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Verantwortung für Haustiere der Eltern

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Spedi
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 12.12.2010
Beiträge: 1089

BeitragVerfasst am: 28.08.2011, 02:42    Titel: Re: Verantwortung für Haustiere der Eltern Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Servus Herbstregen,

Zitat:
Es geht ja nicht um meine Eltern, sondern um einen Hund, das eine hat ja leider mit dem anderen nichts zu tun.


genau darum geht es: Du kümmerst Dich um Dinge, die Dich seit Jahren nichts mehr angehen.

Deine Eltern leben ihr Leben. Ob sie das nun so wollen, oder ob sie meinen das so zu müssen, ob Dir das gefällt oder nicht: es ist und bleibt ihr Leben.

Und Du lebst Dein Leben. Auch wieder unabhängig davon, ob das Deinen Eltern gefällt, oder nicht.

Erst wenn Du für Dich begreifst, dass Deine Eltern jedes Recht darauf haben, ihr Leben so verkorkst zu leben, wie sie das möchten, und dass Dich das -mit Verlaub!- einen feuchten Kehricht angeht, erst dann wirst Du auf dem "richtigen" Weg sein.

Es kann hier nämlich nicht um Deine Eltern, deren Hund oder sonst was gehen - es kann nur um Dich gehen. Du bist hier, nicht Deine Eltern, nicht deren Hund.

Und das Ganze hat auch nichts damit zu tun, dass Dir der Hund oder Deine Eltern egal wären, nein. Es hat nur etwas damit zu tun, dass Du erst mal was für Dein Leben tun kannst, aber nichts für ihr Leben tun kannst.

Deine Gedanken kreisen um Deine Eltern, und wie Du sie zu einem anderen Leben "bekehren" kannst. Das kannst Du nicht. Das können nur sie selbst, wenn sie das wollen.
Also nutze Deine Energie für Dich, löse Dich gedanklich und emotional von ihnen, um Dein Leben so führen zu können, wie Du das möchtest.

Wut und Frust haben durchaus ihre Berechtigung, aber sie sind beide ein sehr schlechter Ratgeber, wenn es um unser Leben geht. Wenn Wut und Frust anfangen, über uns zu bestimmen, wird es gefährlich, weil wir nicht mehr fähig sind, uns abzugrenzen.

Genau das ist aber das Ziel dieses Forums: dass wir lernen, für uns ein zufriedenes Leben zu erarbeiten. Und dazu gehört zwingend die Abgrenzung von dem, was uns nicht gut tut.

LG
Spedi
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Spedi hat zum Thema: Re: Verantwortung für Haustiere der Eltern geschrieben
reset2011
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 16.08.2011
Beiträge: 23
Alter: 33

BeitragVerfasst am: 02.09.2011, 15:42    Titel: Re: Verantwortung für Haustiere der Eltern Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Sorry - aber ich kann es überhaupt nicht gutheißen, das das Wohl des Hundes hier total egal ist. Habe selbst einen total lieben Hund und bin aktiv im Tierschutz - deshalb habe ich hierzu natürlich eine gaaanz andere Meinung als andere hier.

Natürlich ist der Hund ja nicht Dein "Problem" - richtig! Aber was bitteschön kann der Hund dafür, dort leben zu müssen? Kann er es sich aussuchen auszuziehen oder sich selbst an die Leine zu nehmen und mal richtig schön lange und ARTGERECHTE Spaziergänge machen? NEIN!

Auch wenn es MIR noch so schlecht geht - geht doch mein Hund immer noch vor! Hund sind seit tausenden von Jahren die "besten Freunde" des Menschen und unheimlich anpassungsfähig. Und das ist leider auch ihr Fluch.

Na klar - gewöhnt sich der Hund an sein zuhause - und natürlich pinkelt er dann auch auf den Teppich! Aber das ist doch bitte nicht in Ordnung und erst recht nicht artgerecht. Jeder Hund MUSS täglich mind. 1 bis 2 Stunden am Stück draussen bewegt werden und hat darauf ein Recht. Außer er ist schwer krank und kann nicht mehr so weit laufen.

Ich würde davor nicht die Augen schließen, sondern den Tierschutz informieren und mich dort informieren, was Du noch machen kannst um Deinen Vater oder auch Mutter (wenn Dein Vater so krank ist, kann er das vielleicht auch nicht mehr entscheiden).

Im Tierheim ist es mit Sicherheit nicht der schönste Platz zum leben, das mag sein. Aber GESUND und SCHÖN ist es jetzt noch viel weniger für das Tier. Und er hat so nie eine Chance auf ein zuhause, wo es besser wäre für ihn.

Tue es für den Hund und nicht für Deine Eltern! Vielleicht bringt es auch Dir etwas, dem Hund heute helfen zu können, was Dir damals als Kind verwehrt blieb, weil Du zu klein warst und niemand für Dich da war.
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reset2011 hat zum Thema: Re: Verantwortung für Haustiere der Eltern geschrieben
oldie
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 23.11.2009
Beiträge: 345
Alter: 65

BeitragVerfasst am: 02.09.2011, 16:54    Titel: Re: Verantwortung für Haustiere der Eltern Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Zitat:
Genau das ist aber das Ziel dieses Forums: dass wir lernen, für uns ein zufriedenes Leben zu erarbeiten. Und dazu gehört zwingend die Abgrenzung von dem, was uns nicht gut tut.


Richtig, die Abgrenzung davon, was mit unseren Tieren geschieht (13 Hennen, 5 Enten, Katze, Hund) tut mir nicht gut.
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oldie hat zum Thema: Re: Verantwortung für Haustiere der Eltern geschrieben
Speedy53
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 17.10.2008
Beiträge: 1370
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 02.09.2011, 17:25    Titel: Re: Verantwortung für Haustiere der Eltern Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Spedi hat Folgendes geschrieben:
Hallo Herbstregen,

sag mal, verwendest Du genau so viel Energie auf Dich, wie Du auf das Leben Deiner Eltern verwendest?

Wenn ja, Glückwunsch.

Wenn nein, dann kann das für Dich ein Ansatz sein, mal zu überlegen, ob es nicht vielleicht sinnvoll wäre, dass Du Dein Leben anfängst zu leben.

Stichworte: abnabeln. Loslassen. Eigenes leben führen.

Denk mal darüber nach.


Ich muss Spedi da 100%ig beipflichten.

Hier geht es nur um Dich!

Denke ja nicht, daß mir das Schicksal des Hundes egal ist... nein, bestimmt nicht (ich habe selber Tiere).

Aber wenn Du glaubst, es geht dem Hund schlecht, dann informiere den Tierschutz.

Ansonsten kannst Du für Deine Eltern nichts tun, wenn sie es nicht wollen.

Schon oft habe ich Sätze gelesen, wie Deine... da geht es um Kinder, Haustiere oder sonst etwas, um das man sich kümmern muss.

Du musst Dich um Dich kümmern, um sonst nichts.

Auf den ersten Blick mag das herzlos klingen... aber nur so geht es. Ich habe es selber erlebt!

Lieben Gruss
Speedy
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Speedy53 hat zum Thema: Re: Verantwortung für Haustiere der Eltern geschrieben
Immergrün
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 18.03.2011
Beiträge: 145
Alter: 28

BeitragVerfasst am: 05.09.2011, 11:17    Titel: Re: Verantwortung für Haustiere der Eltern Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Auf solch ein Thema könnte ich sehr heftig reagieren. Einen Hund nicht raus lassen und wie eine Katze in der Wohnung halten - ist für jeden Tierfreund undenkbar. Ich habe selber einen Hund aus schlechter Haltung, setzte mich für den Tierschutz ein. Aber wie viele Hunde warten im Tierheim auf ein neues Zuhause? Ich hänge sehr an Tieren, weil sie ein sehr wichtiger Bestandteil in meinem Leben sind. Sie sind einfach ehrlich und treu und lieben einen bedingungslos. Also wenn ich könnte, würde ich jedes Tier in schlechter Haltung „retten“. Aber das geht nicht.
viele Grüße
Laura
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Immergrün hat zum Thema: Re: Verantwortung für Haustiere der Eltern geschrieben

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