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Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten?

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November
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 22.05.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 22.05.2006, 19:43    Titel: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo, hier im Forum

ich bin hier und im Thema neu; vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben. Schon mal sorry wg. der Länge und danke für's Lesen...

Seit einem Monat habe ich eine Beziehung mit einem Alkoholiker. Ich wusste es schon vorher und er hat es mir zudem von Anfang an gesagt, da gab es nichts, was ich erst "herauskriegen" musste. Ich bin wirklich sehr, sehr verliebt in diesen Mann, habe aber keine Erfahrung mit Alkoholabhängigen, und weiß nicht, wie ich mich in dieser Beziehung "richtig" verhalten muss. Richtig für ihn, dass er sich von mir nicht unter Druck gesetzt oder permanent kontrolliert fühlt und richtig für mich, so dass ich mir seine Probleme nicht all zu sehr zu meinen mache.

Natürlich habe ich eine Menge Fragen an ihn, aber ich weiß, dass er über seine Abhängigkeit nicht gern spricht, es ist ihm peinlich, und dadurch ist das Ganze für mich schon zu einem Tabuthema geworden. Ich weiß, dass diese "Schonhaltung" nichts bringt; vielleicht sollte ich ihn schon damit konfrontieren, dass ich mir dazu auch Gedanken mache. Ich möchte auch nicht, dass er denkt, dass er sich bei mir gehen lassen und einfach so weitermachen kann.
Ich akzeptiere und liebe ihn trotz seiner Sucht, so hab ich ihn ja auch kennengelernt. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass er dagegen etwas tut. Er weiß ja, dass er Alkoholiker ist und ich dachte, dass das ja schon mal ein Anfang ist, sich seine Abhängigkeit selbst einzugestehen. Er ist auch in einer Therapie, aber dieser Arzt rät ihm nicht, das Trinken sein zu lassen. Im Gegenteil, mein Freund sagt, sein Arzt meinte, er könne trinken was er wolle. Mit völligem Verzicht würde er sich nur mehr schaden.
Mir kommt das merkwürdig vor; wie gesagt, ich bin völlig unerfahren. Ist das nur eine bequeme Ausrede für meinen Partner?
Ich habe ein absolut schlechtes Gewissen, wenn ich in seiner Gegenwart etwas trinke. Ich denke, rein aus Solidarität sollte ich das lassen, oder? Andererseits bietet er mir auch Wein oder Bier an (natürlich; dann hat er ja einen Grund, auch etwas zu trinken), wenn ich bei ihm bin. Am liebsten würde ich ihm dann sagen, dass ich lieber nichts trinken würde und dass er am besten auch keinen Alkohol trinken sollte - aber das wäre ja so bevormundend. Ich bin mir nicht sicher, ob das richtig wäre... Nur, mittrinken ist es garantiert auch nicht!

Ich weiß nicht, wie ich mich einem Alkoholiker gegenüber richtig verhalte.

Ich würde ihn so gern auf dieses Thema ansprechen. Nur wie? Und was sag ich denn da auf eine Art und Weise, dass er sich nicht gleich in die Ecke gedrängt fühlt? Ich geh gern diesen Weg mit ihm zusammen und verzichte auch auf Alkohol, das ist nicht das Problem. Aber ich möchte nicht, dass er sich weiter so systematisch kaputt macht.
Teilweise trinkt er wohl schon morgens und ich habe von Freunden erfahren, dass er wohl schon seit mehreren Jahren Probleme mit dem Alkohol hat.
Ich habe das Gefühl, dass er das mir gegenüber bagatellisiert. Er hat eine Menge körperlicher Beschwerden, obwohl er noch nicht einmal Mitte 40 ist, aber ich bin mir nicht sicher, ob er sich darüber im Klaren ist, dass diese Beschwerden mit seinem Trinkverhalten zu tun haben könnten.

Seine Ehe ist wohl daran zerbrochen und er hat zudem noch Depressionen, weil er seine Kinder sehr vermisst...

Ich weiß, die Umstände für eine Beziehung sind nicht die Besten, aber ich möchte ihm diese Chance geben (und mir auch!). Vielleicht bin ich zu blauäugig, alle raten mir ab, ich solle die Finger davon lassen und "weglaufen, solange ich noch laufen kann". Aber ich steck schon viel zu tief drin. Ich weiß, dass ich ihm nicht helfen kann und dass Liebe noch keinen Alkoholiker geheilt hat. Ich hab nicht unbedingt das "Helfersyndrom", aber ich möcht ihn einfach unterstützen - wenn er denn WIRKLICH etwas ändern möchte - und ihn (noch lange) nicht aufgeben!

Hat hier vielleicht jemand einen Rat für mich? Vielen Dank für jede Antwort!

Eure November
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November hat zum Thema: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? geschrieben
honey27
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 22.05.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 22.05.2006, 20:19    Titel: Re: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo november

ich kenne soetwas auch ein wenig als ich vor zei einhalb jahren mit meinem freund zusammen kam hatte er auch ein problem mit alkohol,ich habe es eine weile ausgehalten bis es nicht mehr ging den unsere beziehung hatte so keinen sin ichhatte ihm gesagt die kneipe oder die liebe denn wir liebten uns sehr also versuchte er den ersten entzug der aber scheiterte er wurde agresiv und sehr launisch er fing wider an zu trinken und ich machte dann schluss den ich konnte so nicht leben,nach einer weile sahen wir uns wider und wir kamen auch wider zusammen und ich stellte ihn nocheinmal zur wahl und er entschied sich auf zuhören und er hat es geschaft ich habe ihm geholfen wo ich konnte und jetzt ist er ein jahr trocken und er sagt mir immer ohne dich hätte ich das alles nicht geschaft,glaub an dich und wenn du merkst das er es nicht schafft dann trenn dich du musst auch an dich denken denn du machst dich damit auch kapput glaub mir das ist sehr schweer ich weiß aber denk an dich wenn du ihm nicht mehr helfen kannst es muss ja auch von ihm kommen auf zuhören

ich wünsche dir alles gute
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honey27 hat zum Thema: Re: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? geschrieben
henri
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 1618

BeitragVerfasst am: 22.05.2006, 21:23    Titel: Re: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo November und herzlich willkommen im Forum

Genau wo Honey aufgehört hat kann man weitermachen. Sie schreibt zum Schluss: „… es muss ja auch von ihm kommen aufzuhören „. Da merkt man bei ihm allerdings nicht viel von. Dass ein Arzt zu ihm sagt, er könne trinken was er wolle, sorry , aber das ist doch Schwachsinn. Soweit ich das beurteilen kann, ist dein Freund noch meilenweit vom Trockenwerden entfernt. Wenn er trocken werden will, dann darf es kein Tabu-Thema zwischen euch sein. Er müsste eher froh sein, dass du Verständnis für das Problem hast und er mit jemand darüber reden kann. Ich denke, du solltest so handeln, wie honey es geschrieben hat. Wenn er es ernst mit dir meint, dann darf er dich jedenfalls nicht so vera….

Lieben Gruß
Henri
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henri hat zum Thema: Re: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? geschrieben
November
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 22.05.2006
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 26.05.2006, 15:11    Titel: Re: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Honey, hallo Henri,

danke für eure Antworten. Aber irgendwas muss man doch tun können, außer darauf zu warten, dass die große Selbsterkenntnis von selbst kommt???!

Bin jetzt, ein paar Tage später, schon am überlegen, ob alles wirklich einen Sinn hat. Ich zweifle jetzt schon daran, ob mein Partner tatsächlich Interesse an mir hat oder ob er nur einfach in "seinem Zustand" nicht allein sein möchte/kann. Er plant zwar gemeinsame Unternehmungen und bezieht mich in was-weiß-ich-alles ein, aber dass er mich einfach mal in den Arm nimmt, ganz spontan, egal ob vor anderen oder ob wir allein sind, ist selten. Anrufe seinerseits oder Interesse an Gesprächen zwischen uns sind selten geworden. Hab das Gefühl, dass er es manchmal vermeiden möchte, mit mir allein zu sein. (Desinteresse oder Angst, dass ich ihm auf den Zahn fühle??). S** ist ihm anscheinend auch nicht so wichtig. Mir aber schon! Wir sind ja erst seit knapp einem Monat zusammen; da sollte doch noch ein bisschen mehr da sein: mal ein Anruf zwischendurch, mal ein "ich vermiss dich gerade" oder wenn man sich wiedersieht nach ein paar Tagen, dass man dann auch mit dem anderen allein sein will, sich unterhalten oder auch schmusen und nicht unbedingt im "Rudel" etwas unternehmen muss. Erwarte ich zuviel? Ist er sich meiner zu sicher weil er weiß, dass ich ihn trotz seiner Abhängigkeit lieb habe? Ist das Angst vor zuviel Nähe oder liegt dieses Verhalten auch am Alkohol? Sollte ich mich einfach zurücknehmen? Vielleicht bin ich ja auch einfach nicht sein Typ. Wieso dann aber diese Pläne für dies und jenes? Kennt das vielleicht jemand hier?
Ich würd ihm nämlich gern öfter sagen, was ich für ihn empfinde, aber aufdrängen muss ich mich ja auch nicht unbedingt! Noch dazu bin ich auch nicht unbedingt das Kommunikationstalent. Hab immer Angst, zuviel oder überhaupt zu kritisieren.

Noch vor ein paar Tagen war ich so euphorisch, und jetzt... Weinen Jetzt hab ich das Gefühl, als versuchte ich Wasser aufzuhalten, was ich soo gern festhalten würde, aber unaufhaltsam durch meine Hände rinnt...

Danke und Grüße,
November
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November hat zum Thema: Re: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? geschrieben
Zicklein
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 14.05.2006
Beiträge: 40

BeitragVerfasst am: 26.05.2006, 15:57    Titel: Re: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo November

Also ich bin seit 1.5 jahren mit einem alkoholiker zusammen und kann Dir nachfühlen.... Du bist noch am Anfang und wenn Du diese Beziehung wirklich eingehen willst, stehn dir zum teil schwierige Zeiten zuvor... viele Situationen die du erst mal nicht verstehen kannst...
An 1. Stelle wird bei ihm immer der Alkohol sein... Dass er Dir wenig sagt, dass Du ihm fehlst, denk ich muss nicht mit dem Alkohol zu tun haben, das ist eh bei jedem verschieden.... daher, erwartungen solltest Du eh nicht an ihn stellen...
Aber Du solltest mit ihm über Deine Ängste und Sorgen sprechen... Helfen wirst Du ihm nicht können, jedenfalls nicht solange er die Hilfe nicht annimmt... und das kann unter Umständen ewig dauern....

Ich habe ab und zu Tief's in meiner Beziehung, die jedoch wohl noch nicht genug schlimm waren um einen Schlusstrich zu ziehn.... momentan komme ich gut klar mit der Situation - er lässt mich ja seine "Süffe" kaum spüren... schlimmer finde ich, mitanzusehn wie er sich selber kaputt macht und es ihm kaum was auszumachen scheint.... hälst du sowas aus?
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Zicklein hat zum Thema: Re: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? geschrieben
Teufelchen
Gast






BeitragVerfasst am: 26.05.2006, 17:38    Titel: Re: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo November,

Zitat:
Erwarte ich zuviel?


Nein!!! Die Bedürfnisse nach Liebe, Zärtilichkeit, Respekt, Vertrauen und das Recht auf Achtung Deiner Wünsche steht Dir natürlich zu. Uneingeschränkt.

Zitat:
Ist er sich meiner zu sicher weil er weiß, dass ich ihn trotz seiner Abhängigkeit lieb habe?


Ja, natürlich ist er das. Weil Du Deine Bedürfnisse seinen völlig unterordnest.

November, das hat doch alles nichts mit Liebe zu tun. Du gehst da einen ganz faulen Kopromiß mit einem Mann ein, der Dich am Ende sehr einsam werden läßt. Dass er Alkoholiker ist, entschludigt gar nichts, aber auch überhaupt nichts.

Du kennst ihn erst einen Monat. Mach Dir das mal klar.

Das kann doch nicht der Mann sein, mit dem Du Dein Leben verbringen willst? Der Alkohol wird ihm noch eine sehr lange Zeit immer wichtiger sein als Du. Er ist ja noch nicht einmal bereit, darüber mit Dir zu reden. Es mag ja in einer Beziehung unangenehme Themen geben, jedoch keine Tabuthemen, weil der andere Partner darunter leidet. Eine Beziehung hat als Grundlage die gemeinsame Liebe. Nicht nur die Liebe, die ein Partner in sich spürt und auf den anderen projeziehrt. Sie entsteht durch gegenseitiger Achtung und Respekt und führt zu Vertrauen, dass beide zueinander haben.

Solch eine Beziehung wünsche ich Dir. Laß ihn los bevor es zu spät ist und Du noch mehr leiden mußt. Es geht Dir doch schon jetzt nicht gut. Was willst Du mit einem Mann, der Dir nicht gut tut?
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Teufelchen hat zum Thema: Re: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? geschrieben
henri
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 1618

BeitragVerfasst am: 26.05.2006, 17:50    Titel: Re: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo November

Du nimmst doch viel zu viel Rücksicht auf ihn, vermeidest schon das Thema Alkohol, nur weil es ihm unangenehm ist. Stelle ihn vor die Wahl, entweder der Alkohol oder du, aber beides kann er nicht haben. Wenn du das nicht tust, wird sich so schnell nichts bei ihm ändern, er wird vermutlich nur noch mehr trinken. Ob du damit leben kannst, musst du dir selbst beantworten.

LG Henri
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henri hat zum Thema: Re: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? geschrieben
Freund
Gast






BeitragVerfasst am: 27.05.2006, 19:40    Titel: Re: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo November,
im Leben finden zwischen den Menschen oft gewisse Rollenspiele, ein gewisses Über-/Unterordnungsverhältnis, statt. Aus deinen Schilderungen entnehme ich, dass du dich diesem Menschen völlig unterwirfst und dich nicht traust, deine Wünsche und Erwartungen mit zu teilen. Der Alkohol und seine Kumpel (Zitat: Rudel) werden bei ihm immer erstrangig bleiben und du die 2. Geige spielen. Trenne dich von dieser ungleichen Beziehung, du wirst nichts bewegen können und wirst nur Schmerzen erfahren. Suche dir einen liebevollen Partner, der deine Bedürfnisse stillt, bei dem du die Nr. 1 bist und vielleicht ein gemeinsames und glückliches Leben aufbaust.
Man ist seines eigenen Glückes Schmied.
Gruß, Freund.
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Freund hat zum Thema: Re: Bin ich zu naiv? Wie muss ich mich verhalten? geschrieben

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