Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 09.10.2011, 11:22 Titel: Re: Achterbahn.......... |
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hallo Chaosmama,
ich habe erfahrungen mit meiner mutter gemacht, sie trinkt seit ich ca 11 war und ich habe mit ihr einiges erlebt. auch trinkpausen. sie war über eine lange zeit auch nicht trinkende alkoholikerin, das konnte mehr wie nur wochen, das konnte bis zu einem jahr dauern. in diesen zeiten hatte ich wieder hoffnung, sie war auch in diesen zeiten eine gute mutter. diese zeiten waren auch schön zu erleben. nur war sie nie trocken. sie fing irgendwann wieder an zu saufen, meisstens dann, wenn irgend eine situation sie von aussen so mitgenommen hatte, sie sich überfordert fühlte, das sie die lösung wieder im alkohol suchte. meine beobachtung.
auch mein ex mann hatte trinkpausen. die schaffte er allerdnings nie länger wie drei monate. trhama in trinkpausen war bei ihm immer das er ja nichts trinkt oder wie schön doch so ein alkoholisches getränk wäre oder auch ich verzichte auf alkohol um dir einen gefallen zu tun.
das sind punkte an welchen ich erkennen konnte, wie ernsthaft er da wirklich seine situation nimmt, und welcher grund seine abstinenz, die pause, hatte. niemals weil er einen tiefpunkt hatte oder die einsicht, das er alkoholiker ist und von sich aus da so darunter leidet, das er umgedacht hätte. für ihn war sein saufen nie ein problem nur für mich.
ein alkoholiker hört nicht wiklich auf zu saufen, wenn er es von sich aus nicht will. für den anderen aufzuhören ist keine gesunde basis, der rückfall fast schon vorprogramiert. mein anliegen ihn dafon weg zu kommen ein total verkehrter. wegen mir braucht keiner mehr aufhören zu saufen, weil jeder das recht hat das zu tun.
meine konsequenz war in diem moment die, das ich mich unwohl fühlte, ich darunter litt. mein leiden nicht besser wurde und ich mich dann dadurch zu distance entschieden hatte. duch distance ist einfach eine partnerschaft nicht möglich gewesen zu führen, für mich, das worin ich micht wohl fühlen hätte können. dadurch wurde mir bewusst diese ehe ist keine ehe mehr, diese partenrschaft ist keine partnerschaft, es wäre ein leben nebeneinander her, ein hilflos zuschauen und akzeptieren müssen, das er säuft und sich damit kaputt macht. das konnt ich nicht, ich litt darunter also habe ich die trennung durchgezogen, was mich dann wieder frei machte.
auch mit der mutter habe ich kaum noch kontackt. in liebe loslassen war hier für mich der weg der gangbar war. die trennung tut mir weh, doch es tut mehr weh ihr zuzuschauen. drum besser es nicht zu tun. vielleicht bin ich mal soweit in der distance zu ihr, das mich der anblick nicht mehr bewegt, dann ist ein umgang wieder möglich. momentan gehts nicht also kontakt so wenig wie möglich. dadurch kann ich mehr und mehr mich um mein leben kümmern und das leben das sie lebt ihr so lassen und akzeptieren.
das es weh tut das ist klar, wenn der mensch den ich liebe oder liebte, sich kaputt macht ist denk ich heute normal. doch was nicht gesund für mich war, zu glauben ich hätte die macht diesen menschen helfen zu können.
lieben gruß melanie |
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