| Ich kann es meinen Eltern nicht sagen! • Zum Arzt gehen ? Meine Erfahrung mit meiner Ärztin... |
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Janine2012 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 14.05.2006 Beiträge: 18
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Verfasst am: 17.05.2006, 09:23 Titel: Nun ist es vorbei |
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Hallo,
hatte am Wochenende noch geschrieben das mein Vater nun 6 Wochen in einer geschlossenen Anstalt ist, für den Entzug.
Gestern wurde ihm dann mitgeteilt, das er heute entlassen wird Seine Werte sind laut Ärzte alle in Ordnung, er hat keine Entzugserscheinungen, und er macht auch nicht den Eindruck als wenn er agressiv wäre.
Ja sagt mal sind die bescheuert?
Auch hat der Arzt es als nicht wichtig empfunden mich telefonisch zu kontaktieren, da er wie oben schon erwähnt, der Meinung ist, alles wäre okay. Es interessiert dort niemanden das er seit über 30 Jahren trinkt, da er gewaltätig wird, ausfallend wird usw.
Und nun???
Verzweifelte Grüße
Janine |
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| Janine2012 hat zum Thema: Nun ist es vorbei geschrieben
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henri sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 1618
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Verfasst am: 17.05.2006, 18:18 Titel: Re: Nun ist es vorbei |
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Hallo Jasmine
Das darf doch alles nicht wahr sein. Das Traurige ist, dass er sich wieder mal bestätigt fühlt und seinen Zorn an deiner Mutter auslassen kann. Ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, was ich euch jetzt raten kann. Wahrscheinlich geht es hier allen so, denn sonst hättest du sicher schon die eine oder andere Antwort auf deinen Beitrag erhalten.
Du sollst nur wissen, dass du nicht alleine mit deiner Meinung bist. Vielleicht tröstet dich das ein wenig. Bleib stark und lass dich nicht unterkriegen.
Lieben Gruß
Henri |
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| henri hat zum Thema: Re: Nun ist es vorbei geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32810 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 17.05.2006, 18:27 Titel: Re: Nun ist es vorbei |
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Hallo Jasmine,
die Frage ist bei sowas immer, in wie weit Dein Vater dies beeinflusst hat.
Alkoholiker können sehr gut reden, wenn es um ihre Belange geht.
Vielleicht könntest Du Dich im Krankenhaus bei dem übergeordnetem Arzt erkundigen, warum man Deinen Vater so schnell entlassen hat.
Manche Ärzte sehen eben nicht das wirklich Wichtige und handeln stur nach den Richtlinien, die ihnen auferlegt werden. |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Nun ist es vorbei geschrieben
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Teufelchen Gast
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Verfasst am: 17.05.2006, 18:31 Titel: Re: Nun ist es vorbei |
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Hallo,
ja so richtig fällt mir da auch nichts ein. Vielleicht machte Dein Vater ja auch den Eindruck, dass er überhaupt keine Krankheitseinsicht hat und überhaupt nicht vor hat, in irgendeiner Weise dort mitzuarbeiten. Er will wohl einfach lieber weiter trinken.
Gegen seinen Willen, kann er ja nicht dort behalten werden. Er wollte wohl einfach nicht bleiben.
In solchen Fällen sind doch Ärzte und Therapeuten der Meinung "Reisende soll man nicht aufhalten".
Dass seine Werte in Ordnung sind, hat doch überhaupt nichts zu bedeuten. Ich selbst hatte völlig gesunde Werte, kaum Entzugserscheinungen und habe trotzdem 13 Tage stationär entgiftet und dann noch 12 Wochen stationäre Langzeittherapie gemacht.
Doch ich wollte das auch unbedingt. Niemand hätte mich da wegbekommen können, denn ich wollte unbedingt mit dem Trinken aufhören und habe alle in die Pflicht genommen mir zu helfen.
Kann mir vorstellen, dass Du jetzt verzweifelt bist. Doch ändern kannst Du jetzt wohl nichts.
lg
Simone |
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| Teufelchen hat zum Thema: Re: Nun ist es vorbei geschrieben
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Janine2012 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 14.05.2006 Beiträge: 18
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Verfasst am: 17.05.2006, 22:12 Titel: Re: Nun ist es vorbei |
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Hallo ihr Alle,
erstmal Danke für eure Antworten.
Nun er musste gestern irgendwelche Tests machen, schreiben, malen, rechnen, lesen und hatte eben ein sehr langes Gespräch mit dem Doc, und nach alle dem wurde dann bestimmt das er gehen kann.
@ Karsten in wieweit er es beeinflusst hat, weiss ich nicht, er konnte und kann sich eben immer gut Verstellen, was in so einer Lage auch angebracht ist, für sein "Wohl". Aber ich denke, ein guter Arzt wird es doch wohl erkennen, bzw erkennen müssen, er ist nicht der Erste und wird nicht der Letzte sein, der sowas macht.
Er hat die Auflage bekommen, 2 mal die Woche zur Drogenberatung zu gehen, nur so ist er wohl dort rausgekommen, wie meine Ma mir sagte. Sie muss mit ihm dorthin, aber ihre Einstellung wird ihm auch nicht weiter helfen. Sie sieht es eben, wie schon eh und je, mit der Rosaroten Brille, alles wird gut, ich glaube er schafft es usw.
@ Henri, der Kontakt zu Beiden ist nicht mehr so wie er mal war, wir telefonieren hin und wieder mal, aber ich sehe beide wirklich lieber von hinten als von vorne. Bitte nicht falsch verstehen, es sind meine Eltern werden viele sagen, aber ich fühle mich besser, wenn ich beide nicht sehen muss. Vorallem ist dazu immer und immer wieder zuviel vorgefallen, wovon ich hier bisher noch nichts erwähnt habe, außer meinen Beitrag mit der Gewalt mir gegenüber. Aber das war und ist eben noch nicht alles gewesen.
@ Teufelchen genau das habe ich auch gedacht, er will gar nicht ,ist sich seiner Sucht nicht bewusst, den nwen ner es wirklich wollen würde, hätte er sicherlich so gehandelt wie du, und es auch durchgezogen, koste es was es wolle. Ich weiss nicht, aber manchmal denke ich mir, vielleicht haben ihn auch die Ärzte schon aufgegeben und schicken ihn zum "tot saufen" wieder zurück. Hört sich bescheiden an......
Liebe Grüße
Janine |
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| Janine2012 hat zum Thema: Re: Nun ist es vorbei geschrieben
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Kriegerin neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 17.05.2006 Beiträge: 11
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Verfasst am: 17.05.2006, 22:42 Titel: Re: Nun ist es vorbei |
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Jeanine, das hört sich ja nicht gut für dich an. Kann versteen, dass du verzweifelt bist.
Kenne das hilflose Gefühl wenn Eltern ihr Problem nicht in den Griff bekommen.
Na ja, jetzt ist dein Vater ja erstmal raus und das lässt sich so schnell nicht ändern.
Aber vielleicht nützt dir ja folgender Tip:
WEnn nochmal ein Gewaltvofall passiert, ruf die Polizei erkläre was passiert ist und wem er Gewalt angetan hat.
Ich erkläre dir das mal an der Geschichte meines Bruders.
Er ist schon lange alkoholkrank und hat es nicht eingesehen, dass was getan werden müsste. Eines Abends ist er ausgetickt, wollte das Haus anzünden holte den Benzinkanister. Meine Schwägerin hat in Panik die Polizei gerufen. Als die eintraf, lag er schon schlafend im Bett und konnte sich an nichts erinnern. nur der Kanister stand im Wohnzimmer.
Die Polizei hat den Schilderungen meiner Schwägerin geglaubt und hat ihn mitgenommen. Eine Ärtzin hat ihn dann in die lKlinik eingewiesen. Das ar ne harte Nacht mit meiner Schwägerin, aber wir haben zusammen mit meinem anderen Bruder schnell überlegt, was wir machen können. Wir habendie Ärzte unabhängig voneinander Kontaktiert, er hat aufgaben bekommen, zB. sich eine Entzugstherapie zu besorgen und dort verbindlich hinzugehen. Jeder von uns war hart mit ihm, so nach dem Motto du säufst und so bist du für uns nicht tragbar. War ne harte Zeit, aber es hat geholfen. Vielleicht kannst du ja aus meiner Erfahrung auch einen Weg finden, dass wenn wieder wa sein wird, die Falle mal zuschnappt. Denn die Ärzte konnten ihn nicht so einfach rauslassen, eigener Wunsch ging nicht, weil er von der Polizei aus eingewiesen wurde und Gefahr für andere von ihm ausging. |
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| Kriegerin hat zum Thema: Re: Nun ist es vorbei geschrieben
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Kriegerin neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 17.05.2006 Beiträge: 11
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Verfasst am: 17.05.2006, 22:45 Titel: Re: Nun ist es vorbei |
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| Ach und was mir noch einfällt, mach dir keine Gedanken darüber, dass du deine Eltern nicht mehr sehen magst. Ich stand damals auch vor der Wahl, hilflos mit anzuschauen wie sie zugrunde gehen und selber dabei zu zerbrechen oder ihnen den RÜcken zuzudrehen und wieder beginnen zu leben. Ich hab mich fürs leben entschieden. Nicht einfahc, aber der bessere WEg für mich. Helfen konnte ich ihnen nicht mehr. |
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| Kriegerin hat zum Thema: Re: Nun ist es vorbei geschrieben
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