| Verlorene Persönlichkeit • Wunschträume und Realität |
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reset2011 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.08.2011 Beiträge: 23 Alter: 33
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Verfasst am: 24.08.2011, 18:26 Titel: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? |
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Ich weiß nicht, wie es bei Euch ist. Aber meine Gefühle in Bezug auf meinen Vater (Alkoholiker) und auch auf den Rest meiner Familie sind so verzwickt und unterschiedlich.
Einerseits bin ich total wütend auf meinen Vater. Andererseits tut er mir auch manchmal immernoch leid. Vor allen Dingen, wenn ich in Themen lese, die von Alkoholikern selbst geschrieben werden, bringt mich das oft zu nachdenken.
Andererseits will ich nicht ständig wieder nur an IHN denken! Sondern nur mal an mich. Das gelingt mir nur nicht immer, eben ein EKA-Muster.
Dann versuche ich es mit IGNORANZ dem Thema gegenüber und konzentriere mich nur auf mich. Komisch nur das ich mich dabei wieder EGOISTISCH fühle. Nur an mich denken? Das geht doch nicht! So das EKA-Muster.
1. Wie fühlt Ihr Euch in Bezug auf Euren trinkenden/trockenen Elternteil?
2. Können sich tatsächlich wieder Gefühle der Liebe einstellen?
Wenn der Vater/die Mutter wieder trocken ist?
3. Fühlt Ihr Euch auch manchmal so egoistisch und fies, wenn Ihr "nur an Euch" denkt?
Danke für Eure Antworten und alles Liebe für Euch. |
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| reset2011 hat zum Thema: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? geschrieben
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Fleur sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.11.2010 Beiträge: 1291
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Verfasst am: 24.08.2011, 19:12 Titel: Re: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? |
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Hallo reset,
ich denke, es ist ganz normal, eine Mischung der Gefühle in sich zu haben: Wut, Mitleid, Liebe, Hass...
Die Gefühle sind eben so gegensätzlich wie das Verhalten des alkoholkranken Elternteils uns gegenüber. Jedes Gefühl hat zu dem Zeitpunkt, an dem wir es wahrnehmen seine Berechtigung.
Nur, Ignoranz ist für mich kein Gefühl, sondern ein Verhalten. Ignoranz ist nichts anderes als Verdrängung und die bringt uns nicht weiter.
Du möchtest nicht an ihn denken, sondern an dich und genau das ist dein Recht! Aus deinen Zeilen lese ich aber Härte gegen dich selbst: Wenn du "ignorant" bist, möchtest du wirklich an dich denken oder die negativen Gefühle, die ihn betreffen, verdrängen?
Zu deinen Fragen:
1. Kein Gefühl und wenn Gefühle auftauchen, eine sehr verwirrende Mischung.
2. Ich weiß es nicht. Das hängt wohl von jedem EK ab und auch vom Elternteil. Was ist passiert in der Zeit, in der der Elternteil noch getrunken hat? Wie verhält er sich als trockener Alkoholiker? Wie weit hat sich das EK emotional entfernt?
Ich denke nicht, dass es ein Ziel sein sollte, seine Eltern wieder zu lieben, denn Gefühle kann man nicht erzwingen!
3. Ja. Ganz einfach deshalb, weil ich so konditioniert wurde. Tue ich was für mich, dann bin ich egoistisch. Die Stimme, die mir sagt, dass ich egoistisch bin, kommt ursprünglich gar nicht von mir. Darum zu wissen, macht es leichter, mit ihr umzugehen.
Viele Grüße
Fleur |
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| Fleur hat zum Thema: Re: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? geschrieben
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reset2011 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.08.2011 Beiträge: 23 Alter: 33
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Verfasst am: 24.08.2011, 19:29 Titel: Re: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? |
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Hallo Fleur,
das stimmt Ignoranz ist kein Gefühl. Und ja, bestimmt ist es eher eine Art Verdrängen. Das mischt sich oft mit dem Gefühl des "egoistisch sein".
Und stimmt auch, es sollte nicht das Ziel sein, ein Elternteil wenn es trocken ist wieder zu lieben und zu schätzen. Wahrscheinlich hängen da einfach noch die starken Wünsche aus meiner Kindheit dran, das ich ein "heiles" Zuhause haben möchte, wo ich geliebt werden. Klassisches Muster - ich weiß.
Und wie verhalte ich mich am besten meiner Mutter gegenüber?
Das macht mir doch große Kopfzerbrechen. Und ein "richtiges" Bauchgefühl habe ich dazu auch noch nicht gefunden. Sie ist ja Co.A als Ehefrau von IHM und auch diese Erkenntnis hat sie letztendlich wieder mir zu "verdanken".
Auch ihr gegenüber spüre ich oft eine Wut in mir, die ich mich nicht traue so recht rauszulassen. Denn ich liebe meine Mutti wirklich sehr und vermisse sie immer schon sehr stark. Sie hat sich immer liebevoll um mich gekümmert, wenn es mir nicht gut ging. Und jetzt geht es ihr selbst eben auch nicht gut und ein bischen fühle ich mich daran schuldig. Da ich es ja war, die alles aufgewühlt und ins Rollen gebracht hat.
Jetzt haben wir uns schon einige Wochen nicht gesehen und telefonieren aber oft. Und immer wenn das Thema "Alkoholkrankheit von IHM" aufkommt (und das haben wir natürlich IMMER) - werde ich richtig wütend auf SIE? Verstehe das oft selbst nicht und ich will IHR das auch nicht antun, das ich sie jetzt auch noch im Stich lasse.
Fühle mich nur so verkehrt, wenn ich meiner Mutter Tipps gebe. Das habe ich ihr auch schon gesagt. Aber wirklich aus meiner Haut kann ich da trotzdem nicht. Und dann bin ich wieder sauer auf Sie!?
Geht Euch das auch so? Dem Elternteil gegenüber, der Co-abhängig ist?
Einerseits starke Verbundenheit und anderseits auch Wut? |
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| reset2011 hat zum Thema: Re: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? geschrieben
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Gela10 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.05.2011 Beiträge: 330 Alter: 33
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Verfasst am: 24.08.2011, 22:20 Titel: Re: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? |
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Hallo redet,
Ja, ging mir ganz genauso. Hat sich immer abgewechselt und vor allem auch zwischen den Eltern gewechselt. Kam mir total mies vor, als würde ich mein Fähnchen mit dem Wind drehen.
Konnte mich dann nur noch räumlich und emotional distanzieren.
Meine Mutter ist jetzt bald seit 10 Jahren trocken. Und das heisst, dass sie sich wieder wie ein gesunder Mensch verhält. Sie ist wieder sie und ja ich kann sie wieder lieben und meinen Vater genauso. Sicher wäre das Verhältnis zu meinen Eltern ohne diese miese Zeit damals heute ein anderes, aber es ist eben, wie es ist. Ich weiss, dass sie nichts absichtlich gemacht haben und ich bin mit meinem eigenen Leben absolut zufrieden (hab auch ganz viel Glück gehabt)
Ich weiss natürlich nicht, ob das immer möglich ist, wollte nur mal sagen, dass es das gibt. Und auch nach10 Jahren stelle ich da noch Fortschritte fest. Das braucht also alles gaaaanz viel Zeit.
Bis dann
Gela |
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| Gela10 hat zum Thema: Re: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? geschrieben
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Gela10 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.05.2011 Beiträge: 330 Alter: 33
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Verfasst am: 24.08.2011, 22:38 Titel: Re: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? |
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...räumlich und emotional distanzieren hieß, ich zog 600 km weit weg. Habe mit meinen Eltern telefoniert, doch wenn meine Mutter besoffen war, hab ich ihr das gesagt und das Gespräch beendet. Nüchtern konnte sie jederzeit anrufen. Meine Eltern sind gern übereinander hergezogen und meistens musst ich es mir anhören. Lange hab ich gedacht, ich müsste jeweils beim anderen schlichten, was mich natürlich voll überforderte. Irgendwann hab ich es mir nur noch angehört und nix mehr dazu gesagt. Hab mir immer wieder klar gemacht, dass das alles ihre Dinge sind, nicht meine. Von da an, ging es mir schonmal besser...
Tipps der Mutter geben: ja auch sehr interessant, so ein Rollentausch. Das war bei mir mit 16 so. Hab gemeint, ich müsste meine Mutter vom Alkohol weg kriegen und tausende von Gesprächen mit ihr geführt, die, wie man sich vorstellen kann, natürlich nichts nutzten. Natürlich kam ich mir ziemlich merkwürdig dabei vor. Wie gesagt, meiner Mutter gehts heute wieder gut (irgendwie hat sie es gottseidank geschafft). Aber Ratschläge hol ich mir von ihr bis heute nicht. Dieses Mutter-Tochter-Verhältnis gibts definitiv nicht mehr.
Bis dann
Gela |
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| Gela10 hat zum Thema: Re: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? geschrieben
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oldie neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.11.2009 Beiträge: 345 Alter: 65
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Verfasst am: 28.08.2011, 01:00 Titel: Re: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? |
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Liebe Reset!
| Zitat: | Und wie verhalte ich mich am besten meiner Mutter gegenüber?
Das macht mir doch große Kopfzerbrechen. Und ein "richtiges" Bauchgefühl habe ich dazu auch noch nicht gefunden. Sie ist ja Co.A als Ehefrau von IHM und auch diese Erkenntnis hat sie letztendlich wieder mir zu "verdanken".
Auch ihr gegenüber spüre ich oft eine Wut in mir, die ich mich nicht traue so recht rauszulassen. Denn ich liebe meine Mutti wirklich sehr und vermisse sie immer schon sehr stark. Sie hat sich immer liebevoll um mich gekümmert, wenn es mir nicht gut ging. Und jetzt geht es ihr selbst eben auch nicht gut und ein bischen fühle ich mich daran schuldig. Da ich es ja war, die alles aufgewühlt und ins Rollen gebracht hat.
Jetzt haben wir uns schon einige Wochen nicht gesehen und telefonieren aber oft. Und immer wenn das Thema "Alkoholkrankheit von IHM" aufkommt (und das haben wir natürlich IMMER) - werde ich richtig wütend auf SIE? Verstehe das oft selbst nicht und ich will IHR das auch nicht antun, das ich sie jetzt auch noch im Stich lasse.
Fühle mich nur so verkehrt, wenn ich meiner Mutter Tipps gebe. Das habe ich ihr auch schon gesagt. Aber wirklich aus meiner Haut kann ich da trotzdem nicht. Und dann bin ich wieder sauer auf Sie!?
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Ich schreibe nun aus der Position deiner Mutter - weil ich mich in einer ähnlichen Position befinde.
Deine Wutgefühle entsprechen den Wutgefühlen, die gegenüber dem Alkoholkranken aufkommen. Man wüßte ja, was er tun müßte, er tut es aber nicht. Du weißt auch, was deine Mutter tun müßte - zumindest sich sehr gut abgrenzen und auf sich schauen - Aber auch du solltest dich gegenüber deiner Mutter emotional besser abgrenzen, denn das "Mitleiden" zieht dich herunter. Wenn deine Mutter und du ein so gutes, einander verstehendes Verhältnis habt, dann wird sie verstehen, wenn du klar sagst, was du fühlst und warum du es fühlst und dass du Gespräche, in denen "Er" das Hauptthema sind, nicht mehr ertragen kannst. Das ist kein in Stich lassen, deine Ratschläge kennt sie und auch, wenn sie sie nicht befolgt oder glaubt, sie nicht befolgen zu können, können sie doch in ihr weiterwirken und Veränderungen auslösen. Ich empfinde es nicht als falsch sondern bin froh, wenn meine Tochter mir Ratschläge erteilt.
Deine Mutter wird dich verstehen, da bin ich mir sicher und zumindest versuchen, dich nicht mehr als "Anjammerpartner" zu mißbrauchen. Das Thema "Er" wird jedoch immer wieder aufkommen, denke ich mir, dann würde ich aber jedesmals meinen Standpunkt wiederholen ohne einen Zweifel aufkommen zu lassen, wie wichtig das für dich ist. |
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| oldie hat zum Thema: Re: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? geschrieben
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reset2011 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.08.2011 Beiträge: 23 Alter: 33
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Verfasst am: 28.08.2011, 09:40 Titel: Re: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? |
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Hallo Oldie,
vielen Dank für Deine Erklärungen. Es ist schon sehr verzwickt. Denn im Moment bin ich eher wieder etwas enttäuscht und fühle mich wieder alleine mit meiner Meinung.
Jetzt ist es so, das mein Vater bei den AA's war und wohl ab kommenden Montag für 2 Wochen in die Klinik zum Entgiften geht. Soft flammte wieder ein Keim Hoffnung in mir auf, das doch wieder alles "normal" wird.
Reaktion meiner Mutter darauf war: das sie froh darüber ist und mir gesagt hat, wie dankbar beide mir sind. Und das sie dann nächstes Wochenende wohl lieber zu ihm in die Klinik zu "Besuch" fahren will, als wie geplant hierher zu kommen angeblich will sie dann einen Tag vorher zu mir zu Besuch kommen. Aber ich fühle mich jetzt schon wieder zurückgesetzt und es fühlt sich eher wie eine Verpflichtung von ihr mir gegenüber an überhaupt zu kommen. So würde sie es nie sagen, aber das Gefühl hatte ich früher schon oft, wenn es immer Theater ab, das beide mal hierher kommen, immer wurde rumgedruckst und lange überlegt, sodass ich jedes Mal fragte, warum sie beide denn nicht gerne zu Besuch kommen?
Hab dann immer extra schöne Erlebnisse und Ausflüge geplant, damit sie sehen wie toll es ist mich zu besuchen. Und wenn dann immernoch von ihm gemeckert wurde, gab ich mir beim nächsten Mal extra viel Mühe. Jetzt weiß ich das es am Alkohol lag, dennoch verhält sich Mutti heute genauso und zieht seine Probleme wieder meinem Wohlbefinden und Glück vor. Natürlich ist sie sich dabei auch wieder egal, Hauptsache er ist nicht so alleine und traurig, wenn der arme Säufer auf Entziehung ist! Mir tut er nicht leid.
Habe das meiner Mutti noch nicht gesagt, das ich sauer bin, das sie lieber zu ihm fährt und unser Treffen (haben uns schon einige Wochen nicht gesehen) wieder in den Hintergrund rückt! Keine Rede mehr davon, das wir schön weggehen, ins Kino, ins Theater....ich mache gerne mal sowas mit ihr! Tja, das ist nicht mehr so wichtig für sie, er braucht ja jetzt ihre Unterstützung. ((
Und schwups habe ich auch jeden Morgen nach dem Aufwachen, das Gefühl ICH MUSS meinem Vater dafür auf die Schulter klopfen, das er ja jetzt 1 Mal zur Beratunggstelle war und die ihm einen Termin in der Klinik gemacht haben. Zumal Mutti ihm Druck gemacht hat und alles vorgekaut hat, damit er hingeht. Hat ihm wiederkam mit Scheidung gedroht. Und wer hat Mutti Druck gemacht? Richtig -ICH!
Am Ende bin ich doch die die alleine ist und um die sich wieder keiner in der Familie kümmert!
Zum Glück lerne ich langsam nicht meinem oft falschem Bauchgefühl zu trauen, sondern auch mit meinem reinen Verstand zu hinterfragen, ob ICH das wirklich MÖCHTE oder nur denke ich MUSS?!
Bin ich froh immer mehr zu verstehen, was ICH WILL und nicht was ich denke zu müssen. |
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| reset2011 hat zum Thema: Re: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? geschrieben
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Fleur sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.11.2010 Beiträge: 1291
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Verfasst am: 28.08.2011, 21:27 Titel: Re: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? |
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Hallo reset,
| Zitat: | | Am Ende bin ich doch die die alleine ist und um die sich wieder keiner in der Familie kümmert! |
Spricht da das kleine, einsame Kind? Du bist schon groß und kannst dich um dich kümmern.
Oder du kannst weiterhin viel viel Energie in deine Familie stecken, ohne je die gewünschte Resonanz zu erhalten.
Im ersten Fall wirst du lernen, nicht mehr von der Reaktion deiner Eltern abhängig zu sein. Du wirst selbstständig. Auch gefühlsmässig.
Im zweiten Fall wirst du wohl früher oder später vor die Wand fahren...
| Zitat: | | Zum Glück lerne ich langsam nicht meinem oft falschem Bauchgefühl zu trauen, sondern auch mit meinem reinen Verstand zu hinterfragen, ob ICH das wirklich MÖCHTE oder nur denke ich MUSS?! |
Das ist doch gut! Du entwirrst, hinterfragst.
Das, was du als "Bauchgefühl" bezeichnest, kenne ich. Nachdem ich jetzt eine Weile beim Entknoten bin, habe ich gemerkt, dass dieses Gefühl durch eine jahrelange Konditionierung und Manipulation von meinen Eltern entstanden ist.
Mein Bauchgefühl ist etwas anderes. Das entdecke ich gerade erst und ist sehr nützlich!
Liebe Grüße
Fleur |
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| Fleur hat zum Thema: Re: Wut? Mitleid? Ignoranz? Was fühlt sich RICHTIG an? geschrieben
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