| EKA, bzw. Co-Abhängige • Was will ich tun, damit es mir besser geht? |
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long_way neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 24.11.2011 Beiträge: 5
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Verfasst am: 24.11.2011, 10:53 Titel: EKA und Bindungsangst? |
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Hallo an alle, die das hier lesen!
Auch ich habe endlich hierher gefunden und in den letzten Monaten hauptsächlich still mitgelesen. Wie es so schön heißt, sucht man sich immer dann Hilfe, wenn der Leidensdruck besonders hoch ist. Und so ist es nun auch bei mir.
Vielleicht erst mal eine Kurzfassung zu mir selbst und meinen familiären Umständen:
mein Vater trinkt Alkohol seit ich denken kann. Als Alkoholismus und damit als Problem habe ich es erst sehr spät realisiert und erst seit kurzem setze ich mich intensiv damit auseinander. Besonders schwierig daran ist, dass ich eine sehr enge Bindung zu ihm habe, aber nicht zu meiner Mutter. Liebe habe ich bei ihr vergeblich gesucht - sehne mich heute noch häufig danach und muss mich damit abfinden, sie nie zu bekommen. Er hingegen war immer für mich da, auch wenn der Alkohol viel kaputt macht. Meine Schmerzgrenze seinem Verhalten gegenüber ist demnach sehr hoch und ich hatte immer das Bedürfnis ihm zu helfen.
In der Sammlung an Merkmalen für EKAs habe ich mich in sehr vielen Dingen wieder gefunden. Besonders mein Wunsch nach Anerkennung von außen und mein ständiger Perfektionismus stehen mir im Hier und Heute oft im Weg. Ich definiere mich über meine Leistung, auch wenn ich selbst sie nie für gut genug oder wertvoll halte. Ich wollte immer stark sein, kann meine Gefühle und Schwäche nur wenigen Menschen (und dann auch nur bedingt) zeigen und war fest davon überzeugt, mir hätte meine eigenartige Kindheit nichts anhaben können - tja, was soll ich sagen? Das Leben belehrt mich gerade eines Besseren
Aktuell geht es mir sehr schlecht und ich bin sehr verzweifelt, weil ich das Gefühl habe, diesen Berg einfach nicht bezwingen zu können. Mir fällt es schwer auseinander zu halten, was an meinem Verhalten wirklich aus meinem ICH kommt und was ein typisches EKA-Verhalten ist und demnach nicht in meinem Ich begründet ist, sondern in anderen Umständen, die ich ändern kann.
Um nun nach der langen Einleitung zum eigentliche Thema zu kommen: meine Beziehung. Bisher hatte ich immer sehr lange Beziehungen, die ich aber regelmäßig an einem bestimmten Punkt beendet habe - dann, wenn es "ernst" wurde, wenn es um das Zusammenziehen, Heiraten, Kinder ging, wenn es verbindlicher wurde als zu Zeiten der ersten Verliebtheit. Aktuell stecke ich genau da wieder drin. Ich liebe meinen Partner sehr und wenn ich an meine Zukunft denke, sehe ich nur ihn. Trotzdem kann ich seine Nähe nicht annehmen. Ich fühle mich immer wieder erdrückt, will ausbrechen und meine Freiheit, einfach weglaufen und darauf hoffen, dass irgendwann alles anders wird. Obwohl mein einziger Wunsch doch eine tolle Partnerschaft und irgendwann auch eine eigene Familie ist. Er ist ein wunderbarer, verständnisvoller Mensch, der gerade in dieser schweren Zeit immer an meiner Seite ist und mich unterstützt. Und alles was ich tue, ist: ihn zurück stoßen, die Harmonie zerstören und meinem eigenen Glück im Weg stehen. Macht er einen Schritt auf mich zu, weiche ich zwei zurück. Bis der komplette Rückzug erfolgt ist, so wie momentan wieder. Und ich weiß einfach nicht mehr weiter. Wie oben schon beschrieben, kann ich ebenso wenig einschätzen, ob das einfach mein Verhalten ist, oder ob es sich hier um Bindungsängste handelt, die in meiner Vergangenheit begründet sind. Ich weiß einfach nicht mehr wer ich bin, was ich will und wo mein Weg hinführen soll. Noch weniger weiß ich, ob ich diesen Weg weiterhin mit ihm gehen kann oder ob es besser ist, alleine zu mir zu finden und ihn nicht zu belasten und aufzuhalten.
Ein absolutes Gedankenchaos...gibt es eine Verbindung zwischen Beziehungsangst und EKAs? Oder ist das nur ein Strohhalm an den ich mich klammern will, um mir nicht eingestehen zu müssen, dass es einfach an mir liegt? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Danke für´s Lesen dieses Romans und über einen Austausch mit euch würde ich mich sehr freuen! |
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| long_way hat zum Thema: EKA und Bindungsangst? geschrieben
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Linde66 Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2008 Beiträge: 14433 Alter: 46
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Verfasst am: 24.11.2011, 18:04 Titel: Re: EKA und Bindungsangst? |
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Hallo long way,
herzlich Willkommen hier im Forum.
Ich bin immer am sortieren: Wo reagiere ich im Heute, wie ich damals gerne reagiert hätte oder hätte reagieren müssen, es aber der Umstände wegen nicht konnte?
Als Kind war ich ja von kleinauf auf Gedeih und Verderb in der alkoholkranken Familie "drin". Irgendwann ist mir aufgefallen, daß ich im Heute manchmal reagiere, wie wenn ich noch im alten Film drin wäre. Heute ist die Situation aber anders und ich kann beginnen, mich so zu verhalten, wie es Heute stimmt.
Es fehlt mir auch die selbstgemachte Erfahrung, in einer gelingenden, stabilien familiären Beziehung aufgewachsen zu sein. Manchmal war es daher außerhalb meiner Vorstellungskraft, daß mir als Erwachsene das je gelingen könnte. Aber das Gute ist, daß es geht. Deswegen schaue ich immer, ob ich gerade gefühlsmäßig bzw. in meinem Handeln in der Ist-Zeit bin oder in einem alten Film hänge. Mit der Zeit sortiert sich das Chaos!
Du schaust ja schon sehr genau hin. Bleib dran!
Liebe Grüße, Linde |
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| Linde66 hat zum Thema: Re: EKA und Bindungsangst? geschrieben
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long_way neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 24.11.2011 Beiträge: 5
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Verfasst am: 24.11.2011, 18:50 Titel: Re: EKA und Bindungsangst? |
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Liebe Linde,
vielen Dank für deine Antwort!
Das mit dem Sortieren erlebe ich auch gerade sehr deutlich und oft - aber das Zuordnen fällt mir sehr schwer. Bei manchen Dingen ist es ganz klar, z.B. wenn sich Menschen streiten / anschreien, muss ich den Raum sofort verlassen und aus der Situation raus. Dabei spüre ich ganz deutlich, dass das von "früher" kommt.
Aber in der momentanen Situation weiß ich es nicht, ich weiß einfach gar nichts mehr, fühle mich leer und ständig auf der Suche ohne überhaupt zu wissen wonach.
Woher weißt du wo du dich gefühlsmäßig befindest? Ob es aus dem Heute kommt oder aus dem Damals? Wie findet man das raus? In mich reinhorchen bringt keinen Erfolg, ganz im Gegenteil...ich fühle mich entweder noch leerer und schuldig, weil ich irgendwie "nichts" fühle oder kann vor lauter Gefühlen keinen klaren Gedanken mehr fassen. |
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| long_way hat zum Thema: Re: EKA und Bindungsangst? geschrieben
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Linde66 Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2008 Beiträge: 14433 Alter: 46
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Verfasst am: 24.11.2011, 19:46 Titel: Re: EKA und Bindungsangst? |
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Hallo long way,
irgendwann konnte ich mein aktuelles Gefühl oder Handeln einem Alter zuordnen. Also wenn ich wie eine 5jährige reagiere oder wie eine 12jährige usw., dann kann es nicht aus dem Heute kommen. Dann ist das Heute einfach ein Trigger und ich sause wie mit der Zeitmaschine in die Vergangenheit. So kommt es, daß ich in "völlig normalen" Alltagssituationen reagiere wie das Kind, daß durch den Trigger angestupst sich in Erinnerung bringt.
Gruß, Linde |
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| Linde66 hat zum Thema: Re: EKA und Bindungsangst? geschrieben
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TanzMoniMaus neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 31.10.2011 Beiträge: 24
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Verfasst am: 26.11.2011, 10:56 Titel: Re: EKA und Bindungsangst? |
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hallo long way,
habe eben deinen beitrg hier gelesen und er könnte direkt von mir kommen, denn er spricht mir fast zu hundert prozent aus meiner seele, denn genau an diesem punkt bin ich im moment auch gerade...
nur bei mir ist es die mutter, die trinkt und die ganze zeit heimlich getrunken hat und uns alle jahrelang nur belogen hatte...
ich bin einfach nicht mehr ich selbst und hoff, dass ich hier ein wenig weiter komm, mit meiner ganzen verzweiflung und wie ich es am besten schaffen werde, aus diesem teufelskreis wieder herauszukommen...???
wünsch dir trotz allen ein schönes wochenende
lg moni |
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| TanzMoniMaus hat zum Thema: Re: EKA und Bindungsangst? geschrieben
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Janine3 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.02.2011 Beiträge: 17 Alter: 37
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Verfasst am: 26.11.2011, 13:27 Titel: Re: EKA und Bindungsangst? |
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Liebe long way
| Zitat: | | gibt es eine Verbindung zwischen Beziehungsangst und EKAs |
Ich bin auch ein EKA und ich habe das gleiche durchgemacht wie Du auch.
Meiner Meinung nach gibt es da eine Verbindung.
Aber nur Du allein kannst hier etwas verändern. Nur nicht indem Du Gründe vorschiebst, dass das wegen Deiner Kindheit so ist, sondern indem Du hinschaust. Auch wenns weh tut.
Was mir sehr geholfen hat, waren Gespräche mit meinem Partner. Obwohl er vieles nicht verstanden hat, habe ich ihm erzählt, wie ich mich fühle. Wenn er nähe wollte, und mich hat es fast erdrückt, habe ich ihm mein Gefühl mitgeteilt.
Oft schüttelte er den Kopf, weil er nicht verstand. Aber für mich war es jedesmal eine Erleichterung, weil ich es ausgesprochen habe.
Das gab mir Sicherheit, und so konnte ich mich Stück für Stück ihm gegenüber öffnen.
| Zitat: | | Noch weniger weiß ich, ob ich diesen Weg weiterhin mit ihm gehen kann. |
Pack jetzt Deine Chance mit Deinem Partner. Man kann nie soviel über sich selber lernen, wie in einer Partnerschaft. Denn nur in einer Partnerschaft kommen diese Gefühle hervor.
| Zitat: | | oder ob es besser ist, alleine zu mir zu finden und ihn nicht zu belasten und aufzuhalten |
Sprich mit ihm darüber und lass ihn entscheiden, ob er diesen Weg mit Dir zusammen gehen will.
Ich wünsche Dir alles Gute |
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| Janine3 hat zum Thema: Re: EKA und Bindungsangst? geschrieben
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long_way neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 24.11.2011 Beiträge: 5
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Verfasst am: 26.11.2011, 13:42 Titel: Re: EKA und Bindungsangst? |
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Liebe Linde,
was du schreibst, erscheint mir nachvollziehbar und logisch. Für mich selbst fühlt es sich momentan nur nach einer großen Masse von "Kindheit" an, die ich nicht zweifelsfrei zuordnen könnte. Vielleicht muss ich das aber auch gar nicht, sondern für mich einen anderen Weg finden...ich weiß es nicht, aber es wird sich zeigen. Momentan habe ich wieder etwas mehr Mut gefasst dran zu bleiben und mich wieder etwas gefangen. Es sind eben Hochs und Tiefs, die mich mitreißen und mir manchmal, wenn ich das Gefühl hab, ganz weit unten zu sein, auch den erneuten Aufstieg schwer machen.
Liebe Moni,
auch dir vielen Dank für deine Worte! Leider habe ich keinen Rat für dich, da ich selbst noch nicht genau weiß wie es weiter geht.
Für mich selbst habe ich allerdings die Entdeckung gemacht, dass es zunächst wichtig ist, mir meine Schwäche einzugestehen und vor allem zuzugestehen. Zuzulassen, dass ich eben nicht alles alleine schaffen kann, so wie ich es bisher immer gehandhabt habe. Im Verdrängen bin ich eine große Meisterin...
Deshalb nutze ich diese Tiefpunkte auch, um das in die Hand zu nehmen, was ich bei einem Hoch nie schaffen würde. Z.B. habe ich mich jetzt endlich bei einer Selbsthilfegruppe angemeldet. Manchmal sind es die kleinen Schritte, die mich weiter bringen. Und eine tiefe Auseinandersetzung mit dem Thema (Bücher, dieses Forum, Internet etc.), in der ich mir immer öfter erlaube, auch einfach mal traurig zu sein, mich selbst zu bemitleiden, um diese harte Schale, die ich mir umgelegt habe, nach und nach etwas durchlässiger zu machen.
In den letzten Tagen war da wieder diese Leere, diese "Nicht"-Fühlen und auch da habe ich mir ganz bewusst eine Auszeit von allem gegönnt und versucht, diese Leere ganz bewusst wahrzunehmen. Nach und nach bin ich dann darauf gestoßen, dass darunter ganz andere Gefühle liegen, die manchmal einfach so schmerzhaft zu sein scheinen, dass sich der Körper/Geist weigert, diese auch nur irgendwie an die Oberfläche dringen zu lassen. Das war im ersten Moment furchtbar erschreckend, traurig und anstrengend. Aber mit der Erkenntnis "Du kannst ja doch fühlen!" habe ich mich schon wesentlich besser gefühlt.
Und gegen den Teufelskreis an Gedanken hilft mir Schreiben sehr viel. Nicht immer, aber ich merke, dass es mir hilft, mich zu sortieren. Meine Gedanken auf Papier zu bringen und sie schwarz auf weiß vor mir zu haben. Und selbst wenn da nur steht "Ich kann nichts fühlen". Danach merke ich immer wieder, dass es mir gut tut und ich mich erleichtert fühle, weil das was im Kopf rumort raus darf.
Was das Thema Bindungsangst angeht, habe ich mir ebenfalls ein Buch besorgt...und was soll ich sagen? Ich erkenne mich in so vielen Bereichen wieder, das ist schon fast erschreckend und es war auch nicht besonders angenehm den Spiegel vorgehalten zu bekommen und zu lesen, was ich meinem Partner damit antue. Aber es ist wichtig, daran zu arbeiten und Umgangsformen dafür / damit zu entwickeln.
Ich danke euch und wünsche euch viel Kraft und ein schönes Wochenende! |
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| long_way hat zum Thema: Re: EKA und Bindungsangst? geschrieben
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Linde66 Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2008 Beiträge: 14433 Alter: 46
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Verfasst am: 26.11.2011, 22:45 Titel: Re: EKA und Bindungsangst? |
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Hallo long way,
ich bin Weltmeister im Nicht-Fühlen und im Abwesend-Sein (= Dissoziation). Was früher als Kind not-wendig war, um die Kindheit irgendwie halbwegs zu überstehen, das ist heute alltagsuntauglich und hinderlich.
Ins Fühlen und Dableiben kam ich u. a. rein über Körpertherapie. Wenn ich nichts fühle, dann versuche ich z. B. meine Fußsohlen zu spüren, Fersen, Außenkanten, Zehen, Fußmitten, so ungefähr. Sport ist auch gut, Katze kraulen, lecker Essen kochen...
Es war ein jahrelanger Weg bei mir. Ich hatte Angst vorm Fühlen. Lieber gar nichts fühlen - also auch nichts postives! - als auch nur einen Millimeter Schlimmes fühlen. Denn wenn ich das Fensterchen aufmache für positive Gefühle, dann ist das Gefühlsfensterchen auf... Und es kamen bei mir unweigerlich die schlimmen Dinge hoch. Ich habe mich dann für eine Traumatherapie entschieden, damit ich da nicht allein bin.
LG, Linde |
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| Linde66 hat zum Thema: Re: EKA und Bindungsangst? geschrieben
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