| EKA, bzw. Co-Abhängige • Was will ich tun, damit es mir besser geht? |
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TanzMoniMaus neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 31.10.2011 Beiträge: 24
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Verfasst am: 27.11.2011, 22:57 Titel: Re: EKA und Bindungsangst? |
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hallo long way,
ja, ich versuche auch mit kleinen schritten vorwärts zu kommen,
auch wenn ich dadurch auch immer wieder tiefschläge erleb...
oder auf der stelle hängenbleib...
darf ich dich mal fragen, welche bücher du dir da besorgt hast,
weil es mir ja fast genauso geht wie mir...?
wäre echt lieb von dir, wenn du mir dies mitteilen könntest...
und sag schon mal DANKE im voraus... |
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| TanzMoniMaus hat zum Thema: Re: EKA und Bindungsangst? geschrieben
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long_way neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 24.11.2011 Beiträge: 5
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Verfasst am: 28.11.2011, 09:38 Titel: Re: EKA und Bindungsangst? |
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Mir fällt es schwer dieses "Nicht-Fühlen" einzuordnen, weil es andererseits tausend Situationen gibt, in denen meine feinen Antennen sofort Alarm schlagen und ich auf jegliche Empfindungen anderer wiederum zu sensibel reagiere - da frage ich mich jedes Mal: warum kannst du das bei dir selbst nicht?
Ich stelle aber auch fest, dass ich mich sehr unter Druck setze und ständig in mich reinhorche, mich selbst frage: "Na, was fühlst du jetzt? Das MUSS sich gut anfühlen und du fühlst es nicht! Fühl was, na los! Fühl schon was!" Und irgendwann drehen sich die Gedanken nur noch im Kreis...
Darf ich hier schreiben welche Bücher ich lese? Falls das nicht erlaubt ist, bitte löschen:
einmal das Buch "Ich befreie mich von deiner Sucht" von Helmut Kolitzus (hat mir selbts aber nicht so gut gefallen). Dann noch "Wessen Moral?" von Cécil Koch (ist eine Autobiografie).
Um die Zusammenhänge zu verstehen hat mir das Buch "Wenn Eltern zu viel trinken" von Martin Zobel sehr geholfen und auch "Wenn Alkohol zum Problem wird" von Michael Soyka.
Bezüglich der Bindungsangst halte ich mich an das Buch von Stefanie Stahl "Jein!" - da habe ich mich auf fast allen Seiten wieder erkannt.
Diese Woche habe ich meinen ersten Termin in der SHG - ich bin jetzt schon aufgeregt und merke, dass ich am liebsten einen Rückzieher machen würde. Auch wenn ich weiß, dass es gut für mich ist, habe ich immer wieder das Gefühl, dass ich kein Recht habe dort hinzugehen, weil es mich (im Vergleich) gar nicht so schlimm getroffen hat...im Sinne von: der Kühlschrank war immer voll und leben tu ich auch noch. |
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| long_way hat zum Thema: Re: EKA und Bindungsangst? geschrieben
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anima neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 15.03.2011 Beiträge: 140 Alter: 25
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Verfasst am: 28.11.2011, 22:19 Titel: Re: EKA und Bindungsangst? |
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Hallo long way ,
na klar hast du das Recht drauf, da hinzugehen! Ganz egal wie genau deine Familie ist im Vergleich zu anderen. Es ist nicht wichtig, wies bei anderen ausieht, sondern wie es bei dir aussieht. Lass dir auch nicht von anderen Dinge einreden wie "nicht so schlimm" oder "sei nicht so empfindlich" - andere Menschen außer dir können gar nicht für dich beurteilen wie schlimm sich etwas für dich anfühlt oder wie empfindlich du reagierst. Das sind andere Menschen mit anderen Empfindungen, Gefühlen und Erfahrungen. Genau deshalb DÜRFEN sie das nicht einfach so beurteilen.
Du hast das Recht dazu, alles zu tun, was dir gut tut, unabhängig von jedem Urteil =) |
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| anima hat zum Thema: Re: EKA und Bindungsangst? geschrieben
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TanzMoniMaus neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 31.10.2011 Beiträge: 24
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Verfasst am: 29.11.2011, 14:37 Titel: Re: EKA und Bindungsangst? |
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hallo long way,
danke für deine buchtips...
werde demnächst auch mal in eine selbsthilfegruppe gehn,
nur war mir das, durch meinem schichtdienst leider noch nicht möglich...
ja, das kenn ich auch, von wegen, was hast du nur, oder dir gehts doch gut....
nur kann keiner in uns rein schauen, wie es uns wirklich geht...
denn äußerlich ist man ja stark in den augen der anderen,
aber innerlich sieht es ganz anders aus...
nur das interessiert eh meist die wenigsten...
- edit, bitte keine Zitate hier ins Forum einstellen, danke, Linde -
hab sonst ziemlich alles geschluckt und vieles vertuscht,
nur jetzt werde ich zu der wahrheit stehn,
denn als betroffener angehöriger leidet man oft noch viel mehr, wie der betroffene selbst,
weil er durch seine sucht vieles einfach nicht mehr wahrnimmt...
und das tut dann umso mehr weh...
aber davon muss ich jetzt einfach stück für stück loskommen und weiterhin dran arbeiten, auch wenns ein langer und harter weg werden wird...
auch dir kopf hoch für deinen weg und wünsch dir für die zukunft viel glück und kraft...
lg moni |
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| TanzMoniMaus hat zum Thema: Re: EKA und Bindungsangst? geschrieben
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