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Mal von der Seele schreiben...

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Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 12.05.2011, 11:00    Titel: Re: Mal von der Seele schreiben... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

liebe marthe,

ich weiss grad nicht was ich sagen soll, mann genau das gleiche lied kann ich singen, als wär das alles meine geschichte. ich hatte auch krebs, wusste das schon vor diagnosestellung.ich setzte mich bei den ärzten durch, die nichts fanden eine darmspiegelung zu machen. die ärzte meinten das sie da eh nichts finden würden. doch ich bestand darauf. das ergebnis erschreckend. eine lebenserwartung von nur noch einem jahr, hätte die darmspiegelung und das erfolgreiche entfernen des polyps (bösartig) nicht stadtgefunden ich hatte auch angst und panikattaken, auch bei mir schreite der körper förmlich.auch dieses kopfgefühl kenn ich, ich machte erst vor kurzem ein ct um sicher zu sein, das sich da nichts krankes bei mir entwickelt hat. ich kenn das gefühl die angst, das warten, das ist soooo schlimm.

auch diese mutter kenn ich. wie meine mutter. schuldzuweisungen, mich schlecht fühlen weils ihr schlecht geht. all das waren bei mir zugange. auch die wut, aggression die du beschreibst kenn ich zu gut. sie weiss morgens nichts mehr dafon, war ja besoffen. ich wusste es und es tat mir hinterher immer schrecklich leid so auszurasten und schürte nur noch mehr mein schuldgefühl das ich hatte.dann dieses dauernde kontakt suchen, mich anzurufen, ich soll mich doch um sie kümmern...ich kann ein lied dafon singen.

ich machte eine langzeitherapie, zwei jahre die ich vor zwei monaten beendet habe. mit erfolg! juhuuuu!!!

panikattaken hab ich keine mahr, angstzustände auch nicht mehr in dem masse wie es schon war. ich hatte glück eine therapeutin zu haben, die wirklich klasse war denn das was du hier schreibst ist erschreckend:
Zitat:
Er war der Ansicht, wenn ich mich nicht kümmere ist das unterlassene Hilfeleistung und ich müsse dafür Sorge tragen, daß sie therapiert wird.


da ist sowas von ein blödsinn was der therapeut dir da gesagt hat. der macht mir keinen guten eindruck ich hoffe er hat dir nicht in der therapie noch so einen müll aufgeladen wie den hier!

WIR KINDER sind nicht die eltern unserer eltern. wie haben keinelrlei verpflichtung uns da zu kümmern.unsere eltern sind erwachsene menschen, die eigenverantwortung für sich und ihr leben haben. es liegt in jedem selbst sich hilfe zu holen und wer keine hilfe will, muss das auch nicht aufgezwungen bekommen.jeder mensch hat das recht nein zu sagen, so wie wir das recht haben nein zu sagen, haben unsere eltern das recht zur hilfe nein zu sagen und weiter zu saufen.

doch tragen wir keine schuld an ihrem verhalten, ihrem leid. das leid tragen sie in sich und wollen mit ihrem verhalten erzwingen, das wir uns um sie kümmern, sie brauchen die familie um sich herrum um weiter saufen zu können. so schaffen sie abhängigkeit.

du selbst hast das recht dich dafon abzugrenzen, zu distancieren dich frei dafon zu machen!

meine mutter säuft heute weiter, stürzt weiter treppen runter, liegt auf der nase. doch ich steh nicht mehr da und helfe ihr, damit lass ich sie allein ohne schlechtes gewissen. ich habe ihr nie gesagt sie soll sich zusaufen. sie weiss was passiert wenn sie säuft. es liegt in ihr und an ihr, wenn sie weitermachen will soll sie weitermachen. das ohne mich, ich schau ihr dabei nicht mehr zu. das kann sie ganz allein für sich aus machen.

ich lass mich auch nicht mehr von äusseren aussagen(wie dein therapeut es gemacht hat) dafon abbringen da nicht mehr zu handeln. wer kann mich dazu zwingen? der staat? wer hat das recht mir aufzudrücken das ich mich um meine mutter zu sorgen habe? kein mensch!

ich habe in dieser geschichte erkant, das ich nichts dafür kann. so machte ich mich frei von schuldgefühlen. ich lernte auch zu akzeptieren. so lass ich meine mutter so wie sie ist. ich habe gelernt auf mich acht zu geben. ich bin wichtig. ich habe mich angenommen so wie ich bin, kann mich inzwischen auch unglaublich lieb haben. ich habe mich entscheiden für mich zu sorgen, für mein leben.

meine mutter ist eine kranke frau. es ist eine schreckliche krankheit. sie ist nicht schuld. an nichts, denn sie kann nichts dafür so krank zu werden hat sie sicher nicht geplant. das sie sich nicht helfen lassen will versteh ich nicht, muss es auch nicht verstehen,sie will es nicht punkt.

das sie mit ihrer art und weise mit mir manchmal sehr übel umgeht ist die folge dieser krankheit die sie hat. das weiss ich heute und kann darum besser mit solchen angriffen umgehen. ich mach das nicht mehr mit, diskussionen in diese richtung tun mir nicht gut. darum lass ich es bleiben. es fällt mir daher immer leichter ihr zu sagen, das ich diese unterhaltung jetzt mit ihr abbreche, ich mir solche vorwürfe von ihr nicht mehr anhöre und auf zu legen ohne dabei ein schlechtes gewissen zu haben. damit tu ich mir gutes und das darf ich mir erlaben, das es mir gut geht, selbst wenn es ihr schlecht geht.

zum thema krebs habe ich mich schlau gemacht. der körper fängt an irgendwo zellen zu entwickeln, ewas was dort eigendlich nicht wachsen muss. daraus entwickelt sich dann ein knoten, der wächst. ich seh das bei mir so, das all die sorgen probleme die ich hatte in diesen knoten herranwachsen. all das was ich nichtverarbeitet bekommen habe setzt sich dort ab. das kann sich dann umwandeln in ein sich selbst szerstörendes gebilde einen tumor der streut, alles was an problemen in diesem tumor sitzt breitet sich im körper aus, greift den körper an, macht ihn krank und lässt ihn sterben.ich habe diesen tomor entfernen lassen, dabei die gefahr gebannt bekommen, das es sich weiter ausbreitet. nun bin ich dabei sorge zu tragen, das der körper nicht mehr etwas in mir wachsen lassen muss. probleme die ich habe werden sofort ohne zögern aufgearbeitet. ärger frust und zorn hinterfragt und auch da geschaut was mit mir los ist. ich habe also altes entfernt, was früher war und kann mich jetzt heute darum kümmern das sich nichts mehr entwicken muss, dann ich habe erannt, das ich es mir wert bin, solche problembelastenden beziehungen wie zu meiner mutter nicht mehr zu ertragen.wenn ich spüre das mir das nicht gut tut geh ich, nehm ich mir das recht raus für mein wohlergehen zu sorgen. ich darf gesund leben, es darf mir gut gehen, ich kann es mir erlauben, ich werde nicht wieder etwas in mir sich entwickeln lassen was mir schadet.ganz egal wie es meiner mutter damit geht, ob sie leidet ich darf leben, unabhängig von ihrer befindlichkeit.

das alles gilt auch für alle anderen hier. wir sind alles erwachsene menschen, das ist im grunde etwas so herrlich schönes sif um sich selbst zu kümern und verantwortung zu tragen. da kann ich dann tun und lassen was ich will ohne jemanden anderen rechenschaft dafür abzulegen. natürlich trage ich für alles verantwortung, auch für das fehlverhalten. dazu bin ich bereit auch demendsprechend die konsequenzen zu tragen.

wer sich da nicht frei machen kann, lebt in abhängigkeit und die kommt früher oder später mir diesen wahninns schrecklichen diagnosen einher, weil die seele das nicht mehr aushällt und der körper darauf mit krankheiten reagiert.mathe mach dich frei von dieser abhängigkeit und dann wird das mit deinem kopfgefühl auch besser. womöglich steckt dahinter nicht alsheimer sondern eine deprsseion, die geht auch mit solchen schwindelgefühlen, dem vergessen von irgendwelchen dingen einher. hast du darüber schon mal nachedacht?

ich wünsche dir von herzen alles gute.

alles liebe melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Mal von der Seele schreiben... geschrieben
Marthe
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 08.05.2011
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 15.05.2011, 16:55    Titel: Re: Mal von der Seele schreiben... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Heute kam mein Bruder mit Frau und meinem kleinen Neffen (7Monate)

Meine Mutter hatte es versprochen..... aber ich roch es schon an der Tür.

Essen gehen wollte sie nur in der Kneipe gegenüber, da wollte aber meine Schwägerin nicht hin, weil dort geraucht werden darf.

Meine Mutter wollte niergends anders hin, die Begründungen fadenscheinig.

Mittlerweile kann sie auch kaum mehr richtig laufen, schlurft nur noch -das tut weh zu sehen- aber für das andere Lokal hätte sie nicht weiter laufen müsssen, als in die Kneipe.

Es eskalierte. Meine Schwägerin sagte ihr, daß sie nicht mehr her kommt und ist mit dem Kleinen raus. Ihn wird meine Mutter wahrscheinlich auch nicht mehr sehen.


Ich hab wieder den Kloß im Magen! Schäme mich!

Ich bin dann mit ihnen essen gefahren.

Wir haben viel geredet, aber immer nur im Kreis.

Mein Bruder ist psychisch sehr stabil, im Gegensatz zu mir.

Im Herbst gehen sie ins Ausland für unbestimmte Zeit.

Ich kann nicht mehr! Ich will mich nicht mehr schämen. Ich will keine Ängste mehr haben. Ich will glücklich sein. Ich will mich lieben. Ich will keine Tränen mehr vergießen. Ich will nicht mehr fressen und immer fetter werden.
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Marthe hat zum Thema: Re: Mal von der Seele schreiben... geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 08:34    Titel: Re: Mal von der Seele schreiben... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

liebe matrthe,

so richtig verstanden hab ich dein schreiben nicht. bist du mit deiner mutter essen gefahren oder habt ihr eure mutter zu hause gelassen?

wofür schämst du dich?

lieben gruß melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Mal von der Seele schreiben... geschrieben
Marthe
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 08.05.2011
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 08:57    Titel: Re: Mal von der Seele schreiben... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Wir sind ohne sie Essen gefahren.

Wofür ich mich schäme ?! Ich weiß es selber nicht. Dieses Schamgefühl war schon immer da!
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Marthe hat zum Thema: Re: Mal von der Seele schreiben... geschrieben
Ganymed28
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 13.04.2011
Beiträge: 84
Alter: 41

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 09:08    Titel: Re: Mal von der Seele schreiben... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Marthe hat Folgendes geschrieben:
Wir sind ohne sie Essen gefahren.

Wofür ich mich schäme ?! Ich weiß es selber nicht. Dieses Schamgefühl war schon immer da!


Das ist völlig normal für Kinder von Alkoholikern. Der einzige Weg das loszuwerden, ist, sie loszulassen. Du hast auch eine Verantwortung dir selbst gegenüber. Bring dich nicht mehr in Situationen, in denen du dich nicht wohl fühlst. Das ist ein Anfang.
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Ganymed28 hat zum Thema: Re: Mal von der Seele schreiben... geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 09:47    Titel: Re: Mal von der Seele schreiben... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

liebe marthe,

schamgefühl kenn ich auch. ich schämte mich lange zeit für meine mutter. für meine herkunft. es ist ja so, dass die leute dann gleich mit vorurteilen reagieren, wenn sie wissen aus welchen verhältnissen ich komme.vorurteile sind schrecklich. meisst kennen mich die leute ja nicht einmal und lassen mir dann auch nicht die möglichkeit mich besser kennen zu lerne. nur hab ich es geschafft mich dafon frei zu machen. menschen die mit vorurteilen so umgehen, das sie mich nicht kennen lernen wollen lass ich stehen, diesen menschen brauch ich nichts beweisen. ich weiss wer ich bin und brauch mich für nichts beweisen!ich hab für mich erkannt, das ich nach aussen hin nicht mehr um liebe betteln muss. entweder mich nimmt der mir gegenüber so an wie ich bin oder eben nicht. wenn nicht dann nicht. punkt.

das ich mich inzwischen sehr distanciert habe von dem was meine mutter macht, wie sie lebt ist eine sehr grosse bereicherung für mich. die distance gild es auch wenn wir zusammen unterwegs sind. sie sieht *** aus und verwarlost, nicht ich. sie wirkt krank und zerbrechlich nicht ich. sie kann nicht laufen und sich kaum noch bewegen nicht ich!das ist nicht meins, das ist ihrs.ich brauch mich für sie nicht schämen. wenn ich sie nicht aushalte lass ich sie inzwischen auch stehen. dann geh ich ohne sie weiter. du hast da sicher gut für dich gehandelt, schreibst ja auch, dass deine schwägerin mit dem kind und dein bruder gleich gehandelt haben. nimm es an. akzepieire deine mutter so wie sie ist, übernehme dafür keine verantwortung. es ist und bleibt ihrs.

das wichtigste dabei ist, das du dafür kein schlechtes gewissen haben musst, brauchst dir da keine gedanken dazu machen. es hilft nicht ihr weiter, wenn du dich da zu sehr um sie kümmerst. auch dir nicht. das wichtigste für uns angehörige ist tatsächlich, das wir uns umdrehen und uns um unser eigenes wohlergehen kümmern. was mit meiner mutter geschehen wird wenn sie so weiter macht weiss ich nicht. doch das interessiert mich heute wenig, denn es ist und bleibt ihr eigenes und wenn sie meint sie muss sich so runter machen, dann kann ich ihr dabei echt nicht weiter helfen als sie fallen zu lassen.

ich will leben und das kann ich nur wenn ich mich um mein leben kümmer!das ich nicht mehr mitleide, das ich nicht mehr verantwortung für sie trage. das liegt weit hinter mir und das ist gut so. heute lebe ich ohne meine mutter besser als ich es jemals mit ihr getan habe. das nehm ich so an und hab sie losgelassen.....

das sich selbst anzunehem wie du bist, die anzufangen um dich zu kümmern. da anzusetzen, zu erkennen das du auch trotz allem was passiert ist ein liebenswerter mensch geworden bist. das du siehst, das du dafür viel eigenes mitgebracht hast, nicht nur die eltern erziehen ihre kinder. es wirken viele andere da noch mit ein. schule, freunde, bekannte sind genauso prägend gewesen. hol dir daraus deine indentität. wir sind nicht nur kinder unserer alkoholkranken eltern, wir bringen so viel eigenes potential mit.pick dir all das gute gesunde für dich raus, was du in dir trägst und dafon gibt es sicher enorm viel! schau dich an, dich mit allem positivem. wir bestehen nicht nur aus scham,helfersyndrom,minderwertigkeitskomplexen

in uns steckt viel mehr als wir dachten. erkenne das. du kannst es, selbst wenn dir deine eltern glauben machen wollen das es so nicht ist. sie wollen das nicht sehen, sie brauchen dich für ihre sucht. lass dich nicht weiter benutzen, es ist ein missbrauch der aufgrund dieser suchtkrankheit geschieht. du kommst da raus indem du das erkennst und dich von deinen eltern abgrenzt!

schau mal zu dir hin, wer du bist, was du kannst. mach dich selbst nicht klein und schlechter als du bist. du hast garantiert was gutes an dir. wie siehst du das?

lieben gruß melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Mal von der Seele schreiben... geschrieben
Marthe
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 08.05.2011
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 10:10    Titel: Re: Mal von der Seele schreiben... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Mlanie,

das hast du toll geschrieben.

Danke!

Ich muß lernen, daß ich eine 45jährige Frau bin und nicht das KIND meiner Mutter.
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Marthe hat zum Thema: Re: Mal von der Seele schreiben... geschrieben
Melinak
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2008
Beiträge: 5012
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 16.05.2011, 10:49    Titel: Re: Mal von der Seele schreiben... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Genau das musste ich auch erst erkennen!!!!!!

ich musste anfangen endlich erwachsen zu werden. weil ich nie die liebe und den halt bekommen hatte, der mich zu einem mich selbst liebenden und selbst bewussten menschen gemacht hatte bin ich noch im hohen alter an meine eltern gehangen, das die das was sie versäumt haben mit auffüllen. ich hab nicht gemerkt, das ich erwachsen bin, dachte das müssen sie mir geben.

die arbeit an meinem "inneren kind" hat mich weiter gebracht. denn da habe ich festgestellt das ICH MIR das geben kann und mich dadurch von meinen eltern und meiner erwartung ihnen gegenüber losgemacht habe.

schau mal dahin, da setzt du an und das hilft enorm weiter an der seelischen heilung dieser wunden, die du mit dir runträgst!

ich wünsche dir alles erdenklich gute !

alles liebe melanie
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Melinak hat zum Thema: Re: Mal von der Seele schreiben... geschrieben

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