| EMDR • Problemtrinker? |
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metallus neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2011 Beiträge: 27 Alter: 30
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Verfasst am: 15.09.2011, 16:40 Titel: Ablehnung |
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Hallo Leute,
hab heut nach 10 langen Wochen des Wartens eine Ablehnung zur Kostenübernahme der AEB von der Pseudo-Wir kümmern uns-Rentenkasse bekommen.
Es reicht nach Ihrer Auffassung aus die ambulante Suchthilfe zu besuchen. Warum wird sich denn so rührend darum gekümmert das man zu jeder Uhrzeit an jedem Ort in Deutschland Alkohol bekommt, und warum wird sich dann nicht gekümmert wenn dieses Dreckszeug einen kaputt macht, und man schon um Hilfe bittet.
Ah ich weiß: Geld
Die Damen und Herren müssen auf Kosten der Bedürftigen sparen. Diese Sche*** macht mich krank. Würd ma gern wissen was passieren würde wenn jemand aus der eigenen Familie der Personen die zu entscheiden haben um einen Therapieplatz bitten würden.
Das wär in 2 Wochen durch, sag ich euch. edit - bitte sachlich bleiben - edit .
Bin total wütend und sehr entäuscht, bei fast jedem Arzt und in fast jedem Gesundheitsmagazin werden die Leute aufgefordert bei geringsten Anzeichen Hilfe zu suchen.
Und bei Leuten bei denen es wirklich eindeutig ist, die werden links liegen gelassen. "Mach ma alleine".
Es kann nich wahr sein. Na gut, werd erstmal wieder zu meiner Suchtberatung schießen, mal gucken was die sagen.
Tschüß euer Alex |
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| metallus hat zum Thema: Ablehnung geschrieben
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Spedi sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.12.2010 Beiträge: 1089
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Verfasst am: 15.09.2011, 17:49 Titel: Re: Ablehnung |
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Servus metallus,
nun, auch dieser Bescheid kann angefochten werden.
Sprich mit Deinem Suchtberater und Deinem Arzt, lass den Sozialbericht entsprechend korrigieren (falls notwendig), und dann auf ein Neues.
In Zeiten knapper Kassen ist es auch für den Rentenversicherer legitim, erst mal abzulehen und zu sehen, ob sich der Betroffene "auf die Hinterbeine" stellt und wirklich die Therapie will, und was er dafür bereit ist, zu unternehmen.
Stichwort Eigeninitiative und Durchaltevermögen.
Bei Kosten von 40.000,-- € und mehr pro Alkoholentwöhnungstherapieplatz in 8 Wochen und einer Abbrecherquote von inzwischen mehr als 25% (2003: 5 %) ist das kein schlechtes Vorgehen.
Also, ran ans Werk, nur Mut!
LG
Spedi |
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| Spedi hat zum Thema: Re: Ablehnung geschrieben
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s.z. aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.09.2011 Beiträge: 710 Alter: 31
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Verfasst am: 15.09.2011, 19:10 Titel: Re: Ablehnung |
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Hi Mettalus,
Dat seh ich genauso, ich hatte bei allen meinen Therapieen irgendwie Stress, lief nie so wie ich das gern gehabt hätte im ersten Anlauf, meine Erfahrung:
Suchtberater haben normalerweise ein recht guten Draht zur RV, bloss Kopf nicht hängen lassen, aktiv im Forum weiter arbeiten, Dein Suchtberater bekommt das bestimmt gedeichselt, natürlich nur mit Deiner Hilfe, toi, toi, toi!
zimbo |
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| s.z. hat zum Thema: Re: Ablehnung geschrieben
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drybabe sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.04.2010 Beiträge: 2600 Alter: 39 Wohnort: Hamburg trocken seit 18.08.2009
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Verfasst am: 15.09.2011, 23:12 Titel: Re: Ablehnung |
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Moin!
Bei mir hat die RV das gar nicht übernommen, sondern die Krankenversicherung. In meiner RV ist sowas gar nicht vorgesehen! Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Aber wie die anderen schon sagen, am Ball bleiben, penetrant nerven, Du willst Deine Therapie, also mußt Du auch dafür etwas tun.
Gruß
drybabe |
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| drybabe hat zum Thema: Re: Ablehnung geschrieben
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K.U.D.68 Gast
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Verfasst am: 16.09.2011, 09:01 Titel: Re: Ablehnung |
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Hallo metallus
vieleicht befindet sich in deiner Nähe eine Tagesklinik.Dort ist nicht die LVA sondern deine Krankenversicherung für die Kosten zuständig.
Ich habe mir von meiner Hausärztin eine Überweisung geben lassen und 6 Wochen ambulante Therapie können auch sehr hilfreich sein.
Gruß Kay |
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| K.U.D.68 hat zum Thema: Re: Ablehnung geschrieben
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juergenbausf neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.04.2011 Beiträge: 323 Alter: 47
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Verfasst am: 16.09.2011, 09:07 Titel: Re: Ablehnung |
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Hallo metallus,
ich kann Deine Frustration nachempfinden.
Jetzt gilt es, sich anders zu verhalten als früher bei Frust.
Ich hätte früher aus Frust zur Flasche gegriffen - heute kämpfe ich für meine Gesundheit ( und meine Rechte ) .
Kämpf um das, was Du erreichen willst - nämlich Abstinenz.
Geh zur Suchtberatung, sprich mit Denen, leg ggf. Widerspruch ein.
Ggf. gibt es andere Kostenträger, die das übernehmen ( z.B. Krankenkasse )
Wenn Du Deine Abstinenz an die 1. Stelle stellst und das auch allen anderen Personen und Institutionen durch Deine Beharrlichkeit zeigst, wirst Du auch Erfolg haben.
LG Jürgen |
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 19.09.2011, 21:10 Titel: Re: Ablehnung |
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hallo metallus,
ich stimme den vorrednern hier zu. kämpfe drum, du hast rechte. wenn du diesen bescheid anfechtest und wiederspruch einlegst wird es nochmal an höherer stelle geprüft. nur nicht den kopf hängen lassen. es gibt kaum noch positive bescheide, erstmal, die RV macht das um eben abzuschrecken. ist dir etwas wichtig dann kämpfe drum, du wirst merken, da findet sich ein weg.nur mut das packst du!
gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Ablehnung geschrieben
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