| Die Sache mit der Anerkennung ... • Reden wir mal über Gott |
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Ganymed28 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.04.2011 Beiträge: 84 Alter: 41
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Verfasst am: 05.05.2011, 10:38 Titel: Re: Richtig oder falsch? Wege zum Umgang finden... |
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| Luna hat Folgendes geschrieben: | Hallo.
Du hast sicherlich Recht, dass man als Kind ( zumindest ich) immer versucht habe meiner Mutter zu helfen aus dem "Teufelskreis des Trinkens" rauszukommen... aber es hilft über Jahre hinweg einfach nichts.
Es ist verdammt schwer, wenn man sich eingestehen muss, dass sie sich nur selbst helfen kann und auch da fangen wieder Schwierigkeiten für mich als Kind an.
Meine Eltern wohnen nur ein paar Häuser weiter und ich kann mich durch meinen Job im Betrieb nicht völlig von ihnen abwenden denn so einfach bekommt man nun momentan auch keinen neuen Job und meine Arbeit mache ich auch sehr gerne.
Da ich diese Woche noch frei habe habe ich mich zurückgezogen und bin auch viel unterwegs.
Nun... meine Mutter ruft mehrmals am Tag hier an, sucht mich überall und will immer mit mir reden... ist so etwas normal??
Wenn sie dann redet dann fängt sie immer an mit "Sie sei ja Schuld an allem, das war immer so, auch früher und blabla".
Wie reagiert man angemessen auf so etwas?
Ich bin dann einfach gegangen... ohne Streit, ohne Vorwürfe nur eben weg weil ich diese Sch... nicht mehr hören will damit sie mir kein schlechtes Gewissen einreden kann.
Trotzallem zweifelt man immer an seiner Reaktion weil man nie weiss was ist richtig und was falsch ist.
Wie habt ihr gelernt mit solchen Dingen umzugehen? Auf das eigene Bauchgefühl vertraut? Professionelle Hilfe gehabt?
Liebe Grüße
Luna |
Bei allem, was meine Mutter mit uns so angestellt hat, sie hat uns wenigstens in Ruhe gelassen, wenn wir uns abgewendet haben...ich stelle mri das schrecklich vor, da täglich den Telefonterror abzubekommen, da würd ich gerade durch die Decke gehen...
Wie macht man das? Es sagt sich leicht "Sag ihr, dass sie nicht mehr anrufen soll!" Aber das ist ein Akt, der nicht so leicht zu stemmen ist.
Ich habe einen Bruder, mit dem ich lange einen ganz guten Kontakt hatte, bis ich festgestellt habe, dass er die gleichen Mätzchen mit mir versucht, die mein Vater mit uns jahrzehntelang abgezogen hat. Da habe ich jetzt die Notbremse gezogen und ein kategorisches Kontaktverbot verhängt und schließlich auch mit dem Anwalt gedroht, damit er mich in Ruhe lässt. Das ist ätzend, schlimm und tut weh aber man kann in kranken Familien nunmal nicht ein "Bisschen Normalität" einfordern. Ganz oder garnicht, und wenn volle Normalität nunmal nicht geht, dann eben gar nicht aber keinesfalls Nummern ein zweites Mal durchmachen müssen. |
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| Ganymed28 hat zum Thema: Re: Richtig oder falsch? Wege zum Umgang finden... geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 05.05.2011, 12:40 Titel: Re: Meine Theorie über die Rettungsversuche an den Eltern |
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hallo,
für mich bist du und bleibst du, weil ich dich so kennen gelernt habe. ich hoffe das geht für dich in ordnung, wenn nicht dann sprech ich dich mit einem neuen namen an.
was ist NORMALITÄT für dich? was bedeutet denn normalität und was ist dann abnormal ?
für mich bedeutet normalität mit garantie etwas anderes wie für dich.
beispiel: ich habe menschen kennengelernt, ein pärchen. da sind beide nach aussen hin verheiratet, gehen ihrer arbeit nach, aben ein dickes auto. soweit normal. doch die frau fing an mich anzugraben und es stellte sich schnell herraus, das sie auf mich steht und gern mehr als freundschatft hätte.
für so viele wäre das jetzt total abnormal. für mich ist es ok. ich selbst habe da zwar kein bedürfniss mit ihr was anzufangen, doch respektiere ich sie trotzdem mit ihrer neigung, die sie wohl für frauen hat. sie akzeptiert mich auch mit meiner neigung die ich aussschliesslich für männer habe.
das schöne dabei ist, dass ihr mann ihre neigung akzeptieren kann. zudem dass sie dies leben kann find ich grossartig. deshalb sind mir beide dennoch wichtige wegbegleiter geworden, ich mag sie deshalb so gerne weil sie das ausleben, was ihre bedürfnisse sind ohne sich gegenseitig einzuschränken.
selbst wenn das nicht der gesellschaftlichen norm unterliegt ist es lebbar. es ist ihre normalität.sie sind ein beispile für mich wie leben funktionieren kann.
dann das mit dem job das du schreibst ist (für mich!) echter "blödsinn". was ist denn so unnormal daran im sozialen bereich zu arbeiten, selbst wenn ich als co einen ausgeprägten helfersinn habe? hier ist es doch wieder eher wichtig sich abzugrenzen, das auszuleben was gut tut, abzulehnen was nicht gut tut. ein job wie jeder andere auch.ich liebe meinen beruf, würde ihn nicht aufgeben, ich lerne lieber da mit mir selbst und dem job richtig umzugehen und meinem chef gegenüber auch mal ein nein zu geben, wenn ich das ein oder andere nicht gebacken bekomme.
ich finde das was du schreibst hat mehr was mit grenzen setzen und grenzenlosigkeit zu tun als mit normalität.
denn wenn du anfängst normalität zu suchen wirst du sie so nicht finden, denn dann unterliegst du wieder einer gesellschaftlichen norm die nicht unmittelbar mit deinem inneren grundbedürfniss unterliegen. dann machst du dich wieder abhängig von dem was dir von aussen vorgesetzt wird und findest nicht herraus was dir gut tut.
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Meine Theorie über die Rettungsversuche an den Eltern geschrieben
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Ganymed28 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.04.2011 Beiträge: 84 Alter: 41
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Verfasst am: 05.05.2011, 15:54 Titel: Re: Meine Theorie über die Rettungsversuche an den Eltern |
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| Melinak hat Folgendes geschrieben: | hallo,
dann das mit dem job das du schreibst ist (für mich!) echter "blödsinn". was ist denn so unnormal daran im sozialen bereich zu arbeiten, selbst wenn ich als co einen ausgeprägten helfersinn habe? hier ist es doch wieder eher wichtig sich abzugrenzen, das auszuleben was gut tut, abzulehnen was nicht gut tut. ein job wie jeder andere auch.ich liebe meinen beruf, würde ihn nicht aufgeben, ich lerne lieber da mit mir selbst und dem job richtig umzugehen und meinem chef gegenüber auch mal ein nein zu geben, wenn ich das ein oder andere nicht gebacken bekomme.
ich finde das was du schreibst hat mehr was mit grenzen setzen und grenzenlosigkeit zu tun als mit normalität.
denn wenn du anfängst normalität zu suchen wirst du sie so nicht finden, denn dann unterliegst du wieder einer gesellschaftlichen norm die nicht unmittelbar mit deinem inneren grundbedürfniss unterliegen. dann machst du dich wieder abhängig von dem was dir von aussen vorgesetzt wird und findest nicht herraus was dir gut tut.
lieben gruß melanie |
Bitte benutze meinen neuen Nick, ich, bin über den alten identifizierbar und das möchte ich nicht.
Homosexuelle Neigungen haben heue gesellschaftliche Akzeptanz erreicht, ich halte diese Neigungen ebenfalls nicht für "unnormal".
An Sozialberufen an sich ist nichts unnormales, ich will aber die Freiheit haben zu wählen und nicht aufgrund der EKA-Prägungen (gute Zuhörer, hohe Empathie, Helfersyndrom usw) auf ein Jobschema festgelegt werden. UNd ich interessiere mich für Wirtschaft und Technik nunmal wesentlich mehr als für die Probleme anderer Leute.
Du überlebst auch in den sozialen Berufen nur, wenn du dich abgrenzen und durchsetzen kannst. Das gehört zur Normalität dazu. In der Tat empfinde ich den kollegialen Umgang in der Industrie als wesentlich professioneller und respektvoller als in den sozialen Berufen (Ich habe sowohl Rettungsdienst als auch ABH hinter mir und genügend mit Sozpäds zu tun gehabt).
Aber du hast vollkommen Recht: Grenzen setzen können ist eine Kompetenz, die ich erst mühsam lernen musste, ebenso wie berufliches und persönliches zu trennen, wie auch Zielformulierungen, Respekt, Wertschätzung anderer und eigener.
Das alles ist Normalität. Klingt doof aber ich mag gesellschaftliche Normen. Da herrscht Klarheit, was Zuverlässigkeit einschließt. Man kommt rasiert zur Arbeit. Man siezt seinen Chef, bis ER das du anbietet. Man IST pünktlich auf der Arbeit. Man IST geduscht. Man redet NICHT über persönliches. Man lässt keine schlechte Laune am Arbeitsplatz aus. Man funktioniert eben. Und so weiter. Das ist eben so. Hält man sich daran, hat man Erfolg, ignoriert man das, ist man eben wieder draußen. Und das ist auch richtig so. |
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| Ganymed28 hat zum Thema: Re: Meine Theorie über die Rettungsversuche an den Eltern geschrieben
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Ganymed28 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.04.2011 Beiträge: 84 Alter: 41
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Verfasst am: 05.05.2011, 16:06 Titel: Re: Meine Theorie über die Rettungsversuche an den Eltern |
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| Melinak hat Folgendes geschrieben: | | nun ist aber im vorhhergegengenen text ja nicht wirklich viel von dir zu lesen. das sind texte, die scheinbar irgendwo gelesen worden sind und hier reingestellt worden sind. theorien, die in der ein oder anderen form in jedem ratgeber beschrieben werden. |
ich möchte aber doch festhalten, dass ich hier kein copy+paste betreibe sondern meine Gedanken und Gefühle genau so wiedergebe, wie ich sie ausformuliere und empfinde. soviel Vertrauen sollte schon sein. Das wäre ja auch echt albern. |
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| Ganymed28 hat zum Thema: Re: Meine Theorie über die Rettungsversuche an den Eltern geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 05.05.2011, 18:37 Titel: Re: Meine Theorie über die Rettungsversuche an den Eltern |
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lieber Ganymed,
ich akzeptiere das du mit neuem nik angesprochen werden möchtest, versteh aber nicht den hintergrund.aber ich muss den auch nicht verstehen. wie es eben schon geschrieben wurde bist du erkennbar, egal welchen namen du trägst, du bist du, unverwechselbar, eine eigene persönlichkeit und vor allem mit einem ganz eigenen stil dich mit zu teilen!ich habe dich erkkannt auch unter anderen namen, denn du bist echt ne ganz eigene persönlichkeit. ich finde es ist nicht wichtig, du schreibst ja hier weiter.
| Zitat: | | soviel Vertrauen sollte schon sein. |
das hier miteinander schreiben hat mit viel vertrauen zu tun. das sich austauschen, erlebtes wieder geben. in meiner kritik habe ich kein wort verlauten lassen, das du kein vertrauen hast.
ich habe kritisiert, dass du durch wiedergabe der gelesenen ratgeberinformationen nicht angegeben hast, das du das irgendwo gelesen hast. zudem habe ich vermisst, dass du deine eigenen gedanken, dein erlebtes damit wiederum in verbindung bringst und dich damit reflektierst.mir erschien dein geschriebenes so, als hast du das gelesene in eigene worte gefasst, umgeschrieben, wieder abgespult. mehr nicht und das ist sicherlich nicht sinn diese ratgeber. da sollten eigene erlebnisse kommen, eigene gedankengänge zum thema, ein sich hinterfragen, sich selbst sehen. darum war dann mein gedanke dazu"ich vermisse hier die person die dahinter steht"
denn ich seh das so wie du: | Zitat: | | Das wäre ja auch echt albern. |
zum sozialen beruf noch folgendes: ich kenne viele die ihren beruf in berufung umgewandelt haben. das sind dann die "überengel" die arbeiten bis in die nacht und lassen sich die arbeit nicht bezahlen. das sind diejenigen die uns hier, die sagen ich arbeite hier um geld zu verdienen das leben schwer machen.denn meine cheffs stehen auf dieses personal, kosten die ja keinen euro mehr und schaffen bis zum umfallen, kommen trotz dass sie krank sind und werfen das denjenigen vor, die es eben nicht so sehen. dazu gehört es tatsächlich immer wieder auf den tisch zu kopfen, auch vor dem chef und zu sagen:"ich lasse mich nicht ausbeuten, die zeiten sind vorbei, ich habe rechte!"
und auch da gebe ich dir recht. ich arbeitete auch schon in einer anderen brance und da waren respekt, distance, wertschätzung geleisteter arbeit wesendlich angenehmer und professioneller gehandhabt wie im sozialen bereich. hier habe ich dazugelernt und bin heute sicher eine sehr unangenehme arbeitskraft, die für ihre rechte auch mal gern auf den tisch klopft.
dennoch liebe ich den beruf in dem ich arbeite. ich möchte nicht wechseln, denn es gibt auch andere immer lauter werdende stimmen die sich für unsere rechte einsetzen und stark machen.
nur eins will ich auf keinen fall, für mich, ein schraubkopf werden, so wie du ihn hier beschreibst | Zitat: | | Man funktioniert eben, Hält man sich daran, hat man Erfolg, ignoriert man das, ist man eben wieder draußen |
wenn das dann das resultat sein sollte, das ich halt funktioniere, um zum erfolg zu kommen bleib ich lieber da wo ich jetzt bin, erfolgslos!!!!!!damit kann ich leben.
denn funktioniert habe ich mein leben lang. aber auch das ha t nicht wirklich funktioniert. denn ich habe gemacht und getan was mich unendlich viel kraft und energie gekostet hat. zrotzdem blieb der erfolg aus. ich bin heut tatsächlich lieber der rebell, der auf den tisch klopft, den leuten auch mal auf dieser ebene begegnet, sich ausseinandersetzt, sich durchsetzt.auch mal nein so nicht oder nicht mit mir sagt und dadurch sicherlich auch unangenehm auf andere wirkt. denn mein ziel ist es ein für mich zufriedenes leben zu führen!und nicht erfolhgreich zu werden. zumindest nich in diesem sinne wie du es beschrieben hast. mir langt das was ich habe denn das ist gut so wie es ist!
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Meine Theorie über die Rettungsversuche an den Eltern geschrieben
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Ganymed28 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.04.2011 Beiträge: 84 Alter: 41
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Verfasst am: 05.05.2011, 19:17 Titel: Re: Meine Theorie über die Rettungsversuche an den Eltern |
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Wir haben viele Begriffe, die für uns negativ behaftet sind. In unserer Kindheit war der Konflikt ja darin gelegen, dass wir zu funktionieren hatten, obwohl die Umgebung völlig dysfunktional war.
Wenn ich aber vom Arbeitsumfeld "Ich funktioniere halt" schreibe, dann ist das für mich kein Konflikt mehr, denn: Mein Umfeld funktioniert ebenso gut für mich wie ich für sie. Das ist dann eben ein klassisches Geben und Nehmen, mit Respekt und Distanz, Professionalität und Einsatz, Geduld und Vertrauen.
Ich möchte sogar soweit gehen, dass ich in einem Unternehmen - im allgemeinen und in meinem derzeitigen - das Äquivalent zum archaischen "Stamm" sehe. Mit diesem Bewusstsein, dass ich nicht "Arbeitnehmer" sondern "Stammesmitglied" bin, lebe ich wesentlich entspannter und mit wesentlich mehr eigener Wertschätzung. Irgendwoher muss man als EKA ja mal anfangen, sie sich zu holen, wenn es funktioniert, warum nicht dort. |
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| Ganymed28 hat zum Thema: Re: Meine Theorie über die Rettungsversuche an den Eltern geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 24.05.2011, 08:31 Titel: Re: Meine Theorie über die Rettungsversuche an den Eltern |
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lieber ganymed,
nach dem ich festgestellt habe, das du hier deinen letzten tread wieder mal löschen hast lassen, so wie du deinen namen hast löschen lassen und sämtliche alten treads von dir die du unter dem anderen namen hast löschen lassen möchte ich dir nun mal was miteilen, was dir sicher nicht in den kram passen wird.
es sind hier viele leute unter wegs in diesem selbsthilfeforum. die geben sich echt mühe den anderen zu unterstützen. sie geben ihre geschichte preis, versuchen kontakt zum anderen aufzubauen. sicher steckt dahinter auch ein hilfe geben wollen dahinter.
ich gebe gern hilfe. das habe ich immer schon gemacht und mach das auch weiter.
bei dir fällt mir das leider immer schwerer. ds thema EK sein und coabhängigkeit ist nunmal nicht einfach. es ist nicht einfach deshalb, weil das was in uns steckt ja unendlich weh tun kann.manches was wir als kritik empfinden, wenn uns jemand schreibt nehemen wir so persönlich und reagieren häufig mit dem versuch etwas rechtfertigen zu müssen. wir erklären und erklären und haben das gefühl nicht verstanden zu werden. obwohl du hier echt sicher sein kannst, keiner versteht das was du durchgemacht hast besser als wir hier, die selbst EKs sind.
nun funktioniert das an sich selbst arbeiten eben nicht so, das du von aussen immer nur lob und annerkennung für das bekommst was du schreibst. es gibt anteile in dir die sind nunmal zu überprüfen und zu hinterfragen. anderst kann es ja auch nicht funktionieren. da andere etwas dir spiegeln, wie sie dich wahrnehmen, das was du schreibst interpretieren. wenn das alles was dir gespiegelt wurde so falsch gewesen sein sollte, dann hättest du schon viel früher dastehen können und klar sagen können stop ich seh das nicht so wie ihr, ich hör jetzt auf damit. ddoch hast du ja selbst weiter gemacht und dich in diese situation gebracht gehabt, in der du dich dann wiederum missverstanden fühltest und sogar soweit gingst, das ganuze zu löschen
weisst du, ich find es eben sehr beschreibend, themen zu löschen ist für mich ein klares erbe aus der EK erfahrung herraus. etwas zu löschen bedeutet für mich etwas ungeschehen machen. nur kannst du es nicht ungeschenen machen, wenn du hier löscht, es ist noch da. es ist zum beispiel deshalb da weil ich mich daran erinnere.du dich auch. das funktioniert so nicht. denn wenn du der meinung bist du löscht was damit es als nicht geschenen wirkt ist das ein verhalten eines 10 jährigen jungen, der sich darüber noch nicht im klaren ist, das das was er tut auch konsequenzen hat, man dafür eine verantwortung trägt.
ich schreib dir das deshalb auf, weil ich finde, das solltest du schon wissen. denn ich und die anderen haben ja auch energie und gedanken mitgeteilt. zeit für dich gehabt. es ging hier in keinem einzigen kommentar darum dich fertig zu machen. es ging darum dir zu helfen.wenn du das hast nicht sehen können, dann versuch doch die einstellung zu überprüfen, die du zum thema helfen hast. hilft es dir weiter wenn du dich nicht mit dir in der tiefe ausseinandersetzt und das annimst was die anderen dir mitgeben wollen?es muss ja nicht alles stimmen, was der andere dir gegenüber schreibt. dann steh doch selbstbewusst hin und schreib, ich seh mich nicht so.ich seh mich anderst. ein austausch, der dann sehr positiv sein kann.oder lass halt mal was stehen.löschen finde ich persönlich richtig doof, das machen wie gesagt kleine kinder.
lieben gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Meine Theorie über die Rettungsversuche an den Eltern geschrieben
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