| Alkohol, du zerstörst unsere Liebe • Wie solls weitergehen? |
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 01.12.2011, 08:13 Titel: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt |
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guten morgen ronjaengel,
willkommen hier im forum!
nun diese energie die du nun investierst um einen hass auf alkohol zu schieben ist total verschwendet.investier das in dich.
schau das du dich mehr auf deine bedürfnisse konzentrierst und dich informierst wie so eine trennung möglich ist. informier dich bei beratungstellen und auch beim amt ob es nicht doch irgendwie machbar ist. denn oftmals sind es eben diese gründe warum die cos bleiben, das haus, kein geld, die kinder usw die eigendlich nur dazu dienen um zu bleiben.
eigendlich ist es nur die angst sich zu trennen und das auch durchzuziehen. das nicht wissen was auf einem zukommt. die angst auf der strasse zu landen und kein geld mehr zu haben.dem vater die kinder wegzunehmen usw.
aber dem ist nicht so. denn wenn du leidest und nicht mehr kannst dann gibt es nichts auf dieser welt was dich bei ihm und in dieser situation festnagelt. kein haus, kein geld dieses welt kann dir deine gesundheit ersetzen.
im laufe der jahre MIT dem alkoholiker an deiner seite werden geau diese dinge wie haus, geld auch irgendwann mal nicht mehr so in dem umfang da sein wie du es jezt gewohnt bist. wenn ein alkoholiker säuft und es nicht packt kommen arbeitslosigkeit und oft mal führerscheinentzug und dann die situation das kredite nicht mehr abbezaht werden können dazu. zu glauben es bleibt alles so wie es momentan ist ist wird dir da nicht helfen, die spirale beim alkoholiker dreht sich unaufhaltsam und nach jahren des missbrauchs bleibt da nur noch ein mensch übrig dessen sucht ihn beherrscht, der nächste schluck nur noch das wichtigste ist und alles was drum herum existiert wird im strudel untergehen.
schau dir das doch mal genauer an. du hällst am haus fest, doch das haus ist heute schon verloren. es ist ein sterben auf kredit, stück für stück, wenn keine einsicht da ist. auch du wirst mit im boot sein und mit untergehen wenn du nicht anfängst JETZT auszusteigen und dir zu sagen, das was MIR übrigbleibt, ICH und MEINE gesundheit ist das wichtigste. alles andere bremst dich nur aus diesen schritt des dich ablösens aus. wenn du gehen willst dann geh und schliesse damit ab. du kannst dir ein bescheidenes schönes eigenständiges leben aufbauen, ein leben ohne alkohol und stress. vielleicht findest du dadurch auch wieder zu kraft und energie und einen eigenen arbeitsplatz wo du dein geld verdienen kannst.denn durch die trennung wird sich deine stimmung irgendwann dann aufhellen können. das braucht seine zeit doch es wird kommen. du kannst hier viele geschichten lesen, wo sich frauen getrennt haben und nach einiger zeit hinterher wieder positiv und glücklich schreiben ihnen geht es gut. nimm das als beispiel dafür das es funktioniert und halte nicht an ewas fest was in zukunft sicher so eh nicht existieren wird.
ihn wirst du niemals dazu bringen aufzuhören.
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt geschrieben
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Speranza aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.09.2011 Beiträge: 597 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 01.12.2011, 13:59 Titel: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt |
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Hallo ronjaengel!
| Zitat: | | Von mir aus könnte der Alkohol abgeschafft werden. Ich habe inzwischen so einen Hass darauf. Er macht alles kaputt. |
Es ist nicht der Alkohol schuld sondern dein Partner der damit nicht umgehen kann. Er geht/ging sehr fahrlässig mit dem Alkohol um und ist darüber suchtkrank geworden.
Das Einzige was dir bleibt ist deine Situation so zu verändern dass es dir wieder besser geht. Einzusehen dass die Sucht beim Partner im Vordergrund steht und du es nicht ändern kannst ist ein wichtiger Schritt.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Arbeitssuche.
Liebe Grüsse
Speranza |
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| Speranza hat zum Thema: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt geschrieben
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Lindi neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.04.2011 Beiträge: 184 Alter: 47
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Verfasst am: 01.12.2011, 14:01 Titel: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt |
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Hallo Ronjaangel,
ich glaube, das ist so ziemlich der "Typische" Werdegang.....jahrelang wird Alkohol getrunken, es stoert die Partnerin, aber naja...
Dann stoert es massiv, man faengt an, auf den Partner einzureden - ohne Erfolg.
Dann, irgendwann, scheint das Gerede anzukommen, der Partner gibt es erstmalig zu, dass da wohl was aus dem Ruder laeuft - Hoffnung.
Dann erste, halbherzige Versuche des Alkoholikers, irgendwas am Konsum zu aendern. Weniger trinken, paar Tage zwischenschalten oder sonst eine derartige Strategie - Hoffnung.
Aufgrund des Genoergels der Ehefrau geht der Alkoholiker ersmalig zum Artzt oder in ein Informationstreffen, ohne selbst dahinter zu stehen - Hoffnung.
Der Alkoholiker sieht es (vielleicht) irgendwann ein, und geht in die Entgiftung - Hoffnung.
Eine Therapie wird angestrebt - Hoffnung. - Ausgang offen ......
Ich schaetze mal, auf dieser "Skala" seid ihr gerade so ungefaehr in der Mitte. Es steht also noch ein laengerer Weg bevor.
Und genau diese ewigen Hoffnungen, die dann wieder zunichte gemacht werden, dieses Auf-und Ab, das der Angehoerige mitmacht, ohne einen aktiven Einfluss drauf zu haben, macht muerbe, krank, depressiv, Hoffnungslos.....
So hast Du es ja gerade erfahren....am Tag zuvor noch Einsicht und Verzweiflung beim Mann, Gespraeche....tags drauf ist alles Geschichte und weiter gehts.
Moechtst Du so die naechsten Jahre verbringen?
Gruesse, Lindi |
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| Lindi hat zum Thema: Re: Die Hoffnung stirbt zuletzt geschrieben
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