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EKA, bzw. Co-Abhängige

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Line1964
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 22.10.2011
Beiträge: 40
Alter: 47

BeitragVerfasst am: 27.11.2011, 14:32    Titel: Re: EKA, bzw. Co-Abhängige Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Moni,
das was Fleur geschrieben hat, stimmt voll und ganz. Ich habe auch hier in diesem Forum gelernt, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist. Am Anfang habe auch nur ein schlechtes Gewissen gehabt. Aber alle haben mir bestätigt, dass wir jetzt auch mal unser eigenes Leben leben müssen und auch dürfen. Für unsere Mütter ist da momentan kein Platz. Wir haben durch sie schon viel zu viel gelitten. Du brauchst echt keine Rücksicht zu nehmen.

Wenn deine Mutter jetzt in der Klinik ist, was macht sie denn dann so, dass du überhaupt nicht mal zur Ruhe kommst???

Lass dich nicht unterkriegen und Kämpfe. Du bist jetzt erst mal an wichtigsten.

LG Line
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Line1964 hat zum Thema: Re: EKA, bzw. Co-Abhängige geschrieben
TanzMoniMaus
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 31.10.2011
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 27.11.2011, 22:46    Titel: Re: EKA, bzw. Co-Abhängige Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Fleur und Line,

DANKE für eure antworten... Smilie

ihr beide habt wirklich recht und ich bin auch auf dem richtigen weg, nur wie kann ich das auch wirklich umsetzen...

irgendwie bin ich da nicht mehr stark genug oder noch nicht...

erst hat es angefangen, als sie kaum in der klinik war, dass ich ihr was besorgen sollte, weil ihr das von der klinik nicht gut genug war und sie nur das ganz bestimmte wollte...
und sie es sofort wollte...

ich sagte aber der schwester nur, dass ich es erst am wochenende besorgen kann und nicht gleich...

dann hatte sie im haus nicht bescheid gesagt, dass sie nicht mehr da ist und sie haben sich dann sorgen gemacht...

dann hatte sie den hausnotruf nicht abbestellt...

dann sollte ich sie dieses wochenende heimholen, weil sie irgendwelche klamotten wollte...
aber hier hab ich jetzt auch "nein", denn dies ist mein einziger tag, den ich eigentlich mal selbst gestalten möchte, wie ich es will...

und so langsam kocht es in mir, denn ich dachte, wenn sie in der klinik ist, hab ich endlich mal etwas ruhe um auch mal wieder ein stückchen zu mir zu finden...
denn bei mir ist in der letzten zeit sehr vieles auf der strecke geblieben...

das stimmt, das wir schon sehr viel gelitten haben und immer noch leiden... Traurig

aber ich werde weiterkämpfen und sie muss jetzt einfach mal verstehn oder auch nicht, dass ich erst mal wieder ein stück zu mir selbst finden muss...

LG Moni
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TanzMoniMaus hat zum Thema: Re: EKA, bzw. Co-Abhängige geschrieben
Line1964
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 22.10.2011
Beiträge: 40
Alter: 47

BeitragVerfasst am: 28.11.2011, 00:56    Titel: Re: EKA, bzw. Co-Abhängige Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hey Moni, das kommt mit alles so bekannt vor. Meine Mutter hat sich auch für mich immer was ausgedacht was ich ihr besorgen sollte. Ganz labidare Dinge, aber Wehe ich bin nicht sofort losgerannt und habe gleich alles stehen und liegen gelassen, da hieß es gleich wieder, ich hätte nur meine Sachen im Kopf und sie wäre ja sowieso nur das letzte Rad Wagen. Das hat mich echt angemerkt. Ich habe meist einen 10-12 Stunden Tag im Büro und soll ihr ne Trauerkarte oder Batterien oder was weiß ich besorgen. Irgendwann war nur das zu viel und ich habe ihr gesagt. Sie soll sich ihr Zeug selbst besorgen. Ja, ja ich böse Tochter. War mir auch egal. Jetzt kann ich wenigstens Nichts mehr falsch machen, denn das war dann auch meist noch so.

Moni? Mach auf jeden Fall weiter. Sprich offen und ehrlich deine Meinung aus und zu dann auch das, was tu angekündigt oder verweigerst hast. Leider verlieren unsere Mütter dadurch die Kontrolle über uns und wissen nicht mehr über unsren Tagesablauf Bescheid. Das grämt sie aber sie müssen sich dran gewöhnen. Meine Mutter ist jetz gar kein Rad mehr an meinem Wagen, nicht mal das Letzte.
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Line1964 hat zum Thema: Re: EKA, bzw. Co-Abhängige geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 28.11.2011, 08:01    Titel: Re: EKA, bzw. Co-Abhängige Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo moni,

mir gehts da ähnlich.meine mutter meint immer wider sie müsse anfangen mir aufträge zu erteilen. ich weiss nicht warum sie das tut. mach ichs nicht bekomme ich von ihr immer gesagt das ich zu egoistisch sei, mich zu wenig um sie kümmer und meine hilfsbereitschaft zu wenig sei, ich nur noch an mich denke und sie im stich lassen würde mit allem und und und.......

was ich erlebe ist selbst nach dem ich sehr stark distance suche,kommt sie immer und immer wieder damit. selbst wenn ich ihr huntertmal auf den kopf hin sage, ich tus nicht. sie tut es dennoch so. da hilft mir kein klagen und mich fertig machen. da hilft mir nur eins, hart und kosnequent zu sein. denn ich merke auch, mach ich nur ein kleines bischen mehr für sie fängt es an schlimmer zu werden und dann muss ich dermassen hart auf sie reagieren, das es mir dann wieder weh tut es zu tun.

ich bin eben auch nicht so und merke das ich da an meine eigenen grenze komme. aber es hilft nichts anderes. ich bin mir da inzwischen so sicher wo meine grenze liegt für sie was zu tun. jeh weniger kontakt und auch die ansage "ich mach nichts für dich" um so klarer und besser. das andere überhöre ich einfach, weil das nur "mittel zum zweck ist" mich zu mannipulieren. eine art masche um mich für sich zu haben.denn das stimmt alles nicht was sie behauptet, hab ich festgestellt und je klarer ich mir bin wer ich bin um so weniger einfluss nimmt es auf mich was sie von mir hällt.

im grunde bin ich erwachsen und auf meine mutter und deren wohlwollen nicht mehr angewiesen. du sagts es ja selbst, recht machen kann man ihr sowiso nie etwas egal was ich mache es ist nicht gut genug.also warum es tun? lebe danach wie es dir gut tut. die erste zeit da ging es mir mit dieser neuen art mit ihr umzugehen nicht sonderlich gut, da kämpfte etwas in mir. doch das sind die alten dinge in mir, das was mir anerzogen wurde mein inneres kind. das was neu ist macht oft angst. das spürte ich, das ich angst dafor hatte mich dagegen ausfzulehnen. inzwischen ist diese angst weg, denn es passiert mir ja nichts wenn ich nein sage. auf mein leben hat das keinen einfluss, ich habe mir mein eigenes aufgebaut unabhängig von den eltern.


das hilft auch mir mich besser durchzusetzen. auch in vielen anderen bereichen merke ich wie dieses anderst handeln mir gut tut. selbst auf der arbeit, wo ich früher auch noch so viel mehr getan habe wie ich musste bin ich inzwischen nicht mehr bereit es zu tun und gebe da klare deutliche ansagen raus.

ich fühl mich immer wohler damit, bin inzwischen nicht mehr "der depp vom dienst" sondern jemand der respektiert wird.weil es ebne nicht selbstverständlich ist immer ja zu sagen und alles mitzumachen und sich dadurch ausnutzen zu lassen.
das musste ich erst lernen.
machen tu ich immernoch recht viel für andere, allerdings inzwischen nur noch das was mir gut tut und wo ich mich wohl fühle.will ich nicht oder kann ich nicht wird das deutlich gesagt und auch von anderen respektiert. das ist auch eine erfahrung die ich machte, das normale menschen ja damit wesendlich besser umgehen können wie die familie aus der ich komme. erfahrungen die ich schätzen gelernt habe.

nur mut es zu tun, es wird dir helfen dich besser kennen zu lernen und zu dir zu stehen. eh öfter du es macht um so sicherer wirst du und es sicher nicht mehr missen.

gruß melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: EKA, bzw. Co-Abhängige geschrieben
TanzMoniMaus
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 31.10.2011
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 29.11.2011, 12:51    Titel: Re: EKA, bzw. Co-Abhängige Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

@ Line und Melanie,

herzlichen dank für eure antworten...
es ist einfach gut zu spüren, dass man doch nicht alleine mit seinen problemen da steht...

ganz kann ich sie im moment noch nicht loslassen,
aber ich brauch jetzt erst mal abstand...
weil ich es kräftemäßig und nervlich nicht mehr schaffe,
und erst mal selbst wieder zu kräften kommen muss...

obwohl mir das noch sehr schwer fällt, muss ich es jetzt erst mal durchziehn, auch wenn sie dadurch erst mal stinksauer auf mich sein wird...
aber ich kann einfach nicht mehr anders im moment,
weil sie es eh nicht interessiert, wie es mir dabei geht,
sondern sie nur sich selbst sieht...

sie sagt es zwar anders, wie sie letztendlich handelt und das bewirkt dann bei mir das schlechte gewissen...
und erfüllt dann wieder ihren zweck...

und seit ich das mach, kommen meine kinder auch wieder ganz anders auf mich zu, weil sie merken, dass ich langsam wieder zu kräften komm,
denn ich war durch die ganze situation schon kurz vor dem burn-out und hatte keine motivation für irgendwas...

aber wenn ich durch diese jahrzehntelange dilemma ins selbstmitleid verfalle und mich selbst aufgebe, tu ich mir selbst und auch meinen kindern absolut nichts gutes damit...

und auch wenn es für meine mutter das schlimmmste ist, uns ganz zu verlieren, ist sie im moment auf dem besten weg dazu, wenn sie nicht doch noch aufwacht,, weil sie momentan keinen strohhalm mehr hat, wo sie sich dran festhalten kann...

und mein schlechtes gewissen muss ich noch in den griff bekommen, denn ich hab keine schuld an ihrem leben,
auch wenn sie mir das gefühl dazu gibt...

da meine mutter ja mittlerweile in der klinik ist,
fragen mich einige danach, was mit ihr los ist...
und auch mit mir, warum es mir so schlecht geht...

ich habe deshalb jetzt beschlossen, nicht mehr zu lügen und sie zu decken, sondern die wahrheit zu sagen,
denn sonst versteht mich niemand und sie denken auch noch,
ich bin weiterhin die böse tochter...
die sich nicht um sie kümmert...

nur im moment bin ich selbst so weit unten, dass ich mich einfach nicht mehr um sie kümmern, kann, weil ich die kraft und die nerven nicht mehr dazu habe...

ich hoff, ich schaff es, irgendwann aus diesem teufelskreis wieder rauszukommen...
aber dies werd ich nur noch mit der wahrheit schaffen und nicht mehr, wenn ich sie decke und alles nur verheimlich...

vielleicht kann mir jemand dazu was schreiben, wie ihr damit umgeht...?

und sag schon mal im voraus ein herzliches DANKESCHÖN...

denn hier schwimmen ja einige im selben boot und ich bin da nicht mehr alleine...

bis bald, glg moni
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TanzMoniMaus hat zum Thema: Re: EKA, bzw. Co-Abhängige geschrieben

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