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Meine Geschichte Tom - Hilfe: Herzlich Willkommen im Alkoholikerforum.
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Meine Geschichte Tom

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Clärchen
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 17.05.2011
Beiträge: 952
Alter: 41
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 08.06.2011, 18:35    Titel: Re: Meine Geschichte Tom Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Tom!

Sei nicht sauer über die Reaktionen hier! Wir alle haben auch gedacht wir könnten helfen! Aber das geht wirklich nicht. Das wirst auch du selbst erleben. Das tut weh, sehr weh. Aber an den Punkt musst du kommen!

Ich grüsse dich und wünsche dir Kraft!
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Clärchen hat zum Thema: Re: Meine Geschichte Tom geschrieben
Grazia
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 11.11.2007
Beiträge: 767
Alter: 46
Wohnort: By

BeitragVerfasst am: 08.06.2011, 19:21    Titel: Re: Meine Geschichte Tom Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Tom

zu a) doch...gelesen und sehr gut verstanden

zu b) klar kann ich Dir über den Kopf streicheln und sagen es wird alles gut. Hilft es Dir weiter?
Es waren keine Seitenhiebe, es ist hier kein KiGa. Es geht mitunter um Leben und Tod, und das meine ich ernst. Die Realität ist einfach so, ob es Dir gefällt oder nicht.

Wir hätten auch gerne dass es anders wäre, ist aber nicht.

LG Grazia
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Grazia hat zum Thema: Re: Meine Geschichte Tom geschrieben
Tom24
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 07.06.2011
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 08.06.2011, 19:30    Titel: An alle nochmal Dankeschön! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Zusammen!

Ich denke das hier wird meine letzte Post, weil ich die Meinungen und Perspektiven bekommen habe, welche ich zwar nicht erwartet und erhofft habe, aber mich weitergebracht haben.

Erst mal zu Maleny. Ich kann nachvollziehen das meine von dir zitierten Sätze für dich nicht logisch klingen. Fakt ist das ich es besser ertragen kann, wenn es mir schlecht geht, als wenn es andern schlecht geht. Nur gestern war der Punkt erreicht, wo ich mich zurückziehen musste und nach gleichgesinnten suchte. Warum er nicht das Recht hat sich volllaufen zu lassen, wenn er mit mir in einer Partnerschaft ist, habe ich denke ich ausreichend in meinem vorigen Post belegt. Er darf alles machen was er will, solange es nicht mich oder unsere Beziehung schadet. Das ist meiner Auffassung nach die Handlungsweise in einer Beziehung. Ich denke ihr habt die Meinung, da ihr es schon mehrfach anders erlebt habt und das macht mich traurig. Und danke für deine Meinung, wenn man so argumentiert, kann man einem nicht böse sein. Winken

Die Geschichte habe ich alle gelesen (Okay, fast alle). Und alle enden fast auf die gleiche Weise. Entweder die Beziehung soll oder wird beendet oder der Partner wird aufgegeben und man distanziert sich.
Ich habe hier wirklich einfach nur krasse Fälle gelesen, wo meiner wie ein Witz aussieht. Und das man sich trennt war wohl oft die richtige Entscheidung.
Trotzdem habe ich mir überlegt hier zu bleiben, um auch mal eine andere, kämpferische Perspektiven anderen Menschen nahe zu legen anstatt gleich aufzugeben. Aber ich denke ich lasse es, die Meinung ist hier leider schon so fest, dass ich mich nur unbeliebt machen würde.

@Spedi. Es war schön die Ansicht eines trockenen Alkoholiker zu lesen bis zu deinem letzten Satz. Ich kenne dich nicht und du kennst mich nicht. Ich kann dir nur so viel sagen, dass ich in verschiedenen Institutionen in einer Leitungsposition , ein Mensch mit dem man Probleme besprechen kann und ein guter Student bin. Ich bin weder naiv noch jage ich Tagträumen hinterher. Ich habe leider schon oft erlebt das es einfacher ist zu pauschalisieren. Vielleicht schaffst du es deine Argumentationen so zu vermitteln ohne das du in eine extreme fällst, um deine Aussagen zu unterstützen.

Auch wenn ich nicht eine Lösung hier gefunden habe die mich voll zufrieden stellt, möchte ich mich bedanken für alle ernst gemeinte Posts. Ich fühle mich auf alle Fälle besser und kann nun für mich meinen Weg gehen. Und das ist mein Recht.

Grüße

Tom
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Tom24 hat zum Thema: An alle nochmal Dankeschön! geschrieben
n i c i
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 24.03.2010
Beiträge: 2287
Alter: 46

BeitragVerfasst am: 08.06.2011, 20:26    Titel: Re: Meine Geschichte Tom Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo und Willkommen Tom, < auch wenn de gleich wieder kehrt machen möchtest...
grins...ich glaube das wollten die meisten von uns anfangs.

Ja, ich hab genauso gedacht wie Du in meiner Beziehung.
Und da ich meistens konsequent bin und meines Wissens nach für jedes Probem ne Lösung gibt, hab ich jahrelang gekämpft.

Du willst paar andere Lösungsvorschläge....gut, hier :

Man kann Gespräche führen, sein Einsehen registrieren
sich an die ProFamilia wenden, Ihm Vorschläge unterbreiten
bei den Suchtberatung hingehen, Ihm diese empfehlen,
auf die Vernunft setzen, sein "hast ja Recht" anhören,
die Familie um Hilfe bitten, die Er belächelt hat,
Therapeuten empfehlen, wo Er brav seine Stunden abgesessen hat,
zu Ärzten gehen und ihn mitschleifen, wo Er dann zu dem Alk und den Drogen noch Pillen zum runterspülen gekam,
selbst die Kindern sprachen mit ihm, was ihm ein schlelchtes Gewissen machte, dass Er dann unverzüglich mit Alkohol runterspülte,
und und und ich hab in den letzten 16 Jahren alle Register gezogen, das kannst de mir glauben.
Aber weißt Du was ?! Gebracht hat es = null.

Und warum ? Weil ICH es gemacht habe, nicht ER.

Es gibt bei jedem Menschen eine Schmerzgrenze, nur bei Co-Abhängigen wohl nicht.
Wir kämpfen für das Leben unseres geliebten Partners, für den Vater der Kinder, für einen Freund.....aber nicht um uns.
Viele hier von uns waren so selbstlos, dass sie selber erkrankt sind.
Haben so um unseren Partner gekämpft, dass wir Leid in Kauf genommen haben...unseres, auch das der Kinder.

Und erst als wir unseren Tiefpunkt hatten, waren wir in der Lage, unsere Lage zu sehen.
Ich hätte gern dieses Forum einige Jahre früher kennen gelernt.
Aber eigentlich hab ich es ja.
Nur hab ich damals noch nicht erkannt,
dass ich nichts gegen die Abhängigkeit meines Partner was machen kann,
aber sehr wohl was gegen die CoÄbhängigkeit meinerseits.

Les Dir die Bausteine Co´s mal durch, und behalt sie mal im Hinterkopf.

Ja, auch ich bin eine von denen. die sich getrennt haben.
Ich hab erkannt, dass in Liebe loslassen (ihm seine Verantwortung für SEIN Leben zurück zu geben),
nicht nur seine beste Chance ist, sondern meine.

Erst aus der Distanz heraus konnte ich die Lage betrachten.
Distanz muss nicht gleich Trennung sein, oder im Stich lassen,
es bedeutet nur, alles im rechten Licht zu sehen,
um dann das Richtige für sich zu finden.

Das wünsch ich Dir auch,
und auch wenn DU viell. erst später mal wieder schreiben möchtest - gern, ich freu mich.
Und glaub mir, Du sprichst fast die gleiche Worte wie wir es taten.

Alles Liebe,
nici Winken
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n i c i hat zum Thema: Re: Meine Geschichte Tom geschrieben
Monty
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 11.11.2009
Beiträge: 3080
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 08.06.2011, 20:56    Titel: Re: Meine Geschichte Tom Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Tom und herzlich Willkommen...hoffe du bist nicht gleich wieder weg.

Ich habe 8 Jahre genauso gedacht wie du...wollte kämpfen um meine Beziehung...ich liebte doch so sehr....habe nicht verstanden, dass er nicht für uns aufhört.
Habe gedroht, geweint, gefleht und war einfach nur noch verzweifelt.

Dann wurde der Alkohol immer und immer mehr...er fing an agressiv zu werden und ich kam an meinem persönlichen Tiefpunkt. Ich konnte einfach nicht mehr.
Dann habe ich ihn aus meiner Wohnung geschmissen...es wurde seinerseits nun gestalkt...überall...volltrunken...leider musste ich immer und immer wieder die Polizei holen...eine einstweilige Verfügung erwirken.

Erst als ich ihn vollkommen fallen lies, hat auch er seinen persönlichen Tiefpunkt bekommen.
Er ging nun von sich aus in den Entzug und ist heute seit über einem Jahr trocken..geht regelmässig in eine reale SHG.
Wir sind gerade dabei uns wieder anzunähern..ob das Schicksal für uns bestimmt ist...wer weiß das schon.

Ich wünsche dir viel Kraft für deinen Weg.

LG Monty
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Monty hat zum Thema: Re: Meine Geschichte Tom geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 08.06.2011, 21:57    Titel: Re: Meine Geschichte Tom Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo tom,

Zitat:
@Melanie Solange mein Mann mit mir zusammen ist, hat er NICHT das Recht zu trinken. Ich trage genau so Verantwortung für ihn, wie er für mich. So ist das in einer Partnerschaft. Und wenn ich mich von ihm distanzieren soll, dann brauche ich nicht mehr mit ihm zusammen sein. Ich will die Partnerschaft retten und nicht weiter zerstören.


jeder mensch hat das recht über das eigene leben zu entscheiden.wir sind alles erwachsene menschen. jeder hat seine eigene verantwortung. in einer normalen partnerschaft klappt sowas prima.

eine suchtbeziehung spiegelt das was du da schreibst wieder. du übernimmst verantwortung für ihn, wirst zum co. dazu kommt noch der selbstvorwurf, das du die partnerschaft retten und nicht zerstören möchtest. zudem leidest du darunter.

du möchtest helfen. verständlich. jeder der hier angefangen wie du mit der hoffnung helfen zu können.ich habe das auch jahrzentelang so getrieben. ich bin EK und coanhängige. ich musste leider feststellen das meine hilfe die ich gab die situation nicht verbesserte. es half nichts. das einzige was ich erlebte war, das ich dabei fast selbst drauf gegangen bin.

da setze ich an. ich bin hier dir zu helfen, möchtest du diese hilfe annehmen? selbst wenn die wahrheit dir weh tun wird und nicht zu deiner erwartung passt?

lieben gruß melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Meine Geschichte Tom geschrieben

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