| Rückfall suburbia • Neustart nach 2 Rückfällen.... |
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32810 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 17.07.2011, 11:35 Titel: Re: trockenbleiben im alten job |
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Hallo,
das mit dem Alter kenne ich leider auch sehr gut, denn nach meiner Umschulung gab es für mich auf dem Arbeitsmarkt auch keine Möglichkeit.
Klar muss man es sich überlegen und sollte auch nicht vorschnell handeln, aber nach nach Alternativen suchen, kann ja eine Lösung aufzeigen, an die man nicht gedacht hat.
Gruß
Karsten |
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| Karsten hat zum Thema: Re: trockenbleiben im alten job geschrieben
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perla54 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.07.2011 Beiträge: 1563 Alter: 55 Wohnort: hannover
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Verfasst am: 17.07.2011, 12:05 Titel: Re: trockenbleiben im alten job |
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hallo karsten
so seh ich das auch.....merke wie ich mich verzettele in diskussionen.....brauch wirklich EINE klare linie.....denn oft passiert mir nun, bzw. ich hab das gefühl.....von mir wegzugehen......und genau das ist eine baustelle.....ich hab "gelernt" immer vor meinem inneren zu flüchten......deshalb müsste ich in jedem anderen job auch .....denn das ist ein uraltes antrainiertes muster um mich nicht zu spüren.....also kümmer ich mich.....mache, agiere.....immer und überall....nicht wegen der anerkennung...nein um meinen schmerz nicht ertragen zu müssen...nun muss ich mich dem stellen und davor hab ich ANGST.....denn wenn ich trotz meiner flucht vor mir noch irgendwas spürte wurde das ertränkt...........nun fühl ich mich nackt, verwundbar,berührbar,verletzlich......und ich muss lernen dieses zu ertragen, auszuhalten....
petra |
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| perla54 hat zum Thema: Re: trockenbleiben im alten job geschrieben
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Spedi sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.12.2010 Beiträge: 1089
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Verfasst am: 17.07.2011, 13:08 Titel: Re: trockenbleiben im alten job |
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Servus Pueblo,
sicher liegt bei jedem eine andere Voraussetzung vor. Für mich hieß die Alternative zum Arbeitsplatzwechsel permanente Überforderung. Mit einer der Gründe, die mich zum Saufen geführt hatten.
Einen Rückfall zu riskieren kam für mich aber nicht in Frage, da ich mir nicht sicher war (und bin), ob ich danach noch einmal die Kraft und den Mut zum Aufhören gehabt hätte (oder haben würde).
Also fiel mir die Entscheidung leicht. Alles, ich wiederhole: alles andere war mir lieber, nur bitte, bitte nicht mehr trinken müssen. Ich hab's hier vor etlichen Jahren schon mal geschrieben: ich war an einem Punkt, an dem ich nicht mehr wollte. Es war mir egal, was aus meiner Familie wird. Es war mir egal, was aus meinem Vermögen wird. Es war mir egal, wie es beruflich weiter geht.
Ich wusste nur, wenn ich weiter saufe, dann bin ich sehr schnell tot. Ich will aber nicht sterben, also mache ich alles, egal, was es ist, um nicht mehr saufen zu müssen.
Kompromisslos. Schwarz-weiß in Reinform.
Unter dieser Voraussetzung wird ein Arbeitsplatzwechsel -trotz der vielen Risiken und Beschwernisse- das kleinere "Problem".
Wohlgemerkt: ich rede nicht von Flucht. Ich rede nicht von Bequemlichkeit. Ich spreche davon, dass ich mir selbst ehrlich eingestehen musste, dass ich für diesen Job einfach nicht geeignet war. Und je länger ich in diesem Job verweile, um so mehr eröffne ich ein Risiko, welches im Rückfall enden kann. Da ich den Weg der konsequenten Risikominimierung gehe, war das für mich die einzige Alternative.
Mit allen Risiken, die dazu gehören und die mir durchaus bewusst sind und waren.
Ich würde es heute wieder so machen, auch unter schlechteren Voraussetzungen auf dem Arbeitsmarkt.
Nichts geht ohne Trockenheit, mit Trockenheit geht vieles.
Mein Motto seit damals: wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
Und ich bin heute mit diesem Motto auf den Tag genau seit 8 Jahren auf einem trockenen Weg, der mich sehr zufrieden sein lässt.
LG
Spedi  |
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| Spedi hat zum Thema: Re: trockenbleiben im alten job geschrieben
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