| Noch ganz am Anfang..... • angst vor weihnachten |
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Junebug neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 01.06.2011 Beiträge: 9
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Verfasst am: 03.06.2011, 00:58 Titel: Diese Zweifel... ich will gehen |
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Ich bin noch neu im Forum, habe gerade mal vorgestern meinen Vorstellungsbeitrag geschrieben.
Meinen Mann kenne ich seit 9 Jahren, anfangs hatten wir 1 1/2 Jahre Fernbeziehung. Ich glaube, sein Trinkverhalten war damals als Student in der Männer-WG schon übermäßig. Aber als wir dann zusammenzogen, war es normalerweise nur das "Feierabendbier", mit dem ich leben konnte. Er ist ein Stressabbau-Trinker, würde ich sagen. Und umso mehr, je mehr Arbeitsbelastung dazu kam (mit jeder neu dazukommenden Aufgabe oder Beförderung mehr Bier am Tag) und je größer die Kinder werden. Parties sind selten, Grillabende häufiger, und wenn, dann trinkt er deutlich zu viel. Aber ich hab mehr Sorgen mit dem Alltagsgebrauch von Bier bei ihm. Und dass er das nicht ernst nimmt und Gründe findet.
Er wird so unangenehm unter Alkohol. Gemein zu den Kindern (brüllt sie ungerecht an, verliert auch körperlich jedes Feingefühl, keine gezielte Aggression, aber er packt dann die Kinder fest am Arm, was ihnen wehtut, und hat beim Tür-Aufreißen auch schon eins der Kinder am Kopf getroffen, das da stand... Unhaltbare Zustände! Nie Absicht, aber der totale Kontrollverlust!), zu mir nie - ich krieg Monologe und Gejammer, außerdem rehäugiges Anschmachten und Annäherungsversuche, die mir die Luft zum Atmen nehmen. Ich ziehe mich emotional schon länger zurück. Körperlich sowieso - natürlich bräuchte er mich zum Stressabbau, sagt er, und wenn ich ihm das nicht gebe, muss er trinken... Die typische Ausrede, oder? Ich will nicht mal mehr zur selben Zeit ins Bett wie er, nicht mehr baden mit ihm - er macht alles von mir abhängig, schläft eher auf der Couch oder wäscht sich nicht selbst, wenn ich schon allein gebadet habe und nicht noch mal mitgehe. Ich kann nicht leiden, wie er mich abfängt zum Umarmen und Küssen, wenn ich mich durch die Wohnung bewege, und wie er mich ständig berühren will. Ich ertrage ihn kaum noch. Bin immer voll von Fluchtgedanken.
Es gibt alkoholfreie Tage, wenn er mir was beweisen will. Dann ist er der liebste Kerl. Eine völlig andere Person. Auch arbeitstechnisch funktioniert er bestens, aber Bier gehört unter seinen Kollegen auch zum Alltag, da wundert sich niemand. (NICHT auf dem Bau! Aber das mit "alle Gesellschaftsschichten" ist mir auch bewusst.) Dann kommen die Zweifel: Ist das alles nur normale Ehe-Arbeit? Gar nicht so ernst? Aufgeschrieben sehe ich es - es ist subtil, aber unglaublich ernst. Auch wenn er uns nicht schlägt, es ist ständige Grenzüberschreitung, Kontrolle, Machtgehabe, dazu mangelnde Unterstützung. Er ist ein Stubenhocker und sehr steif (auch geistig), das Gegenteil von mir und den Kindern.
Ein Teil meiner Seele fühlt sich der Aufstellungsarbeit sehr verbunden. Aber damit kam ich dem Thema aus meiner Sicht nicht auf die Spur. Im Gegenteil, die Aufsteller verneinen sowas wie Co-Abhängigkeit ja total. Wenn ich gehe und die Kinder mitnehme, kommt für sie die Botschaft an, dass alles, was vom Vater kommt, nichts taugt und sie wären dadurch extra suchtgefährdet - da kommen Schuldgefühle bei mir rum, schade ich ihnen etwa dadurch? Im Alltag fühle ich, ich schade ihnen und mir, wenn ich bleibe! Welcher Teil hat Recht? Mit welchem Weg können wir in Zukunft am besten leben?
Unser ältestes Kind kann jetzt schreiben. Schreibt ihm Briefe, dass sie ihn liebt, aber dass sie traurig ist, wenn er immer so viel brüllt (ist das nicht eine unglaubliche emotionale Tiefe und Ausdrucksfähigkeit für 7 Jahre? Ich bin so stolz...). Auf den Brief reagiert er überhaupt nicht. Er müsste in einer normalen Gefühlswelt erschüttert sein, dass sein Kind ihn so empfindet, sie fest in den Arm nehmen, weinen und sich entschuldigen und beide Beine ausreißen, um das in den Griff zu kriegen! Wo sind seine Gefühle?! Nichts passiert, es kommt ein 2. Brief, dass mein Kind traurig ist, dass er auf den 1. Brief nicht reagiert hat. Mir bricht das Herz. Wenn die Kinder noch ganz klein sind, haben sie eine Art Welpenschutz. Er ist ein Traum-Papa für die ganz Kleinen. Manchen Nachtschlaf verdanke ich seiner Aufopferung beim Schreibaby. Je älter sie werden, umso mehr Macht will er über sie ausüben. Unsere Jüngste ist fast 2, und mir wird ganz eng in der Brust, weil ich weiß, ihr Welpenschutz läuft sicher auch bald aus...
Jetzt bin ich so weit, dass ich ausziehen will, mit den Kindern. Die Phase hatte ich schon 3x, jeweils ein paar Monate nach einer Geburt, deshalb dachte ich damals immer, es ist eine postnatale Depression. Allerdings hab ich sie jetzt wieder - kann es also nicht sein! Endlich nehme ich das ernst. Ich rechne schon, wieviel Geld ich zusätzlich zum Kindergeld brauche zum Leben mit den Kindern allein. Leider bin ich finanziell auch abhängig von ihm (noch! Hab eine schwere Prüfung im Herbst zu bestehen, bevor ich richtig losarbeiten kann) und habe keinen Cent Rücklagen, deshalb kann ich nicht gleich morgen gehen - brauche etwas Vorbereitung.
Ich plane meinen Auszug zu Neujahr 2012, weiß schon, wo in der Stadt ich wohnen möchte, wo es für alle meine alltäglichen Wege gute ÖPNV-Anbindungen und meine Lieblingsgeschäfte gibt, damit ich kein Auto finanzieren muss. Habe die Mieten in der Gegend recherchiert. Führe eine Liste im Computer, welche Gegenstände von hier ich mitnehme und was ich dann noch besorgen muss. Hab mir mein soziales Netz vor Ort durchdacht, wer als Babysitter in Frage kommt, wann die Kleinste den Kindergarten startet (zum Glück vorher, dann kann ich tatsächlich Arbeit starten), wer ein Auto hat (für den Umzug!), wer mir bei Aufbauten und Anschlüssen helfen kann. Zuerst dachte ich, ich gebe ihm ein Ultimatum bis Neujahr. Aber das ist nicht die richtige Motivation, das weiß ich jetzt auch. Ich muss ihn auf sich allein zurückwerfen, damit er Verantwortung für irgendwas in seinem Leben und sich selbst übernimmt. Und uns muss ich in Sicherheit und ein ruhiges Leben bringen. Die Kinder und mich vor täglichen emotionalen Verletzungen schützen. Er weiß noch nichts... Aber dass sich auch in mir durch diesen Entschluss etwas ändert, kann nicht mal ihm entgehen. Ich bin noch distanzierter.
Bis ich wirklich weg bin, übe ich, mit den 3 Kindern alleine zu sein und was zu unternehmen - das ist nämlich noch etwas, wovor ich mich ziemlich fürchte: allein für sie zu sorgen, rund um die Uhr. Rational weiß ich aber, dass ich ein "Kind" weniger versorgen werde, wenn ihr versteht. Dass unser Leben, und die Kinder selber, viel ruhiger, entspannter und heiterer werden. Dass ich an Abenden entspannen und Hobbys pflegen werde, statt zwangsweise auf der Couch zu hängen und ihn auf meinem Schoß liegen zu haben, wo mir sein schwerer Kopf wehtut, er einschläft, schnarcht und mir im Weg ist. Wenn ich nicht erwarte, dass mir jemand, der da ist, hilft, bin ich auch nicht enttäuscht, mache es selbst und bin damit zufrieden.
Ich mache kleine Testläufe. Vorgestern war ich mit den 3 Kindern allein im Kino. Es war wunderschön, sehr harmonisch, und hat mir viel Mut gemacht. Heute hab ich mich gleich mit ihnen ohne Papa auf den Kirchentag gewagt. Ich erkenne, ich kann das, ich muss ihm keine Schuld geben, wenn ich was nicht ausprobiert habe, weil er nicht mitmachen wollte oder konnte! Mache einfach jetzt ohne ihn! Nächster Schritt: ich beantrage eine Kur, zu der ich alle Kinder mitnehme. Krieg ich sicher, auch 2 der Kinder haben Indikationen für Behandlungen. Das wird eine 3-Wochen-Übung Alltag inkl. Anreise ohne Papa. Macht mich stärker und klar im Kopf, gibt mir Abstand.
Das alles schreibe ich nachts um 1. Er ist um Mitternacht ins Bett gegangen, mir widerstrebte es, die ewigen Diskussionen im Bett, warum ich nicht Löffelchen liegen will und auch nicht Händchen halten. Ich will keinen S** Kontakt zu einem Mann, der mich tagsüber als sowas wie seine Mutti empfindet, das geht überhaupt nicht zusammen. Seitdem er gegangen ist (nach 2stündigem Schlafen auf der Couch neben mir), ist er schon 2x wieder aufgestanden und hat gefragt, wann ich endlich komme. Er macht sich total abhängig von mir, wohl, damit er mir Schuld geben kann, wenn er sich unglücklich fühlt. Ich erkenne das Muster jetzt.
Jetzt schicke ich den Text mal ab. Falls jemand von euch bis zum Ende gelesen hat - Hut ab und danke! |
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| Junebug hat zum Thema: Diese Zweifel... ich will gehen geschrieben
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Spedi sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.12.2010 Beiträge: 1089
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Verfasst am: 03.06.2011, 07:19 Titel: Re: Diese Zweifel... ich will gehen |
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Servus Junebug,
die "innere Kündigung" hast Du ja scheinbar schon so ziemlich durch... fehlt also "nur" noch das Umsetzen.
Wenn es Dir mit Umzug und Trennung wirklich ernst ist, dann solltest Du Dich jetzt professionell beraten lassen, welche Finanzhilfen Du in Anspruch nehmen kannst, um sofort ausziehen zu können - nicht erst nächstes Jahr. Es gibt Hilfen in unserem Land, und das sind genau die Fälle, wofür sie gedacht sind. Niemand muss in unserem Land "zuwarten" bei einer unerträglichen Situation.
Alles Gute & LG
Spedi |
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| Spedi hat zum Thema: Re: Diese Zweifel... ich will gehen geschrieben
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Grazia aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.11.2007 Beiträge: 767 Alter: 46 Wohnort: By
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Verfasst am: 03.06.2011, 08:37 Titel: Re: Diese Zweifel... ich will gehen |
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Hallo Junebug
Willkommen hier im Forum.
Auch mein Exmann gehörte zu der Sorte Männer. Er wollte mich als Frau und, oder vor allem als Mutti.
Es nahm mir die Luft zum atmen. Ich dachte ich ersticke. ich fühlte mich nicht geliebt, ich fühlte mich gebraucht, benutzt, missbraucht.
Ich habe aber wohl zu lange gewartet und gehofft, so lange, bis mich die Situation so krank gemacht hat, dass mein Körper aufgegeben hat.
Es gilt auch für die Kinder, die sind jetzt erwachsen und sagen "der Herr" wenn sie über ihn reden. Das sagt doch alles.
Ich kann Dir nur raten, sich beraten zu lassen, was an finanzielle Hilfe Dir zusteht. Ich schätze Du hast Dich schon getrennt, also je eher desto besser. Glaube mir, jeder Tag, so gelebt, ist ein verlorener Tag. Für Dich und vor allem für die Kinder weil die den ganzem regelrecht ausgeliefert sind und sich dem nicht entziehen können. Du kannst Dich entscheiden - mach es.
LG Grazia |
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| Grazia hat zum Thema: Re: Diese Zweifel... ich will gehen geschrieben
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Joanne aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.09.2010 Beiträge: 588 Alter: 44
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Verfasst am: 03.06.2011, 09:15 Titel: Re: Diese Zweifel... ich will gehen |
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Hallo Junebug,
von mir auch ein Willkommen hier
Also als ich mich hier angemeldet habe war ich total fertig und nicht so weit wie du,
Ich habe nicht erkannt das ich auch Krank war und mich total ausgenütz fühlte
Er hat mich,und das macht er auch immernoch tagsüber als Mama gesehen!
Aber du hast dich eigentlich schon von ihm getrennt,hast Listen gemacht nach Wohnungen geschaut usw.
Lass dich beraten,welche Hilfen du als Alleinerziehende bekommst
Die Briefe deiner großen Tochter haben in mir wieder Wunden aufgerissen
Mein Mann hat immerwieder gesagt das er auszieht,wir haben geweint und er ist geblieben....bis zu dem einen Tag an dem meine Tochter nicht geweint hat sondern zu ihm gesagt hat,du gehst ja doch nicht,lass uns in Ruhe!
Da war ich baff,sie hat mehr gesagt als ich mich gewagt habe zu denken......aber es hat ihn nicht geändert
Deine Tochter kann noch so viele Briefe schreiben,sie erreichen ihn nicht
Wenn du was erreichen willst dann müsst ihr gehen
viele Grüße und viel Kraft wünscht dir
Joanne |
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| Joanne hat zum Thema: Re: Diese Zweifel... ich will gehen geschrieben
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Junebug neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 01.06.2011 Beiträge: 9
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Verfasst am: 03.06.2011, 10:25 Titel: Re: Diese Zweifel... ich will gehen |
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Ich hör von überall (das heißt hier und bei den 2 Freundinnen, die schon Bescheid wissen), ich soll nicht warten. Hmmmm. Ich mache auf jeden Fall am Montag ein Gespräch bei einer Beratungsstelle aus, um herauszufinden, was mir zusteht (in Zahlen weiß ich gerade mal das Kindergeld - wird ja noch Unterhalt geben und ggf. Wohngeld? Vielleicht reicht das dann sogar schon für meine Wohnvorstellungen, ohne ALG2 dazu). Und dann kann ich meinen Zeitplan festlegen. Was mich zurückhält? Ich hab da super Gründe:
- Prüfungsvorbereitung
- ich hab noch oft abends Schule, da muss doch jemand bei den Kindern sein?
- wie soll ich jobben, wenn ich nicht vormittags kann (vor dem Kindergartenbeginn der Kleinen) und nicht abends (keiner bei den Kindern)?
Jaja - ich höre euch, und wenn ich ehrlich zu mir bin, hab ich für all das bereits Lösungen im Hinterkopf Ihr müsst gar nichts sagen. Ich verstehe gerade die Ausreden-Schiene, die ich fahre. Es kann sogar sein, dass die Frage jobben oder nicht gar nicht gestellt werden muss, weil meine Ansprüche zum Leben doch nicht besonders hoch sind (es reicht eine kleine Wohnung für uns, ich will kein Auto mitfinanzieren, Kindergartenkosten würde sogar die Stadt bei Geringverdienern tragen) und die mir zustehenden Gelder auch ohne Job reichen.
Ihr habt alle recht, innerlich bin ich schon weg. Ich will nichts mehr von ihm. Und er läuft mir so nach. Ich hab nicht mal mehr im Ehebett geschlafen letzte Nacht. |
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| Junebug hat zum Thema: Re: Diese Zweifel... ich will gehen geschrieben
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Grazia aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.11.2007 Beiträge: 767 Alter: 46 Wohnort: By
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Verfasst am: 03.06.2011, 10:38 Titel: Re: Diese Zweifel... ich will gehen |
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Hallo Junebug
was ich nicht verstehe, Du schreibst was von Zweifel.
Eigentlich sehe ich bei Dir keine. Du siehst Dein Weg klar und deutlich und eigentlich hält Dich da nichts mehr.
Was ist es also, was Dich nicht gehen lässt?,
Warum bist Du noch bei ihm?
Du musst hier nicht Antworten, ich wollte Dich nur zum nachdenken bewegen...Ausser ausreden, gibt es auch noch Gründe??
LG Grazia |
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| Grazia hat zum Thema: Re: Diese Zweifel... ich will gehen geschrieben
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Sonnenblümchen neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 14.12.2010 Beiträge: 124
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Verfasst am: 03.06.2011, 14:45 Titel: Re: Diese Zweifel... ich will gehen |
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Hallo,
unglaubliche Zufälle
Junebug, Du schreibst gestern nach um 1 dieses posting...etwa zur gleichen Zeit habe ich mir Gedanken um die Art meiner Beziehung gemacht...
Ist es (noch?) die Beziehung zwischen Mann und Frau, die ich mir als solche vorstelle? Oder ist es mehr Therapeut/Patient, Mutter/Kind, Freunde, Gegner...was ist es? Du sagst für Dich ganz klar, Du hast ein Kind weniger, wenn Du gehst. Kinder, was empfinden wir für sie? Verantwortung, das Bedürfnis, für sie da zu sein, ihnen beim Großwerden helfen und sie dafür bewundern...ist es das, was Du für Deinen Mann empfindest?
Gedanklich kreise ich um den Punkt, WAS genau empfinde ich und frage Dich deshalb auch hier: Was genau ist es, was Du für Deinen Mann empfindest?
Auch wenn es nicht gerade zum Thread hier paßt, in einem anderen habe ich mal die Frage gelesen: Woher kommt die "Stimme", die immer wieder sagt: Alles halb so schlimm. Nichts passiert Stell Dich nicht so an. Kennt Ihr das auch?
LG,
Sonnenblümchen |
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| Sonnenblümchen hat zum Thema: Re: Diese Zweifel... ich will gehen geschrieben
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Mora neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.05.2011 Beiträge: 63
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Verfasst am: 03.06.2011, 15:09 Titel: Re: Diese Zweifel... ich will gehen |
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Hallo Junebug,
herzlich Willkommen im Forum!
Gut, wie du planvoll vorgehst!
Gedanken meinerseits:
Dir ist bewusst, das du langfristigen Plan hast.
Frage die sich stellt: Weiß dein Mann von diesem konkreten Plan?
Nächste Frage, falls er von diesem konkreten Plan nichts weiß: Wie ist dein Notfallplan?
So wie ich herauslesen konnte, neigt dein Mann zur körperlichen Gewalt und es könnte eine Gefahr der Eskalation bestehen.
Falls du schnellstens die gemeinsame Wohnung verlassen müsstest, hast du und die Kinder "Notanlaufstelle/n"?
Liegen Papiere/Dokumente griffbereit?
Hast du Kopien angefertigt von Verträgen, die über deinen Namen laufen oder in denen du und die Kinder involviert sind? (Dieses ist auch hilfreich zu einem späterem Zeitpunkt als Gedankenstütze, was erledigt werden muss)
lg
Mora |
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| Mora hat zum Thema: Re: Diese Zweifel... ich will gehen geschrieben
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