| Plötzlich sind wir uns fremd • So viele Berichte und alle doch ähnlich - sowas frustriert! |
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mineralo neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2011 Beiträge: 18 Alter: 47
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Verfasst am: 15.11.2011, 15:34 Titel: Verwaltungsfrage mit Caritas |
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Meine Frau ist ja momentan immer noch bei der Caritas Suchthilfe.
Vor 2 Wochen hatte sie dort angeblich ein Gespräch mit ihrem Cheftherapeuten über ihren Rückfall. Angeblich hat dieser dann gesagt, sie solle mir ausrichten, dass ich mich nicht einzumischen hätte.
Nun ja, ich möchte den Wahrheitsgehalt der Aussage nicht weiter erörtern.
Wie kann ich nun diesen Therapeuten erreichen, von dem ich den Namen nicht kenne. Aus Datenschutzgründen dürfen mir die Caritasleute nichts sagen, denn damit würden sie ja zugeben, dass meine Frau dort in Therapie ist - ich sage zwar immer meine Frau, aber wirklich verheiratet sind wir nicht, nur 10 Jahre zusammen gewesen.
Ich hege so ein wenig den Verdacht, dass er das gar nicht weiß...
Ja ja, ein Symptom für Co-Abhängigkeit: Kontroll-Wahn.
Vielleicht gehts mich wirklich nichts an.... |
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| mineralo hat zum Thema: Verwaltungsfrage mit Caritas geschrieben
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Leseratte neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 09.11.2011 Beiträge: 10 Alter: 37 Wohnort: M/V
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Verfasst am: 15.11.2011, 18:17 Titel: Re: Verwaltungsfrage mit Caritas |
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da ich noch nicht so viel Erfahrung habe halte ich mich mit Ratschlägen zurück....
aaaaaber mein erster spontane Gedanke war...
Warum suchst du dir nicht auch einen Berater zum Reden? So hat bei uns alles angefangen!
Liebe Grüße |
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| Leseratte hat zum Thema: Re: Verwaltungsfrage mit Caritas geschrieben
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Lindi neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.04.2011 Beiträge: 184 Alter: 47
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Verfasst am: 15.11.2011, 18:56 Titel: Re: Verwaltungsfrage mit Caritas |
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Hey Mineralo,
ist doch egal, wer das gesagt hat....wenn es stimmt und der Therapeut der Meinung ist, dass Du Dich da nicht reinzuhaengen hast....dann tus nicht.
Wenn er das nicht gesagt hat und nur Deine Frau es ihm in den Mund gelegt hat.....dann ist die Sache doch noch klarer ..... dann bist Du auf diesem Dampfer total fehl am Platz! Dann lass Deine Frau ihr Schiffchen allein steuern, egal wohin, steig im naechsten Hafen aus.....
Gruesse, Lindi |
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mineralo neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2011 Beiträge: 18 Alter: 47
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Verfasst am: 15.11.2011, 19:01 Titel: Re: Verwaltungsfrage mit Caritas |
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Bin immer noch auf dem Helfertrip. Wie kann er da irgendeinen Einfluss nehmen, wenn er nichts weiß? Ja ich weiß, wenn sie nichts sagt, will sie keine Hilfe.
War irgendwie ein Gedanke, der mir heute durch den Kopf waberte. |
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Speranza aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 27.09.2011 Beiträge: 597 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 15.11.2011, 19:17 Titel: Re: Verwaltungsfrage mit Caritas |
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Hallo mineralo!
Der Therapeut arbeitet mit deiner Frau zusammen, der Partner spielt momentan nur eine untergeordnete Rolle.
Natürlich ist es erstmals so dass sie die Dinge aus ihrer Sichtweise schildert. Wenn sie ihm erzählt dass sie einen Rückfall hatte wird er zwar fragen was der Grund war aber nur deshalb dass sie lernt solche Dinge anders zu meistern.
Es kann sein dass dich der Therapeut mit dazu bittet aber nur mit ihrem Einverständnis. Mein Partner hat mir schlichtweg verschwiegen dass seine Therapeutin ein Paargespräch gewünscht hat.
Letztendlich stellte sich heraus dass er seine Therapeutin und mich immer wieder angelogen hat. Er erzählte ihr zum Beispiel dass ich kein Interesse an einem Paargespräch hätte was überhaupt nicht stimmte. Wenn ich mitgegangen wäre wäre ja sein Lügengebäude eingestürzt.
Ich habe mich nach diesem Vorfall total aus allem rausgehalten.
Liebe Grüsse
Speranza |
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Lindi neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.04.2011 Beiträge: 184 Alter: 47
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Verfasst am: 15.11.2011, 19:18 Titel: Re: Verwaltungsfrage mit Caritas |
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Mineralo,
DU bist aber nicht ihr Obercheftherapeut, der zu kontrollieren hat, ob Deine Frau da was erzaehlt oder nicht erzaehlt und der nachpruefen muss, ob der Therapeut von Caritas auch brav seine Arbeit macht ..... so wie DU Dir das vorstellst.
Wenn Deine Frau dort nicht wahrgheitsgemaess ueber ihren Rueckfall spricht....dann hat die ganze Sache keinen Wert, weil Sie es nicht ernst meint. Darauf hast DU aber keinen Einfluss! Dann geht die Chose wie bekannt weiter....mit weiteren Rueckfaellen und dem Ganzen Trara. Same procedure as every year......
Wie Du schon richtig erkannt hast, ist das Kontrollzwang pur. So als sei die Trockenheit Deiner Frau Dein persoenliches Projekt. Ist es aber nicht. Es ist ihr Projekt. Dein Beitrag kann lediglich erst mal der eines passiven Beobachters sein, um dann eventuell eigene Schlussfolgerungen aus der Entwicklung zu ziehen.
Lindi |
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Rhein neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.07.2011 Beiträge: 139
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Verfasst am: 15.11.2011, 19:56 Titel: Re: Verwaltungsfrage mit Caritas |
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Hallo Mineralo,
zunächst mal angenehm, daß hier noch ein weiterer Mann, der Co Ab Schiene fährt, sich hier äußert, fürchtete schon ich sei der Einzige unserer Spezies.
Zur Sache:
Ich glaube, daß ein Therapeut in den von Dir geschilderten BeratungsZusammenhängen weiß, wie er mit Patienten,die wegen Alk Problemen zu ihm kommen, umgehen muß, was er Ihnen glauben kann und was nicht. Alles was er sagt und macht, im Gespräch mit Deiner Frau, wird er - und davon muß man ausgehen - gezielt machen.
Ob er das, was Deine Frau Dir gesagt hat, stimmt oder nicht was der Therapeut gesagt hätte, ist dabei fast schon nebensächlich.
Die Therapie Deiner Frau ist im Moment ausschließlich ihre Sache, ihr Freiraum oder was auch immer sie daraus macht. |
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| Rhein hat zum Thema: Re: Verwaltungsfrage mit Caritas geschrieben
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Lindi neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.04.2011 Beiträge: 184 Alter: 47
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Verfasst am: 15.11.2011, 19:59 Titel: Re: Verwaltungsfrage mit Caritas |
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Mineralo, ein Sinnbild fuer Dich....
stell Dir folgendes vor: ein Kind moechte aus Streichhoelzern ein Schiffsmodell basteln. Es knickt die Zuendkoepfe ab, kleckst ungeschickt den Klebstoff drauf, das beginnende Schiffsmodell ist auch nicht Wirklichkeitsgetreu konzipiert......der Vater greift die Idee begeistert auf. Wie gerne wuerde er was mit seinem Kind zusammen machen. Schnell ist das Profi-Werkzeug aus dem Keller geholt, natuerlich moechte der Vater nicht, dass das Kind mit dem Werkzeug hantiert, also fraest er die Zuendoepfchen selber ab... auch der urspruengliche Bauplan kann natuerlich deutlich verbessert werden. Unter den Haenden des Vaters beginnt ein imposantes Schiffsmodell Gestalt anzunehmen. Originalgetreu, nach einer Vorlage aus dem 16. Jahrhundert. Das Kind schaut zu und beginnt sich zu langweilen. Die fertige tolle Fregatte aus Zuendhoelzern interessiert es nicht, denn es durfte ja nicht daran mitwerkeln. Mit einer ungeduldighen Bewegung steht das Kind vom Tisch auf, das Modell faellt zu Boden....und zerbricht.
Kannst Du damit was anfangen?
Lindi
- edit, bitte keine Markennamen, danke, Linde - |
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| Lindi hat zum Thema: Re: Verwaltungsfrage mit Caritas geschrieben
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