| Meine Theorie über die Rettungsversuche an den Eltern • Wie ich mir selbst gut tun kann :-) |
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Hartmut Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2007 Beiträge: 10682 Alter: 49
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Verfasst am: 09.05.2011, 11:56 Titel: Re: Reden wir mal über Gott |
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Hallo Ganymed28
ich versteh dich schon und dein Anliegen.
| Zitat: | | Die Verantwortung für das eigene Handeln bestreitet niemand, am allerwenigsten Gott. | wenn es Gott gibt mag das sein und wer nicht daran glaubt? Versteh mich nicht verkehrt . Ich freue mich soagr darüber, wenn jemand seinen Weg über Gott gefunden hat , aber es soll hier , zu keinen allgemeinen Diskussionen über Glaubensrichtungen werden. Denn ich freue mich auch über jeden Atheist der seinen Weg findet.
Gruß Hartmut |
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| Hartmut hat zum Thema: Re: Reden wir mal über Gott geschrieben
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Ganymed28 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.04.2011 Beiträge: 84 Alter: 41
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Verfasst am: 09.05.2011, 13:58 Titel: Re: Reden wir mal über Gott |
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| Hartmut hat Folgendes geschrieben: | Hallo Ganymed28
ich versteh dich schon und dein Anliegen.
| Zitat: | | Die Verantwortung für das eigene Handeln bestreitet niemand, am allerwenigsten Gott. | wenn es Gott gibt mag das sein und wer nicht daran glaubt? Versteh mich nicht verkehrt . Ich freue mich soagr darüber, wenn jemand seinen Weg über Gott gefunden hat , aber es soll hier , zu keinen allgemeinen Diskussionen über Glaubensrichtungen werden. Denn ich freue mich auch über jeden Atheist der seinen Weg findet.
Gruß Hartmut |
Grundsätzlich betrachtet: Wer das kann, verdient meinen Respekt und es wäre umso mehr ein Grund, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Ich kann nur von meiner ganz persönlichen Erfahrung sprechen: In der größten Verzweiflung konnte ich immer sagen: Jetzt mach du mal was. Und immer hat er mir geholfen. Diese Sicherheit nicht zu haben stelle ich mir schrecklich vor aber - wenn das für andere funktioniert, um so interessanter. |
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| Ganymed28 hat zum Thema: Re: Reden wir mal über Gott geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 09.05.2011, 16:58 Titel: Re: Reden wir mal über Gott |
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hallo ganymed,
ich weiss nicht was meine katolisch anerzogene glaubensgeschichte mit meiner co abhängigkeit zu tun hat? nichts! überhaupt nichts!
mir hat mein glauben nicht weiter geholfen. ich fragte mich damals vor zwei jahren genau, warum hat gott mich ausgewählt so krank zu werden, obwohl ich immer versucht hatte gesund zu leben. gesund ernährt hab ich mich, die drei kinder aufgezogen habe ich und ich war zufrieden,dachte ich, ich war geschieden und konnte mein leben allein regeln.ich war immer brav und lieb, konnte keiner fliege was zuleide tun, angepasst, zuvorkommend, süss nett blablabla...... dann dieses für mich so ungerechte diagnose krebs. ich fragte mich was denkt gott wenn er einer jungen mutter solche krankheiten schickt, was habe ich nur falsch gemacht? hier wären drei kinder fast ohne familie da gestanden und wenn ich mich weiter auf gott berufen hätte würd ich heute sicherlich im himmel neben ihm sitzen.zudem waren es meine eltern die jahrzentelang so ungesund lebten, beide sind (anscheinend weitgehens) gesund und munter und machen schön weiter, haben inzwiscchen ein stolzes alter. wo ist hier die göttliche schützende hand gewesen? warum habe ich eine totbringende krankheit entwickelt und die zwei dürfen ihren wahnsinn leben?
du siehst, da komm ich nicht weiter. das waren die ersten gespräche in meiner therapie. ich glaubte daran was büssen zu müssen und wusste nicht was. ich war der meinung gott bestraft mich. "kleine sünden bestraft gott gleich" so ein ***.......
ich bin weg dafon. denn ausser selbstvorwürfe und das gefühl da abhängig von einer höhernen gewalt zu sein wollt ich nicht weiter leben.ausserdem gibts im leben keine gerechtigkeit in diesem sinne. es erwischt den einen oder den anderen, keiner hat darüber macht und daher denk ich versuchen wir dieses unbeschriebliche, unerklährbare gott zuzuschreiben. manchen menschen hilft dieser halt sicher weiter. mir persönlich hat es nicht geschadet, ich habe begonnen mich dafon zu lösen und zu mir selbst zu kommen.
ich bin auch dazu gekommen zu erkennen das das problem co abhängigkeit in mir selbst mein grösstes problem war. nicht eltern, nicht gott, nicht der partner, ICH selbst war diejenige die gewisse schräge überzäugungen lebte und daran arbeiten wollte diese überzäugungen die ich in mir hatte umzuwerfen und zu verändern.nur so gehts alles andere ist das abschieben der eigenen verantwortung für sich auf andere!
du eierst hier ganz schön rum, fang an bei dir zu schauen, wer bist DU, was machst DU, wie gehst DU mit bestimmten situationen um und so weiter und so weiter. DU ganz ALLEIN hast ne verantwortung FÜR DICH und jeh länger du hier su rumeierst um so weniger zeit bleibt dir um ein "normales" leben zu führen.du bist 40 jahre alt, alt genug um erwachsen zu werden!
diese ganzen abseits diskussionen führen zu nichts anderem als das du stehen bleibst und da eben nicht weiter kommst!das sehe ich so, das ist meine meinug.
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Reden wir mal über Gott geschrieben
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Ganymed28 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.04.2011 Beiträge: 84 Alter: 41
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Verfasst am: 09.05.2011, 17:45 Titel: Re: Reden wir mal über Gott |
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Melanie. Wieso eiere ich herum? Es geht mir so fantastisch wie noch nie zuvor im Leben. Ich erfahre zum erstem Mal, was Wertschätzung, Respekt und Anerkennung wirklich bedeutet. Aber das passiert erst, seit ich für mich selbst zu der Überzeugung gekommen bin, dass ich auch wirklich liebenswert, anerkennenswert und respektabel bin. Ich habe ein grad an Normalität erreicht, den ich mir vor einem halben Jahr noch nicht vorstellen konnte. Ich habe soviel Energie übrig, dass ich mir gerade überlege, ein Haus zu kaufen und mich politisch zu engagieren. Wenn das nicht Leben ist, dann weiss ich auch nicht.
Ich habe Verständnis für deine Frustration und dafür, dass du lieber die Vorstellung von einem liebenden Gott ablehnst anstatt nach Gründen danach zu suchen, warum dir dieses Schicksal auferlegt wurde. aber bitte lass deine Frustration nicht an mir aus. Ich höre dir gerne zu, bin aber sehr ungerne ein Punchingball.
allerdings, | Zitat: |
ICH selbst war diejenige die gewisse schräge überzäugungen lebte und daran arbeiten wollte diese überzäugungen die ich in mir hatte umzuwerfen und zu verändern.nur so gehts alles andere ist das abschieben der eigenen verantwortung für sich auf andere! |
davon kann ich ein Lied singen. ich würde wirklich gerne wissen, wie konkret deine "schrägen Überzeugungen" aussahen. "Schräg" war zeitweise eine starke Untertreibung meines Seelenzustands, "total verschwurbelt" trifft es eher... |
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| Ganymed28 hat zum Thema: Re: Reden wir mal über Gott geschrieben
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Gela10 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.05.2011 Beiträge: 330 Alter: 33
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Verfasst am: 21.05.2011, 12:48 Titel: Re: Reden wir mal über Gott |
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Hallo,
nun möcht ich auch noch meinen Senf dazu geben.
Ich finds übrigens völlig in Ordnung, dieses Thema hier anzusprechen, denn es geht ja um eigene erfahrungen, wie man als EKA zum normalen Leben zurückfindet und wenn der Glaube an Gott hilft, warum das dann hier nicht auch kund tun? Als missionierend habe ich das nicht empfunden.
Ich kann jedenfalls mit dem Glauben an eine höhere Macht nicht viel anfangen. Zum normalen Leben zurückzufinden, heißt für mich schlussendlich, ein Urvertrauen zu entwickeln, dass schon alles gut gehen wird. Nicht ständig mit dem Gedanken im Hinterkopf zu leben, dass da noch wieder irgendeine richtig üble Fiesität kommen muss, weil mein Leben gerade einfach zu gut läuft, nicht ständig die Kontrolle über alles haben zu müssen, sondern einfach auch mal loslassen zu können. Wenn ich deshalb jetzt an Gott glaube, hab ich das Gefühl, mir etwas vorzumachen. Ich liebe lieber meine Mitmenschen, als Gott und vertraue ihnen und ihrem guten Willen. Hat lange gedauert, dass zu lernen und ging sehr langsam und die Kontrolle kann ich auch immer noch nicht ganz abgeben. In seltenen Momenten stelle ich fest, dass ich mir gerade über etwas Gedanken mache und dann denke: "Es wird schon klappen." und nicht gleichzeitig das Gefühl habe, mir was vorzumachen, sondern wirklich weiß das das so ist und ich mir keine Sorgen machen muss. Diese Momente mag ich öfter haben, möchte mein Vertrauen nicht mehr auf dem Wissen aufbauen, dass ich so ziemlich mit allem fertig werden kann, weil ich das ja bereits bewiesen habe, sondern möchte einfach nur vertrauen...Man klingt das wirr...kriegs auch irgendwie selbst noch nicht so richtig sortiert. *grübel*
Gruß Gela |
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| Gela10 hat zum Thema: Re: Reden wir mal über Gott geschrieben
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Grazia aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.11.2007 Beiträge: 767 Alter: 46 Wohnort: By
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Verfasst am: 21.05.2011, 13:37 Titel: Re: Reden wir mal über Gott |
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Hallo Ihr Lieben
Bin evangelisch, in meiner Jugend sehr mit der Kirche verbunden.
IN letzten Jahren, wo ich versuchte endlich erwachsen zu werden, mich zu finden, hat sich auch mein Glaube verändert.
Ich glaube, ja, ich glaube sehr und das Glaube hilft mir jeden Tag. Nur wenn ich es definieren sollte, wer ist der Gott....tja. Nicht der alte Weisshaarige Mann, nicht Jemand/etwas was Macht über alles hat, aber eine Macht in dem Sinne, dass alles eine gewisse Ordnung hat. Wir konnen zwar unseres Leben weitgehend selber steuern aber eben nur weitgehend.
Ich würde es mit der Elektrizität vergleichen. Irgendwo steht ein E-Werk (Gott) das uns stetig mit Energie beliefert. Wie und ob wir sie nutzen, liegt in unserer Hand. Die Möglichkeit haben wir.
Ich denke auch, dieses Thema gehört auch wunderbar hier. Edit - bitte nichts über Programme anderer Selbsthilfegruppen - edit . Mir persönlich hilft es auf meinem Weg, ich kann da einfach besser loslassen. esa gibt ja dieses E-Werk, ich brauche nicht immer zu strampeln um Licht zu haben. Das zu wissen tut gut.
LG Grazia |
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| Grazia hat zum Thema: Re: Reden wir mal über Gott geschrieben
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Hartmut Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2007 Beiträge: 10682 Alter: 49
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Verfasst am: 21.05.2011, 14:14 Titel: Re: Reden wir mal über Gott |
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Hallo Grazia
| Zitat: |
ch denke auch, dieses Thema gehört auch wunderbar hier. Bassieren doch auch die 12 Schritte dadrauf. |
nur das da keine Missverständnisse aufkommen. Wir sind eine unabhängige SHG und haben nichts mit den 12 Schritten Programm der AA zu tun. Wenn es dem einzelnen hilft ist es doch schön. Ich halte weniger davon. Aber das ist nur meine ureigene Meinung dazu.
Gruß Hartmut |
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| Hartmut hat zum Thema: Re: Reden wir mal über Gott geschrieben
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Gela10 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.05.2011 Beiträge: 330 Alter: 33
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Verfasst am: 21.05.2011, 14:35 Titel: Re: Reden wir mal über Gott |
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Hm, Gott als E-Werk zu beschreiben finde ich sehr plakativ. Schöne Beschreibung.
Wenn ich so drüber nachdenke und mir überlege, wo meine Energie herkommt, dann stelle ich fest, dass ich selbst mir mein Leben geschaffen habe, mit all seinen Komponenten und dass ich die, die mir die Energie geraubt haben, seien es Komponenten oder Mitmenschen gewesen, aus meinem Leben entfernt habe. Sozusagen Try and error. Aus dem Error galt es zu lernen. Zum einen, warum es ein Error ist und was davon ich kein zweites mal haben möchte, aber zum anderen auch, wie ich zu diesem Error kam, was also an meinem eigenen Verhalten falsch gewesen war. Und so kam danach eigentlich immer was, was mir Energie gibt. Klar, manchmal stehen wir auch vor einem Problem, auf das wir erstmal nur begrenzt Einfluss haben. Wie dann damit umgehen? Da geht dann wohl nur annehmen und irgendwie das beste draus machen. Und das ist echt nicht einfach. Aber auch das hat für mich nichts mit einer höheren Macht zu tun.
Gruß Gela |
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| Gela10 hat zum Thema: Re: Reden wir mal über Gott geschrieben
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