robli neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.06.2011 Beiträge: 7 Alter: 26
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Verfasst am: 27.06.2011, 17:43 Titel: und drei Jahre später... |
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Hallo alle miteinander,
Heute vor genau drei Jahren, wurde mir zum ersten Mal glasklar, daß ich süchtg bin .. süchtig am Morgen, zu Mittag, am Abend und in der Nacht .. und ich meine das erste Mal, weil danach gab es auch noch ein zweites und ein drittes Mal, wo es mir nach jeder "Erleuchtung" noch klarer wurde.
damals wars ein Freitag, und ich traf den Entschluss professionelle Hilfe zu suchen.
Suchte mir ein paar Addressen im internet heraus, und machte mich auf den Weg, um information zu sammeln.
Es war mir echt schwer, jedes mal zu sagen "ich suche information über Alkoholprobleme" .. dann frageten die mich, "ist das für dich oder einen Familienangehörigen, freunde etc?" .. mit leiser Stimme und gesenktem Kopfe antwortete ich nur, "nein, das ist für mich"
als ich beim Letzten eintrat, da wo ich auch die letzten jahre verbracht habe, haben sie mich gleich zu einer Sozialarbeiterin weitergeleitet, um meine Daten anzunehmen etc.. am Montag drauf war ich auch bei der Ärtztin für analyse, und danach auch bei der Psychologin.
es war keine Entzugsanstalt, ich hatte kein Geld, und arbeitete Nachmittags, also war das "von zuhause weg" volkommen ausgeschlossen..
Die ersten Monate ging ich mehrmals die Woche hin, und dann einmal die Woche.. es wahr mehr ein abgeweöhnungsprozess .. die Entgiftung war also ein eher lngsamer Prozess, nicht von Heute auf Morgen.
Mit der Zeit fing es an mir besser zu gehen, aber ich war noch nicht trockn, ich versuchte weniger zu trinken... und wenn ichs mal schaffte ein paar tage nichts zu trinken war das ja ein rihtiges Ereigniss!
Ich ließ meinen ·alten Freundeskreis" zurüch und suchte mir neue, in vereinen, als freiwillige mithelfen, das tat mir gut, und ich konnte auch neue Freunde finden, die auch ein gesünderes Leben haben.
ich verbrang viel Zeit mit ihnen und hatten ein großes Vertauen zueinander, doch, ich hatte ein großes Geheimnis " ich bin Alkoholikerin"
es war so schwer für mich, dieses Geheimnis geheimzuhalten.. ich hasse LÜgen, verschweigen .. etc.. also fand ich es für sehr Notwendig es meinem engsten Freundeskreis zu erzählen, sie würden mich dabei unterstützen, es war mir überhaupt nicht einfach ... "zuzugeben" dazu stehen was man ist, mir kamen die Worte fast nicht aus der Kehle " Ich bin Alkohoilikerin" .. die Reaktion von ALLEN war die gleiche, Kuhaugen und offener Mund.
ja, das haben sie sich echt nicht erwartet! wie is es möglich, daß man mit (damals) 22 Jahren alkoholiker ist?! .. die Antwort war einfach.. ja, es ist möglich, und es ist ganz schnell geschehen, ohne es wirklich mitzubekommen.
dne ersten schluck alkohol probierte ich mit15. ich mochte es anfangs gar nciht, aber stück für stück fing ich an, ES mehr und mehr zu wollen ... cih würde sogar sagen.. ich wurde wie Blind vor Liebe vom Alkohol.
es verging nicht viel Zeit nach meiner ersten Verkost, und schon trank ich soviel und sooft ich konnte .. Anfangs war's haupts. weils "cool" war, dieses gefühl von Freiheit, Euphorie, Kraft und Macht ... heute, wenn ich drüber nachdenk, sag ich nur " SO EIN DRECK! was für eine große Lüge" ich war mir gar nicht bewusst was in wirklichkeit passierte, ich lag dem Alkohol zu füßen, wie ein Azteke seinem Sonnengott.
ich wechstelte mit dem "mit Freundn was zu unternehmen" zum "ich geh alleine in mein kleines "universum" - es war eine kleine versteckte Holzhütte. Die nächsten zwei Jahre verbrang ich viele Stunden drin, und saufte mir das Hirn und Seele weg. "filosofierte" stundenlang über die existenz und der Sinn des Lebens, über meine Familie - die gerade in Scheidung war... total, viel denkerei für garnichts, diese erinnerungen verschwanden bald.
Vor fast neun Jahren, zog ich in ein anderes Land, in dem ich noch immer lebe, und alles war sehr kompliziert, ich sprach kaum die Spracht, verstehen konnte ich auch kaum was, die Kurtur, war sehr verchieden und ich zog mich noch mehr in meine alkoholwelt. Anstatt in die Schule zu gehen ging ich Biertrinken in den park. wo mir sdas BVier zu wenig wurde stieg ich zum Wein um, der klappte besser.
in dieser Epoche stieg ich auch in die Musikbranche ein, und mir wurde schnell die definition von "S** - drugs- and rock and roll" bewusst. das nachtleben war so neu für mich, und es war so schrág .. wow! die nächsten 6 jahre waren ein richtiges "Abenteuer" ich fühlte mich wie ein Rockstar .. ständig auf der Bühne, und alkohol in mengen und mengen! u.a.
und ja, dan kam der Absturz, irgendwie, wurde mir bewusst, dass, ich vieles schief gemacht habe, ich hatte viele probleme nicht nur mit freunden, familie, sondern auch mit den Banken, und probleme mit der Polizei.
in den letzten Jahren hatte ich mich von einer lebensfreudigen teenagerin, in eine gefährliche junge erwachsene verwandelt.
wolte ich das wirklich? viele sachen fingen an schief zu gehen und ich fing an mich zu fragen, ob ich wirklich noch so weitermachen will,
damals war mir alles so egal, ich akzeptierte mich nicht, ich verabschäuerte mich so im tiefsten meines inneren, doch dann plötzlich, vor drei Jahren machte es "klick" und macte mich auf die Suche nach der Ausganstür von meinem wilden. unkontrolliertem Leben in ein si9nnvolles Leben, mit verantwortungen und Respekt, nicht nur den andern gegenüber, sondern speziell mir gegenüber.
Im Mai letzten Jahres akzeptierte medikamente mit der Terapie anzunehmen, und war über fast sechs Monate nüchtern, doch irgendwie .. fühlte ich mich wie eingesperrt, "vergiss nicht die Medizin einzunhemen" .. ich musste jeden Tag zu einer Freundin gehn.. irgendwie platzte ich und wollte nicht mehr, es war mir zu viel.
ich kaufte mir eine Flasche Whisky, und trank. ..
ein Paar Freundinnen kamen um mich zu retten, es hätte diesmal echt ins Auge gehen können, ich bedanke mich jeden Tag an ihnen (auch wenn sie's nicht wissen)
Seit diesem "Zwischenfall" nehme ich keine Medikamente mehr, die mir helfen sollen um den Entzug gut und "fröhlich" zu überstehen. Seit dem sind jetzt schon fast acht Monate vergangen.
jetzt bin ich glücklich dass ich diese Entscheidung getroffen habe, dass mir passiert ist was mir passiert ist.
Sie Person die euch heute hier schreibt, hat zum glück nicht mehr viel mit der Person die sie vor ein paar Jahren war.
Ein Leben ohne Alkohol und Drogen ist möglich! und es ZAHLT SICH AUS! |
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