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Ich will einfach nicht mehr.

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schwindelfrei
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Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 15.11.2011
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 15.11.2011, 16:10    Titel: Ich will einfach nicht mehr. Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo liebes Forum.

Mein Account ist zwar gerade erst freigeschalten worden, aber ich befinde mich gerade in einer drängenden Situation und ich habe das Gefühl zu zerplatzen, wenn ich mit niemanden Darüber reden kann. Das kann ich leider auch nicht, weil ich mich so sehr schäme, dass ich jedem mir nahestehenden Menschen versuche so gut wie möglich alles zu verheimlichen.

Mein Partner Ist ein Quartalstrinker. Er hatte in diesem Jahr gefühlte 1000 Rückfälle. Wenn ich realistisch bleibe, waren es in Etwa zwischen 20 und 30 Rückfälle, die durchaus bis zu einer Woche oder länger andauerten. Ich habe mich überall falsch verhalten, muss ich ja leider zugeben. Am Anfang bekam er sogar noch Geld von mir (auch wenns nur 2x war, ich mache mir trotzdem Vorwürfe), ich habe immer versucht Verständnis aufzubringen, letztendlich habe ich auch immer Verständnis aufgebracht. Ich glaube das er mich unbewusst manipuliert und ich mich manipulieren lasse. Ich habe sehr schnell ein schlechtes Gewissen und großes Mitleid und Mitgefühl. Desswegen hatte ich immer große Nachsicht. Irgendwann habe ich aufgehört, ihn verstehen zu wollen aber den Rücken habe ich ihn nie zugekehrt. Ich stehe immer hinter ihm, verteidige ihn vor anderen. Meine Gefühle, die ich nach seinen Rückfällen oftmals hatte, habe ich beiseite geschoben um für ihn da zu sein. Ich selbst habe psychisch einige Baustellen die mein Leben belasten und durch ihn wurde es alles immer nur noch schlimmer. In seinen Betrunkenheitszuständen, war ich oft bei ihm, da er bei mir zuhause wohnt und ich Sorge, Angst um ihn und um die Wohnung hatte. Ich musste übelste Demütigungen über mich ergehen lassen, musste mich vor ihm ausziehen (er hat gedroht) damit er mir sagen kann, was für ein hässlicher Mensch ich bin. Er stand oft vor mir, hat mich mit beiden Händen am Hals gepackt und zugedrückt und mich angeschrien, mich aufs Allerletze beschimpft und mich geschlagen. Ich habe mich S** belästigen lassen von ihm als er betrunken war. Ich habe es einfach über mich ergehen lassen, weil ich dachte ich habe es nicht anders verdient. Er hat mich so weit gebracht, dass ich meinen Selbstwert der vorher schon so gut wie gar nicht mehr vorhanden war, nun letztendlich gar nicht mehr empfinde. Das geht nun seit Monaten so.

Wenn er nüchtern ist, ist er ein sehr lieber Mensch und sehr verständnisvoll und ruhig. Aber, naja, mittlerweile sehe ich diese Eigenschaften kaum noch an ihm. Ich habe so oft den Ekelhaften (Verzeiht, wenn ich es so bezeichne.) alkoholisierten Menschen vor mir. Ich verachte ihn zeitweise und reagiere wenn er nüchtern ist, auf gewisse Dinge schrecklich aggressiv und habe ihn vor einigen Monaten desswegen sogar mal auf den Kopf geschlagen. Was mir unheimlich leid tut und mir wirklich riesiges Kopfzerbrechen bereitet, was er mir aber natürlich heute immer wieder noch vorhält. Mittlerweile ist es auch schon so, das er gar kein Verständnis mehr hat. Wenn ich ihm sage, dass er mich und mein Selbstwertgefühl immer mehr vernichtet sagt er mir immer nur: Das nur ich etwas dafür kann. Wo ich mir dann auch immer denke, im Grunde stimmt das ja, immerhin könnte ich ihn "einfach" verlassen. Ich lasse mich ja kaputt machen. Wie auch immer, ich bin zu einem Menschen geworden, der nur mehr aggressiv und wütend ist wegen jeder Kleinigkeit. Ich bin zwar immer schon ein leicht erregbarer Mensch gewesen und habe auch vor ihn schon mit Aggressionen zu kämpfen gehabt, aber es nimmt sehr schlimme Ausmaße an. Er versucht mir für alles die Schuld zu geben, weil ich mich ja so falsch verhalte. Natürlich habe ich auch Teilschuld, aber ich alleine? NEIN! Das lasse ich mir nicht einreden, meine Wahrnehmung ist vielleicht nicht die Beste.... Aber das geht zu weit. Er wickelt mich immer wieder um den Finger. Ich schaffe es nicht, mich von ihm zu lösen. Ich halte mich für einen Menschen, der es einfach verdient hat. Ich bin total eingefahren und er sagt mir dauernd wie schwer gestört ich bin und wie dringend ich Hilfe brauche.

Was vielleicht noch gut an Information wäre, er sagt von sich selbst, er ist Alkoholkrank. Er sagt, er MUSS eine Therapie machen. (sollte er es nicht wollen, anstatt müssen???) und es geschieht rein gar nichts. Er trinkt immer wieder, und das macht er glaube ich mittlerweile seit 15 Jahren so, war auch schon in Therapien, aber er ist immer wieder zurückgefallen. Ich habe ihm so viel Hilfsangebote vorgeschlagen, er hat sich sogar selbst Termine vereinbart und die sind alle in den Sand geflogen. Er ging nicht hin, weil er betrunken war. Er ging nicht hin, weil er verschlafen hat. Er versucht immer nur zu flüchten. Stellt sich nichts und redet sich immer auf seine kranke Psyche aus.

Ich bin desswegen hier, weil ich mit meiner Kraft am Ende bin. Ich schaffe es nicht, ihm die kalte Schulter zu zeigen, die Schuldgefühle zerfressen mich. Das Mitleid ist so groß. Ist hier jemand, der mir weiterhelfen kann? Wie soll ich anfangen, wie soll ich vorgehen? Wenn ich ihn rausschmeiße, sitzt er auf der Straße. Er hat niemanden. Nur mich. Ich habe riesengroße Angst und das hemmt mich. Noch dazu, weil er mich echt schon so weit gebracht hat, das ich in allem komplett an mir zweifle. Ich suche nach einem Ausweg. Nach einer Lösung. Irgendwas, womit ich mich retten kann. Wie ich mich retten kann.

Ich wäre unendlich dankbar wenn mir jemand Antwortet.

Vielen Dank, dass ihr bis hier gelesen habt. Ich denke das ist genug für's Erste!

Alles liebe,
schwindelfrei
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schwindelfrei hat zum Thema: Ich will einfach nicht mehr. geschrieben
mineralo
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Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 24.10.2011
Beiträge: 18
Alter: 47

BeitragVerfasst am: 15.11.2011, 16:53    Titel: Re: Ich will einfach nicht mehr. Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Frau Schwindelfrei,
dagegen sieht meine aktuelle Situation ja noch rosig aus.
"Hau da sofort ab, schmeiß ihn raus!" ist schnell gesagt aber nicht schnell gemacht.

Nach all dem was er Dir da so antut, betrachte es mal so:
Es gibt Verhaltensweisen, die so ziemlich jeder Alkoholiker an den Tag legt: Lügen, Ausreden suchen, Beschwichtigen, sich selbst und andere betrügen, dem Partner ein schlechtes Gewissen machen und Schuld einreden, und wir glauben das auch noch.
Durch ein verschobenes "Wertebewusstsein" wird alles Richtung Alk verschoben. Alles, was gegen den Alk arbeitet, wird abgelehnt, alles was dafür spricht, wird gefördert in jeder Hinsicht.
Ich denke jeder von uns Co-Abhängigen kennt das, jeder geht anders damit um, viele zerbrechen dran (mach ich ja auch gerade)

In Deinem Fall ist Dein Mann kein so lieber Mensch, wie er sich nüchtern zeigt. Dann hat es sich im Griff, kann sich mit seinen Wünschen, Dich zu erniedrigen, zurückhalten. Der Alk macht locker und befreit vom Gewissen, ist auch eine gute Ausrede vor Dir und vor sich selbst. Schließlich will er sich ja auch vor sich selbst rechtfertigen können.
(Ich bin auch ein Mann, ja ja...)

Es scheint mir so, als ob Du eine ungeheure Leidensfähigkeit besitzt und Dich mit dem Mann eher selbst bestrafst, als dass Du ihn liebst. Was für ein übler Mensch musst Du sein, dass Du Dich so bestrafst?

Ich habe mich mal bei einem Freund bei der Aussage erwischt. "Boh, ich habe einer früheren Freundin mal wirklich übel mitgespielt, und sie ist nun die Strafe dafür"

Aber einen wirklich weisen Ratschlag kann ich Dir auch nicht geben, ich weiß ja selbst nicht, wie es weitergehen soll!
Ich würde Dir raten, Dich da mal an einen guten Therapeuten zu wenden. Denn bevor Du ihn rausschmeißt, musst Du Kraft haben. Du sagst selbst in Etwa, dass er "waidwund geschossen" hat. Vielleicht werden mich hier nun einige der Mitglieder steinigen wollen, aber es gibt Medikamente, die Dir helfen, die ganze Sache etwas abgeklärter zu bestrachten. Natürlich ist ohne besser, aber es klingt so, als ob Du kurz vorm Fenstersprung bist, meiner Meinung nach ist da etwas "Chemische Hilfe" durchaus angebracht. Sonst läuft Du in Deinem Hamsterrad daheim solange weiter, bis Exitus ist.

Ja ja, ich habe gut reden...bekomme es ja auch nicht gebacken. Aber meine Situation ist auch nicht sooo katastrophal.
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mineralo hat zum Thema: Re: Ich will einfach nicht mehr. geschrieben
schwindelfrei
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 15.11.2011
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 15.11.2011, 17:12    Titel: Re: Ich will einfach nicht mehr. Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo mineralo. Danke für deine Antwort.

Danke, vorallem, dass du mehr schreibst als nur ein "Schau das du so schnell wie möglich da weg kommst." ja, das ist leider nicht schnell gemacht.

Ich habe ja bezüglich Alkoholkranken schon jahrelange Erfahrungen in meiner Kindheit machen müssen/dürfen. Vater, Tante, Großvater, Großmutter, Cousin's. Alle litten und leiden an irgendeiner Sucht. Also sind mir diese Ausreden und Lügen und vorallem die Beschwichtigungen alles andere als unbekannt.

Aktuell befinde ich mich in Therapie, weil ich wie im Eingangspost erwähnt, selbst auch ziemliche Psychische Probleme habe. Es fällt mir nur sehr schwer, über all das zu reden, und das was ich bis jetzt erzählt habe, wurde zwar von ihr ernst genommen - aber ich habe das Gefühl, dass ich nicht zum Ausdruck bringen kann, wie schrecklich und katastrophal das alles ist.

Zitat:
Es scheint mir so, als ob Du eine ungeheure Leidensfähigkeit besitzt und Dich mit dem Mann eher selbst bestrafst, als dass Du ihn liebst. Was für ein übler Mensch musst Du sein, dass Du Dich so bestrafst?


Hm, interessante Frage. Eigentlich bin ich kein übler Mensch, und schon gar kein böser Mensch. Es sind in meiner Vergangenheit nur viele Dinge falsch gelaufen, und in meiner Therapie konnte ich mir zumindest schon erarbeiten das ich ein sehr selbstschädigendes Verhalten an den Tag lege und denke, ich müsse mich für alles was ich jemals falsch gemacht habe bestrafen. Ich denke jetzt aber keineswegs bewusst, dass das jetzt die Strafe für mich ist. Ich denke eher, dass ich es verdient habe. Weil ich keine Achtung vor mir selbst habe. Ich hasse mich und das was ich schon Falsch gemacht habe. Ich habe das Gefühl, dass es schon okay ist wenn man mich so behandelt. Ich habe zum Beispiel meinen Ex-Freund schlecht behandelt. War krankhaft eifersüchtig, war hysterisch wenn er mich alleine gelassen hat. Habe seine Lebensqualität eingeschränkt. Auch wenn ich daraus lernen konnte, kann ich mir nicht verzeihen, dass ich ihn so sehr in meine psychischen Probleme mit reingezogen habe. Immerhin hätte ich doch besser wissen müssen, wie schrecklich das ist. Ich habe es ja oft genug in der Familie mitbekommen. und jetzt merke ich halt auch sehr stark, wie schrecklich das ist. Als ich klein war, habe ich meinen Bruder öfter geschubst und war gemein zu ihm. Das ist auch etwas, was ich mir einfach nicht verzeihen kann, weil es so ekelhaft ist. Aber Ehrlich, aus böser Absicht habe ich nie gehandelt. Und so sehr ich mich auch nicht ausstehen kann, wenn ich realistisch darüber nachdenke, bin ich kein übler Mensch. Ich erhalte ja auch sehr oft Feedback von den Menschen, wie Hilfsbereit und Zuvorkommend ich bin. Das es lieb ist, wie ich mich um meine Mitmenschen sorge und um sie bemühe, damit es Ihnen gut geht. Ich habe im Grunde nichts, wofür ich mich bestrafen müsste, immerhin macht doch jeder Mensch mal Fehler. Aber ich kann sie mir einfach nicht verzeihen.

Entschuldige, ich hoffe das war jetzt nicht zuviel :-/ ....

Ich freu mich sehr, dass du mir geantwortet hast. Das mit den Medikamenten wäre ansich bestimmt eine gute Unterstützung, aber damit möchte ich erst gar nicht anfangen.

Ich freue mich auch desswegen so, weil ich mich ernst genommen fühle und jemand sieht, dass ich kurz vor dem Ende bin und alleine nicht weiterkomme. Tausend Dank für deine Anteilnahme und ich wünsche dir für deine Situation (auch wenn ich sie nicht kenne) das allerbeste!

liebe Grüße,
schwindelfrei
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schwindelfrei hat zum Thema: Re: Ich will einfach nicht mehr. geschrieben
Speranza
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 27.09.2011
Beiträge: 597
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 15.11.2011, 17:25    Titel: Re: Ich will einfach nicht mehr. Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo schwindelfrei!

Zitat:
Ich bin desswegen hier, weil ich mit meiner Kraft am Ende bin. Ich schaffe es nicht, ihm die kalte Schulter zu zeigen, die Schuldgefühle zerfressen mich. Das Mitleid ist so groß. Ist hier jemand, der mir weiterhelfen kann? Wie soll ich anfangen, wie soll ich vorgehen? Wenn ich ihn rausschmeiße, sitzt er auf der Straße. Er hat niemanden. Nur mich. Ich habe riesengroße Angst und das hemmt mich. Noch dazu, weil er mich echt schon so weit gebracht hat, das ich in allem komplett an mir zweifle. Ich suche nach einem Ausweg. Nach einer Lösung. Irgendwas, womit ich mich retten kann. Wie ich mich retten kann.



Dass du mit der Kraft am Ende bist glaube ich dir sofort, aber mal die Frage warum hast du Mitleid mit ihm? Er behandelt dich dermassen schlecht dass es dir doch egal sein müsste was aus ihm wird wenn du ihn rausschmeisst.

Dass er niemanden hat wundert mich überhaupt nicht wer würde sich so etwas gefallen lassen Frage Wenn er sich anderswo so benehmen würde würde er so schnell rausgeschmissen werden, so schnell könnte er gar nicht gucken.

Du brauchst professionelle Unterstützung damit du wieder etwas auf die Beine kommst. Denn du hast ein äusserst geringes Selbstwertgefühl und das bisschen das du hattest hat er erfolgreich vernichtet.

Er ist zwar krank aber er will es nicht anders sondern hätte sich schon längst Hilfe geholt. So sitzt er in DEINER Wohnung, lässt sich vollaufen und tyrannisiert dich.


Zitat:
Ich schaffe es nicht, mich von ihm zu lösen. Ich halte mich für einen Menschen, der es einfach verdient hat. Ich bin total eingefahren und er sagt mir dauernd wie schwer gestört ich bin und wie dringend ich Hilfe brauche.



Klar brauchst du Hilfe und du bist auch krank aber bestimmt keine Hilfe um seine Trinkerei und alle diese Folgen auszuhalten. Du brauchst Hilfe um ihn endlich in die Schranken zu weisen und zuzusehen dass du ihn loswirst.

Soll er doch sehen wo er bleibt, es gibt auch Notschlafstellen.

Viel Kraft und alles Gute
Speranza
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Speranza hat zum Thema: Re: Ich will einfach nicht mehr. geschrieben
schwindelfrei
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 15.11.2011
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 15.11.2011, 17:41    Titel: Re: Ich will einfach nicht mehr. Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Speranza.

Ich möchte nochmal anmerken, wie schön das doch ist, ernst genommen zu werden! Desswegen, gleich schonmal Danke für deine Antwort, und dafür das du dich mit meinem Thema auseinandergesetzt hast. Verlegen

Warum habe ich Mitleid mit ihm..... wieder eine gute Frage! Ja, warum denn eigentlich? Weil er ein Problem hat, mehr als nur eines. Und er scheinbar nicht anders handeln kann. Und das tut mir einfach so Leid für ihn und wenn ich daran denke, dass er irgendwo sitzt, ganz alleine - dann bricht mir das leider immer noch das Herz. In Situationen wo er betrunken ist, dann ist es mir ***. Aber ich habe es dennoch, nie geschafft ihn auf die Straße zu setzen. Vielleicht habe ich auch einfach nur Angst. Angst vor dem Alleine sein. Diese Angst, ist seit Jahren mein täglicher Begleiter. Vielleicht mach ich mir selbst etwas vor, habe gar kein Mitleid mehr mit ihm, benutze dieses Mitleid aber als Ausrede, um ihn "behalten" zu können, damit ich nicht alleine bin. Und in "guten" Zeiten, jemand da ist, der mich drückt und lieb hat. (ich weiß, dass hört sich sehr kindisch an. Bitte lacht mich dafür nicht aus.)

Zitat:
Er ist zwar krank aber er will es nicht anders sondern hätte sich schon längst Hilfe geholt.


Danke für diesen Satz. Wenn ich ihm das sage, sagt er immer ich habe ja keine Ahnung wie er leidet und wickelt mich dann mit seinen Worten wieder um den Finger, in dem er mir sagt, er ist psychisch so krank und hat schlimmste Depressionen. Es sei schon so viel schlimmes in seinem Leben passiert usw. Das macht mich dann erneut wieder weich (ich Idiot, wirklich. Dafür schäme ich mich richtig.) Er sagt dann es fällt ihm so schwer, sich eigenständig Hilfe zu holen. Aber wenn ich ihm die Hilfe anbiete, und er ablehnt oder es dann einfach ignoriert. Was soll ich denn machen? Ich arbeite 55 Stunden die Woche (noch dazu.) und habe auch nur begrenzt Urlaubszeiten. Es ist schon einiges an Urlaubstagen für ihn draufgegangen, mit mir wohin gegangen ist er nie. Da hatte er immer gute Worte dafür, warum es jetzt noch nicht an der Zeit dafür ist.

Vor ein paar Tagen, habe ich ihm gesagt, er will doch gar nicht gesund werden. Er will sich weiterhin auf seiner Krankheit ausruhen sonst würde er etwas tun. Dann kommen wieder nur die typischen Antworten, er kann das nicht. Er ist unfähig sich Hilfe zu holen. Wenn ich ihm Hilfe anbiete, nimmt er mich glaub ich im Grunde gar nicht so ernst.

Aber hier, dann wieder Vorwürfe mir gegenüber: Hätte ich mehr tun können? Hätte ich ihn einfach irgendwohin schleppen sollen, damit er die Hilfe bekommt die er braucht? Hab ich zu wenig getan? ... Im Grunde, Nein. Aber mein Gewissen spielt mir einen Streich.

Ich weiß auch nicht. Es ist so schwer alles. Ich komme mir so schwach und unfähig vor, wirklich. Bin ich ja auch. Nach all dem was schon passiert ist, empfinde ich die meiste Zeit die wir zusammen sind eigentlich eh nur noch Abneigung und Hass auf ihn. Auf das, was er alles getan hat mir gegenüber, wo er doch wusste, dass ich noch so jung bin und das ich selbst einen Haufen Probleme und eine schreckliche Kindheit hatte! Sitze ich desswegen da und belästige alle Menschen in meinem Leben? Nein, ich habe mir Hilfe geholt und bin bereit an mir zu Arbeiten. Wenns so schnell und leicht ginge Winken ... Naja.

Ich weiß, dass es Notschlafstellen gibt, darüber habe ich mich heute schon informiert. Weil er ja aktuell wieder einen Rückfall hat. Wie kann ich mein Herz aufhören lassen zu fühlen??? (die Frage ist nicht ganz so ernst gemeint) Ich weiß einfach nicht wie ich das ertragen soll.

Tut mir leid, die ganze Dramatik hier. Ich hoffe, ihr findet das nicht lächerlich. Ich steigere mich auch nicht rein in etwas, denn ich drehe mich mittlerweile im Kreis und schaffe den Ausstieg nicht. ICH schaffe es NICHT. Aber ich will es schaffen. Und ich werde es wohl ertragen müssen, dass es sich nicht gut anfühlen wird.

Oh Mann oh Mann.
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schwindelfrei hat zum Thema: Re: Ich will einfach nicht mehr. geschrieben
Speranza
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 27.09.2011
Beiträge: 597
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 15.11.2011, 18:06    Titel: Re: Ich will einfach nicht mehr. Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo schwindelfrei!

Auslachen wird dich hier bestimmt niemand denn wir stecken doch alle in diesem Schlamassel und wir wissen wovon du schreibst. Mein Nochmann war zwar nie körperlich aggressiv aber es reicht auch wenn man psychisch terrorisiert wird.


Zitat:
Weil er ein Problem hat, mehr als nur eines. Und er scheinbar nicht anders handeln kann. Und das tut mir einfach so Leid für ihn und wenn ich daran denke, dass er irgendwo sitzt, ganz alleine - dann bricht mir das leider immer noch das Herz.


Er kann anders handeln aber nur dann wenn er merkt er kann seine Spielchen nicht mehr weiterspielen. Süchtigen muss es richtig dreckig gehen damit sie von sich aus handeln, es ist der sogenannte Tiefpunkt.

Aber bei uns co-Süchtigen ist es oft genauso wir werden erst dann wach wenn wir nicht mehr können. Wir haben ein grosses Herz und immer Mitleid mit den anderen aber uns vergessen wir uns dabei.


Zitat:
Vielleicht mach ich mir selbst etwas vor, habe gar kein Mitleid mehr mit ihm, benutze dieses Mitleid aber als Ausrede, um ihn "behalten" zu können, damit ich nicht alleine bin.


Das ist schonmal ein guter Ansatz, ich dachte auch immer ohne mich würde der Partner verlottern, noch mehr trinken. Die Angst alleine zu sein hatte ich auch aber jetzt denke ich lieber alleine in Frieden leben als so einen Terror.

Ich konnte die sogenannten "guten " Zeiten nicht mehr geniessen, ich wusste ja es hält nie lange an und war dadurch angespannt gereizt und nervös.

Zitat:
Danke für diesen Satz. Wenn ich ihm das sage, sagt er immer ich habe ja keine Ahnung wie er leidet und wickelt mich dann mit seinen Worten wieder um den Finger, in dem er mir sagt, er ist psychisch so krank und hat schlimmste Depressionen


Na klar, hat er schonmal darüber nachgedacht wie DU leidest? In der letzten Zeit wenn mein Partner so etwas sagte war meine Antwort darauf immer: "Wenn du so krank bist dann geh zum Arzt, ich bin weder Arzt noch in der Lage dir zu helfen". Punkt Ausrufezeichen


Zitat:
Wie kann ich mein Herz aufhören lassen zu fühlen??? (die Frage ist nicht ganz so ernst gemeint) Ich weiß einfach nicht wie ich das ertragen soll.



In dem du ihn mit realistischen Augen betrachtest, er ist ein Suchtkranker der sich auf deine Kosten ein aus seiner Sicht gutes Leben macht. Ertragen kannst und wirst du es auf Dauer nicht das kann niemand.

Schau genau hin und sage dir du kannst ihm nicht helfen denn er will es gar nicht sonst hätte er schon längst von sich aus etwas unternommen.

Du hattest es schwer im Leben und hast dir Hilfe geholt um es aufzuarbeiten - genau das kannst du von ihm verlangen.

Liebe Grüsse
Speranza
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Speranza hat zum Thema: Re: Ich will einfach nicht mehr. geschrieben
Lindi
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 02.04.2011
Beiträge: 184
Alter: 47

BeitragVerfasst am: 15.11.2011, 18:48    Titel: Re: Ich will einfach nicht mehr. Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Schwindelfrei,
natuerlich wirst Du hier ernst genommen, sehr ernst sogar. So ernst, dass es gar nicht einfach ist, Dir etwas zu schreiben....
Du merkst ja schon, dass es gut tut, sich einfach mal alles von der Seele zu schreiben. Nur los, hau in die Tasten, egal wie ungeordnet es herauskommt.

Du bist selbst in Therapie, das ist gut. Du sprichst nicht offen mit Deinem Therapeuten oder hast das Gefuehl das Gravierende Deiner Situation kommt nicht richtig rueber....das ist nicht gut.

Vielleicht bekommst Du hier Denkansatze, die Du dann weiter mit Deinem Therpeuten aufarbeiten kannst.

Mich hat es sehr betroffen, was Du schreibst.... von Dir zu verlangen, dass Du Dich ausziehst (was einen ja Schutzlos macht) und dann darueber herzuziehen wie haesslich Du bist....also wirklich, das ist schon sadistisch! Das braucht kein Mensch! Das ist GEMEIN!

Du machst Dir Vorwuerfe, weil Du ihm mal eine "Kopfnuss" verpasst hast und findest dass Du es verdienst, wenn er Dich besoffen wuergt? Willst Du abwarten, bis er sich mal "in der Dosis vergreift" und zu lang und fest zudrueckt?
Liebe Schwindelfrei, wir sind hier alle keine Psychologen, lediglich Menschen, die die ein-oder andere Erfahrung mit Alkoholkranken gemacht haben.

Nutze die Gelegenheit, hier Deine Gedanken niederzuschreiben, oftmals ordnen sie sich schon ein wenig dabei. Und versuche bei Deinen Therapie-Stunden mal eine Stunde gezielt diesem Thema zu widmen. Das scheint dringlicher als die Aufarbeitung der weit zurueckliegenden Ereignisse.

Liebe Gruesse, Lindi
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Lindi hat zum Thema: Re: Ich will einfach nicht mehr. geschrieben
schwindelfrei
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 15.11.2011
Beiträge: 37

BeitragVerfasst am: 15.11.2011, 22:40    Titel: Re: Ich will einfach nicht mehr. Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo erneut.

Ich bin so gerührt, wirklich. Ich dachte nicht, dass man hier so auf mich eingehen wird. Ich möchte mich ja echt nicht zu oft bedanken, aber ich bin euch wirklich so dankbar!!

Antwort an Speranza:

Zitat:
Er kann anders handeln aber nur dann wenn er merkt er kann seine Spielchen nicht mehr weiterspielen. Süchtigen muss es richtig dreckig gehen damit sie von sich aus handeln, es ist der sogenannte Tiefpunkt.


Ja... Ja.. wie oft habe ich das von meinem Vater gehört. Damals, als er meine Mutter verlassen hat und ich so traurig war und sie mir so Leid getan hat. Ich frage mich wie er es geschafft hat, wenn ich ihn Frage, sagt er mir eben immer, dass man durch den Schmerz durch muss. Aber er kann mir leider nicht genau sagen, wie er es geschafft hat Konsequent zu bleiben. Ich mein, gut mein Vater ist ein anderer Mensch als ich. Dennoch, es war für ihn auch eine schreckliche Zeit und er hat furchtbar darunter gelitten, dass es meiner Mutter so schlecht geht. Nun frage ich dich: wie erträgt man es, dass es einem Menschen, mit dem man emotional so verbunden ist, (und das bin ich leider noch so sehr, vorallem mache ich mir ständig etwas vor, wenn er wieder nüchtern ist und denke an die schöne heile Welt.) so schlecht geht? Wie erträgt man die Gedanken, dass er sterben könnte? Wie erträgt man es, dass er sich fühlt wie ein Häufchen Elend? ... Er tut mir so wahnsinnig leid, auch wenn ich weiß, dass er selber dran Schuld ist. Verdammt.


Zitat:
Das ist schonmal ein guter Ansatz, ich dachte auch immer ohne mich würde der Partner verlottern, noch mehr trinken. Die Angst alleine zu sein hatte ich auch aber jetzt denke ich lieber alleine in Frieden leben als so einen Terror.


Zitat:
Ich konnte die sogenannten "guten " Zeiten nicht mehr geniessen, ich wusste ja es hält nie lange an und war dadurch angespannt gereizt und nervös.


Ich weiß genau was du meinst, ich bin auch nur mehr angespannt, bei mir geht es sogar bis ins aggressiv sein über. Theoretisch und Gedanklich denke ich mir genau dasselbe wie du. Aber praktisch sieht es da nicht so gut aus bei mir. Ich denke wirklich, dass es eine wahnsinnig große Rolle spielt, dass ich solche Angst, ja regelrechte Panik, vor dem allein sein habe. Das niemand mehr da ist, der mich mal drückt und in den Arm nimmt. Der mich nicht verlässt, weil ich meine Macken habe. Denn verlassen, würde er mich natürlich nie. Wieso auch. Er hats ja gut bei mir. Aber das muss ein Ende haben. Ich darf mich selbst doch nicht kaputt machen lassen, weil ich solche Angst vor dem alleine sein habe. Oh mann. Was ist wenn ich für immer alleine bleibe? So sehr wie ich mich zurzeit hasse, kommen diese Gedanken immer wieder in mir auf und es macht mir Angst. Ich fühle mich so minderwertig und unliebenswert, dass ich es kaum noch ertragen kann. Ich habe doch nie etwas böses gewollt.

Zitat:
"Wenn du so krank bist dann geh zum Arzt, ich bin weder Arzt noch in der Lage dir zu helfen". Punkt Ausrufezeichen


Ja, das finde ich gut. Das habe ich auch schon zu ihm gesagt. Aber das große Problem ist, er wohnt eben bei mir, und desswegen ist es einfach nur eine katastrophe. Weil Hilfe holt er sich keine. Ich kann ihm nicht helfen, auf keine Positive und auf keine Negative Art und Weise. Ich kann nur dasitzen und ertragen und zuschauen. Bin zu weich um ihn auf die Strasse zu setzen und zu weich um mich durchzusetzen. Er ist doch der Versager, NICHT ich!!!!!!!!!!!!!!! Ich könnte schreien.

Bei all dem was ich schreibe, möchte ich zwischendurch nur betonen, dass ich mir sehr wohl bewusst bin, was ich zu tun habe. Ich könnte es nicht besser wissen. In ein paar Wochen werde ich hier schreiben und wahrscheinlich voller Trennungsschmerz sein und voller Schuldgefühle. Aber ich werde es durchziehen, egal was passiert. Egal wie lieb er ist. Ich muss. Ich will. Und wer will, der kann bekanntlich auch oder? ... Wo kriege ich nur die Kraft, dass alles zu verkraften und zu verarbeiten?? ... Ich habe Angst entgültig in ein tiefes Loch zu fallen und mich gar nicht mehr retten zu können. Was ist wenn die Panikattacken wieder kommen? Was ist wenn ich Suizid-Gedanken bekomme? Meine Lebensfreude ist bei Null. Traurig Ich will es schaffen, daran zu denken, wie gut es mir gehen kann wenn ich nur das richtige tue!! ... Ich will davon überzeugt sein, dass ich das richtige tue. Ich schwanke in mir immer, weil ich mir denke ich begehe einen Fehler.

Antwort an Lindi:
Zitat:
Du bist selbst in Therapie, das ist gut. Du sprichst nicht offen mit Deinem Therapeuten oder hast das Gefuehl das Gravierende Deiner Situation kommt nicht richtig rueber....das ist nicht gut.


Ich bin just in dem Moment auf der Suche nach einem neuen Therapeuten. Insofern das möglich ist, nachdem ich jetzt schon fast ein Jahr Therapie mache. Aber ich glaube sie nimmt mich zu wenig ernst. Ich kann mich ihr nach diesem Jahr immer noch nicht richtig öffnen (ich kann mich schon öffnen, aber es fühlt sich nicht grade gut an), fühle mich bei heiklen Themen nicht wohl. Ich denke das muss geändert werden. Es gibt bestimmt irgendwo jemanden, der besser zu mir passt und vor dem ich mich besser öffnen kann. Das ist dringend nötig.

Zitat:
Du machst Dir Vorwuerfe, weil Du ihm mal eine "Kopfnuss" verpasst hast und findest dass Du es verdienst, wenn er Dich besoffen wuergt?


nein, nein. NEIN! Wenn ich stark bin und ein bisschen selbstsicherheit verspüre, dann schreie ich sogar das ich das nicht verdient habe. Aber wie ich schon geschrieben habe, mein Selbstwertgefühl ist bei null. Und das sage ich nicht nur so. Es ist bei null. in Den Moment wo er es tut, denke ich mir nur, ohja mach noch mehr, am besten du vernichtest mich. Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden. Ich verdiene das alles. Ich bin kein guter Mensch, ich habe schon soviele Fehler in meinem Leben gemacht. Also darfst du mich dafür bestrafen. Wenn nicht er es tun würde, würde ich es selbst, auf eine andere Art und Weise tun. Traurig ... Das schlimme ist, dass ich echt gut vernünftig denken kann. Meine Gedanken sind realistisch und meist klar. Ich weiß das ich es nicht verdient habe, aber mein Gefühl. Mein Gefühl sagt mir etwas ganz anderes. Und danach handle ich. Ich habe es nicht im Griff. ....

Zitat:
Nutze die Gelegenheit, hier Deine Gedanken niederzuschreiben,


Ich versuche es. Danke das du mich darauf aufmerksam machst. Ich bin eh ein wenig gehemmt. Damit nimmst du mir diese Hemmung ein wenig.
Smilie

Okay, nun sitze ich hier, und weine. Mir wird das durch das Schreiben hier aber nur noch mehr bewusst, wie dringend notwendig es ist, konsequent und hart zu bleiben. Bei allen Emotionen und Verstrickungen. Es ist nötig. Ich fange an zu realisieren, wie richtig das doch ist. Ich möchte das unbedingt weiterverfolgen. Dabei bleiben, dass es in MEINEM Gefühl die richtige Entscheidung ist. Ich schreibs mir am besten gleich auf einen Zettel, damit ich es mir immer wieder in mein Bewusstsein rufe. Bei all dem Schmerz, all der übrig gebliebenen Liebe, all dem Mitgefühl und Mitleid, bei all der Angst und Verzweiflung - es wird auf die Dauer das richtige sein. Es gibt doch auch noch andere Menschen. Hoffentlich.

.... Ich wünsche einen schönen Abend. Und wenn ich darf, wünsch ich mir den auch. Mit den Augen rollen

Alles Schöne,
schwindelfrei
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schwindelfrei hat zum Thema: Re: Ich will einfach nicht mehr. geschrieben

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