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Gedanken zur Co-Abhängigkeit

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Speranza
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 27.09.2011
Beiträge: 597
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 02.11.2011, 13:46    Titel: Gedanken zur Co-Abhängigkeit Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo zusammen!

In letzter Zeit habe ich mir häufig Gedanken darüber gemacht wo fängt Cö-Abhängigkeit überhaupt an?

Gehen wir einfach mal davon aus ich lerne einen Mann kennen und lieben. Von Alkoholproblemen weit und breit keine Spur zumindest aus meiner Sicht. Oder müsste ich schon stutzig werden wenn der Mann in Gesellschaft oder bei Feier sich betrinkt das machen schliesslich viele Menschen.

Einen Schritt weiter wir lieben und verstehen uns so gut dass wir heiraten. Der Mann trinkt weiterhin bei Feiern sehr viel aber nur dann. Ich meinerseits bin schon leicht angenervt da ich nicht leiden kann wenn er so viel trinkt aber beruhige mich wieder. Bin ich da schon cö-abhängig?

Ich beobachte auch nicht sein Trinkverhalten oder rechne ihm vor wieviel Bier er getrunken hat, spielt auch keine Rolle ob er von 5 oder 20 Bier betrunken ist.

Irgendwann stelle ich aber fest dass er nicht nur bei Feiern trinkt sondern auch zuhause und fange an mir Gedanken zu machen. Ich liebe meinen Partner und bin in vielen Dingen auf einer Wellenlänge mit ihm aber weil ich ihn liebe mache ich mir diese Gedanken.

Ich spreche ihn auf seinen Konsum an und er bagatellisiert, naja denke ich vielleicht sehe ich das zu eng - er geht arbeiten und ist auch sonst sehr zuverlässig.

Irgendwann fange ich an unter seinem Konsum zu leiden und sage ihm das auch. Zuviel Alkohol macht auf Dauer krank, ich möchte nicht dass mein Partner krank wird, denn ich liebe ihn.

Ich merke Wesensveränderungen an ihm und sage ihm klipp und klar dass er ein Suchtproblem hat. Naja, die Fortsetzung der Geschichte kennen die meisten hier im Forum ja, es beginnt ein oft jahrelanger Kampf um seine Abstinenz.

Lange stehe ich ihm zur Seite denn ich weiss er ist krank. Das heisst aber nicht dass ich sein Verhalten einfach hinnehme sondern durchaus eigene Interessen entwickle weil mit ihm zusammen manche Dinge mir keinen Spass mehr machen.

Aber Distanz in den eigenen 4 Wänden ist fast unmöglich einzuhalten, ich leide immer mehr und habe das Gefühl er vermiest mir alles - es kommt Wut, Trauer sogar Hass in mir hoch, ich verliere jeglichen Respekt vor ihm.

Was mir so schwierig erscheint den richtigen Zeitpunkt um auszusteigen zu erkennen. Das liegt auch daran dass dieser Mensch krank ist und ich habe ihn viele Jahre meines Lebens mit all seinen Schwächen und Fehlern geliebt.

Schliesslich muss ich einsehen dass all meine Bemühungen umsonst waren. Ich lese sogar durch mein Verhalten hätte ich seine Sucht ein Stück weit mitgetragen.

Die Frage ist die - ist es bis zu einem gewissen Punkt nicht normal dass man so handelt. Es heisst ja in "guten und in schlechten Tagen" soll ich ihn direkt fallenlassen wenn Probleme auftauchen? Ich denke ich gehe dann wenn ich keine Liebe mehr für ihn empfinde.

Das waren jetzt mal so Gedanken zur Co-Abhängigkeit die ich mir gemacht habe. Ich selber halte mich schon für co-abhängig, aber bei weitem nicht in allen Punkten. Zum Beispiel habe ich mir bis heute meine finanzielle Unabhängigkeit bewahrt und immer eigene Interessen gepflegt.

Ich war auch noch nie der Mensch der sich aufopfert oder sich selber vergisst oder sogar im Mittelpunkt stehen möchte.

Was meint ihr zu diesem Thema, wann ist es Fürsorge für den Partner und ab wann ist jemand cö-abhängig?

Liebe Grüsse
Speranza
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Speranza hat zum Thema: Gedanken zur Co-Abhängigkeit geschrieben
Gela10
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 18.05.2011
Beiträge: 330
Alter: 33

BeitragVerfasst am: 02.11.2011, 14:22    Titel: Re: Gedanken zur Co-Abhängigkeit Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Speranza,

meine Gedanken dazu:

ein Alkoholiker fixiert sich auf den Alkohol. Legt er ne Trinkpause ein, kann er erstmal nichts mit sich selbst anfangen. (wiedersprecht mir, wenn ich mich irre)

ein workaholic fixiert sich auf seinen Job. Legt er ne Pause ein, kann er nichts mit sich anfangen.

Ein Coabhängiger hat doch das gleiche Problem. Wenn er sich dann sich selbst zuwendet, fühlt er sich leer und weiß nicht, was er mit sich anstellen soll? Ja, der Übergang von Fürsorge zu Co-Abhängigkeit ist fließend und das machts so schwierig. Ich würde die Grenze (in Form von allerhöchste Eisenbahn) da sehen, wo ich mich nicht mehr mit mir selbst befassen WILL, weil ich damit überfordert wäre. Dann würden bei mir die Alarmglocken schrillen...Gesund wäre allerdings, die Grenze früher zu ziehen, aber Extremsituationen sind eben nicht gesund.

Gruß Gela
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Gela10 hat zum Thema: Re: Gedanken zur Co-Abhängigkeit geschrieben
Leonore_3124
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 15.09.2011
Beiträge: 185
Alter: 35

BeitragVerfasst am: 02.11.2011, 14:38    Titel: Re: Gedanken zur Co-Abhängigkeit Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Speranza,

nach meinem heutigen Gefühl würde ich die Co-Abhängigkeit schon dann ansetzen, wenn wir ausgehen, er trinkt und ich mich dadurch gestört, angewidert, oder sonstiges fühle. Denn in dem Moment wo ich es nicht gerade heraus anspreche, daß es mich stört, und es dann eben auch aus diesem Grund nichts mit uns wird, verleugne ich meine Gefühle vor mir selbst.

Aktuell geht es mir so, daß ich kaum noch eine Serie oder einen Film angucken kann...sogar bei Liedern höre ich in den Texten die Co-Abhängigkeit zu mir sprechen. Ich hoffe, daß ich richtig erkannt habe, was mich zurück in die Sucht wirft und was mich weiter nach vorne bringt, auch wenn ich dadurch vielleicht extrem wirke.

Verena
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Leonore_3124 hat zum Thema: Re: Gedanken zur Co-Abhängigkeit geschrieben
silberkralle
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 04.12.2009
Beiträge: 4502
Alter: 60
Wohnort: Wilkau-Haßlau

BeitragVerfasst am: 02.11.2011, 14:49    Titel: Re: Gedanken zur Co-Abhängigkeit Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

glück auf speranza

Speranza hat Folgendes geschrieben:
Gehen wir einfach mal davon aus ich lerne einen Mann kennen und lieben. Von Alkoholproblemen weit und breit keine Spur zumindest aus meiner Sicht. Oder müsste ich schon stutzig werden wenn der Mann in Gesellschaft oder bei Feier sich betrinkt das machen schliesslich viele Menschen.
da bist du schon co, wenn s anders wär, würde dich n betrunkener abstoßen/anekeln (gesellschaft oder feier oder zu hause).

Speranza hat Folgendes geschrieben:
Was mir so schwierig erscheint den richtigen Zeitpunkt um auszusteigen zu erkennen.
n richtigen zeitpunkt gibts nich. der richtige zeitpunkt is sofort.

schöne zeit

Sehr glücklich
matthias
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silberkralle hat zum Thema: Re: Gedanken zur Co-Abhängigkeit geschrieben
Grazia
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 11.11.2007
Beiträge: 767
Alter: 46
Wohnort: By

BeitragVerfasst am: 02.11.2011, 14:51    Titel: Re: Gedanken zur Co-Abhängigkeit Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Speranza

Tja, schwer zu beantworten, Deine Frage.
Aus meiner Sicht fängt Co-Abhängigkeit also Suchtverhalten mit dem Moment an, wo Alk in den Gedanken die Oberrolle übernimmt.
Ich muss gestehen, bei mir war es schon am Anfang der Ehe, obwohl damals mein Mann nicht so viel getrunken hat.

In guten und in schlechten Tagen.........hmmmm da denke ich mir so: wenn mein Mann sich die Arme gebrochen hätte, und sich geweigert hätte zum Arzt zu gehen, und ich dann bis ans lebenende alles für ihn machen müsste.....hmmmm, nö, ich hätte es nicht mitgemacht.
Wenn Dein Mann Spielsüchtig wäre, und Du und Deine Kinder kein Geld hätten und Flaschen sammeln mussten um was zu essen zu haben, was dann. Wären das auch "schlechte Zeiten"? Hättest Du zu ihm gehalten?
Vielleicht sind die Beispiele zu krass, aber ich habe mir sehr wohl, viele Gedanken darüber gemacht, von wegen Ehe, Familie....
Und....wenn Du das Eheversprechen ansiehst, was davon hält Dein Mann noch?

Meiner hat nämlich nicht eingehalten, weder: Dich zu lieben, noch: Dich zu ehren, und schon gar nicht:
für Dich zu sorgen.

LG Grazia
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Grazia hat zum Thema: Re: Gedanken zur Co-Abhängigkeit geschrieben
Speranza
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 27.09.2011
Beiträge: 597
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 02.11.2011, 20:37    Titel: Re: Gedanken zur Co-Abhängigkeit Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallöchen!

Erstmal danke für eure Antworten es waren sehr interessante Aspekte dabei.

Hallo Gela10!

Zitat:
Ich würde die Grenze (in Form von allerhöchste Eisenbahn) da sehen, wo ich mich nicht mehr mit mir selbst befassen WILL, weil ich damit überfordert wäre.


Mit mir selber war ich noch nie überfordert aber wohl mit der Situation in der ich mich befand, ich hatte ein starkes Gefühl von Ausgeliefertsein und Hoffnungslosigkeit. Ich habe immer mehr Kräfte aufbringen müssen um mich abzugrenzen und etwas für mich zu tun- Zum Nachdenken kam ich leider erst dann als ich kaum noch in der Lage war meinem Beruf nachzugehen.

Hallo Atimnuvielle!

Zitat:
nach meinem heutigen Gefühl würde ich die Co-Abhängigkeit schon dann ansetzen, wenn wir ausgehen, er trinkt und ich mich dadurch gestört, angewidert, oder sonstiges fühle.


So empfinde ich das mittlerweilen auch, es nervt mich regelrecht, ich glaube wenn wir ausgehen und er in meiner Gegenwart auf ex ein Glas Bier reinschütten würde wäre das für mich ein Grund um zu gehen. Ich bin da mittlerweilen sehr sensibilisiert.


Hallo Silberkralle!

Zitat:
da bist du schon co, wenn s anders wär, würde dich n betrunkener abstoßen/anekeln (gesellschaft oder feier oder zu hause).


Es kommt für mich immer darauf an was der Betrunkene macht oder inwiefern er mir zu nahe kommt. Wenn es irgendjemand ist lässt es mich eher kalt, denn ich muss ja nicht Tisch und Bett mit ihm teilen.

Ich bin in dieser Hinsicht eher tolerant auch wenn gefeiert und getrunken wird erlebe ich auch im Bekanntenkreis dass zuviel getrunken wird. Wenn der Abend zu Ende ist geht jeder seines Weges und gut isses.

Wenn es aber mein Partner ist der mich zulabert oder sich zum Affen macht stört es mich enorm. Früher habe ich mich für ihn geschämt und wurde richtig sauer, aber jetzt überlasse ich ihm inwieweit er trinkt oder nicht denn es sind keine Emotionen mehr im Spiel.

Zitat:
n richtigen zeitpunkt gibts nich. der richtige zeitpunkt is sofort


Oh ja in Zukunft ganz bestimmt das passiert mir nicht nochmal Winken

Hallo Grazia!

Ich gebe dir ganz recht wenn er alles versoffen hätte und die Kinder und ich in finanzielle Nöte geraten wären wäre ich schon früher gegangen denn diesen Druck hält man nicht lange aus.

Zitat:
Und....wenn Du das Eheversprechen ansiehst, was davon hält Dein Mann noch?


Hmm..... das bringt mich echt zum Grübeln. Er sagt im nüchternen Zustand ganz klar dass es nicht meine Schuld wäre dass es so weit gekommen ist. Finanziell hat er immer für mich und die Kinder gesorgt das heisst er ist immer arbeiten gegangen. Vermutlich wäre er das auch wenn ich nicht gewesen wäre denn seine Arbeit nimmt einen hohen Stellenwert bei ihm ein.

Ob er mich geliebt und geehrt hat? Bestimmt auf seine Weise aber die Sucht war ihm noch wichtiger die Kinder und ich spielten die zweite Geige.


Liebe Grüsse
Speranza
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Speranza hat zum Thema: Re: Gedanken zur Co-Abhängigkeit geschrieben
Rhein
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 28.07.2011
Beiträge: 139

BeitragVerfasst am: 03.11.2011, 00:01    Titel: Re: Gedanken zur Co-Abhängigkeit Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Separanza,

das Co Abh. sein kann für mich bei jedem der von Dir angeführten Schritte anfangen, soweit in dem Moment vom Co Ab das Gefühl in dem Moment entsteht, daß etwas mit ihm, dem Co Ab, beim Realisieren des Alk Konsums des Partner, etwas nicht stimmt, das es irgendwo hakt auch wenn der Co Ab noch gar nicht weiß, daß es sich dabei um das (vom Co Ab zu dem Zeitpunkt vielleicht noch gar nicht erkannten) Alkoholprob des Partners handelt.
D.h. ich glaube das Co Ab sein fängt in diesem Moment des Unwohlseins an, das noch nicht in Worte gefaßt und begriffen werden kann, daß es eben was mit dem Alk Konsum des Partners zusammenhängt.

So gings mir. Und als ich realisierte, daß ich konkret anfing meinen Partner auf seinen Alkoholkonsum hin zu beobachten merkte ich: ich bin Co Ab und weiß noch wie ich dachte: nein, den Partner zu kontrollieren ist einer Beziehung nicht angemessen, aber der Suff ist nicht normal, ich muß das beobachten um mir sicher zu sein, daß meine Einschätzung stimmt, daß ich nicht nur in einem schlechten Traum war. Und ich spürte auch, daß ich bei diesem Partner mit seinem Alk Probl aus dem Beobachten hinsichtlich seines Alkoholkonsums nie wieder von weg kommen würde.
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Rhein hat zum Thema: Re: Gedanken zur Co-Abhängigkeit geschrieben
antigone
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 19.08.2010
Beiträge: 101
Alter: 50

BeitragVerfasst am: 03.11.2011, 07:17    Titel: Re: Gedanken zur Co-Abhängigkeit Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Guten Tag euch allen,

jetzt frage ich mich:

Ist ein trockener Alkoholiker, der sich mit Abhängigkeiten anderer beschäftigt, jetzt co-abhängig ?
Oder ist das Suchtverlagerung ?

Denke ich immer noch nass ?

Wenn ich mit dem Verstand an die " Sache" herangehe, bin ich Angehöriger eines Alkoholikers ?
Wenn ich mit dem Herzen an die " Sache" herangehe, bin ich co- abhängig vom Alkoholiker ?

Oder versuche ich, mich dagegen zu wehren, anzuerkennen, was ist.

Ein nasser Alkoholiker ist ein Mensch.
Ein trockener Alkoholiker ist ein Mensch.

Liebe folgt keiner Logik und Vernunft.
Liebe kommt und geht.
Und so ist es mit der Droge Alkohol auch.

Angst vor Einsamkeit, Angst, uns allein ohne ""fremde Hilfe" aushalten zu müssen, läßt uns lieben oder saufen.

Gesoffen hat nicht mein Verstand, sondern mein Herz.

Bin ich nun herzlos, wenn ich saufe oder wenn ich trocken bin ?

Gilt nicht für ALLES im Leben:

Aufwachen - Anerkennen was ist - Das richtige Maß finden ?

Und um uns selber müssen wir uns selber kümmern ?


Eine guteZeit euch allen

antigone
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antigone hat zum Thema: Re: Gedanken zur Co-Abhängigkeit geschrieben

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