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Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben

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so_anders
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.08.2010
Beiträge: 120
Alter: 30

BeitragVerfasst am: 25.07.2011, 12:32    Titel: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo BlueCloud,

danke für deine Antwort...gerade heute geht es mir unfassbar schlecht.
Aus dieser Erfahrung vom Wochenende heraus...Ich versteh nicht wieso es mich so umhaut abgewiesen zu werden.
Ich bin kein doofer Mensch und weiß, dass jeder Vorlieben hat und nicht jeder jeden mag...
Aber wieso schafft es mein Gefühl nicht, das hinzunehmen...

Es tut heute so unfassbar gut, dass ich hier schreiben kann.
Weil diese Leere des Tages, dieses "ungeliebt-fühlen" kaum jemand besser verstehen kann als Eka´s....

Ich kann das alles von Dir mit "ja" beantworten...
Weiß dass es auf dem Fundament sinnlos ist überhaupt eine Beziehung auf zu bauen (mal davon abgesehen, dass ich eh nie jemanden begegne),
will ich auch besser niemanden an mich ran lassen, weil ich dann wieder völlig abhängig von dessen Reaktionen bin Traurig

Ich würde mich so gerne selbst lieben...aber ich schaffe es nicht...



Hallo Melinak,

Dir kann ich auch nur dasselbe antworten...ich will ja...will es ändern, will mich akzeptieren und lieben, aber ich finde keinen Weg dorthin...
Sobald mir "nicht-liebe" entgegenkommt haut es mich wortwörtlich um
(sei es von einer noch so unbedeutenden Person)...
Ich fühle mich heute z.b. als wären mir die Hände gebunden, als sei ich hilflos und völlig ausgeliefert in der Welt...

Deine Fragen kann ich alle mit "Ja" beantworten:
ich suche jemanden der mich was abnimmt, jemand der zärtlich & liebenvoll mein Herz wärmt, jemanden bei dem ich endlich mehr fühle als momentan (bin wie tod....)
Und klar: Aufwertung fehlt so...das jemand sagt: Verdammt, ich liebe dich von kopf bis Fuss...
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so_anders hat zum Thema: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben geschrieben
BlueCloud
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 19.07.2011
Beiträge: 737

BeitragVerfasst am: 26.07.2011, 08:02    Titel: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo so-anders,

wenn ich Dir einen Rat geben darf - lass Dir doch einfach Zeit, bis Du Dich selber lieben kannst?

Manchmal habe ich das Gefühl, als würden wir uns extra abweisen lassen, nur damit unsere kranke Welt weiter in gewohnten Bahnen läuft. Wenn dann wirklich jemand mal Interesse zeigt, rennen wir so schnell wie´s nur geht.

Ich habe eine Therapie gemacht und habe 1 - 2 Menschen, mit denen ich wirklich über alles reden kann - dass hat mir unheimlich geholfen....

Zitat:
Weil diese Leere des Tages, dieses "ungeliebt-fühlen" kaum jemand besser verstehen kann als Eka´s....


Ich bin zwar kein EKA, aber in ähnlichen kranken Strukturen aufgewachsen, daher kann ich schon nachvollziehen, was Du fühlst.


Gruß

BC
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BlueCloud hat zum Thema: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben geschrieben
n i c i
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 24.03.2010
Beiträge: 2287
Alter: 46

BeitragVerfasst am: 26.07.2011, 11:15    Titel: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo so_anders,

Zitat:
Weil diese Leere des Tages, dieses "ungeliebt-fühlen" kaum jemand besser verstehen kann als Eka´s....

ich bin auch kein EKA, aber kenn die Gefühle auch.

Und in dem EKA, Co, ...die Entschuldigung suchen,
heißt für mich : ich will nicht ans Thema ran > an mich, und meine Gefühle und Ängste.
Aber genau da müssen wir ansetzen.

Ich versuch mich nun als meine beste Freundin anzunehmen.
Zu ihr bin ich ehrlich, aber nicht verletzend.
Ich kann mich auch nicht gleich lieben, zu lange lief das andere Program ab,
aber ich kann versuchen mich mit ihr anzufreunden.
Sie aufzumuntern, sie loben, und auch mal am Schlawittchen packen.

Erst wenn diese "Freundschaft" steht, such ich mir andere Freunde/Partner,
oder werde viell. gefunden, wer weiß.
Ich versuch mich da vom "wollen" oder "brauchen" frei zu machen, und es auf mich zukommen zu lassen.

LG nici Winken
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n i c i hat zum Thema: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 26.07.2011, 12:28    Titel: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

liebe so anderst,

ich bin eben auch EK und habe eine derartig abhängigkeits geprägte wahrnehmung in mir von liebe. liebe tat bisher immer nur weh und war vollgepackt mit erwartungen die an mich gestellt wurden. sei blos lieb und brav. sprich blos nicht dagegen, wenn dir was gesagt wurde von einem erwachsenen, die haben immer recht. das schlimmste dieser liebesentzug wenn ich nicht funktionierte. ich bekam ja eh schon viel zu wenig zuwendung meiner eltern, dann ging das ganze auf null runter und ich wurde nur als BÖSES kind betittelt, das kein mensch mögen wird, wenn es sich so daneben verhällt.

schlimmste erleben war neben mienem vter zu stehen und ihn reden zu hören wie er lauthals sich über mich vor anderen beschwerte, wie schlimm ich doch sei. das mit 13/14/15 jahren. mit 16 jahren hat sich das böse mädchen auf dem weg gemacht woanderst hinzugehen weil sie diese gehirnwäsche nicht mehr ausgehalten hat. weil ich mir mehr wert war als mich nur noch beschimpfen zu lassen.

gemacht habe ich nie was böses, das weiss ich heute. ich wurde ja heftig bestraft durch liebesentzug. angepasst, lieb, nett freundlich, habe es kaum gewagt zu wiedersprechen, weil mir alles andere schlichtweg verboten und als unausstehlich verkauft.dabei ist es sooo wichtig gerade in diesem alter sich abgrenzen zu dürfen und auch mal zu wiedersprechen. mich durchsetzen gabs nicht, mein vater war domminant, zu domminant, er stand auf einem unantastbaren podest weit weit über mir und ich musste ihn dann irgendwann leidvoll, schmerzhaft für mich da runter holen um erwachsen zu werden. das schaffte ich erst im hohen alter von 38 jahren, ihn da runter zu holen und zu erkennen, das er eigendlich noch mehr probleme hat sich auf menschen einzulassen und gefühle zuzulassen wie ich.selbst die nähe zu den eigenen kindern wollte er nicht zulassen, das schlimmste für mich und meine prägung.

nun bin ich da rausgegangen in die welt und meinte jarzentelang, das was ich nicht von den eltern bekommen habe bei anderen zu finden. leidvoll weiter zu erleben, das das auch in die hose geht. denn andere menschen können das nicht auffüllen, ich machte mich abhängig von aussen, rannte wieder der liebe interher und bekam genau das gleiche wie bei den eltern. vorhaltungen usw...........

raus da! weg dafon, nur wie?

in meiner therpie hörte ich das erste mal vom inneren kind. ich ab in der sitzung geäult wie ein schlosshund. die tränen des einsamen kleinen mädchen das sich nur nach liebe sehnte, mehr wollt ich doch garnicht um glücklich zu sein. warum ist keiner da der mich in den arm nimmt und drückt, wenn ich traurig bin? als kind musste ich das allein hinbekommen. allein gelassen, ausgeliefert, mich selbst überlassen.

ich bin sicher daraus selbständig gewachsen. ich kann gut für mich allein sein, bin das gewohnt.übernehme verantwortung, steh mitten im leben nur fehlte da trotzdem was. nur was?

eigenliebe. denn nach dieser gehirnwäsche blieb von der eigenliebe nicht viel übrig. ich habe die überzäugung "schlechter mensch" bis aufs kleinste übernommen und war bestrebt danach dieser überzäugung entgegen zu wirken.wollte allen anderen da draussen beweisen ds ich toll bin, liebenswert auch das klappte nicht.ich hab mich dadurch hoffnungslos übernommen, alles gemacht und getan um gut zu sein.

erst nachdem ich das kleine mädchen das da im spiel der therapie vor mir sass in den arm genommen habe, es gehört habe, wie es weinte, aufmerksam zuhörte was ihm fehlt und es dann drücken konnte platzte der knoten. da konnte ich alles rausschmeissen, den ganzen müll der in mir war.alles was meine eltern mir mitgegeben haben, dieser negativ geprägten gefüle konnt ich rausschmeissen. für mich selbst bin ich erwachsen geworden und habe angefangen mich selbst lieb zu haben, unabhängig von dem was mal gewesen ist, was mir mal gesagt wurde.

das ganze lief ein halbes jahr mit tränen ab. tränen die ich nie haben weinen können, die augestaut in mir waren. ein meer trauriger kindertränen, die erzählten wie einsam ich mich fühlte, ungeliebt, unerwünscht, nicht gut genug.

das war, vergangenheit. ich spür das heute noch. doch heute spür ich noch was anderes in mir, was mich auffüllt: eigenliebe. das macht mich zu einem unabhängigen menschen, der eben nicht ständig der liebe hinter her rennt, alles tut und macht, sich abgelent und traurig fühlt, wenn es menschen gibt, die mir nicht das erhoffte gefühl vermitteln können oder wollen. heut akzeptiere ich jeden anderen mit seinen emmozionen, seien es auch solche, die nicht so positiv sind, wie ich das mir wünsche.ich mache mich da von diesem menschen nicht weiter abhängig, weiss wer ich bin, mach mich frei und unbeeindruckt dafon. es gibt menschen die mich mögen, die mich lieben, das weiss ich. das tut auch gut, nur ist das wichtigste für mich das ich mich selbst lieben kann.nur so kam ich raus aus dem kreislauf der abhängigkeiten.

viel hab ich nun geschrieben, ich hoffe nicht zu viel. Winken ich finde es immer schön zu lesen,geschichten, die das leben erzählt.ich erzähle von mir, das du vielleicht das ein oder andere für dich herrausfinden kannst, was dich auf deinem weg weiter bringt. wenn nicht dann hast du wenigstens ein kleines stückchen weg von mir begleiten können, den ich hinter mich gebracht habe. so war das und ich kann sagen, mir gehts heute echt prima!

lieben gruß melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben geschrieben
so_anders
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.08.2010
Beiträge: 120
Alter: 30

BeitragVerfasst am: 26.07.2011, 15:35    Titel: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo BlueCloud,

ich mache auch eine Therapie...und merkte, dass es zwar schmerzt,
aber ebenso hilft - allein das dort ein verlässlicher Mensch sitzt,
der mich immer wieder willkommen heisst...

und klar...das man immer wieder in die selbe Art von Beziehungen rennt,
scheint ja so eine Art Schema zu sein...



Hallo n i c i,

hm...klar ist das alles keine Ausrede ist.
Und es wäre das schönste, wenn ich irgendwann gefunden werde
und nicht alles aus meiner Not heraus passiert...


Hallo Melinak,

wow, danke für die Offenheit...
Ich habe noch kaum Zugang zu meinen Gefühlen
und daher fällt es schwer das Vergangene zu betrauren.

Mir erging es wohl ähnlich in der Kindheit,
was mir natürlich nie bewusst war, bis vor ca. einem Jahr...
Meine Mutter war/ist wohl schon selbst als Kind/Mutter depressiv gewesen
und hat ihren Kummer als Alkoholikerin ertränkt.
Mein Vater ist/war Co-Abhängig und mein Bruder ist ein Messi...
Ich bin in einem extrem lieblosen, teilweise sehr ekligem Elternhaus aufgewachsen.
Meine Eltern waren nie Vorbild, ich war immer stark -
als kleines Kind schon erwachsen...
Und äusserlich sorgte auch noch eine Kirchengemeinte für das "still sein, brav sein, anpassen und bloss nicht auffallen"
Wenn ich mich an einige Dinge erinner sehe ich mich als ängstliches, einsamen kleines Mädchen, dass sich hilflos fühlte
und doch immer alles aushielt und packte...
Es ist erstaunlich wie "unschlimm" sich das alles anhört,
weil man diese Einsamkeit und Traurigkeit nicht in Worte fassen kann.

heutzutage musste ich mir von so vielen bekannten anhören,
wie seltsam ich doch bin - glücklicherweise hat auch gerade
die therapie dazu geführt, dass es ausserhalb der Therapie
zwei Menschen gibt, denen ich versuche mich wirklich zu zeigen...

Bisher lief alles nur unter funktionieren, anpassen, andere erfreuen,
was nicht schlimm war, weil ich ja selbst nicht spürte was ich will,
brauche und fühle...

Ich bin noch sowas von tot emotional...ich fühle oftmals nur Leere...

Toll von dir, dass du hier Hoffnung gibst, dass man einen
schmerzlichen Weg gehen kann und es sich lohnt...

Ich weiß - ganz tief in mir das ich liebenswert bin,
sonst hätte ich mich längst aufgegeben...

Ich wünsche mir für mich nichts sehnlicher als weiterhin
ausreichend Kraft zu haben, weiter zu machen, fühlen zu lernen...

Wie schön es ist auf dieses Forum gestoßen zu sein.
Und euch allen, wenn auch nur virtuell zu begegnen.
Ich bin mir sicher, wenn man einige von euch real treffen würde,
wäre man erstaunt, was für starke,
bewunderswerte Menschen vor einem stehen...
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so_anders hat zum Thema: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 26.07.2011, 16:34    Titel: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

liebe so anderst,

den weg zu meinen gefühlen habe ich in bildern gemalt. mir fehlten worte. wie auch, mir wurden sie nie gesagt also fehlten sie. ich konnte aber immer schon ausdruckstark malen und packte gefühle in bildern. gruselige bilder hatte ich gemalt, wenns um meine einsamkeit geht. ich konnte die bilder dann mit meiner therapeutin benennen, sie half mir dafür worte zu finden. jeh mehr bilder ich malte um so mehr worte hatte ich für emmozionen,und konnte diese mit meinen inneren gefülen in verbindung bringen.

eins meiner gruseligsten bilder war, das ich oben die erde malte mit bunten blumen, grünen bäumen, vielen menschen die miteinander unter einen baum standen und redeten. die sonne, blauer himmel,
vögel.dann teilte sich das bild und es wurde unterhalb der wiese schwarz. in dem schwarz ein bett. in dem bett lag ich.

das war mein bild für ensamkeit.

probir das mal aus, ich fand das spannend!

lieben gruß melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben geschrieben
ragna
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 16.05.2011
Beiträge: 54
Alter: 43

BeitragVerfasst am: 29.07.2011, 17:48    Titel: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe so anders!
Auch ich tue mich eher schwer damit Männer kennenzulernen.
Ich würde mich nicht als schüchtern bezeichnen,eher zurückhaltend.
Auch ich habe von Freundinnen immer wieder zu hören bekommen ich sollte es "locker"sehen.
Das ist aber nicht meine Art.
Wenn eine Freundin meinte etwas "vorantreiben" zu müssen,ist es immer schief gegangen.
Es war nicht nur mein Stolz der da verletzt wurde,ich fühlte mich fürchterlich blamiert.
Zudem stelle ich die Ernsthaftigkeit in Frage,ob es wirklich gut gemeint war.
Bei einer "Geschichte" kam sogar heraus,daß meine Freundin selbst Interesse an "ihm" hatte...
Wenn ich jemanden kennengelernt habe,dann nur,wenn ich allein unterwegs war.Und zwar auf meine Art.Ganz unspektakulär,beim Einkaufen oder an einer Haltestelle.
Und da wurde meine Zurückhaltung geschätzt und nicht als Makel gesehen.
Freundinnen zu haben ist ja schön und gut (und auch wichtig),aber was "Männergeschichten" angeht, da bin ich doch eher skeptisch.
Ich gehe da lieber meinen eigenen Weg und rede erst darüber, wenn alles "in trockenen Tüchern" ist,so daß mir keiner dazwischenfunken kann.
Eigentlich traurig,aber damit fahre ich noch am besten.
LG Ragna
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ragna hat zum Thema: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben geschrieben
so_anders
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.08.2010
Beiträge: 120
Alter: 30

BeitragVerfasst am: 29.07.2011, 19:25    Titel: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Melinak,

ganz ehrlich? ich traue mich da nicht so ganz alleine rein.
vor allem nicht vor der sommerpause meiner therapie...
ich bin heut erst wieder an meinen tagebüchern zufällig vorbeischrammt
und alleine das macht angst...weil dieser ganze kummer irgendwo
drin steckt ohne jemals wirklich luft gesehen zu haben...

ich hoffe ich werde mit therapeutischer begleitung einiges schaffen.

Hallo ragna,

hm...genau so schauts aus...
die meisten menschen um einen verstehen eben nicht diese art
mit männern umzugehen. vollgas oder schneckentempo...
blamage, scham und peinlichkeit - das empfinde ich,
wenn mich jemand bloss stellt...unsere schamgrenzen
wurden eben massig übertrampelt. daher diese vorsicht.

an für sich bin ich stolz drauf alleine zurecht zu kommen
und keinen mann zu brauchen und nicht jeden interessant zu finden
und mich kennenlernen zu lassen, das ist irgendwie bei mir wie eine ehre,
das ich jemanden an mich ran lasse.
aber trotzdem -> eine gesunde, begleitende beziehung fehlt.
gebe zu: etwas vollkommen stabiles und tragendes hatte ich nie.

einsam bin ich aber nicht allein.
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so_anders hat zum Thema: Re: Offen über Gefühle sprechen - mit der Zurückweisung leben geschrieben

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