| Zeit zu gehen? • Ich habe mich getrennt..... |
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Blumenwiese neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.09.2010 Beiträge: 72 Alter: 46 Wohnort: Hannover
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Verfasst am: 17.08.2011, 19:39 Titel: Wann schaffe ich endlich den Absprung? |
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Hallo,
gerade habe ich gelesen, wann ich das erste Mal hier war. Mein Beitrag "Das Bier am Abend" stammt aus November 2010. Damals fing es an, dass ich seine Abhängigkeit bemerkte. Von der er heute aber noch behauptet, dass es sie nicht gibt.
In den letzten Monaten ist er wieder ganz normal arbeiten gegangen, dabei ist er aber nur an den Wochenenden zuhause. Und nun war er wieder für vier Wochen zuhause krank. In dieser Zeit habe ich gemerkt, dass er jeden Tag mindestens sechs halbe Liter Bier trinkt. Es gab auch Tage, da war es weniger, aber das nur eine Ausnahme. Wein wurde gekauft, die leeren Flaschen hinter einem Tablett versteckt. Meine Flasche Sekt wurde ausgetrunken, die leere Flasche so gelegt, dass man es nicht auf den ersten Blick sehen konnte. Auf meine Frage kam nur ein "Na und" zurück. Die meiste Zeit lag er auf dem Sofa und guckte Fernsehen. Am Anfang dachte ich noch, er würde sich wandeln. Da stand er mit mir auf, brachte mich zur Arbeit, machte was im Haushalt, abends saß er nicht die halbe Nacht vor dem TV sondern ging mit mir zu Bett. Aber das hielt nur ein paar Tage an. Naja, eigentlich nur drei Tage. Danach schlief er bis Mittag, wenn ich morgens zur Arbeit ging lag er wie tot im Bett, das Schlafzimmer roch nach Alkohol, wenn ich von der Arbeit nach hause kam lag er vor dem Fernseher. Wenn er Lust hatte dann kochte er was für uns. Danach gleich wieder Couch und das bis tief in die Nacht. Was für ein Leben! Keine Unternehmungen am Wochenende. Keine gemeinsame Zeit zusammen. Bis auf essen und fernsehen, na toll. Macht der Alkohol, dass man zu nichts mehr Bock hat? Was wollte er alles machen im Garten und so. Nichts davon hat er eingehalten. Er sagt, er würde sich ja nie betrinken, das ist richtig. Rumlallen tut er nicht. Man merkt es ihm meistens nicht an, ich sehe nur die leeren Flaschen. Er wollte es dann auf 2-3 Flaschen pro Tag reduzieren. Hat dann halt die Kronkorken teilweise auf den leeren Flaschen gelassen, damit es aussah, als ob die Kiste noch fast voll ist. Fuhr abends zur Tankstelle, ließ die Tüte mit den Bierdosen vor der Wohnungstür liegen, schummelte eine Dose mit in die Wohnung (er musste an mir vorbei) und ging in die Küche zum Trinken. Ich hab ihn darauf angesprochen, warum er heimlich Bier kauft und überhaupt wollte er doch reduzieren. Er hat natürlich abgestritten, dass er es heimlich macht und er wäre doch dabei zu reduzieren. Er bräuchte ja nicht alles zu trinken. Am nächsten Morgen waren alle Dosen leer. Und es wurde nicht mehr darüber gesprochen, ist ja auch einfacher.
Ach ja: er hat dann einen Tag gar nichts getrunken und mir dann erzählt, das wäre sein Selbstversuch gewesen, ob er schon Entzugserscheinungen bekommt. Hätte er nicht gehabt, also wäre alles in Ordnung. Kann man das nach einem Tag schon sagen?!?!?!
Ich habe eben in einem Beitrag gelesen, dass sich die Schreiberin in ihrer eigenen Wohnung nicht wohl fühlt wenn er da ist. Ja, so ging es mir auch und ich war so froh, als er wieder zu arbeiten anfing. Nun ist er seit einer guten Woche unterwegs, am kommenden Wochenende wird er auch nicht nach hause kommen können. Einerseits möchte ich ihn sehen, andererseits habe ich Angst davor. Denn ich habe auch diese Beklemmungen gespürt als er da war. Und habe Angst, dass dieses wieder kommt, wenn er übers WE daheim ist. Liebe? Ich spüre sie nicht mehr, bin darüber traurig und wütend auf ihn, warum er so ist wie er ist.
Er meint, ich sollte nicht immer fordern sondern einfach die Beziehung laufen lassen. Dann würde er sich wieder öffnen mir gegenüber. Und nicht nur sein eigenes Ding machen wenn er da ist. Aber ich habe den Verdacht, dass das nur ein Trick ist. Damit er so weitermachen kann wie bisher und ich nichts mehr sage und alles hinnehme. Wieviel Alkohol kann ich hinnehmen? Wieviele Lügen kann ich noch ertragen?
Dazu kommt, dass er in dieser Zeit, als er zuhause war, meine Sachen durchwühlt hat, weil er wirklich der Meinung war, ich würde Tabletten nehmen und abhängig sein. Was für ein Humbug! Rechtfertigt das, alles zu durchsuchen und das auch noch zuzugeben?
Ich bin so hin und her gerissen, möchte einerseits ihn nicht verlieren. Aber realisiere immer mehr, dass ich nicht den Mann neben mir habe, den ich möchte. Könnt ihr mich verstehen? Ich stehe tageweise echt neben mir, bin dauernd am Süßigkeiten essen, könnte manchmal nur heulen. Ich weiß, ich muss auf MICH achten, ich war auch schon so weit. Als er hier war da war ich so kurz davor es zu beenden. Aber durch die Entfernung in der Woche bagatellisiere ich alles wieder, wie mir scheint. Warte wieder auf das nächste Wiedersehen, um zu sehen, wie es mir dabei geht. Aber warum sollte es mir besser gehen? Ich weiß einfach zu viel, habe Einiges nachgeforscht und einige Lügen von ihm entdeckt, die er aber nie zugibt sondern dann noch beleidigt reagiert. Wie kann man mit so einem Menschen zusammen leben??
Grüße von der Blumenwiese |
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| Blumenwiese hat zum Thema: Wann schaffe ich endlich den Absprung? geschrieben
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eklisee sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.08.2011 Beiträge: 1035 Alter: 42
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Verfasst am: 17.08.2011, 21:13 Titel: Re: Wann schaffe ich endlich den Absprung? |
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Hallo Blumenwiese,
mit so einem Menschen kann man eigentlich gar nicht zusammen leben. Irgendwann machst du dich kaputt.
Da muss meistens erst irgendwas Schlimmes oder was Gravierendes passieren, ein schwere Krankheit o. ä., bevor so ein Mensch zur Erkenntnis kommt, etwas ändern zu müssen.
Wie lange machst du das schon mit?
Bei mir ging das 10 Jahre o. mehr so. Es kam schleichend, habe das erst gar nicht so realisiert. Ich habe Jahre gebraucht, meinen Partner dazu zu kriegen, eine Therapie zu machen. Ich kenne diese Heimlichkeiten, Verharmlosungen und leeren Versprechungen nur zu gut.
Er hat immer so getan, als stände die Bierkiste schon Wochen so halbvoll u. unberührt im Keller.Ich habe zeitweise ganz kleine Punkte auf die Etiketten gemacht, um zu sehen, wie viel er trinkt.
Später stand keine Kiste mehr im Keller. Da hat er alles versteckt. Ach wo ich sie überall gefunden habe, die leeren Bierpullen. Irgendwann habe ich aufgehört danach zu suchen. Es half ja doch nichts. Ich habe es ihm auch so angesehen und sein Verhalten war einfach zum Weglaufen. Immer dieses zynische gehässige Gelaber. Stinkbesoffen war er auch nie, nur auf Feiern. Sein gewisser Spiegel, und schon war er nicht mehr zu ertragen.
Als er nüchtern war, hat er mir immer das Blaue vom Himmel versprochen, alles war schön. Die Abstände bis zum nächsten Theater wurden dann aber immer kleiner.
Ich habe geredet, gebettelt, gemacht und getan, gedroht, ihn zu verlassen. Habe es aber nicht geschafft aus Angst und wegen der Kinder. Damit wurde ich unglaubwürdig und er fühlte sich in Sicherheit. Eigentl. wollte ich, dass er geht . Aber schmeiß mal einen Mann aus seinem eigenen Haus.
Er war auch stinkend faul, hat bis Mittags geschlafen, wenn er frei hatte. Lange Zeit war er arbeitslos. Ich habe ganztags gerackert, habe mich zu Hause auch fast alleine gekümmert und das Geld hat vorn u. hinten nicht gereicht.
Ich denke nicht, dass du drauf hoffen solltest, dass das von allein aufhört. Du vergeudest deine schönsten Jahre. Drohe nicht mit Konsequenzen, welche du nicht einhalten kannst. Weiß nicht, vielleicht hilft es, wenn du eine Weile ausziehst. Vielleicht kommt er dann zur Besinnung. Habt ihr Kinder? Es ist schwer, da eine Lösung zu finden, aber versuche, was zu machen. Es macht dich sonst früher oder später fertig.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft
Ganz liebe Grüße von Eklisee  |
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| eklisee hat zum Thema: Re: Wann schaffe ich endlich den Absprung? geschrieben
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Blumenwiese neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.09.2010 Beiträge: 72 Alter: 46 Wohnort: Hannover
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Verfasst am: 17.08.2011, 22:04 Titel: Re: Wann schaffe ich endlich den Absprung? |
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Hallo Eliksee,
danke für Deine Antwort. Es tut gut von jemandem zu lesen, dem es ähnlich geht. Ich mache das eigentlich erst ein gutes Jahr mit. Ich habe ziemlich schnell gemerkt, nachdem wir zusammen gezogen sind, dass er regelmässig Bier trinkt. Als er dann krank wurde und Wochen zuhause war, da kam dann noch Wein dazu, den er sich großzügigerweise bestellt hatte. Wo er die leeren Flaschen überall deponierte... und dann meinte, er hätte die extra dahin gestellt um zu sehen, ob ich ihn kontrolliere!
Seit einer Woche ist er beruflich unterwegs. Und wenn wir telefonieren höre ich ja nicht, ob bzw. wieviel er getrunken hat. Nur in den Wochen zuhause hab ich das mitbekommen und es wurde ja auch immer mehr. Dazu kommen noch diese Unzuverlässigkeit und die Lügen, auch über unwichtige Dinge, die mich mürbe machen. Wir sind nicht verheiratet, haben keine gemeinsamen Kinder, es ist meine Wohnung: eigentlich die besten Voraussetzungen zu ihm zu sagen: geh. Aber ich schaffe es nicht, das auszusprechen. Ich habe es auch noch nie angedroht, weil ich keine leere Versprechungen machen möchte. Wenn ich das wirklich mal androhe dann muss ich es auch tun.
Hast Du Dich getrennt oder hat die Therapie gefruchtet?
Lieben Gruß von Blumenwiese |
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| Blumenwiese hat zum Thema: Re: Wann schaffe ich endlich den Absprung? geschrieben
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eklisee sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.08.2011 Beiträge: 1035 Alter: 42
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Verfasst am: 17.08.2011, 22:49 Titel: Re: Wann schaffe ich endlich den Absprung? |
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Hallo Blumenwiese,
| Zitat: | | Wo er die leeren Flaschen überall deponierte... und dann meinte, er hätte die extra dahin gestellt um zu sehen, ob ich ihn kontrolliere! |
Dein Partner versucht vom Thema abzulenken, in dem er als Kontrollfreak hinstellt. Reagier da nicht drauf. Sag ihm, dass du ihn nicht kontrollieren musst um zu wissen, dass er trinkt. Du weißt es!
Mein Mann hat mr auch immer vorgeworfen, ich mache das alles nur, um ihn zu kontrollieren und suche nur Gelegenheiten, ihn zu kritisieren.
Bis jetzt hat die Therapie gefruchtet. Er hat eine 12-monatige Therapie gemacht. Ende Mai ist er wiedergekommen. Er will sich nie wieder so schlecht fühlen wie früher. Ich bin eigtl. guter Hoffnung, dass er es schafft. Er ist jetzt ein neuer, mir aber fremder Mensch. Es ist zu viel passiert, als dass jetzt gleich alles gut sein könnte, Ich wollte mich trennen, habe es nicht, oder viell. noch nicht geschafft. Ich habe die Gefühle verloren, die man für einen Partner haben sollte. Ich weiß nicht, ob das je wieder anders werden kann.
Du kannst gern mal in meinem Thema lesen:" Alles könnte gut sein u doch tut alles weh". Ich muss jetzt leider schlafen gehen, muss 5.30 Uhr wieder raus.
Morgen abend gerne mehr.
Ich weiß nicht, wie jung ihr seid. Vielleicht schafft ihr das. Aber du bist relativ ungebunden. Überlege dir gut, ob du solch ein Leben führen möchtest. Dir stehen alle Wege offen. Die Wohnung, sagst Du, Ist deine. Was hast du zu verlieren? Denk an dich und mache das, was dir gut tut!
Trotz allem, schlaf schön
LG Eklisee |
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| eklisee hat zum Thema: Re: Wann schaffe ich endlich den Absprung? geschrieben
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lottemotte neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.01.2011 Beiträge: 149 Alter: 31
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Verfasst am: 17.08.2011, 22:56 Titel: Re: Wann schaffe ich endlich den Absprung? |
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Hallo Blumenwiese,
Deine Geschichte hat mich berührt. Nein Du hast Recht anders zu Leben - das ist kein Leben. Mein Freund hat auch bei mir gelebt und täglich getrunken. Bis zu dem Tag, wo ich es nicht mehr ertragen konnte und seine Sachen gepackt habe. Was hält Dich noch? Die Hoffnung, dass sich etwas ändert? Es wird sich nichts ändern, solange nicht bis Du Dich änderst, und das nicht mehr mit Dir machen lässt. Keiner hat das Recht Dich so zu behandeln.
Viel Kraft und Mut und vor allem Wut.
Liebe Grüße LotteMotte |
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| lottemotte hat zum Thema: Re: Wann schaffe ich endlich den Absprung? geschrieben
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Sonnenblümchen neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 14.12.2010 Beiträge: 124
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Verfasst am: 17.08.2011, 22:57 Titel: Re: Wann schaffe ich endlich den Absprung? |
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Hallo Blumenwiese,
da sind wir ja fast zeitgleich beim gleichen Thema...und ich find es immer wieder tröstlich, zu lesen, daß es auch noch andere gibt, die in einer vergleichbaren Situation stecken! Manchmal hilft es schon ein bißchen, einfach mal zu erzählen...
Ich kann Dir natürlich auch nicht sagen, was Du tun solltest...ich kann Dir nur kurz schreiben, was ich mich gefragt habe. Weißt Du, mir ging so oft durch den Kopf: Wie tief muß ein Mensch sinken, was muß alles passieren, bevor er mit dem Saufen aufhört. Und dann habe ich mich gefragt: Was muß alles noch passieren, damit Du (also ich) mal umdenkst?
LG |
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| Sonnenblümchen hat zum Thema: Re: Wann schaffe ich endlich den Absprung? geschrieben
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Lisa83 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.08.2011 Beiträge: 208 Alter: 29
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Verfasst am: 17.08.2011, 23:58 Titel: Re: Wann schaffe ich endlich den Absprung? |
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Liebe Blumenwiese,
als ich Deinen Beitrag gelesen habe, habe ich ich mich sofort wieder gefunden. In den Augen meines Freundes bin ich auch sehr oft süchtig und zeige starke Züge eines Abhängigen. Während meiner Abschlussarbeit an der Uni konnte ich nicht gut schlafen, weil ich immer so nervös war und habe vorm einschlafen oft Baldrian genommen und Bachblüten. Davon war ich natürlich abhängig. Sportsüchtig bin ich und das "ist sehr ungesund und krank".
Nennt man glaube ich "Projektion". Bei so Aussagen muss ich manchmal schon lachen. Also, wenn es nicht so traurig wäre, wäre es fast schon witzig.
Ich kann gut verstehen, dass Du gerade in einer sehr schwierigen Situation bist. Natürlich wäre das Beste Du gehst. Kannst Du Dir das vorstellen?
Dadurch, dass mein Freund in einem anderen Land lebt, bin ich sehr viel ohne ihn und obwohl die Zeit oft sehr schwer ist (vom normalen vermissen über die durch die krankheit bedingte Sorge), erlebe ich angenehme Stunden mit mir selbst. ich kann in Ruhe einkaufe, kochen, Musik hören, schlafen. Es ist ein wenig wie auftanken für den nächsten Schlag.
Ich hoffe Du kannst bald eine konstruktive Entscheidung treffen,
viele herzliche Grüße
Lisa |
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| Lisa83 hat zum Thema: Re: Wann schaffe ich endlich den Absprung? geschrieben
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Sonnenblümchen neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 14.12.2010 Beiträge: 124
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Verfasst am: 18.08.2011, 04:13 Titel: Re: Wann schaffe ich endlich den Absprung? |
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Hallo nochmal,
liebe Blumenwiese, ich würde Dich gerne bitten, einmal ganz genau auf Dich selbst zu schauen. Weißt Du, wir alle sind Menschen. Wir machen Fehler, immer und immer wieder. Bitte verurteile Dich nicht dafür. Bitte verurteile auch Deinen Partner nicht für seine.
Meiner Meinung nach ist es ganz wichtig, daß Du DEINEN Weg findest. Hör in Dich rein...was brauchst Du, was willst Du nur? Klingt jetzt alles sehr theoretisch, ich weiß. Du wirst Deinen Weg nur dann finden, wenn Du das empfindest, was wirklich in Dir ist. Manche von uns schlagen Umwege ein, und das ist dann auch angemessen. Manche von uns gehen immer "straiht-a-way", auch das ist richtig. Verbieg Dich nicht. Hör auf Dich.
LG |
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| Sonnenblümchen hat zum Thema: Re: Wann schaffe ich endlich den Absprung? geschrieben
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