| wer nicht jeden Tag trinkt ist kein Alkoholiker • Noch jemand da? |
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Tom24 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 07.06.2011 Beiträge: 6
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Verfasst am: 07.06.2011, 20:41 Titel: Meine Geschichte Tom |
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Hallo Community,
erst mal finde ich es schön, dass es so ein Forum gibt in dem sich nicht nur direkt Betroffene, sondern auch deren mind. genau so belasteten Angehörigen austauschen können.
Zu meiner Person:
Ich heiße Tom(Name geändert) und wohne mit meinem Mann zusammen in der Nähe von Berlin(Ort geändert! Ich mag Berlin nicht, viel zu groß.)
Im Moment studiere ich, was mein absoluter Traum ist, da ich mich quer durchs Bildungssystem kämpfen musste und nun sehr stolz bin alles in meinem Leben erreicht zu haben.
Ja wäre da nicht, dass mein Mann Harald (Ebenfalls Name geändert) ein Alkoholproblem hätte. Ich kann nicht genau sagen wie viel er trinkt, da es sehr unregelmäßig ist. Manchmal 2 Wochen lang nichts und dann fast die ganze Woche durch. Die Mengen schwanken von einem Glas Wein -und hiermit meine ich die großen Gläser - und eine Flasche Vodka.
Das alles wäre nicht schon schlimm genug, wenn er nicht noch während den Phasen wo er betrunken ist, Gefühlsausbrüche hätte. Diese laufen immer gleich melancholisch ab mit Weinkrämpfen, Selbstzweifel o.ä. (Ja Weinkrämpfe, wir reden hier von einem Erwachsenen Mann)
Es läuft dann so ab, dass ich dann den halben Tag mit seinem "emotionalen Müll" vollbeladen werde. Irgendwann schläft er dann ein und schläft seinen Rausch aus.
"Wie kannst du nur so ein A**** sein und deinen armen Freund der Probleme hat und sich bei dir das Herz ausschüttet nur so harsch angehen von wegen "emotionaler Müll" und "Heulsuse" usw....?"
Ja Moment dazu will ich ja jetzt kommen. Anfangs hab ich ihn getröstet war tage lang für ihn da und habe alles gemacht damit es ihm besser geht. Auch ich habe ein Herz und er tat mir sehr Leid. Wenn da nicht immer das morgendliche danach wären.....
Er steht quitschfidel auf und ist der Mann den ich lieb gewonnen habe. Von Problemen...keine Spur! Er geht zur Arbeit, spricht von seinen Geschäft, spricht von unserer Zukunft und beteuert wie glücklich er doch mit mir ist!
Zum Vergleich:
Mit Alkohol: "Mein Leben ist zu Ende...Ich habe nur dich und sonst niemanden...Niemand liebt mich...Ich werde alleine sterben...meinen Job verlieren...ich will nur für dich da sein....alles für dich tun...ich mache mir Sorgen um meine Schwester...ich bin nicht für meine Neffen da. etc. (Falls ihm nichts mehr einfällt, kramt er sehr tief in der Kiste. Um ein neues, aus der Nase gezogenes Problem ist er nie verlegen.)
Ohne Alkohol: "Nö Schatz, mir gehts super ich hab doch alles!"
Die meisten werden sich sagen: "Na ist doch dann alles toll!"
Ne, ist es nicht!
Ich freue mich ja für ihn das es ihm gut geht. Aber ich leide total darunter. Ich mag vielleicht oft sarkastisch klingen, aber jedes mal zerrt es an meinen Kräften. Konfrontiere ich ihn damit, tut er es damit ab das er sich bessern wird und damit alleine klar kommen muss. Und, es tut ihm leid, dass ich so schwer davon getroffen werden. Langsam kann ich es nicht mehr hören, noch glauben.
Ich kann nicht mit einem Mann zusammenleben der sich selber in Grund und Boden säuft aber ich liebe ihn, möchte ihm helfen und mit ihm zusammen bleiben. Andererseits leidet meine Psyche stark darunter, ich falle in meinem Studium zurück und ich kann mir meine Zukunft nicht mit einem Alkoholiker vorstellen.
Zum Thema: "Ich arbeite an mir"
Das sieht bei ihm so aus, dass er so lange kein Alkohol trinkt, bis kleine Probleme auftauchen und dann "Lass laufen!". Ich sehe bei ihm keinen Kampf, kein: "Der Versuchung wiederstehen". Es heißt: "Schatz, heute trinke ich was".
!!!UND JETZT KOMMT DER BRÜLLER!!!
Das ganze ist von seinem absolut verblödeten und inkompetenten Psychologen, den ich schon persönlich angeschrieben habe, genehmigt.
Nach dem Motto, er habe kein Alkoholproblem und er schaffe das schon von sich aus. Meiner Meinung nach sollte der Mann seine Lizenz verlieren.
Wobei man schon anerkennen muss, dass er Psychologe geworden ist, obwohl er die Möglichkeit hatte, einen richtigen Doktor zu machen.
Ich kann meine Gefühlslage im Moment kaum beschreiben. eine Mischung zwischen Hoffnungslosigkeit, depressive Verstimmung, Traurigkeit und ganz klar Wut darauf, dass ich alle meine Register gezogen habe und sich nichts tut. (Ich hab schon angefangen Alkohol wegzukippen, sein Glas zu verstecken, den Wein zu strecken usw.)
Ich weiß der Text ist jetzt sehr lang geworden. Eigentlich erwarte ich kaum das sich das jemand durchliest, aber ich würde mich trotzdem freuen hier die ein oder andere Antwort zu bekommen. Es tat mir auf jeden fall gut das alles mir von der Seele zu schreiben. Ich getrau es mich nicht meinen Freunden zu erzählen aus Scham, dass sie mich dadurch abwerten könnten.
Liebe Grüße
Tom |
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| Tom24 hat zum Thema: Meine Geschichte Tom geschrieben
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Spanijoggel Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2008 Beiträge: 8589 Alter: 70 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 07.06.2011, 22:01 Titel: Re: Meine Geschichte Tom |
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Hallo Tom!
Willkommen im Forum!
Ja,es tut gut,mal aus sich heraus gehen zu können.(hab Deine Zeilen natürlich durchgelesen)
Liest Du viel bei den andern?
Das kann Dir viel helfen!
Du hast uns Deinen Mann vorgestellt.Danke.Ich kann mir das Auf und Ab gut vorstellen.
Von jetzt ab geht es aber um Dich!
Schau mal nur auf Dich.Das kannst Du lernen.Anfangs ist es gut mit ganz kleinen Schritte vorwärts zu gehen.
Ich wünsche Dir viel Mut und Kraft!
Herzliche Abendgrüsse
Yvonne |
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| Spanijoggel hat zum Thema: Re: Meine Geschichte Tom geschrieben
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Grazia aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.11.2007 Beiträge: 767 Alter: 46 Wohnort: By
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Verfasst am: 08.06.2011, 09:35 Titel: Re: Meine Geschichte Tom |
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Hallo Tom
Willkommen hier im Forum
Zu Deinem Posting
| Zitat: | "Wie kannst du nur so ein A**** sein und deinen armen Freund der Probleme hat und sich bei dir das Herz ausschüttet nur so harsch angehen von wegen "emotionaler Müll" und "Heulsuse" usw....?"
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wer sagt das zu Dir?
| Zitat: | | Aber ich leide total darunter |
Bist Du wirklich bereit es zu ändern?
| Zitat: | Zum Thema: "Ich arbeite an mir"
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Wie arbeitest Du an Dir? Wie es mir scheint hat er kein Problem mit seinem trinken, Du aber schon.
| Zitat: | dass ich alle meine Register gezogen habe und sich nichts tut. (Ich hab schon angefangen Alkohol wegzukippen, sein Glas zu verstecken, den Wein zu strecken usw.)
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es geht weniger um viel zu tun, als um das richtige zu tun
| Zitat: | | Ich getrau es mich nicht meinen Freunden zu erzählen aus Scham, dass sie mich dadurch abwerten könnten. |
warum Bist Du Dir selber so wenig wert, dass Du von ihm abhängig machst, wie Deine Frende Dich schätzen?
Mein Rat wäre: Schau genau bei Dir rein, nicht bei ihm.
Was bist DU Dir wert?, was erwartest DU vom Leben, vom Beziehung.
Was willst DU, und was kannst DU machen um es zu erreichen.
Dein Leben hängt von Dir ab, Du kannst es gestallten, und auch ändern wenn Du Dich nicht wohl fühlst.
Wenn Du Fragen wolltest wie Du ihn Trocken bekommst, kann ich Dir sagen: gar nicht. Wenn er trinken will, wird er es tu. Er hat auch recht dazu, ist ja schließlich sein Leben.
LG Grazia |
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| Grazia hat zum Thema: Re: Meine Geschichte Tom geschrieben
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Clärchen aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.05.2011 Beiträge: 952 Alter: 41 Wohnort: Hessen
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Verfasst am: 08.06.2011, 11:40 Titel: Re: Meine Geschichte Tom |
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Hallo Tom!
Wenn du hier mitliest wirst du schnell sehen wie ähnlich unsere Geschichten sind, sicher mit kleinen Aweichungen, aber der Kern ist der gleiche.
Wir alle wollen unseren Partnern helfen. Wir alle reden mit Ihnen, kontrollieren sie und bei uns allen nützt es nichts!
Als erstes musst du lernen dass du nichts tun kannst. Wenn dein Mann trinken will, dann wird er es tun. Setzt du ihn unter Druck, dann tut er es vielleicht heimlich, aber er wird es tun.
Das einzusehen ist soooo schwer. Es bewegt sich wirklich erst etwas wenn du selbst bei dir angekommen bist, und wenn du für dich festlegst wo deine Grenzen sind. Diese musst du dann ganz klar machen, und sie auch durchhalten.
Und wenn dann die Zeit reif ist, dann merkt dein Mann vielleicht etwas und bewegt sich auch. Das kann aber dauern, manchmal auch Jahre.
Man muss selbst sehen wann man nicht mehr kann. Achte auf dich! Lass dir nicht alle Kraft absaugen!
Das klingt hart, aber weil ich in der gleichen Situation wie du lebe, nehme ich mir raus dir das zu sagen.
Ich wünsch dir viel Kraft! Und vielleicht solltest du doch mit Freunden darüber reden. Es ist schwer das alleine mit sich auszumachen. Aber auf jeden Fall bist du hier richtig! Hier versteht man dich, und man liest auch deine Beiträge!
Schau nach dir, damit hilfst du ihm auch!
Liebe Grüsse Clärchen |
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| Clärchen hat zum Thema: Re: Meine Geschichte Tom geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 08.06.2011, 12:24 Titel: Re: Meine Geschichte Tom |
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hallo tom,
| Zitat: | !!!UND JETZT KOMMT DER BRÜLLER!!!
Das ganze ist von seinem absolut verblödeten und inkompetenten Psychologen, den ich schon persönlich angeschrieben habe, genehmigt.
Nach dem Motto, er habe kein Alkoholproblem und er schaffe das schon von sich aus. Meiner Meinung nach sollte der Mann seine Lizenz verlieren.
Wobei man schon anerkennen muss, dass er Psychologe geworden ist, obwohl er die Möglichkeit hatte, einen richtigen Doktor zu machen. | na das ist kein brüller. das ist fakt. du kannst nichts tun, was deinen partner von abhällt weiter zu saufen. es ist genehmigt das er trinkt, weil jeder mensch tun darf was er will. wenn dein partner sich für saufen entschieden hat ist es seine entscheidung,er ist nicht in der position es dir recht zu machen. wenn er emint sich schaden zuzufügen ist es seins, nicht deins. das hat mit dir kein bischen was zu tun.
du kannst lernen dich dafon zu distancieren. auf abstand zu gehen, es nicht an dich ran zu lassen. so das du dein leben in den griff bekommst und lernen kannst. denn das ist wichtig: du bist für deine erfolge und nicht erfolge selbst verantwortlich!
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Meine Geschichte Tom geschrieben
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Tom24 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 07.06.2011 Beiträge: 6
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Verfasst am: 08.06.2011, 18:16 Titel: Re: Meine Geschichte Tom |
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Hallo ihrs,
erst mal danke für alle Antworten die ich erhalten habe. Schön das ihr euch die Mühe gemacht habe. Mit ein paar Antworten bin ich einverstanden und mit paar weniger.
Erst mal @Grazia a) Text nicht gelesen und verstanden
b) Aussagen nicht Hilfreich. Zieht eher auf Seitenhiebe
meiner Person aus.
Alle anderen vielen Dank für eure Meinungen.
Allgemein scheint der Konsens zu sein, dass man Alkoholikern nicht helfen kann und gar nichts tun sollte (Sie sollen sich selber helfen). Hier scheinen schon einige ihre Erfahrungen gemacht zu haben und resigniert zu sein. Aber soweit bin ich noch nicht. Solange ich mit allen Mitteln gegen seine Sucht kämpfe, ist nichts verloren!
@Melanie Solange mein Mann mit mir zusammen ist, hat er NICHT das Recht zu trinken. Ich trage genau so Verantwortung für ihn, wie er für mich. So ist das in einer Partnerschaft. Und wenn ich mich von ihm distanzieren soll, dann brauche ich nicht mehr mit ihm zusammen sein. Ich will die Partnerschaft retten und nicht weiter zerstören.
Ich will nicht eure Lösungsvorschläge abwerten. Aber nichts zu tun, dazusitzen und ihn viell. noch anzufeuern weiter zu trinken ist nicht mein Ding. Vielleicht sehe ich das irgendwann anders, aber gerade bin ich keinen Millimeter bereit dazu.
Ich weiß es ist hier nicht das Thema. Aber es gibt hier einfach keinen passenden Thread dazu, wie ich meinen Freund unterstützen kann. Vielleicht weil es keine Antwort gibt.
Liebe Grüße
Tom |
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| Tom24 hat zum Thema: Re: Meine Geschichte Tom geschrieben
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Maleny neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.09.2009 Beiträge: 66
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Verfasst am: 08.06.2011, 18:27 Titel: Re: Meine Geschichte Tom |
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Hallo Tom, willkommen!
Du schreibst:
| Tom24 hat Folgendes geschrieben: |
Solange ich mit allen Mitteln gegen seine Sucht kämpfe, ist nichts verloren! |
Und dann aber auch das:
| Tom24 hat Folgendes geschrieben: | | Aber ich leide total darunter. Ich mag vielleicht oft sarkastisch klingen, aber jedes mal zerrt es an meinen Kräften. |
Warum kämpfst du an einer anderen Front als an deiner eigenen?
Und das hier entsetzt mich ehrlich gesagt:
| Tom24 hat Folgendes geschrieben: |
Solange mein Mann mit mir zusammen ist, hat er NICHT das Recht zu trinken |
Ist dein Mann unmündig?
Ich meine das nicht böse oder gegen Dich. Aber ich habe das Gefühl, du tust alles erdenkliche, nur nichts für Dich selbst. Und dein Mann tut gleich zweimal nichts für Dich. Ist es nicht so?
Ich wünsche Dir alles Gute auf deinem Weg. Ich kann dir nur den Rat gebe, den du hier schon bekommen hast. |
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| Maleny hat zum Thema: Re: Meine Geschichte Tom geschrieben
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Spedi sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.12.2010 Beiträge: 1089
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Verfasst am: 08.06.2011, 18:30 Titel: Re: Meine Geschichte Tom |
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Servus Tom24,
dann schreibe ich als trockener Alkoholiker mal.
| Zitat: | | Solange ich mit allen Mitteln gegen seine Sucht kämpfe, ist nichts verloren! |
Das ist absoluter Unsinn. Wenn Dein Partner suchtkrank ist, kann er nicht dagegen kämpfen - das kann keiner. Und Du als Außenstehender (im Sinne von: nicht selbst suchtkrank) kannst ganz einfach nichts tun. Aber die Erfahrung wirst Du halt scheinbar auch erst selbst machen müssen.
Der Einzige, der gegen eine Suchterkrankung etwas tun kann, ist der Süchtige selbst. Und solange der nicht will, ist jede Hilfe vergeblich. Wenn er dann mal will, weiss er ganz genau, wo er Hilfe bekommt.
Bitter, aber so ist es.
Es gibt hier genügend Antworten, in denen es darum geht, wirksame Hilfe zu leisten - aber die gefallen Dir nicht, weil sie nicht Deinen Wünschen von "Hilfe" entsprechen. Da geht es nämlich um Dich.
Was bleibt? Nun, Du änderst Dich und nimmst Hilfe für Dich an, oder Du gesht baden.
Deine Entscheidung. Dein Leben.
LG
Spedi
P.S.: Warum, meinst Du, gibt es nur eine "Erfolgsquote" von ganz, ganz wenigen Prozent bei Suchterkrankungen? Eben, weil es eine Krankheit ist, und keine Willensschwäche, die vom Partner mal eben so "auskuriert" werden könnte. Der Rest Deiner Tagträume ist einfach Illusion, Naivität, Nichtwissen. Sorry, ist einfach so. |
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| Spedi hat zum Thema: Re: Meine Geschichte Tom geschrieben
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