| EKA und jetzt Ehemann mit Alkoholproblem • Mutter gestorben - Schuldgefühle-Chaos-Faden |
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unwissend neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 15.05.2011 Beiträge: 5
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Verfasst am: 16.05.2011, 17:44 Titel: Partner kommt aus Suchtfamilie |
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Hallo alle!
Ich weiss nicht ob dieses Thema hier schon einmal aufgegriffen wurde. Ich (weiblich) komme selber zwar nicht aus einer Suchtfamilie, aber mein Partner. Sein Vater war Alkoholiker, seine Mutter teils Tablettensuechtig, ihr Leben lang depressiv, manipulativ und hat zum Schluss Selbstmord begangen. Sowohl von meinem Freund als auch von anderen Angehoerigen wurde mir schon teilweise einiges berichtet, was ahnen laesst dass er alles andere als eine unbeschwerte, froehliche Kindheit verlebte - welche ich mit viel Dank sagen kann erleben durfte.
Ich habe das Gefuehl dass oft in unserer Beziehung und in Auseinandersetzungen die wir haben viel Altes aufgewuehlt wird dass noch nicht verarbeitet wurde, denn er hat selbst schon eingestanden dass er die meiste Zeit seines Lebens damit verbrachte vor der Vergangenheit davonzurennen. Er meint zum Beispiel oft ich greife ihn an wenn ich nur anderer Meinung bin als er, und fuehlt sich schnell unter Druck gesetzt obwohl ich eigentlich garnix will von ihm. Er ist auch manchmal schon total ausgerastet und meinte ich wuerde ihn bewusst aufwiegeln und das wuerde mir Spass machen !!?!? Natuerlich finde ich solche Vorwuerfe extrem verletztend, da mir vorkommt er vertraut mir ueberhaupt nicht, und weiss auch ueberhaupt nicht wer ich bin!! Ich meine, wenn er mir solche Sachen zutraut, wieso um alles in der Welt sind wir denn dann in einer Beziehung?? Das ergibt doch ueberhaupt keinen SInn dass ich sowas tun wuerde, ich hab ihn doch lieb!!!
Inwieweit haben diese Kindheitserfahrungen denn Einfluss auf die Beziehung des Erwachsenen Menschen? Wie spiegelt sich das wieder wenn jemand aus so einem ungluecklichem Elternhaus kommt? Wie kann ich damit umgehen und ihm helfen das zu verarbeiten, so dass er nicht seine Mutter oder wen auch immer in mir sieht??
Waere um jeden Erfahrungsbericht oder Hinweis auf ein aehnliches Thema das es schon gibt im Forum dankbar!! |
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| unwissend hat zum Thema: Partner kommt aus Suchtfamilie geschrieben
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Immergrün neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.03.2011 Beiträge: 145 Alter: 28
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Verfasst am: 17.05.2011, 17:18 Titel: Re: Partner kommt aus Suchtfamilie |
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Hallo unwissend,
also ich tu mich gerade schwer zu antworten. Es gibt halt keine Anleitung, wie man jemandem helfen kann. Zudem bin ich an einen Punkt gekommen, wo ich verstanden habe, dass man niemandem helfen kann, der gar keine Hilfe haben möchte. Es ist sein Leben, er ist erwachsen und du willst ihm doch sicher nicht vorschreiben, wie er sich zu verhalten hat. Zudem was ist richtiges Verhalten und was falsches?
Unglückliches Elternhaus, so sehe ich es nicht. Ich komme aus einem kaputten Elternhaus, ach ich habe jetzt gelernt, dass man sowas dysfunktionale Familie nennt. Ich betone das nur, weil meine Kindheit nicht unbedingt unglücklich war. Dennoch hatte ich nicht die Möglichkeit mich frei zu entwickeln. Aber das ist bei jedem anders, manche entwickeln sich vollkommen „normal“, obwohl sie ein suchtkrankes Elternteil haben. Es gibt eine Broschüre von der BKK – ich glaube: Kindern von suchtkranken Eltern Halt geben. Das Lesen hat mir sehr geholfen, obwohl ich kein Kind mehr bin…
Aber im Endeffekt kannst du deinen Partner nicht ändern. Ich kann und will nicht beurteilen, wie sehr sein Verhalten eure Beziehung belastet. Aber ich habe gesehen, wie Menschen sich selbst aufgeben, um ihren Suchtkranken Partner oder ihrem Partner mit Depressionen beizustehen und ihm zu helfen, weil man sowas doch in der Partnerschaft macht. Bis zu einem gewissen Punkt ist das ok, aber man darf sich selber nicht vergessen. Was ich damit sagen wollte, pass auf, wie weit du gehst.
viele Grüße, Laura |
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| Immergrün hat zum Thema: Re: Partner kommt aus Suchtfamilie geschrieben
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Ganymed28 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.04.2011 Beiträge: 84 Alter: 41
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Verfasst am: 18.05.2011, 08:59 Titel: Re: Partner kommt aus Suchtfamilie |
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Ich habe das "Glück", eine Ehefrau zu haben, die ihrerseits schwere traumatische Erlebnisse aus ihrer Kindheit zu verarbeiten hatte, so dass wir mit unseren inneren Verletzungen beim anderen früher oder später doch Verständniss aufbringen konnten, wenn einer von uns mal wieder ausgetickert ist.
Kurz bevor ich mit meiner Frau zusammen gekommen bin, ging´s mir eigentlich gut. Ich hatte einen tollen neuen Job, bin endlich aus meiner kleinen Stadt ins aufregende Düsseldorf gezogen, hatte neue Ziele, wollte studieren....und dann kam meine Frau und hat mich konsequent, bedingungslos und hartnäckig geliebt. Das ging zwei Jahre lang gut. Ich hatte bis dahin meine Konflikte "unter Kontrolle", d.h. ich habe sie ignoriert, so gut ich konnte, unter einem Deckel aus Ignoranz eben. Aber die Liebe meiner Frau hat diesen Deckel aufgeweicht und so habe ich mich immer mehr in einen Kastenteufel verwandelt. Die Wohnung zertrümmert, rumgeschrien und ähnliches...
Ich bin dann allerdings sofort in Therapie gegangen. Das war schon meine zweite aber da habe ich zum ersten Mal gesagt bekommen, dass ich kein Empfinden für die eigenen Grenzen habe, da diese nie und von niemandem respektiert werden.
Also: Dass dein Partner aus einer Suchtfamilie kommt ist eine schwierige Sache. Aber es ist seine eigene Verantwortung, sich dieser Vergangenheit mal zu stellen. "Retten" oder "Erlösen" kannst du ihn nicht aber du kannst ihn begleiten, wenn er sich auf dem Weg der eigenen Erlösung begibt.
Seine Ausraster haben aber nichts mit dir zu tun. In der Seele eines EKA sieht es aus wie auf einem Schlachttfeld, das zudem völlig vermint ist. Jeder Mine hat die "Trigger" Sensoren, äußere Reize, Worte, Stimmungen, Gerüche, die eine Explosion auslösen können. Du kannst bei deinem Partner bleiben, wenn er die Schaufel in die Hand nimmt und eine Mine nach der anderen ausgräbt und entschärft. Du gibst ihm damit einen sicheren Ort, an dem er sich zurückziehen kann. Aber nur er weiss, wo die Sprengfallen liegen, da dranzugehen ist seine Sache. |
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| Ganymed28 hat zum Thema: Re: Partner kommt aus Suchtfamilie geschrieben
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Grazia aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.11.2007 Beiträge: 767 Alter: 46 Wohnort: By
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Verfasst am: 18.05.2011, 18:03 Titel: Re: Partner kommt aus Suchtfamilie |
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Hallo Unwissend
Besser als Ganymed konnte ich es nicht erklären.
Ich wurde als Kind von meinem Vater mit ignorieren und schweigen bestrafft.
Manchmal habe ich meinem Mann was gefragt und er hat nicht geantwortet, weil er die Frage nicht gehört hat, oder erstmal über die Antwort nachdenken musste. Eine vollkommen normale harmlose Situation. Ich bin jedesmal aber richtig ausgeflippt. Ich konnte nichts dafür, die gefühle waren jedesmal so überwältigend dass ich nicht anders reagieren konnte.
Das zu besseren Verständniss.
Stell Die vor, Dein Zeh ist gebrochen und Jemand steigt drauf. Wäre der Zeh heil, wäre es vielleicht unangenehm, aber in diesen Fall , gehst Du gleich an die Decke...
Dein Mann wäre bei den Therapeuten sicherlich in guten Händen.
LG Grazia |
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| Grazia hat zum Thema: Re: Partner kommt aus Suchtfamilie geschrieben
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unwissend neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 15.05.2011 Beiträge: 5
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Verfasst am: 19.05.2011, 06:04 Titel: Re: Partner kommt aus Suchtfamilie |
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Hallo und danke fuer eure Antworten. Nein, es ist nicht so dass ich hier den Retter spielen will und dass ich fuer ihn das alles nicht loesen kann ist mir schon bewusst. Aber ich kann ja Ruecksicht nehmen und mehr Verstaendnis zeigen wenn ich weiss dass gewisse Verhaltensweisen einfach auf Traumas aus der Kindheit beruhen, anstatt zu glauben dass er einfach kein Herz hat wie es in manchen Situationen schon war. Es ist auch nicht dass er keine Hilfe will und dass er sich seiner Vergangenheit nicht bewusst ist, nur erlauben es die Umstaende momentan nicht eine Therapie zu machen, da wir im Ausland wohnen, in einem Land wo es einfach keine qualifizierten, noch dazu deutsch sprechenden Therapeuten gibt...
Ganymed's Vergleich mit dem Schlachtfeld finde ich eine gue Beschreibung, denn manchmal habe ich mich auch schon gefuehlt als ob ich wie auf rohen Eiern um ihn rumtapsen muss, denn es ist so wie Grazie es beschreibt, eine voellig normal Situation (ich frag ihn was er denn gerade macht) artet total aus (er beschuldigt mich ihn kontrollieren zu wollen und ihm keinen Freiraum zu geben ) !!!
Hinzu kommt dass ich auch kein Engelchen bin und von Ungeduld und teilweisem Jaehzorn geplagt werde. Waehrend vorherige Partner aber damit so umgingen dass sie mich deswegen auf den Arm nahmen und einfach Ruhe bewahrten und ich dadurch ziemlich schnell meine Laecherlichkeit erkannte, fuehlt er sich dadurch immer gleich angegriffen, obwohl es ja meine Schwaeche ist !!!
Naja, ich wollte halt nur mal fragen wie andere Partner mit dieser Hypersensibilitaet umgehen, oder was man tun kann um einem EKA verstaendlich zu machen dass man ihm wirklich nix boeses will, auch wenn man mal sauer ist... |
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| unwissend hat zum Thema: Re: Partner kommt aus Suchtfamilie geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 19.05.2011, 09:28 Titel: Re: Partner kommt aus Suchtfamilie |
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liebe unwissend,
schaum mal das ist ja so. ich schreib mal einwenig auf, was mich als EK jahrzentelang begleitet hatte.
meine kindheit war geprägt von meiner mutter, der sucht, dem aushalten müssen. den andauernden attaken, dem mich allein lassen wenn ich dringend jemanden brauchte. einer hilflosigkeit die mich geprägt hatte, mich nicht hat wachsen lassen.eine schlimme kindheit. es fehlte urvertrauen, die liebe, die zärtlichkeit, der rückhalt.ich wuchs auf in der vorstellung helfen zu müsse, etwas ungeschene machen müssen und fand herraus das alles was ich mache nur falsch war. ich stand under massivem druck, leistung zu bringen und bekam nichts dafon zurrück.
ich konnt nicht wachsen, ein selbstwert und selbstbewusstsein konnte sich daraus nicht gesund entwickeln. schuldgefühle rundeten das paket melanie dann zudem noch ab, weil ich zudem noch in eine coabhängigkeit rutschte, mich selbst erkranken liess. liebe um jeden preis, selbst wenn mich das eigene leben kostet das war der ursprung aus dem ich gewachsen bin.
nun ist es so zu sehen, das ich erwachsen geworden bin. alle diese prägungen haben was mit mir zu tun. doch als erwachsener mensch kann ich diese defizite anschauen und aufarbeiten. ich kann mich anschauen und annehmen, bekomme für mich ein positives gefühl und baue dadurch selbstbewusstsein und selbstvertrauen auf.
das konnte ich jahrelang nicht, weil ich immer in den gedanken daran war, woher ich komme, meine kindheit, das auch so schreckliche elternhaus, die schlimme alkoholkranke mutter, der vater den ich unendlich vermisste obwohl er körperlich anwesend war.
nur halfen mir diese gedanken überhaupt nicht weiter. zudem meinte ich die ganze welt hat sich nun um dieses ach so arme menschlein melanie zu kümmern, damit sie wachsen kann. ich erwartete tatsächlich von meinem umfeld andauernde rücksichtnahme auf meine abstammung und das ging ganz schön ich die hose!
was ich dir damit sagen möchte, du kannst mitleid mit ihm haben, das hört sich alles so schlimm an, was wir erlebt haben ist nicht schön gewesen. doch sobalt du mitleid empfindest ists es für dich wieder ein problem, denn du fängst an seine inneren verletzungen zu deinen inneren verletzungen zu machen und befindest dich auf dem weg dahin, wo coabhängige stehen. wir cos machen uns abhängig vom partner, dessen geühlsregungen, ausrastern und handeln gegen das was für uns gesund ist.fühlen uns abgelehnt wenn er dann nicht so reagiert wie wir das möchten, stellen unsere gesammte persönlichkeit in frage, nur wenn eine geste des partners nicht mit dem übereistimmt, wie wir das wollen.
mach dich dafon frei und pack ihn nicht in watte. er muss ganz allein für sich seine kindheit aufarbeiten, mit dem erlebten zurrecht kommen. akzeptiere ihn das er so ist wie er ist. du kannst ihm da nicht helfen. du bist seine partnerin und nicht die therapeutin von ihm.
was du machen kannst ist, steh zu deiner gefühlswelt die du hast und klopf auch mal auf den tisch, wenn dir was nicht gefällt. sag ihm wie es dir geht. gib ihm die sicherheit, egal wiviel *** er baut, du liebst ihn und verlässt ihn nicht gleich wegen einer kleinigkeit. stärke eure beziehung indem du da vertrauen reinbringst, ihn liebe gibst. mehr musst du nicht tun.schau das du dich dafon abgrenzt, es ist und bleibt seine aufgabe das erlebte aufzuarbeiten. es ist nicht deine!
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Partner kommt aus Suchtfamilie geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 19.05.2011, 09:31 Titel: Re: Partner kommt aus Suchtfamilie |
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PS | Zitat: | | Naja, ich wollte halt nur mal fragen wie andere Partner mit dieser Hypersensibilitaet umgehen, oder was man tun kann um einem EKA verstaendlich zu machen dass man ihm wirklich nix boeses will, auch wenn man mal sauer ist... | ganz einfach. wenn du nicht mehr sauer bist sag ihm das und nimm ihn in den arm, wenn er es zulassen kann. wenn nicht warte ab.sag dir, er kann halt gerade nicht, das hat mit mir nichts zu tun. denn irgendwann kann er sich wieder öffnen. spätestens dann ist das ganze ja wieder harmonisch!  |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Partner kommt aus Suchtfamilie geschrieben
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Ganymed28 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.04.2011 Beiträge: 84 Alter: 41
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Verfasst am: 19.05.2011, 10:43 Titel: Re: Partner kommt aus Suchtfamilie |
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| Melinak hat Folgendes geschrieben: | PS | Zitat: | | Naja, ich wollte halt nur mal fragen wie andere Partner mit dieser Hypersensibilitaet umgehen, oder was man tun kann um einem EKA verstaendlich zu machen dass man ihm wirklich nix boeses will, auch wenn man mal sauer ist... | ganz einfach. wenn du nicht mehr sauer bist sag ihm das und nimm ihn in den arm, wenn er es zulassen kann. wenn nicht warte ab.sag dir, er kann halt gerade nicht, das hat mit mir nichts zu tun. denn irgendwann kann er sich wieder öffnen. spätestens dann ist das ganze ja wieder harmonisch!  |
Wir durften nie wirklich Kind sein. Das bedeutet, dass die Phasen, die ein Kind nunmal durchlebt bei uns noch auf ihre Zeit warten. Dazu gehört eben auch die Schmollphase. Ich kann persönlich damit heute umgehen, dass ich sagen kann: Lass mich gerade mal schmollen, ich komme gleich wieder. Und so klappt das dann auch. |
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| Ganymed28 hat zum Thema: Re: Partner kommt aus Suchtfamilie geschrieben
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