und hast einen eigenen Thread aufgemacht. Ich glaube, Du wirst viele Anregungen bekommen.
Gruesse, Lindi |
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ronjaangel neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.02.2011 Beiträge: 22 Alter: 51
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Verfasst am: 29.11.2011, 22:05 Titel: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt |
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Hallo Lindi,
stimmt leider, dass mit Hokuspokus leider nichts zu machen ist. Diese Hoffnung ist inzwischen gestorben.
Für mich ist im Moment das Schwerste, dass meine Veränderung bei ihm immer noch mehr Alkoholexzesse hervorruft.
Wie gesagt, ich bin im Moment so weit, dass ich mich trennen möchte. Ist aber aus finanziellen Gründen (Hauskredit, selber arbeitslos) nicht sofort und gleich machbar, sonst wäre ich schon weg.
Ich hoffe, dass ich hier die Kraft finde meinen Weg weiter zu gehen, egal wohin er führt.
LG ronjaangel |
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Lindi neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.04.2011 Beiträge: 184 Alter: 47
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Verfasst am: 29.11.2011, 22:34 Titel: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt |
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Liebe Ronjaangel,
eine der ersten Erkenntnisse, die ich gemacht habe ist....mein Verhalten hat keinerlei Einfluss auf sein Trinkverhalten. Ich kann dies oder jenes machen, oder dies oder jenes lassen...egal. Sein "Trinkrhytmus" gehorcht anderen (fuer mich nicht nachvollziebaren) Gesetzen....grad heute, jetzt im Moment, glaub ich ....es ist mal wieder soweit....warum, weshalb? Keine Ahnung.....bzw. um ehrlich zu sein, ich weiss schon, wie "es" sich ankuendigt. Nur hat mein Verhalten daurauf keinen, aber auch wirklich keinen Einfluss.
Ein Haus, auch wenn es noch nicht abbezahlt ist, hat doch einen gewissen Wert, oder? Vielleicht verliert man bei einem Not-Verkauf...moeglich. Keine Ahnung, bin nicht selbst in der Situation. Nur, was hast Du von der Huette, wenn Du selbst dabei vor die Hunde gehst?
Gruesse, Lindi |
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ronjaangel neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.02.2011 Beiträge: 22 Alter: 51
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Verfasst am: 29.11.2011, 22:45 Titel: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt |
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Hallo Lindi,
mit dem Haus sehe ich es ganz genauso. Ich will es gar nicht mehr. Aber auch ein Notverkauf zieht sich hin und eine Wohnung und ein Haus kann ich ohne Arbeit nicht finanzieren. Daher lege ich dartauif im Moment mein Augenmerk und versuche alles um Arbeit zu finden und damit finanziell unabhängig zu sein.leider bin ich fast zwei Jahre krank gewesen und in meinem Alter ist es mit Arbeit so schon nicht ganz einfach.
Aber das ist ein ganz wichtiger Schritt um seine Macht mir gegenüber zu reduzieren. Hoffe bei jeder Bewerbung neu.
LG ronjaangel |
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ronjaangel neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.02.2011 Beiträge: 22 Alter: 51
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Verfasst am: 30.11.2011, 18:56 Titel: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt |
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Hallo an alle,
hatte gestern abend noch einen sehr intensiven Anruf (er ist auf Montage).
Die pure Verzweiflung. Hatte schon Angst er tut sich was an. Aber heute früh die Kehrtwende. Plötzliche Einsicht. Es muß sich etwas ändern. Schau'n wir mal.
LG |
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| ronjaangel hat zum Thema: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt geschrieben
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ronjaangel neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.02.2011 Beiträge: 22 Alter: 51
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Verfasst am: 30.11.2011, 22:33 Titel: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt |
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Hallo,
ich wusste es genau. Heute abend hat der Alkohol wieder gesiegt.
ich habe einfach keine kraft mehr, aber ich weiß wenn ich etwas ändern will,muß ich bei mir weitermachen.
Von mir aus könnte der Alkohol abgeschafft werden. Ich habe inzwischen so einen Hass darauf. Er macht alles kaputt. |
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| ronjaangel hat zum Thema: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt geschrieben
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