| Jetzt will er, aber ich bin total blockiert • Ewiger Kreislauf - zu schwach um auszubrechen? |
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stolzemama87 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.05.2011 Beiträge: 6 Alter: 25
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Verfasst am: 05.05.2011, 19:10 Titel: Meine Geschichte und nun? |
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Hallo!
Meine Geschichte begann am 10. März vor 4 Jahren.
Ich habe meinen Partner damals übers Internet kennengelernt. Und bin nach 3 Monaten zu ihm gezogen.
Es war total schön mit ihm, getrunken hat er damals nichts. Selten das ein 6-er Tragerl Bier daheim war.
Irgendwann begann er öfter mal in der Firma ein Bier zu trinken, wogegen ich nichts einzuwenden hatte. Warum auch nicht?
Als wir dann die Wohnung etwas modernisierten trank er manchmal etwas am Abend nach getaner Abend. Da fing es schon etwas an mit den schwierigkeiten. Er wurde agressiv und schlug auch mal ein Fenster mit der bloßen Hand ein und fing an mich zu schubsen. nach langem reden und streiten. Normalisierte sich die Situation wieder.
Er ging jedoch nicht mehr fort was mich weniger störte.
Als ich dann meine neue Arbeitsstelle antrat und ich öfter mit meinen Kolegen etwas trinken wollte, verbietete er mir das. Er hatte wieder mehr angefangen zu trinken was ich erst jetzt herausfand als ich mich mit der Gesamtsituation beschäftigte.
Ich wurde kurz darauf schwanger und wir schauten uns nach einer größeren Wohnung um. Da wurde es trastisch schilmmer!
Seither trinkt er täglich!!!
Er ist agresiv, launisch mir gegenüber, dreht mir das Wort im Mund um... Alles was ich sage ist sowieso falsch.
Er meint wenn er in der Arbeit nichts trinkt, steht er als Lusche da. Und ich brauche ihm seinen Alkohol nicht verbieten ich habe ihm nichts anzuschaffen.
Inzwischen trinkt er am Wochenende schon gegen 11:00 Uhr vormittags das erste Bier!
Um den kleinen kümmert er sich kaum, dafür bin ich zuständig inklusive Haushalt. Ich bekomme dafür das kinder und Karenzgeld!
Er verbietet mir inzwicshen alles, ich soll so leben wie er es sich vorstellt. Ich bin ja sowieso nur am Flug!
Und wehe ich sage etwas gegen sein Bier!!!
Ich bin einfach verzweifelt! Ich bin der Meinung ein Kind braucht auch seinen Vater! Aber was hilft das wenn der Vater nur trinkt und an der Flasche hängt? Von der Vorbildfunktion redet er zwar immer, aber trinken tut er trotzdem.
Ich habe Angst das er mir gegenüber einmal wieder Handgreiflich wird.
Ich hätte so gern das er mit dem Alkohol aufhört. Aber er tut es nicht!
Eine Therapie würde er NIEMALS in Betracht ziehen. Denn er ist ja nicht abhängig.
Ich bin am Ende und brauche Hilfe!
Was soll ich nur tun?
Liebe Grüße
Stolzemama |
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| stolzemama87 hat zum Thema: Meine Geschichte und nun? geschrieben
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Pittchen aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 17.10.2009 Beiträge: 653 Wohnort: NRW
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Verfasst am: 05.05.2011, 20:41 Titel: Re: Meine Geschichte und nun? |
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Hallo Stolzemama,
... ich denke, Du wirst wieder umziehen müssen, um wirkliche/schnelle Veränderung zu erzielen.
Wieder eine kleinere Wohnung für Dich und Deinen Stolz!
... in jeder Hinsicht
Lieben Gruß
Pittchen |
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| Pittchen hat zum Thema: Re: Meine Geschichte und nun? geschrieben
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sonne5 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.02.2011 Beiträge: 358
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Verfasst am: 05.05.2011, 20:47 Titel: Re: Meine Geschichte und nun? |
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Liebe Stolzemama (bin ich übrigens auch ),
schön dass du hier her gefunden hast
Es tut weh deine Zeilen zu lesen, aber leider geht es uns allen hier so oder zumindest so ähnlich.
Ja das ist das typische Verhalten eines Alkis, dass alles nach deren Wünschen ablaufen soll, dass sie nichts falsch machen und wir Co´s so leben müssen wie Alkis dies möchten. Fehler machen nur die anderen....
Der Alkoholkonsum wird nun mit allmöglichen Ausreden gerechtfertigt und zusätzlich kommt die schlechte Laune, Reizbarkeit, Provokation bishin zur Gewalt. Typischer Ablauf - leider.
Auch das Trinken am WE ab Mittag kenne ich bestens, gibt ja immer einen Grund dafür.
Du musst dieses Schema erkennen, damit du weisst, dass du ihm nicht gehörst und er dir nichts verbieten kann.
Schlimm ist die Situation mit deinem kleinen Schatz, der es aber zusätzlich wert ist deine Liebe zu bekommen.
Ich würde ihm Grenzen aufzeigen (leichter gesagt - ich weiss) stelle ihm ein Ultimatum: entweder sein Bier oder du mit Eurem Kind.
Er muss sich selber entscheiden, dass ist sein Recht.
Allerdings ist es auch dein Recht zu sagen, so nicht leben zu können, denn dass hat niemand verdient so erniedrigend behandelt zu werden, schon gar nicht euer Kind.
Ich schreibe aus der Sicht eines Aussenstehenden bzw. schreibe ich, was ich dir raten würde, stecke jedoch selbst in einer ähnlichen Lage und bin sehr traurig darüber meine eigenen Ratschläge nicht anwenden zu können.
Sei konsequent bei allem was du sagst und tust und sei es DIR wert.
Viel Kraft von mir
LG sonne |
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| sonne5 hat zum Thema: Re: Meine Geschichte und nun? geschrieben
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Hanna2010 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.06.2010 Beiträge: 284 Alter: 47
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Verfasst am: 06.05.2011, 09:08 Titel: Re: Meine Geschichte und nun? |
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Liebe Stolzemama,
willkommen hier im Forum.
Du schreibst, Dein Partner wird/ist aggressiv, launisch, verbietet, wird irgendwie auch handgreiflich, unterstützt Dich nicht, sieht nichts ein, ignoriert letztendlich Deine Bedürfnisse/Wünsche.....
Dies kommt leider häufiger vor, wenn der Alkohol suchtbedingt das Wichtigste im Leben wird.
Und es wird nicht besser--im Gegenteil -- es könnte sogar gefährlich werden für Dich und Dein Kind und alles in allem kann ich mich da nur den Zeilen von Pittchen anschließen.
Du musst dort erst einmal weg - so wie es jetzt ist, wird sich nichts ändern.
Wichtig ist, dass Du Dich und Dein Kind schützen kannst und das geht nicht in einer gemeinsamen Wohnung.
So wie Du die Situation beschreibst, ist Dein Partner meilenweit davon entfernt zu erkennen, dass ER ein Problem hat - ein Alkoholproblem.
Die negativen Eigenschaften, die er dadurch zeigt, werden sich wie in einer Spirale erst einmal immer mehr steigern und Du wirst der Sündenbock, der Prellbock, der Fußabtreter und der Blitzableiter sein, - sein Besitz - egal wie Du Dich verhälst und egal , was Du sagst.
Ich wünsche Dir viel Kraft - vielleicht kannst Du Dich an eine örtliche Organisation wenden, die Dich erst einmal berät.
Liebe Grüße von Hanna |
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| Hanna2010 hat zum Thema: Re: Meine Geschichte und nun? geschrieben
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stolzemama87 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.05.2011 Beiträge: 6 Alter: 25
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Verfasst am: 06.05.2011, 12:53 Titel: Re: Meine Geschichte und nun? |
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Danke erstmal für die Lieben Antworten!
Wir haben gestern sehr viel und lange geredet!
das wir beide eine Vorbildwirkung haben für unseren kleinen.
Er meinte das es egal ist ob er es vom Papa sieht oder von anderen.
Ich hab dan auch gesagt das er ausziehen soll! Zumindest mal für 2 Wochen! Das er sieht was er an mir hat. Ob er mich überhaupt noch liebt...
Vielleicht merkt er dann mal das nicht ICH die verantworliche für seine Probleme und Agressionen ist. Sondern ER!
Er willigte komischerweise sogar ein. Montags sollte er ausziehen. Ich glaub das tut er aber nicht. Das macht er jetzt sicher nur, damit ich wieder ruhe gebe. glaub ich zumindest. Ich weiß es nciht, kann ihn nicht mehr einschätzen!
Ist er am Montag nicht weg, möchte ich weggehen. Einfach so, ohne etwas zu sagen mit dem kleinen. Ich habe jedoch Angst das er dann wieder randaliert und alles was wir uns aufgebaut haben. Zerstört!
Wegen Ausziehen ist es nicht so einfach. Wir haben eine Eigentumswohnung. Dafür noch ziemlich viele Kredite offen.
Wie soll ich das denn Zahlen wenn wir uns trennen? ich hab nur das karenz und kindergeld und sonst kein Einkommen.
Und er hat mal gesagt, wenn ich ausziehe oder ihn verlasse, dann muss ich auch was für die Wohnung zahlen. er sorgt dafür!
ich kenne mich leider zu wenig mit der ganzen sache aus udn habe echt große Angst davor!
weiters hat er angedroht das wenn ich ihm den Buben entziehe er sich umbringt. Und dann?!
Es wird mir alles zu viel! |
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| stolzemama87 hat zum Thema: Re: Meine Geschichte und nun? geschrieben
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Hanna2010 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.06.2010 Beiträge: 284 Alter: 47
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Verfasst am: 06.05.2011, 13:14 Titel: Re: Meine Geschichte und nun? |
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Liebe StolzeMama,
für die finanziellen und organisatorischen Dinge gibt es immer Lösungen, die auch für Dich praktikabel sind - lass Dir da bitte nicht drohen von ihm!!!!
Eine Eigentumswohnung ist kein Grund zusammen bleiben zu müssen!!!
Deshalb denke ich - wäre es wichtig, Dich von Fachleuten beraten zu lassen.
Erste Anlaufstelle Diakonie, Caritas, Pro Familia, Sogentelefon oder ähnliches...Ich denke, es würde Dir momentan sehr helfen und Sicherheit vermitteln, mit jemanden zu sprechen, der Dir Lösungswege aufzeigen kann.
Und lass Dich bitte nicht verunsichern von der Drohung, dass er sich das Leben nehmen wird....diese dient nur dazu, Dich klein zu halten, Dir Angst zu machen und die hast Du nun und das spürt er...er kennt Dich doch sicher...und wie Dein Inneres darauf reagiert. Mit einer solchen Drohung will er Macht über Dich behalten.
Jemand, der sich tatsächlich das Leben nehmen möchte, der tut es, ob Du nun bleibst oder nicht.
Solche Drohungen sind kein Grund, alltäglich ein schreckliches Leben zu leben...dabei sterben Du und Dein Kind einen langsamen "Tod"(was Lebensfreude, Zufriedenheit und Glück betreffen), sozusagen mal ganz krass ausgedrückt, begehst DU unter Umständen damit Selbstmord auf Raten - was Deine Seele betrifft ganz bestimmt und er lebt das weiter, was ER möchte!!
Versuche ruhig zu bleiben und nicht in Panik zu geraten. Hierzulande gibt es HIlfe und Möglichkeiten, auch solche Situationen zu überstehen, mit Unterstützung von Organisationen und Beratungen.
Und wenn er mit Selbstmord droht und Du eine Gefahr siehst, dann informierst Du eine Organisation wie die Polizei, die sich dann um ihn bemüht.
Alles Liebe, Hanna |
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| Hanna2010 hat zum Thema: Re: Meine Geschichte und nun? geschrieben
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stolzemama87 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 05.05.2011 Beiträge: 6 Alter: 25
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Verfasst am: 06.05.2011, 13:20 Titel: Re: Meine Geschichte und nun? |
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Ich denke, es ist das beste erst mal die 2 Wochen zu warten, wo er nicht da ist. Wenn er denn auszieht.
Oder was denkt ihr?
danach kann ich noch immer weitere schritte einleiten.
Ich habe einfach nur angst das er sich wiriklcih das Leben nimmt. Ja ich weiß auch das ich mich davon nciht unterkriegen lassen darf. Aber wenn er es wirklich tun würde, mache ich mir ein Leben lang vorwürfe. |
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| stolzemama87 hat zum Thema: Re: Meine Geschichte und nun? geschrieben
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sonne5 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.02.2011 Beiträge: 358
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Verfasst am: 06.05.2011, 14:25 Titel: Re: Meine Geschichte und nun? |
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Liebe stolzemama,
er wird sich höchstwahrscheinlich nicht das Leben nehmen, kennst du diese Drohungen noch nicht?
Also ich hab das xmal zu hören bekommen.
Eher ein Druck an Dich zu bleiben, viell ein letzter Versuch.
Die 2 Wochen Trennung find ich gut, jeder kann nachdenken und jeder sieht wie es ohne dem Partner geht...auch Du!
Vielleicht fängt er an zu denken, dich zu vermissen, vielleicht aber auch nicht, aber es ist ein Versuch wert.
Alles Gute und viel Glück und Kraft!
LG sonne |
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| sonne5 hat zum Thema: Re: Meine Geschichte und nun? geschrieben
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